ERZBISTUM KÖLN     

 

Theodor Babilon erblickte am 26. Februar 1899 in Köln das Licht mder Welt, wo er auch aufwuchs und zur Schule ging. Er lebte zeitlebens nach den Prinzipien der Soziallehre des Gesellenvaters Adolph Kolping. Er war verheiratet und hatte vier Kinder, von denen heute noch alle leben.

Im Jahre 1919 trat Babilon in den Dienst des Kolpingwerkes und wurde deren Geschäftsführer. Seine Freunde loben seine sonnige Art sowie seine Bereitschaft, gerne mit allen Menschen zu teilen.

In der Vermutung, daß sich in der Kolpingzentrale Gleichgesinnte trafen, verhaftete die Gestapo am 15. August 1944 mehrere führende Männer des Kolpingwerks, unter anderen Theodor Babilon und Dr. Leo Schwering. Fünf Tage lang wurden sie in den berüchtigten Kellern des EL-DE-Hauses in der Kölner Innenstadt verhört. Nach einem Aufenthalt im Kölner Gefängnis Klingelpütz sowie dem KZ-Außenlager Köln-Deutz wurden Babilon und Kolpingpräses Richter auf den Weg in das KZ Buchenwald gebracht, was einem Todesurteil gleichkam. Babilon schmuggelte einen Zettel aus dem Zug, der bei seiner Familie ankam. Darauf stand geschrieben: „Wir sind auf dem Weg nach Buchenwald, denkt weiter an uns und betet für uns”. Über das Todeslos von Babilon war viele Jahre nichts Sicheres bekannt. Nachgewiesen war, daß er verhungert und durchgefroren war und daher in das Krankenrevier eingeliefert worden ist. Nach offiziellen Angaben ist er am 11. Februar 1945 an Gehirnhautentzündung gestorben.


 

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