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25 | 11 | 2017

Meinem Leben gibt Halt ...

 

Anonym, weiblich, 17

meine Hoffnung. Die Hoffnung, dass es eines Tages besser wird ist alles was ich habe, doch ich verliere sie so oft. Was ist, wenn es niemals gut wird, wenn ich für immer festhänge in diesem Alptraum, bis ich sterbe? Ich möchte so viele Dinge tun, so viel sehen und lernen und erleben - mich verwirklichen, aber ich fühle mich wie gefangen in meinem eigenen Kopf .. Mein anderer Halt ist meine beste Freundin, sie ist immer für mich da und ist der beste und schönste Mensch den ich kenne. Außerdem mein Lieblingssänger, das klingt vielleicht wie ein Klischee aber er hilft mir sehr, denn er schafft es meine Gefühle in Worte zu fassen - und das ganze sogar gut klingen zu lassen. Ein bisschen Halt bekomme ich auch von meiner Familie, aber es ist häufig sehr schwer und kompliziert mit ihnen.

 

Anonym, männlich, 45

nicht an sowas dummes wie Gott zu glauben - ich will wissen und nicht glauben.

 

Eva, 60

Nur die Hoffnung, daß Gott doch da ist und ich nur zu blöd bin ihn zu sehen oder zu erfahren.

 

Sarah Nichtonga, 17

die Menschen um mich herum, aber nicht Gott, der einem einfach so Menschen nimmt.

 

Thomas, 29

starke gefühle, disziplin und eiserner wille

Giese, männlich, 36

das Leben - es trägt sich von selbst, am Leben gibt es keinen Mangel, es sei denn wir erschaffen diesen Mangel in unseren Köpfen u Herzen (die letzten 2000 jahre waren wir dank der gottgesandten in dieser beziehung ziemlich erfolgreich ). Die Genesis gestaltet sich entsprechend.

 

Annika, 27

mein Partner, der Gedanke an eine eigene Familie, mein Beruf, meine Eltern, die Natur. Einfach das Leben selbst ist es, was ich genieße.

 

Ekkehard Arnold, 56

dass es viele Atheisten gibt, die gerne an Gott glauben möchten, aber es nicht können. Und auch umgekehrt, dass es Menschen gibt, für die im Leben vieles sehr schwer ist, und trotzdem an Gott glauben. Diese Spannung und mein eigenes Empfinden geben einen guten Dreiklang.

 

Anonym, männlich, 24

die Musik, die Mathematik

 

Anonym, weiblich, 22

das o.g. Erlebnis, aber ansonsten gar nichts mehr seit ich anfange zu denken, dass es Gott nicht gibt.

 

Birght, männlich, 48

dass ich kein Anhänger dieses abstoßenden, irrationalen Aberglaubens namens Christentum bin.

 

Anonym, männlich, 20

Familie, Freunde

 

Dagi, 29

seit ich vor über 10 Jahren meinen Glauben verloren habe, fühle ich mich häufig leer und haltlos. Mit dem Glauben gab es immer eine Art Netz, das auf einen auffängt, wenn man stürzt. Die Gemeinschaft in der katholischen Kirche war sicherlich ein Teil davon und ich vermisse sie auch.

Glauben kann ich aber nicht. Der Abnabelungsprozess vom Glauben war schmerzhaft. Danach ging es mir besser.

Die allgegenwärtige Präsenz der Religion auf der Welt zeigt mir, dass Religiösität tief in uns verwurzelt ist, ein Teil von uns ist - rein biologisch. Damit erkläre ich mir die gelegentliche Leere in mir. Vielleicht ist das auch eher ein Gefühl der Einsamkeit, wenn ich meine Familie und Freunde vermisse. Die geben mir dann wohl offenbar halt. Aber wenn gar nichts mehr geht, dann mache ich Sport - und danach sprudele ich wieder vor Leben.

 

Anonym, männlich, 24

Es ist doch eher die Frage: Ein Leben MIT Gott, wie geht das? ich meine, man kann ja spirituell sein usw. und an eine höhere Macht glauben, aber jeder Mensch der bisschen seinen Kopf einschaltet, dem muss doch klar sein, dass die "weltreligionen" allesamt einen Gott anbeten, den es nicht gibt...alle, uns sie haben ja sogar tlw. identischen Ursprung und haben sich doch auseinander entwickelt---es ist doch offensichtlich, dass religion als institution zur bevölkerungskontrolle und koordinierung genutzt wurde, als es noch keinen staat gab, später als macht neben dem staat: aber ganz ehrlich es ist doch auch so offensichtlich. ich habe früher selbst an gott geglaubt, von 14-18, dann habe ich angefangen mal nachzudenken, über die entstehung der welt usw. wie gesagt: ob es EINEN gott gibt, mehrere oder was auch immer, kann ich nicht herausfinden, aber es ist auch nebensächlich für mein leben--- den christlichen gott gibt es mit sicherheit nicht. schaltet doch mal euer gehirn ein.hab keine angst nur an euch selbst halt zu haben!!! SAPERE AUDE!

 

Atheist

Das gleiche, was auch religiösen Menschen halt gibt. Nur ich komme nicht auf die verquere Idee, ich sei der Mittelpunkt des Universums und meine unsterbliche Seele kommt nach dem Tod in den Himmel. Man muss schon an starker Realitätsverzerrung leiden, um derlei anzunehmen.

 

Anonym, männlich, 62

... dass ich weiß, dass die Natur keinen Unterschied zwischen den Menschen macht und dass wir Menschen fähig sind, zu lernen und mitzufühlen.

 

Olga, 26

Halt braucht nur, wer es nicht ertragen kann, in der Erkenntnis zu zerfließen, dass er nicht vor allem Individuum ist, sondern vor allem Teil des Ganzen. :) Wie lächerlich und sinnlos ist allein der Versuch, sich an etwas festzuhalten, wenn doch jeder weiß, dass das nicht geht. Wir können nicht halten, auch nicht gehalten werden, nur demütig hinnehmen, was ist und darauf vertrauen, dass es gut sein wird, sofern wir im Rahmen unserer Möglichkeiten versuchen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Ach, und da schließt sich der Kreis: Wer Demut und Vertrauen hat, hat Halt, braucht ihn aber gar nicht, denn er vertraut ja voller Demut. ;)

 

Bernd Nowotny, 68

wozu brauche ich überhaupt Halt? Gegen die Schwerkraft?

 

Paul, 47

hauptsächlich meine Frau und meine Kinder. Und dann vieles Andere wie z.B. die Blumen und Pflanzen in meinem Garten, meine Interessen ausleben zu können, schöne Musik

 

Anonym, männlich, 23

auch wenn es knallt.

 

Anonym, weiblich, 30

Die Natur erfüllt mich und gibt mir das Gefühl, Teil eines Ganzen zu sein. Sie läßt mich das Wesentliche erkennen. Die Liebe erfüllt mich und hält mich. Meine Freunde und Familie bereichern mich mit ihren Gedanken und Erlebnissen.

 

Michael Proske, 38

"ER" Unser VAter, giebt mir den Halt. "ER" Hat mich bvor 1 Dumheit bewahrt, die ich niemer rückgängig machen könnte. !"Selbstmotd"! Das ist jetzt kein Thema mehr für mich

 

Anonym, weiblich, 30

Der Glaube an die Einzigartigkeit und Kostbarkeit jeden Lebewesens. Die Schönheit der Welt, das es unendlich viele Dinge zu erfahren und lernen gibt.

 

Anonym, männlich, 41

die neugier und die suche.

 

La

Familie, Freunde...

 

Kathrin

meine Familie und Freunde, weil sie immer fuer mich da sind, mir Rat geben wenn ich diesen brauche und mir in Schlechten Situationen beistehen. Ausserdem mein Gewissen, das mich davon abhaelt schlechte Entscheidungen zu treffen.

 

Jelena

meine Familie und Freunde, weil sie immer fuer mich da sind und ich mich auf sie verlassen kann.

 

Anonym T

alles was ich kriegen kann... und das was ich schon bekommen habe.

 

K.

...weil ich in erster Stelle an das Gute im Menschen glaube und mir das Zusammenleben verschiedener Kulturen und Religionen Mut gibt. Religion finde ich auch wichtig und gibt mir persönlich Halt. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass man mit seiner Religion niemandem um einem herum stören, vor allem wenn man mit seiner Religion in der Minderheit ist. Wenn man ohne Diskriminierung behandelt wird, sollte man möglich extreme Glaubensregeln möglicherweise nicht im öffentlichen praktizieren.

 

Flow

meine Familie, meine Freunde und mein Glaube. Das ist mein Fundament von dem ich wachse. Meiner Meinung nach braucht jeder solch eine Stabilitaet. Mir hilfts

 

Daniela Zitzelsberger, 25

mein Sohn ;-) und das ich realisiert habe, dass ich keinen Halt brauche... Das Leben ist nunmal wie es ist, mit allen Höhen und Tiefen. Ich versuche mein Bestes zu tun, alles andere liegt außerhalb meiner Reichweite.

 

Daniel, 25

mein Verstand, der mir sagt das ich nur eine X zahl an Tagen lebe. Lebe! so lange es möglich ist ! Wir leben nur EINMAL!

 

Anonym, weiblich

die tatsache, daß ein gläubiger glücklicher wäre, als ein ungläubiger, ist genau so unwahrscheinlich, wie die, daß ein betrunkener glücklicher wäre,als ein nüchterner.

 

Anonym, männlich, 55

humanistische Überzeugungen.

 

Michael Bernast, 51

...sovieles, daß ich es in diesem rahmen gar nicht aufzählen könnte. liebe zu den lebewesen, die mein leben berühren( und das sind die menschen unter anderen lebewesen ( denn der mensch ist keinesfalls die krone der evolution....) zweifel und neugierde als antrieb, immer mehr wissen zu wollen, freude an der wundervollen evolution mit all ihren zauberhaften zufällen und unvorhersehbarkeiten - welche das leben spannend machen. ach und sovieles mehr...

 

Volker, 62

ein Engel, den mir Gott sandte, obwohl ich ihn nie erbeten hatte, weil ich daran nicht glaubte.

 

Werner Hohenwarter, 65

Das Wissen, nicht ein Glaube, daß Gott existiert! Nicht weil er täglich bei mir sichtbar würde, sondern der tägliche Kampf bringt mich dazu. So manche Verwicklung so mancher Berg vor dem ich stehe und rätsele wie ich das wieder bewältigen soll, löst sich auf einmal in Wohlgefallen auf. Ich danke täglich Gott für seinen kleinen Finger. Das Wissen, meine Frau ist bei ihm und auch ich kehre dorthin zurück, macht vieles leicht und erträglich. Würde ich daran zweifeln müsste ich am Sinn meiner Existenz zweifeln. Und ganz nebenbei, ich bin kein Mitglied einer Kirche.

 

Micha, 35

...die Hoffnung, dass sich Humanismus und Aufklärung langfristig global durchsetzen werden.

 

Johannes S., 26

moralisch zu handeln, völlig ohne Glaubensgemeinschaft.

 

Anonym, männlich, 40

alles mögliche, nur kein imaginärer Freund und keine nahöstlichen Mythen der Bronzezeit. Die Frage, ob Religion jemandem Halt gibt oder nicht, sagt überhaupt nichts darüber aus, ob diese wahr ist oder nicht, und das ist es, worauf es mir ankommt.

 

Ralph Saathoff, 37

...der Glaube, dass ich mir Ziele setzen kann und unbewusst schon gesetzt habe, und dass es Funktionen meines Körpers gibt, die mich zu meinen Zielen leite, wenn ich daran glaube. Ich habe viele Erlebnisse gehabt, die von anderen Menschen als die Stimme Gottes erklären würden. Ich weiß aber, dass sie aufgrund verschiedener Körper-Geist-Funktionen entstehen, die alle irgendwann wissenschaftlich belegbar sind, wenn sich die Wissenschaft der Existenz dieser Erlebnisse öffnet.

 

Niklas D., 16

meine Familie, meine Freunde und mein Leben selbst. Aber auch eine sinnvolle Tätigkeit wie das Studium von philosophischen Büchern oder auch das Verfassen von kritischen Texten ist eine gute Grundlage für Lebensglück. Die Prognose des Kampfes Religion vs. verzweifelter Nihilismus hälte ich für Schwachsinn. Da gibst es sicherlich mehr gute Alternativen wie z.B. der Humanismus. Allerdings muss klar sein, dass es auch eine religiöse Dimension des Lebens geben muss (aber ohne Grausamkeit und Mk 16;16). Diese religiöse Dimension umfasst das Bewusstsein der Beschränktheit der menschlichen Vernunft und die notwendige Relativierung jeglicher Weltanschauung und sie bekämpft (verbal!!!) jegliche mechanisch-materialistische Weltanschauung.

 

Stefan K., 28

Ich glaube, dass ich das Produkt einer langen Kette von Zufällen bin. Das finde ich nicht schlimm. Warum auch? Wer einen Sinn benötigt, der schafft sich selbst einen. Mein Sinn besteht darin, das Leben zu genießen. Ich tue alles, was ich kann, um das Leben zu erleben: Ich arbeite für mich und für die Zukunft und weiß, dass deshalb spätere Menschen auf meinen Grundlagen das selbe tun können. Ich lerne, um Dinge zu verstehen und Wissen anwenden zu können. Ich genieße die Sinnlichkeit des menschlichen Körpers, weil ich es kann.

 

Anonym, männlich, 32

...meine Freunde, meine Familie, die Musik und vor allem meine (katholische) Frau.

 

Ingeborg Albert, 65

Ich finde den Halt in mir, die Kraft zum Leben in mir - ohne einen Pseudo-Gott. Ich empfehle Richard Dawkins und Professor Dr. Lüders zu lesen. Diese Fachleute haben für mich die richtige Aussage.

 

Gunter Veet, 67

zu wissen, dass ich sterblich bin.

 

Sabine Wörle

Hallo, ich denke, dass Gott einfach die Schöpfung ist. Gott ist in allen Menschen, jedem Tier und jeder Pflanze. Ich habe erst einen Alphakurs besucht und schaue mir die Online-Sendungen von Joyce Meyer an. Leider ist die Bibel für mich kein Buch, wo Gott geschrieben haben soll. Da gibt es nämlich Bibelstellen, die sehr grausam sind. Wir sind in friedlicher Gemeinschaft alle ein Körper Gottes. Ein einzelner Mensch kann gar nicht bestehen.Ich verstehe oft nur eins nicht. Jesus Christus ist schon längs auferstanden. Er ist aber der längste symbolische Tode, der immer noch in vielen Kirchen, Gaststätten, Wanderwegen, Gräbern und Wohnungen als Leiche am Kreuz hängt. Wenn es schon ein Kreuz sein soll, dann ohne gekreuzigten Jesus. Gott ist, wenn man an sich selbst glaubt und in Frieden mit der Natur, den Tieren und Menschen lebt. Dabei ist es aber wichtig, dass man für sich selbst die beste Freundin oder Freund ist. Jeder Mensch hat in sich ein Königreich. In diesem Königreich gibt es nur positive Gedanken. Man ist also in diesem inneren Land entweder König oder Königin. Ein Gärtner pflanzt in seinen Garten nur die Bäume, Sträucher und Blumen, die ihm gefallen. Dieser Garten ist die Symbolik für Positives Denken und Handeln. Ein Gärtner würde nie auf die Idee kommen, dass er in seinem eigenen Garten Unkraut pflant. Das wäre dann die Symbolik für negatives Denken und Handeln. Es stellte sich also für den König oder der Königin oder den Gärtner immer die Frage, was falsch sein könnte und was noch Verbesserung benötigt. Man kann z. B. einen negativen Gedanken kreuzigen, in dem man ihn in einen positiven Gedanken umwandelt. Wenn eine dicke Frau sagt, dass sie sich gut fühlt, obwohl das gar nicht stimmt, aber sie einfach positiv Denken möchte, dann ist das ein Fehler. Wenn eine dicke Frau aber sagt, dass sie sich besser fühlen möchte und sich dann überlegt, was sie tun könnte, damit es ihr besser geht, dann belügt sie sich nicht. Sie überlegt dann eben, welche Aufgaben sie erledigen könnte, um gesünder zu werden. Diese Aufgaben müssen dann auch ausgeführt werden. Da nützt dann das Beten alleine gar nichts. Diesen Aufgaben sollte man dann auch treu sein und nicht beim nächsten Tag wieder aufgeben.

 

Ronaldiny, 51

wenn ich die Bibel lese und das mache was Gott wünscht habe ich viel halt im leben.

 

Heidrun, 58

dass ich als Mensch die Aufgabe habe, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen, und sei es nur durch ein Lächeln.

 

Carsten, 42

Meine Frau, meine Freunde, die Naturwissenschaften und mein gesunder Menschenverstand und nicht zuletzt ich mir selbst. Vor allem die Erkenntnis, das wir nur dieses eine Leben haben und als Menschheit uns um dieses irdische Leben zu kümmern und nicht seltsamen Heilsversprechen aufsitzen.

 

Thomas Bietz, 47

.. wenn ich anderen helfen kann. .. wenn ich Gemeinschaft erlebe.

 

Peter Backfokus, 52

Die Gewissheit, nur dieses eine Leben zu haben. Das schmeißt man nicht weg, denn danach hat man gar nichts mehr.

 

Jonathan Straub, 20

Die Andersartigkeit, die Vielfalt des Lebens. Die Hoffnung, das tagtäglich Menschen beginnen, Sachverhalte aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten. Die Erfahrung, dass Liebe so wahrscheinlich ist. Evolution.

 

Michael Rauch, 65

dass ich nicht an Gott glauben muss. Dass ich aber auf Gott VERTRAUEN darf, da ich mich in der Lage sehe, viele Erfahrungen in meinem Leben gemacht zu haben, die ich - für mich eindeutig - als Gott-Erfahrungen in mir trage. Diese Erfahrungen machen es für mich unnötig, an Gott glauben zu müssen.

 

Marco, 44

das ich mit meiner Einstellung bisher immer sehr gut gefahren bin. Auch die Erziehung meiner Kinder erfolgte unter dieser Grundhaltung.

 

Claudia Martelli, 44

...dass es das Leben überhaupt gibt. Das nicht-Leben ist für mich jetzt sowieso keine Alternative. Nach dem Leben finde ich es richtig, dass es zu Ende ist. Warum sollte der Mensch was Besseres sein als andere Lebewesen, und ewig leben? Der Sinn liegt im Leben selbst. Und wenn das Leben nun schrecklich ist? Ich meine, Glück hat sehr viel mit der eigenen Einstellung zu tun. Und die sollte positiv sein, weil das Leben sonst tatsächlich wenig Sinn hat.

 

Claudia Martelli, 44

...dass ich als Kind und Teenager gläubig war. Mein Weltbild ist dadurch voller Zuversicht.

 

Siegfried Vocasek, 70

na ja, diesen Satzanfang ignorier ich mal, weil er auf Hochdeutsch eigentlich bedeutet: diesen Krückstock hier benutze ich gerne (wenn es mal schlecht geht). Wie wärs mit: Meinem Leben gibt Orientierung ... jedenfalls keine selbstgebastelte, jeder die seinige ...

 

Anonym, männlich, 40

Meine Familie, meine Kinder und Freude; - meine humanistischen Überzeugungen; - meine Vorstellungen einer besseren, gerechteren Welt; - Meditative und Achtsamkeitspraxis, die, wiewohl aus dem Buddhismus kommend, unabhängig von religiösen Kontexten in der Lage ist, Menschen zu einer positiven Selbsterfahrung und Selbstannahme zu führen.

 

Edgar Nönnig, 58

durch die Natur, die Vielfalt des Lebens und die Möglichkeiten, die einem gegeben sind. Ein Leben nach dem Tod wünsche ich mir nicht. Es wäre dann ja unendlich lang und könnte furchtbar sein.

 

Willi Sagert, 67

Das Wissen um Sisyphos

 

Alexander Krampe, 42

Das Leben, der Zweifel, das Denken, die Hoffnung, die Liebe, die Kunst, die Freunde, die Selbsterkenntnis

 

Jochen, M., 67

Wenn es Menschen Halt gibt an einen Gott glauben, so ist das in Ordnung. Menschen brauchen wohl den Glauben, um mit dem Unabänderlichen fertig zu werden. Aus meiner Sicht ist der Buddhismus (in seiner ursprünglichen Form) wesentlich realistischer als das Christentum. Der Mensch ist nicht abhängig von der Gnade eines Gottes, sondern allein von sich selbst. Was er wirkt, kommt auf ihn als Schicksal 1:1 wieder zu (Stichwort: Karma und Reinkarnation). Das nenne ich gerecht. Ob das letzte Ziel "Nirvana" (im Buddhismus) oder "Reich Gottes" (im Christentum) ist, sei dahingestellt.

 

Anonym, weiblich, 28

familie und freunde mein kind

 

Anonym, männlich, 34

dass ich den Menschen von Natur aus für gut halte. Die Seligpreisungen für Naturgesetze halte und dadurch meinen Nächsten lieben kann wie mich selbst

 

Ines Blum, 28

meine Kinder

 

Volker, 40

das leben selber.

 

Anonym, männlich

Hier liest man ja viel von "Gott existiert nicht". Sagt was Ihr wollt. Es gibt Ereignisse im Leben wo man spürt das da etwas oder wer augenzwinkernd eingreift. Was gestern noch unüberwindbar schien, löst sich in Wohlgefallen und man steht staunend daneben. Ich glaube an Gott.

Liebe Grüße an alle

Werner

 

Sabrina, 37

der Glaube an die Natur. Er ist sowohl erfüllend als auch logisch nachvollziehbar.

Ich konnte nie verstehen, wozu Menschen Weihnachten feiern, es wirklich nachvollziehen. Das Geschwafel von irgendeinem Jesus, den es irgendwannmal gab, und der so toll gewesen sein soll. Alles so nebulös und in der Kirche wirkte alles so künstlich, ohne wirkliches Leben (katholische Kirche). Ich glaube daß viele Menschen deshalb nicht mehr glauben wollen, weil Macht viel wichtiger wurde als wirklicher Glaube. Ist nicht nur ein Problem der Kirchen; ich sehe es inzwischen als "menschliches" Problem, dem auch supertolle spirituelle Gruppen aufliegen.

Also mir gibt Halt, zu sehen, daß in der Natur das Gleiche hoffnungsvolle passiert wie im Leben; nämlich, daß auf eine vermeintliche Krise (immer weniger Licht=Sonneneinstrahlung durch die ellyptische Rotation der Erde um die Sonne) sich immer und immer wieder die Zeit der Hoffnung ergibt.

Wenn ich überlege, wie v.a. Menschen früher das erlebt haben mußten, als sie nichts über diese Phänomene wußten und sie tatsächlich das geringerwerdende Licht als eine Katastrophe empfunden haben mußten, und dann, geschieht, langsam , aber sicher... das Unfaßbare... ab der Wintersonnenwende nimmt das Licht wieder zu, Nahrungsmittel gedeihen wieder. Das ist logisch.

In einem katholischen Text über Weihnachten las ich tatsächlich den Satz "glaube nicht liebes Kind, daß Weihnachten mit der Sonne zu tun hat, sondern mit Jesus (und das weitere Blabla). Da braucht sich die Kirche nicht wundern , wenn die Leute sich abwenden.

Es ist verlogen.

Leider.

 

Felix

Die glaube an meine eigene Sache, und meine Induviduaität, den vor Gott sind alle gleich.

 

Anonym, männlich, 36

Ich habe keinen Halt in meinem Leben. Ertäglich macht es aber die Gesellschaft einer hübschen Frau.

 

Peter

Meine Mitmenschen.

 

Johannes Paulus, 39

es gibt keinen halt im Leben ebenso wenig wie ein halten. das leben ist werden. und ebenso wie ein Zweirad nur bei einer gewissen Geschwindigkeit stabil läuft und nicht umfällt, so ist es auch bei dem Menschen. drum schau nach vorne und erwarte mit mut die dinge, die noch kommen und weine vor Freude oder vor Trauer über die Ereignisse und Begegnungen der Vergangenheit.

 

Lars, 40

gerade nicht sehr viel. ich bin da. das ist eben so. keine krücke, kein fester halt.

 

Anonym, weiblich, 20

Mein 10 Monate alter Sohn

 

Andre Aengels, 28

der Gedanke das eines schönen Tages die Natur sich in einer gewaltigen Katastrophe erhebt und alle Menschen - bis auf Buddisten und die Tierwelt (wie ich hoffen möchte) - mit einem Schlag auslöscht !!!!!

 

Christoph Kuropka, 29

alles. essen, trinken, sonnenlicht, freunde, familie, mein verstand, meine gefühle, freuden, leid, zweifel, erkenntnis, erfolge und anstrengungen. ehrlich gesagt finde ich die frage bescheuert. ich lebe. mein leben braucht keinen halt, es hält. halt braucht man, wenn man verzweifelt ist. ich war dies schon oft, aber es ist die verantwortlichkeit jedes einzelnen diese verzweiflung zu überwinden, sei es durch private oder professionelle hilfe.

 

Thomas Meier, 37

zu wissen, dass ich das große Glück hatte, in einer demokratischen Gesellschaft hingeboren worden zu sein, wo man sich kein Blatt vor dem Mund nehmen muss und sein Leben so leben kann wie man will. Ich habe eine uneheliche Tochter, deren heranwachsen mich glücklich macht und fasziniert sowie eine japanische Freundin (nicht die Mutter meiner Tochter) mit der ich mich bestens verstehe, ja wahrscheinlich sogar liebe ;-). Viel mehr Rückhalt hat man eigentlich angesichts der Katastrophen, die auf diesem Planeten passieren, nicht verdient.

 

Renate, 40

Ich lebe vor mich hin. Ich habe keinen Halt. Vielleicht falle ich mal. Aber das macht nichts. Ich bin nicht wichtig. Genauso wie die ganze Menschheit nicht wichtig ist für das Universum. Klingt vielleicht etwas traurig. Aber das ist es nicht. Es ist eben wie es ist.

 

Anonym, männlich, 33

... die Freiheit zu haben, sein Leben selbst gestalten zu können mit den weitreichenden, wenn auch irgendwo beschränkten Möglichkeiten des Seins und des Verstandes.

 

Anonym, männlich, 18

im mom Drogen ohne Drogen komm ich gar nicht mehr klar.

 

Anonym, männlich, 23

meine Familie, die wunderbare Natur, das Lächeln meiner dreijährigen Cousine, der Glaube an die Kraft der Gedanken, alltägliche Freuden

 

Horst Leyer, 58

...mein unerschütterlicher Glaube an Gott und das Bewusstsein, dass ich mich zu jeder Zeit an Ihn im Gebet wenden kann. Ferner das Bewusstsein dass mein Schutzengel mich ständig begleitet und ich seine Stimme (meine „innere Stimme") hören kann wenn ich nur will. Die Liebe Gottes ist für mich immer wieder spürbar und ich bin unendlich dankbar für den Weg, den Er mich führt.

 

An, 41

Die Natur.

In ihrer Schönheit und Friedlichkeit. In ihrer Unbändigkeit und Gewaltigkeit. In ihrer Lebendigkeit und ihrer Farbenfreude.

Wenn ich Kraft tanken will, ziehe ich mich in diese Menschleere zurück. Das Bewusstsein um die Wunder der Natur, erfüllt mich mit Ehrfurcht und Freude. Die vollkommene Entspannung in ihrer Mitte, läßt mich aufatmen. Sogar ihre Unberechenbarkeit und der unvermeidliche Tod, der zum Leben dazugehört und jedem Anfang vorausgeht - sie lassen mich meine Geringfügigkeit im Kosmos erkennen und mich doch gleichzeitig meinen Platz im großen Gefüge einnehmen.

Das Wissen um die Unbezwingbarkeit der Natur, ist ebenso Basis für Hoffnung und Mut, wie die Kenntnis der wirklich wichtigen Dinge des Lebens. Ob es das Flüstern des Windes in der Tanne ist, oder der einzigartige Duft, der dem Regenguss folgt, - ich nehme die kleinsten Spuren des Lebens wahr. Seit ich erkannt habe, das weniger mehr ist und Geben mehr Freude macht, als Nehmen; seit ich erkannt habe, dass sich nur etwas ändert, wenn ich bei mir selbst anfange, - lebe ich bewusster und - glücklich.

Ganz ohne ein imaginäres "göttliches" Etwas.

Jeder kann glücklich werden und mit Hoffnung und Freude leben, - ohne sich Vorgaben und Zwängen durch andere zu unterwerfen. Er muss nur bereit sein, hinzusehen, hinzuhören und sich selbst nicht als Nabel der Welt zu betrachten. Religion schließt ein zufriedenes Leben natürlich nicht aus - aber sie ist auch kein Garant für Glück und Hoffnung - oder gar Liebe.

Wer diese Dinge sucht, sollte sie besser in sich selbst suchen - im Einklang mit der Natur...

 

Tamara General, 20

die liebe, die sehnsucht, die leidenschaft....es gibt den einen menschen der mir halt gibt.....kinder geben mir halt, weil sie so rein sind.....da wäre dann wieder die sehnsucht nach mir selbst.....!!!!den den ich liebe, der verzaubert mich, lässt mich wanken zwischen traum und wirkjlichkeit,,.....ich vergesse die zeit, bin ich selbst....aber das versteht nur der eine...mein bruce!

 

Ulrich Wöss, 60

Meine Familie. Mein Wille zum Guten.

 

Margret B.

Gott macht mein Leben lebenswert. Ich wundere mich, dass soviele Menschen diese Seite aufschlagen, ich glaube sie alle suchen Gott, ich wünsche ihnen, dass sie ihn finden, denn wer ernsthaft sucht, findet ihn.

 

Anonym, männlich, 38

Es gibt auch ein Leben, ohne sich an die eigene Ideenwelt zu klammern wie verrückt. Wer in seinem Innern keinen Halt findet, klammert sich manchmal an die Ideen der andern - kann für eine Zeit lang gar nicht mal so schlecht sein... meine Idee oder mein Ideal wäre allerdings, dass jeder Mensch lernt für sich selbst zu denken und lernt, was für ihn in seinem jeweiligen Lebensabschnitt das Richtige ist, statt Ideologien nachzueifern.

 

Anonym, weiblich, 16

dass ich an Gott glauben kann. Könnte ich es nicht, wäre vieles nicht so einfach hinzunehmen wie ich es jetzt kann. Ich kann mir selber sagen, dass nach dem Irdischen noch was kommt und nicht alles vorbei ist, denn wozu leben wir, wenn nach dem Tod nichts mehr wäre?? Außerdem, was gibt uns halt, wenn wir in einer schwierigen Situation sind und es uns so schlecht geht, dass kein Freund mehr helfen kann?

 

Judith, 18

Meine Familie und Freunde geben mir Halt. Auch Gott. Ich weiss noch, dass wenn ich als Kind alleine nach Hause gehen musste, zu Gott gebetet habe. Ich möchte allerdings nicht nur an Gott glauben, weil es tröstlich zu wissen ist, dass das Leben nach dem Tod nicht aufhört. Ich möchte nicht nur in Notsituationen an ihn glauben. Er sollte auch eine Rolle spielen, wenn es mir gut geht.

 

Anonym, männlich, 48

nur der Glaube an Gott der immer und überall ist, in jedem Schritt -in jedem Gedanken

 

Tanja, 31

Menschen die ich liebe und umgekehrt.

Die Liebe zu diesem Planeten.

Humanismus.

Alle schönen und auch schrecklichen Katastrophen die tagtäglich geschehen.

Die Naturgewalten und die Tatsache das nicht alles vom Menschen beherrschbar ist!

 

Rene Göckel, 57

dass ich als integerer Mensch angesehen werde. Meine Werte habe ich mir selbst erarbeitet und ich arbeite täglich aus eigener Kraft weiter daran. "Halt" kann man sich nur selbst geben.

 

Anonym, weiblich, 23

das frage ich mich zurzeit auch.

 

Rainer Venzke, 29

Maria Hellwig

Wenn es die nicht geben würde, dann wäre die Welt verloren.

 

Alexander Mai, 17

Durch Freunde und Familie. Zu wissen, dass jemand um mich trauern wird wenn ich versterbe und dass ich nur durch diese ein Grund habe zu leben.

 

Anonym, 19

Ein Leben braucht keinen Halt, den braucht nur der Mensch, der dieses Leben lebt. Ein Leben braucht einen Sinn; den hat meines gefunden: Ich möchte den Menschen helfen, ihr Leben selbstbestimmt und tolerant zu führen.

 

Sergey Kartamyshev, 21

Meine Freundin. Mein Beruf und meine Hobbies. Menschen um mich herum. Die Tatsache, dass ich das Leben liebe!

 

Anonym, männlich, 35

Der Glaube an mich selbst und an die Menschen die ich liebe. Die Philosophie, die Kunst und das Denken. Der Radikale Konstruktivismus, welcher besagt, dass es keine vom Beobachter unabhängige Wirklichkeit gibt. Wir konstruiren uns unsere Welt selbst. Dafür braucht es keinen rachsüchtigen Gott wie ihn die Christen, Muslime oder Juden verehren.

 

René, 35

...das Wissen um das grundsätzlich Gute im Menschen.

...die Erkenntnis, dass jeder Mensch zum Guten veränderbar ist, wenn diese Veränderung aus ihm selbst heraus erwächst.

...das Wissen, dass ich mich nicht auf ein "besseres Jenseits" vertrösten oder mir vor einer "Hölle" Angst machen lassen muss, weil nach dem Leben - zum Glück - einfach nichts mehr ist.

 

S.R., männlich, 27

mein ich und die großartige liebe meiner frau.

 

Ingo Jäckels, 29

...das Jesus zu den Menschen die ihm zuhören wollten sagte das sie seine Brüder und Schwestern sind. Alle Kinder Gottes - keiner mehr, keiner weniger.

 

  1. Cohen, männlich, 19

...Perspektive für die Existenz eines Schöpfers. Ein Sinn im Leben.

Meinem Leben gibt keinen Halt...

Zweifel an G-tt, Zweifel an dem Sinn.

Einsamkeit, Emotionale Leere, unrealistische Analysen um diese Welt zu verstehen.

 

Anonym, männlich, 18

Ich weiß es nicht. Irdische Freuden? Hedonismus?

 

Tamara General, 19

.. die kraft, die energie und der halt, den ich durch den glauben an gott bekomme....meine gefuehle, wie liebe , leidenschaft und sehnsucht geben ebenfalls

den halt, den ich brauche um ueberhaupt zu leben....

 

Lan Duong, 34

familie, freunde, sohn/tochter, liebe, selbstsuche, mich selbst, arbeit

 

Anna, 13

Ich halte fest an den Schöpfer des Himmels und der Erde. Er hat uns und Alles um uns herum geschaffen. Das macht mich stark und gibt mir einen guten Start in einen neuen Tag. man sollte jeden Tag leben, als wäre es sein letzter. Ich danke Gott für die Zeit und die besonderen als auch die gewöhnlichen Tage in meinem Leben. Er hat uns geschaffen, dafür sollten wir ihm unsere Dankbarkeit zeigen. Er lässt uns unser eigenes Leben bewältigen und lässt uns laufen. Er sagt nicht, was wir tun müssen, sondern sagt, dass wir tun, was wir tun wollen. Trotzdem enttäuschen wir ihn von Tag für Tag erneut. Doch was erwartet er? Eine perfekte Welt? Jeder Mensch macht Fehler und aus diesen sollen wir lernen, um reifer zu werden. Ich selbst bin kein Mensch, der jeden Sonntag in die Kirche geht, doch ich glaube trotzdem an Gott. Denn er hat mich geschaffen. Ich bin froh, dass ich bisher jeden Morgen in meinem Leben aufwachen konnte. Dafür sage ich Danke!!!

 

Anonym, weiblich, 26

... im Moment bin ich ohne Halt in meinem Leben. Ich versuche den Weg wiederzufinden.

 

Amy, 16

mein freund, ich mir selbst, meine familie, gute freunden und das wissen, dass es mehr gibt, als nur dieses eine leben & nur wir selbst ausschließlich. für mich gibt es ein leben nach dem tod, aber keine himmel/hölle geschichten. das halte ich für ein hartnäkiges gerücht. genauso wie ich die bibel nicht für ein tagebuch gottes halte. ich bezweifel sogar, ob es zwischen gott und der bibel überhaupt einen zusammenhang gibt.

 

Manfred Oppdehipt, 44

die Hoffnung auf menschliche Vernunft, Liebe und die Hinwendung zu meinem Nächsten.

 

Chaled Osman, 39

der Moment zwischen Aktion und Reaktion.

 

Anonym, weiblich, 42

... ich, wer sonst?!

 

Steffen F., 20

Vieles gibt meinem Leben Halt: meine Familie, meine Freunde/Freundinnen, Bekanntschaften...

 

Benjamin R., 26

Ich brauche keinen Gott, um meinem Leben einen Sinn und mir selbst Halt zu geben. Wenn nach dem Tod noch etwas kommt, werde ich es noch früh genug erfahren und wenn nicht, dann kann ich es auch nicht ändern, indem ich mir etwas andere einrede.

Und sollte ich durch meinen Kirchenaustritt oder meine Sünden doch in der Hölle landen, dann ist das auch nicht so schlimm, denn dort treffe ich bestimmt einige Leute, die ich schon immer mal kennen lernen wollte.

Wichtig ist für mich, mit meiner Frau eine glückliche Ehe zu führen, meine Tochter zu einer denkenden Persönlichkeit zu erziehen, beruflich erfolgreich zu sein und dabei die Welt etwas weniger schlecht und kaputt zu machen.

 

Anonym, männlich, 22

Vertrauen in mich selbst und meine Rationalität, darauf dass Menschen zumindest als Gruppe sehr vieles ändern können.

 

Gott Gott, 34

ich gebe meinem leben halt

 

Robert H., 32

@Tobias, 21

"Wer gibt dir dieses ganze Wissen? Woher weißt du, dass Gott seiner Schöpfung immer helfen muss? Woher meinst du zu wissen, dass er es nicht tut, nur weil du es nicht siehst?"

Nun, also im Kongo tut er es nicht, Ihr Gott Sado. Er glotzt zu, wie die Menschen weiterhin leiden unter den Kriegsherrn und Despoten. Auch bei den Hurricanes und Tsunamies hat er zugeschaut (wenn es ihn gibt, wie Sie sagen), wie Hundertausende krepiert sind. Und die stammen nun wirklich nicht von 'bösen Menschen' - die Tsunamies und die Erdbeben. Und woher ich das weiß? Nun, ich weiß durch mein agnostizistisches Wertesystem, daß jeder, der etwas erschafft auch die Verantwortung für seine Schöpfung trägt - außer er heißt Gott Sado, der Sadistenkönig und schaut gerne zu, wenn andere leiden.

Robert

 

Ano Nym, männlich, 14

Die Natur. Die Sonne. Das Wasser. Das Feuer. Das Gras. Die Erde. Es reicht doch das ich auf dieser (noch) so schönen erde leben kann.

 

Tobias, 21

Lieber Ava, lieber Robert.

Ihr scheint noch nie an Gott geglaubt zu haben, oder? Wenn dies der Fall gewesen wäre, würdet ihr wissen, dass es beiweitem nicht einfach ist, an Gott zu glauben. Im Gegenteil, es ist ein täglicher Kampf. Doch aus jedem Kampf resultiert eine große Kraft - die gibt uns halt.

Als Mitläufer werde ich mich nicht bezeichnen lassen! Ich habe einen eigenen Willen und bin in meinem Studentenwohnheim der einzige von 600 Studenten, der Sonntagsmorgens aufsteht, um in die Kirche zu gehen - von "mit"laufen kann, das wird auch euch einleuchten, keine Rede sein.@ Robert: Wer gibt dir dieses ganze Wissen? Woher weißt du, dass Gott seiner Schöpfung immer helfen muss? Woher meinst du zu wissen, dass er es nicht tut, nur weil du es nicht siehst? [Du musst als erfahrungswissenschaftlich ausgerichteter Mensch zugeben, dass dein Erfahrungshorizont um einiges geringer ist, als der eines allmächtigen Gottes :o) )@ Aleyna: Leider sind Menschen ohne Gott nicht immer unglücklich. "Selig sind die, die da geistig arm sind" ... oder volkstümlich: "Dat Glück is mit die Doofen" Je weniger du geistig/geistlich erfassen kannst, desto glücklicher bist du, weil du dir keine Gedanken machen musst ^^

liebe Grüße und einen schönen Freitag!

Tobias

 

Ulli Becker, 41

"Ein Kurs in Wundern" - Entdecke den Christus in dir, woanders wirst du IHN nicht finden.

 

Werner Hohenwarter, 62

Immer wieder einmal lese ich hier um die Meinung anderer zu diesem Thema zu erfahren. Wobei ich bei manchen Beiträgen zu lesen glaube "Ich möchte ja an Gott glauben, aber.." Es ist zugegebenermaßen nicht einfach an Gott zu glauben. Schöner wäre es man sähe da einen Weltenrichter der mit seinem kleinen Finger diesen Krieg oder jenes Unglück oder den Tod eines geliebten Menschen verhindern würde. Der präsent wäre. Nur was wäre das dann? Ein Glaube sicher nicht mehr. Und... die halbe Menschheit wäre trotzdem unglücklich weil mit dieser oder jener Entscheidung nicht einverstanden.

Mir gibt dieser Gott Halt, Sicherheit und Geborgenheit. Auch habe ich manchmal ein schlechtes Gewissen wegen dieses oder jenes Gedanken oder einer unbedachten Äußerung. Will damit sagen dieser Gott an den ich da glaube reglementiert mich wie ein Vater eben sein Kind reglementiert. Und das ist gut so.

Ich bete regelmäßig und ich habe nicht das Gefühl in eine tote Verbindung zu reden.

Wir werden es eines Tages wissen aber dann ist es für eine bewußte Entscheidung zu spät.

Auch wenn ich ganz realistische Gründe für Gott anführe: "Benimm dich zu anderen gesittet, Schade und Bedrohe niemand, verhalte dich liebevoll, Bete und achte diesen Gott". Was ist daran verkehrt?

Also selbst rein rationell be- oder genutzt profitieren ich und mein Umfeld von Gott.

Daher: Ich finde es einfacher an Ihn zu glauben als nur anzunehmen ich sei ein zufällig sich gefundener Zellhaufen der Evolution.

 

Anonym, weiblich, 16

dass ich an das glauben kann was ich möchte.

 

Aleyna, 19

es gibt nur einen gott für alle menschen. wer die wahrheit finden will der findet sie auch. in meinem leben gibt mir allah halt!!!!!!!!!!!!

 

Anonym, weiblich, 18

... die Gewissheit, dass ich alleine darüber entscheiden kann.

Wo früher der Glaube an einen Gott, der bei mir ist und mir den Weg weist, Halt gegeben hat, ist es heute das Wissen, meinen eigenen Weg gehen zu können - alleine. Allein-Sein ist nicht immer schön, oft eigentlich nur noch anstrengend und belastend. Aber wenn ich den Eindruck habe, den Boden unter den Füßen zu verlieren, keine Sicherheit mehr in meinem Leben zu haben, erinnere ich mich daran, dass alles bei mir alleine liegt. Ich habe es in der Hand, meinem Leben eine neue Richtung zu geben, und damit vielleicht auch neuen Halt.

Meinen Glauben an Gott empfinde ich jetzt eher als Abhängigkeit. Seit ich nicht mehr mit dem Glauben lebe, habe ich eher den Eindruck, mein eigenes Leben zu leben.

 

Anonym, männlich, 21

dass ich an mich und meine Ziele glaube und immer probiere positiv zu denken! Es funktioniert!

 

Claudia

ich.... mir selbst...

 

Christoph Stolpmann, 18

Meinen Leben Halt gibt die Tatsache, dass es lebenswert ist. Auch wenn man nicht unbedingt direkt einen Sinn vor Augen hat, kann das Leben doch trotzdem Spaß machen. Was habe ich davon, wenn ich ewig darüber nachdenke, hilft es mir wirklich weiter, wenn ich weiß, was der Sinn des Lebens ist?

Ich kann mir selbst doch auch selbst Ziele setzten, wie auch Hans Albert in seinem Text beschreibt, deren Erreichen meinem Leben einen Sinn gibt. Für jeden anderen Menschen ist etwas anderes wichtig, jeder setzt sich andere Ziele, hat deshalb vielleicht auch jeder einen anderen Lebenssinn?

Generell würde ich trotzdem sagen, dass das Ziel dieser Sinnsuche darin besteht, Glückseligkeit zu erreichen, indem man die sich selbst auferlegten Ziele schließlich erreicht oder sich zumindest dafür einsetzt sie zu erreichen. Also Glück=Sinn=Halt?

 

Anonym, weiblich, 28

das Wissen darum, dass ich als Mensch nicht alles alleine schaffen muss, sondern dass Gott immer da ist uns mich trägt in meinen Entscheidungen, und in Zeiten wo es schwierig wird. Sicher muss ich mein Leben selbst leben, aber ich darf die Hoffnung haben dass mein Leben ein Sinn hat. Allerdings würde mir der bloße Glaube an Gott auch nicht ausreichen, das wäre mir entschieden zu wenig. Ich glaube man muss Gott erfahren haben, aber dazu muss ich offen dafür sein, denn er wird sich dem Menschen nicht aufdrängen. Ich erfahre ihn in meinem Leben und das ist es letztlich auch was meinem Leben Halt gibt.

 

Yuen M.

Nachdem man in tiefster Meditation oder in Shamanistischen Ekstasen es geschafft hat die Grenzen von seinem doch so begrenzten rationalen Bewusstsein zu überschreiten... so ist eine Stütze nicht mehr notwendig.

 

Anna Steffen, 18

Nichts! Ich komme auch ohne Halt im leben gut klar!

Ich bin zuallererst der Meinung, dass es weder Gott noch irgendein Jenseits gibt, sondern dass dies alles der menschlichen Phantasie entspringt, da ich denke, dass es für die Menschen ist, sich vorzustellen, dass es irgendwo NICHTS gibt. Genauso wie es dem menschlichem Verstand schwer fällt sich die Unendlichkeit vorzustellen, ist es sich ein "Nichts" vorzustellen. ich sehe daher Religionen und andere Vorstellungen als eine Art Hilfserklärung, wie in der Physik das Strahlenmodell zur Erklärung was Licht ist.

Meine Ansicht ist: Wir bestehen aus Zellmaterial welches nur eine begrenzte Zeit existieren kann. Vor dieser Zeit existierte nichts von uns (auch keine Seele oder sonst was) und danach bleibt auch nichts von uns übrig. Wir werden also und geboren und dann sterben wir, davor nichts, danach auch nichts. Unser Leben hat also aufgrund dessen, dass es keinerlei existenzielle Bedeutung für die Nachwelt oder irgendwen hat, keinen allgemeingültigen Sinn.

Deswegen bin ich der Meinung und habe es mir irgendwie zu meinem Lebensmotto gemacht, dass ich es mir hier auch schön machen kann wenn ich schon mal existiere, denn wenn ich nicht mehr existiere kann ich das ja deswegen nicht mehr. Ich schaffe mir so zu sagen mein "Paradies" auf Erden. Das heißt nicht, dass ich irgendwelche egoistischen Ansichten vertrete und nur rücksichtslos auf mein eigenes Wohlergehen bedacht bin. Gewisse Gesichtspunkte, die Wolfgang Lenzen in seinem Buch "Liebe. Leben, Tod" beschreibt finde ich hier zutreffend. Seine These lautet, der Sinn des Lebens ist es gut zu leben. Diese These kann man sowohl im christlich, moralischem Sinne (also gut zu anderen, tugendhaft, so das man in den Himmel kommt) verstehen, als auch im hedonistischen Sinn (einerseits: möglichst viel Spaß haben andererseits: es sich gut gehen lassen)Dieses "es sich gut gehen lassen" entspricht in meiner Auffassung auch ein gewisses Sozialverhalten, da es mir selbst gut geht, wenn ich dafür sorgen kann dass es auch anderen gut geht und da die Gefahr, dass mir jemand etwas tut womit ich nicht einverstanden bin kleiner ist, wenn ich selbst niemandem etwas tue, dass er nicht will. Sie sehen einen halt im Sinne von Religionen und anderen vorgefertigten Meinungen gar nicht brauche, wenn ich in der Lage bin mein Leben und mein Umfeld nach meinen eigenen Vorstellungen gestalte, zu denen mein Verstand und mein evolutionär bedingtes Sozialverhalten mich befähigt. Menschen, die diese Geistesleistung nicht machen können oder wollen , sind meiner logischen Folgerung, die Menschen, die sich vorgefertigten Vorstellungen (Religionen) anschließen. Dieses wäre für mich ein faules Lebenskompromiss, denn ich will selbst entscheiden, ich will leben, auch wenn es manchmal wehtut, denn am Ende ist es alles was wir haben!

 

Anonym, weiblich, 18

das Leben an sich und der Glaube an meine Familie und Freunde und vor allem an mich selbst.

 

Jenjan Bertikud, 36

...das Leben an sich, meine Familie, meine Freunde. Aber am wichtigsten ist der Glaube an mich selbst. Denn wer nicht an sich selbst glaubt, verliert den Halt im Leben.

 

Anonym, weiblich, 17

dem Leben selbst einen immanenten Sinn zu geben. Im Philosophie-Unterricht haben wir die Ansichten von Hans Albert und Wolfgang Lenzen besprochen, zusätzlich haben wir über unsere eigenen Ansichten zum Sinn des Lebens gesprochen.

Religionsanhänger sehen das Leben eher als Durststrecke und als notwendiger Vorlauf für eine spätere Glückseligkeit im Paradies bzw. im Himmel. Der Sinn des Lebens sei das Wirken nach einem göttlichen Plan oder zumindest nach den Vorstellungen, die durch die jeweilige Religion geprägt wurden. Das Paradies/ der Himmel sei die Belohnung. Diese Sichtweise degradiert den Menschen zu einem Instrument Gottes.

Religion an sich ist nichts Negatives, wenn sie Menschen hilft ihren Lebenssinn zu finden und ihnen Halt im Leben gibt. Jedoch ist Religion dafür auch nicht notwendig. Wenn man Freunde und Familie hat, die einem Rückhalt geben und Träume und Ziele, die einen persönlichen Sinn formen, dann wirkt Gott überflüssig. Wer weiß schon, ob es dieses übersinnliche Wesen wirklich gibt, oder ob Religion eben doch nur ein Weg der Menschen ist sich Dinge zu erklären, die sie nicht verstehen (z.B. in der griechischen Mythologie).

 

Basti, 18

Dass ich mir eigene Ziele setze und nicht nach denen strebe, die mir von irgend einem "Gott" vorgeschrieben werden. Ich gestalte mein Leben selber und zwar so wie es mir gefällt und wie ich es für richtig halte. Vorschriften und Gebote wie sie in der Bibel stehen, schränken den Menschen doch nur ein und erlauben ihnen keine freie Entfaltung. Für mich stellt eine solche Lebensart nach den Geboten der Bibel nur eine naive Vereinfachung des Lebens dar.

 

Anonym, männlich, 18

Durch so vieles. Eigentlich müsste man ja auch sagen, dass ohne Gott viel mehr möglich ist und die Welt so viel mehr zu bieten hat, sodass man im Endeffekt sogar leichter glücklich werden kann. Vorraussetzung dafür ist, dass man nicht an eine Bestrafung im Jenseits glaubt.

 

Anonym, männlich, 19

Meine Freundin, da ich mir ihrer Liebe sicher sein kann im Gegensatz zur Liebe Gottes, da er mir seine "Liebe" noch nicht gezeigt hat auf dieser Welt, sondern eher seine rachsüchtige Seite.

 

Jay Sus

mein festes Schuhwerk.

 

Anonym, männlich, 18

, dass ich mit Freunden, Freundin und Familie mein Leben durchschreiten kann.

 

Anonym, männlich, 18

Meine Familie! Meine Freunde! Das Leben an sich. Ich muss nicht an ein Jenseits glauben, um ein moralisches Leben zu führen. Es ist für mich kein Ziel im Paradies zu leben, da das auf Dauer auch langweilig wäre. außerdem ist mir dieses Ziel zu ungewiss...

daher möcht ich lieber mein Leben jetzt und hier zum Paradies machen...

 

  1. B., weiblich, 18

... und einen Sinn: Freunde, Familie, Spaß, glücklich zu sein... lachen, Freude haben, Zielsetzungen schaffen, Erfolg haben, schöne Unternehmungen.... und so weiter!!

 

Josua Baderborn, 33

wenn ich mir denke das die Guten gleichzeitig die Bösen sind, und glauben das sie richtig handeln, und Gutes verurteilen!

 

Veronika Fritsche, 28

auf alle fälle nicht gott, es gibt schöneres!!!

 

Lea, 17

Meine Freunde, meine Mutter (ja mit ihr kann ich über alles quatschen)

 

Anonym, männlich, 17

der glaube an mich selbst (an meine eigene göttliche existenz, ich sehe meinen eigenen geist als teil dieser göttlichen energiequelle die mich dazu befähigt alles was ich mir von herzen wünsche und erreichen möchte zu erreichen).

und der glaube an schutzgeister dämonen etc die in verbindung mit allem stehen und mir unter anderem dienen um meine ziele zu erreichen ( auf rationalem weg erklärt heißt das im klartext das ich durch die projektion meiner wünsche auf andere von mir selbst erschaffenen wesen meinen eigenen willen stärke ebenso wie meine selbstsicherheit und andere dinge die mir wichtig sind. es ist nunmal so das es leichter ist sich wünsche und träume oder ziele zu erreichen wenn man daran glaubt das man von metaphysischen wesenheiten geholfen bekommt.)

 

Marc Oliver Müller, 20

...mein Motto: "Menschliches Leben heißt: sich für eine kurze Zeitspanne erträglich einrichten auf einem Staubkorn im Weltall – mit Würde, Anstand und viel Humor."

 

Sven Anderson, 32

... meine Familie, meine Freunde, meine Fähigkeiten, mein Verstand, mein Glaube an Werte (die sich zu einem großen Teil mit denen des Christentums und anderer Religionen überschneiden und die das Zusammenleben schöner machen) und die Tatsache, dass alles aus was ich bestehe schon ewig existiert und ewig existieren wird.

 

Henri, 38

Meinem Leben gibt Halt, daß ich mich als Mensch erkenne, der eigenverantwortlich durchs Leben geht. Nennt sich übrigens selbstbestimmte FREIHEIT !

 

Anonym, männlich, 34

Wir stehen auf den glitschigen Bohlen eines im Sturm schwankenden Schiffes. Wer glaubte, sein Haus auf Fels gebaut zu haben, findet sich nun, so er ein waches Auge hat, versunken bis zum Hals im tückischen Treibsand.

Angesichts dessen: Was gibt mir Halt? Eine erfüllte Kindheit als ein von vielen lieben Menschen geliebtes Kind gibt mir ein Urvertrauen, das auch die tiefsten persönlichen Krisen überwinden hilft.

 

Anonym, männlich, 34

... das Wissen, gar nicht anders zu können, als als Individuum Teil des Ganzen zu sein. Das Ganze ist alles was ist und damit zugleich faßbar und unfaßbar. Deswegen habe ich damit aber keine Probleme, im Gegenteil. Der Begriff Gott schafft nur Probleme. Am besten man läßt ihn weg. Dann kommt er nämlich vor. Das nenne ich metaphysics. Hehehe.

 

Mirko, 23

Der EIGENE Glaube an den EIGENEN "GOTT"

 

Anne, 26

das Wissen, dass nichts ohne Grund geschieht, halt gibt mir Gott ,an den ich glaube! Ich habe viel nachgedacht und reflektiert, aber ich kann nicht NICHT an Gott glauben, die Welt ist mir dazu (trotz aller Probleme) einfach zu wunderbar!!! Außerdem erfahre ich oft, dass meine Gebete erhört werden. Ich bin kein Mensch, der unüberlegt alles nachplappert, aber auch wenn ich zweifle... immer wieder komme ich zu dem zurück, was meinem Leben - mit allen Höhen und Tiefen - Sinn und Glanz verleiht: Der Glaube an Gott.

 

Rene Goll, 78

die Realitaet

 

Silvia Haeske, 40

,bin ich die Einzige, die zufrieden ist? Was ich nicht ändern kann, das möchte ich tragen, was ich ändern kann, das werd ich tun

 

Jürgen Eckardt, 34

meine Freunde

 

Ilona Oellers, 31

meine sozialen Kontakte, alle Menschen, die ich bisher in meinem Leben kennen lernen durfte und von denen ich manchen helfen konnte (mit meinen kleinen eingeschränkten Mitteln)

 

Anonym, weiblich, 16

meine Familie, denn niemand und, das ist meine Gewissheit, die ich brauche, um Halt zu finden, würde mich so bedingungslos unterstützen, kritisieren, zurechtweisen, loben, aufbauen und stärken, wie sie. Nur durch sie kann ich mein Leben so leben, wie ich es tue. Nämlich jeden Tag, auch wenn es manchmal noch so schwer fällt zu etwas Besonderem zu machen, aber mir auch vor allen Dingen dessen bewusst zu sein.

 

Werner Hohenwarter, 61

wenn man hier den einen oder anderen Beitrag liest, kommt man schon ins Staunen. Da wird Gott verleugnet weil er Kriege geschehen läßt, weil Der oder Diese verstorben ist, weil er wirtschaftliche Nöte zuläßt.

Also ich weiß nicht, wie stellen sich solche Leute Gott vor? Soll er, bei einem drohenden Völkerkonflikt der Schiedsrichter sein, die Bomben unschädlich machen, leibhaftig eingreifen? Bei wirtschaftlichen Nöten soll er da als Bänker funktionieren und diesen Leuten einen unbegrenzten Kredit einräumen. Bei Erkrankungen der Wunderdoktor sein?

Nein, wir sind Menschen, sind seine Kinder und genau so wie vernünftige Eltern ihr Kind frei aufwachsen lassen um ihm möglich zu machen seinen eigenen Willen zu entwickeln, eigene Erfahrungen zu machen, genau so reagiert Gott. Er steht hinter uns, bereit uns aufzufangen, aber erst wenn alle Möglichkeiten erschöpft sind. Sein sichtbares Eingreifen vorher würde uns einer der wichtigsten Entscheidungen unseres Lebens berauben. Wir bräuchten nicht mehr zu glauben. Wir wüßten!

Und was die viel angesprochenen Koordinaten seines Wohnsitzes sind, hier steht in der Bibel ganz klar zu lesen der Spruch von Jesus, der befragt wie es denn im Himmel sein wird, sagte: "Es wird anders sein als ihr es euch je vorstellen könnt."

Ich selbst hätte genug Grund mit Gott zu hadern, meine Frau verstarb vor 2 Jahren im Alter von 53 Jahren an Krebs. Meine Trauer ist immer noch riesengroß, aber kann und darf ich deswegen Gott zürnen? Wer bin ich, zu begreifen warum das sein mußte.

 

Silver-Aquila, 16

mein Engel, meine spirituellen Begleiter, meine Freunde, meine Familie... Menschen die mich verstehen und der Sinn meines Lebens, Liebe zu geben und zu lernen (und das nicht nur im schulischen Sinne, sondern vor allem auf empirischen Wege, jeder Mensch macht andere Erfahrung und alle diese Erfahrungen sind viel mehr Wert als ein wissenschaftliches Buch)

 

Anonym

Ich wehre mich zwar dagegen (er weiß schon warum), aber es ist Gott, der mir in meinem Leben Halt gibt.

 

Karin, 15

meine freunde, musik und meine hobbies. schlicht: mein leben.

 

Donata Frank, 41

@anonym weiblich 34

Wenn jemand stirbt der einem sehr nahe steht ist ein sehr schmerzhafter Verlust. Unabhängig von jeder Religion, unabhängig von Gott und Götter hat ein jeder Mensch eine individuelle emotionale Intelligenz.

Es ist keinesfalls egoistisch, wenn ein Mensch trauert. Jedes Gefühl und damit jede Emotion braucht seine individuelle Zeit. Auch der Verlustschmerz.

Ich lese, dass sie Heidin sind. Heiden glauben an den Tod als Endlichkeit des Lebens und an nichts weiterführendes.

Ich glaube dass das leben mit dem Tod seine Endlichkeit hat.

Wäre Ihre Schwester ebenso Heidin wie Sie hätte sie auch diese Therapie gebraucht.

Gläubige Menschen können durchaus rational denken und handeln. Glauben ist keine Meditation sondern vertrauen Urvertrauen.

Gläubige Mensch sind nicht weder gedanklich oder verhaltensweise durch den Wind, sondern sind durchaus Realisten mit einem sehr gesunden Menschenverstand.

Liebe Grüße Donata

 

Anonym, weiblich, 34

Entscheidendes Kriterium ist fuer mich, inwiefern eine Religion dazu taugt, das eigene Leben zu bewaeltigen. Als Lackmustest wuerde ich ansehen: Wie gut komme ich damit klar, wenn ein Mensch der mir wichtig ist, auf einmal stirbt.

Als Heidin wuerde ich die Frage so beantworten: Wer stirbt kommt nach Annwn, in die Anderswelt in der die Toten und die Ungeborenen eins sind. Waehrend ich noch um ihn trauere, hat dieser Mensch vielleicht laengst ein neues Leben begonnen. Somit ist der Tod auch nichts Schlimmes. Natuerlich trauere ich um den verlorenen Menschen, aber ich bin mir sicher, dass dies nur eine Auseinandersetzung mit mir selbst ist. Mich mit der sehr egoistischen Tatsache auseinanderzusetzen, dass ich diesen Menschen verloren habe. Trauer ist also im Kern der Sache egoistisch. Diese Gewissheit spendet Trost, und hat mir schon bei dem Verlust einer guten Berufskollegin geholfen -- Lackmustest bestanden.

Wenn ich jedoch Christen beobachte, dann bin ich mir nicht so sicher, ob ihre Religion sie ausreichend auf den Ernstfall vorbereitet. Zum Beispiel meine Schwester (glauebige Christin) hat nach dem Tod ihres Mannes erst eine Psychotherapie gebraucht.

 

Anonym, weiblich, 15

dass ich mich selber als mein eigener gott sehe, und ohne die schwachsinnigen regeln eurer bibel leben kann.

 

Alexander Kessler, 26

dass ich mir meiner Menschlichkeit bewusst bin.

 

Michael M. P. Wittmann, 47

Psalm 23

 

Donata Frank, 41

Ich bin der Meinung, dass der Glaube an Gott eine Art Intimität ist. Der individuelle Glaube an Gott, hat seine individuelle Definition.

Wir vergessen Gott in uns selbst zu finden, in unserer Intuition, in unseren Gedanken, in unserem Handeln und Tun. Mag sein, dass ich Gott eher als überirdische Macht ansehe, oder Gott nur aus der Ferne zu beobachten scheine und zu ihm einen gewissen Abstand halte. Nun wie es zu scheinen glaubt, so ist es nicht. Ich empfinde und bereife Gott sehr intensiv in meiner Intuition und auch in meinem Denken und Handeln, hat Er ein Wörtchen mitzureden.

Wenn es aber darum geht Ausreden zu finden, strapazieren wir den Zufall oder Gott viel zu oft und viel zu sehr. Gott oder der Zufall hat es so gewollt, oder der ist daran schuld das...

Die angenehmen Dinge werden es sehr oft dem Zufall oder Gott in die Schuhe geschoben und die unangenehmen und bösen erst recht.

Mit Sicherheit erwartet Gott nicht von uns, dass wir ihn jeden Sonntag in der Kirche loben, danken und preisen. Ebenso ist er nicht da um für uns den Sündenbock zu mimen, der Blitzableiter für all unsere Launen und für unser (Fehl)verhalten, welches wir im Laufe unseres Daseins begehen.

Wir sollen und müssen im Leben das tun, was wir für richtig halten. Unsere Lebensqualität steckt in uns selbst, in unseren Urvertrauen, in unseren Wurzeln. Und der Mensch ist kein Einzelgänger, er braucht, seinen °Rudel°, seinen persönlichen Feedback, seine Freunde und auch die Gemeinde( in der Bibel steht nicht Kirche! - sondern Gemeinde).

Ich möchte nicht in Bibelzitaten zum Ausdruck bringen, sondern mit einfachen Worten. Ich finde es auch gut wenn der eine oder andere sich beruflich auf das beruft was er ausübt. Aber man sollte sich als Mensch zum Ausdruck bringen. Ich habe auch nicht das medizinische Handbuch, einstecken, um reinzuschauen, wenn mir die Worte im Alltag auszugehen scheinen.

 

Anonym, männlich, 27

ich bin seit ca.3 Jahren glücklicher Buddhist. Ich habe mich längere Zeit in christlichen Kreisen bewegt habe mich dann aber bewußt abgewandt. Buddha ist kein Gott so wie allgemein Gott verstanden wird. Er ist vielmehr ein Vorbild, ein großer Bruder. ein Trainer der dich weiterbringen möchte. Buddha möchte keine Untergebenen sondern ihm Gleichgestellte. Eine Religion ohne Verbote ohne göttliche Strafe ohne spießige Moral ohne buckeln vor Gott. Ein "Gott" der einem auf Augenhöhe begegnen möchte. Er möchte für Buddhisten kein Schafhirte (wie Jesus) sondern viel lieber Löwenbändiger sein. Ein gutes Buch für Einsteiger ist von Thich Nath Hanh "Innerer Friede äußerer Friede". Wer glaubt das es mehr zwischen Himmel und Erde gibt als man sehen kann aber mit den christlichen Ungereimtheiten nicht zurechtkommmt für den ist Buddhismus einfach perfekt.

 

Morelle, 15

Ich suche die einfache Zufriedenheit des Momentes und bin glücklich mit der Zuneigung anderer Menschen.

 

Anonym, weiblich, 20

Im Moment gar nichts.

 

Bettina Kaeber, 19

Mein Leben gibt halt? Dinge IN meinem Leben geben mir vielleicht halt, aber nicht mein leben selbst. Ich geben mir selber Halt. Ich überlege welche Dinge gut für mich sind und welche nicht. Ich schau zu, dass ich tu, was mich glücklich macht. Das gibt Halt. Und Freunde und Familie sind ja auch noch da.

 

Anonym, männlich, 64

meine Arbeit, die Wissenschaft und, last but not least, andere Menschen.

 

Peter Peteukus, 17

weil ich aufgeklärt bin und selbständig denken kann und mir halt bei meinen freunden suche z.B.

 

Kuno Kiefer, 55

Der Brief an den Menoikeus von Epikur. Der kurze Brief gibt mir mehr, als die ganze Bibel.

 

Christel Schadt, 41

.....der glaube an eine höhere macht, die seit allen zeiten die geschicke und missgeschicke der menschen und ihrer umwelt beeinflusst. regie führt mensch allerdings selbst. mein leben und das meiner familie wird gestützt und geschützt durch die macht unseres willens. dem willen, zum wohle aller zu handeln. für mich ist der christengott nur eines von vielen wesenheiten. und so soll ein jeder des anderen glauben oder überzeugung respektieren. was ich nie und nimmer toleriere und aufs schärfste verurteile ist, dass im namen gottes - ganz gleich welcher glaubensrichtung - missioniert wird bis aufs sprichwörtliche messer. DAS hat sich die christenkirche AUCH vorzuwerfen.

 

Sandrine Gehriger, 14

Meine Freunde, die zu mir stehen, welchen ich vertrauen kann und auf welche Verlass ist. Meine Familie, die hinter mir steht, mich unterstützt, welche mir Hilft. Ich gebe mir selber halt, das muss man auch lernen.

 

Anonym, männlich, 34

das Wissen, das es keine Gespenster, Dämonen, Götter und dergleichen Firlefanz gibt. Ich bin Mensch, selbstbestimmt und damit verantwortlich.

 

Ursula Mohr, 30

Ich habe keinen Halt in meinem Leben. Irgendwie geht es schon vorbei.

 

Ursula Mohr, 30

Die Aussicht, ein freier Mann sein zu können!

 

Robert, 31

[Noebaum]

"Jeder glaubt zu wissen daß Karl der Große, Kaiser Nero, Ramses II usw. gelebt haben."Klar, wenn Sie die Existenz Karls des Großen beweisen wollen, müssen Sie eben Karl den Großen beweisen und wenn Sie Jesus beweisen wollen, dann beweisen Sie auch Jesus. Aber führen Sie die Existenz einer Person nie auf die Existenz einer anderen zurück. Das ist KEIN Beweis! Auch bei Napoleon gab es Zweifel bei der Art seines Todes. Er wurde - nach neuesten Analysen - NICHT ermordet. Sie sehen, daß in der Geschichte jede Person nur dann existiert, wenn es auch reale Beweise und Messungen gibt, die für eine Existenz sprechen. Das gilt auch für Napoleon, Caesar und Cicero. Im Falle des Jesus handelt es sich leider um Glaubensaussagen. Das sind KEINE geschichtlichen Quellen, wie sie bei anderen Personen vorliegen. Deshalb ist die Figur Jesus zu schemenhaft und besteht aller Wahrscheinlichkeit nach aus mehreren Personen. Das ist möglich und auch bei anderen Figuren der Fall, wie z.B. bei dieser sagenhaften Gestalt des Nikolaus.

Robert

 

Noebaum, 60

der Glaube an Gott. Viele hier im Forum meinen sie könnten nicht glauben da es keine Beweise für die Existenz Gottes gibt. Ganz so aber ist es nicht.

Jeder glaubt zu wissen daß Karl der Große, Kaiser Nero, Ramses II usw. gelebt haben. Dafür gibt es schriftlich festgehaltene Dokumente. Man muß auf die schriftlichen Zeugnisse anderer vertrauen.

Ebenso gibt es schriftlich festgehaltene Zeugnisse über Gottes wirken. Warum will man diese nicht glauben? Eines der umfangreichsten Zeugnisse der letzten Zeit hat uns Fritz Gerlich überliefert. Er hat über seine Erfahrungen über Gottes Wirken zwei dicke Bände geschrieben.

Fritz Gerlich war Chefredakteur der Neuesten Münchner Nachrichten, der Vorgängerin der Süddeutschen Zeitung. Er war ursprünglich glaubenslos, wurde dann aber von Gottes Wirken so überfahren daß er nicht mehr anders konnte als gläubig und katholisch zu werden. Er wurde zum größten Kämpfer gegen den Nationalsozialismus. Er hat klar vorausgesehen das A. Hitler an die Macht kommen würde und hat sich trotzdem nicht gebeugt. Am 24 Juni 1934 wurde er im Zuge des Römputsches verhaftet und in Dachau mit Gewehrkolben erschlagen.

Fritz Gerlich durfte Gottes Wirken direkt miterleben, mußte aber auch den Leidensweg Jesu gehen. Wir brauchen nur die entsprechenden Bücher in die Hand zu nehmen und wir haben die Beweise die Gott uns zukommen läßt.

Freundliche Grüße

 

Robert, 31

[Noebaum]

"Es wäre für mich unerträglich, als Gottloser mit dem Gedanken leben zu müssen, nur eine kurze Zeit des Lebens zur Verfügung zu haben und dann mir irgendwann eine Kugel zu geben um dem Leid zu entgehen."--------------------Als Atheist gibt man sich auch nicht einfach 'die Kugel', wie Sie das ausdrücken, nur, weil man Beweise verlangt für so großartige Behauptungen, wie die Existenz eines 'allwissenden, allmächtigen Wesens', das man Gott nennt. Leid wird erklärbar ohne einen Gott als Teil des Kampfes ums Dasein. Sie werden geboren, leben, sterben irgendwann und sind tot. Punkt. Das reicht doch! Ein anderes Lebewesen wird an Ihrer Stelle wieder geboren und der Kreislauf geht weiter. DAS ist das Schöne an der Natur. Die Existenz des Individuums ist unbedeutend - so entsetzt manche Christen/Hindu/Muslime auch darüber sein mögen. Wenn sie anderes behaupten, müssen sie es beweisen, sonst könnte ja jeder kommen und behaupten es gäbe alles, was er gerade im Traum gesehen habe oder 'spüren' würde. Dann gäbe es auch Außerirdische, und die Jünger der Außerirdischen müßten nicht beweisen, daß es sie gibt.

Geben Sie Ihrem Leben lieder Halt durch REALE menschliche Freunde oder naturwissenschaftliche Erkenntnisse - die geben z.B. mir Halt -, als durch 2000 Jahre alte Flunkereien aus der Wüste. :)

 

Anonym, weiblich, 26

was meinem menschlichen und vergänglichen Leben angemessen und genügend ist: andere Menschen.

 

Dennis S., 28

...Menschen die mich lieben und Menschen die ich liebe.

 

Anonym, weiblich, 40

Die Überzeugung, dass es VOR dem Tod stattfindet, dass es darauf ankommt, das persönliche Leben und - soweit es in meiner Macht steht - gesellschaftliche Zusammenhänge so zu gestalten, dass nicht nur ich, sondern auch andere gut leben können. Von der christlichen Ethik ist diese Einstellung wenig entfernt, allerdings ziehe ich den kategorischen Imperativ Kants der "Goldenen Regel" vor. Und natürlich fehlt der Gottesglaube - den ich aber nicht vermisse. Eine postkonventionalistische, reflexive Moral ist auch ohne Glauben möglich. Auch - oder vielleicht gerade weil - es dann keine letzten Wahrheiten gibt.

 

Tim Gebensleben, 18

Nichts und alles. Ich habe ein mechanistisches Weltbild nach Laplace. Der Determinismus dürfte als Antwort demnach genügen.

 

Anonym, weiblich, 66

nur gott

 

Armin, 25

authentische beziehungen zu anderen menschen.

 

Andreas M., 42

Solus Christus.NachdenklichesLieber Leser, hat Sie die Katastrophe in Asien nachdenklich gemacht?

- über Ihr eigenes Leben, das genauso morgen vorbei sein könnte!

Wir sind von Gott für die Ewigkeit geschaffen - dagegen ist unser jetziges Leben nur ein Windhauch!

Wollen Sie nicht umkehren zu Jesus Christus, dem Sohn Gottes. Er wartet auf Sie und reicht Ihnen seine Hand, welche durchbohrt ist, durchbohrt von uns und unseren Sünden.

Sie wollen nicht ewig verloren gehen?

Dann kehren Sie noch heute um.

 

Noebaum, 60

der Glaube an Jesus Christus durch den ich mich von Gott geliebt weiß. Es wäre für mich unerträglich, als Gottloser mit dem Gedanken leben zu müssen, nur eine kurze Zeit des Lebens zur Verfügung zu haben und dann mir irgendwann eine Kugel zu geben um dem Leid zu entgehen. Mir käme dann das Leben vor wie die eines Todeskandidaten dem eine Henkersmahlzeit bereitet wird. Heute darfst du noch leben aber morgen....

Noch vor wenigen Tagen hat ein alter Mann von 97 Jahren zu mir gesagt: "Das Leben war viel zu kurz, ich möchte noch lange leben". Zu welcher Zeit der Tod auch kommt, das Leben war immer zu kurz. Darum hoffe ich, daß mein Leben nach dem Tod weitergeht.

Freundliche Grüße Noebaum

 

Tobias Kilens, 22

Der Gedanke , dass ich sterblich bin, so paradox es klingt, gibt mir Halt.

das Leben ist eine Zeitspanne.

Es hat einen Anfang und ein Ende.

Der Zeitraum dazwischen ist ein Geschenk und eine Prüfung.

Wir vergessen und verdrängen unseren Tod, obwohl er doch das gewisseste im Leben ist.

Jeder stirbt einmal.

Und bis es soweit ist, sollten wir uns an diesem Geschenk erfreuen.

Es genießen, es also bewußt erleben.

Meinem Leben gibt der Gedanke Halt, dass ich eine Fülle an Momenten habe, die ich genießen kann, aus denen ich Weisheiten schöpfen kann, die mich prüfen,in meinen Motiven, in meinem Handeln.

Der Sinn des Lebens, möchte ich mal provokant äußern, ist das Leben selbst.

 

Anonym, weiblich, 32

Puh, schwere Frage. Es liegt natürlich auf der Zunge zu sagen: Meine Glaube gibt mir Halt. Aber das wäre ziemlich unvollständig. Es gibt darüber hinaus ja auch noch andere Dinge, Menschen, Interessen etc., die für mich wichtig sind und mir Kraft geben.

 

Stefan Lehmann, 22

Der Glauben an Jesus Christus.

 

Christian Dittmann, 49

dass ich viele Dinge wiedergefunden habe, die mich heute beglücken. Mir gibt Halt, dass ich meine Familie, meine Frau und drei wunderbare Kinder unter göttlichem Schutz weiss.

 

Anonym, weiblich, 35

Ganz klar meine Familie und meine Kinder. Und natürlich ein netter Freundeskreis, ein paar gute Freundinnen die zu jeder Zeit ein offenes Ohr haben.

 

Jürgen Schneider, 40

- ich gebe meinem Leben selber Halt.

 

Alexander Schratt, 42

alles, was anderen Menschen auch Halt gibt. Ein gutes Leben führen, genießen, arbeiten, kommunizieren, mich für Umweltbelange einsetzen etc. Nicht-religiöse Menschen können genau so sozial, menschenliebend sein wie religiöse Menschen. Das ist nicht deren Privileg.

 

Sabine Stuth, 38

meine Familie!

 

Anonym, weiblich

Durch meinen Glauben an Gott habe ich allen Halt für mein Leben verloren, denn ich musste erkennen, man kann sich auf ihn nicht verlassen. Er ist nicht das starke Fundament, auf dem man sein Leben aufbauen kann. 40 Jahre habe ich fest geglaubt an seine Güte, jetzt fühle ich mich in meinem Glauben missbraucht!

 

Anonym, männlich, 22

...das Wissen, einen freien Willen zu haben und die Möglichkeit, großartige Werke von Künstlern und vor allem Musikern, die aus eigener Kraft Großartiges vollbracht haben, aufgrund ihres freien Willens, genießen zu dürfen.

 

Matthias Lehner, 23

, die Liebe meiner Verlobten, meiner Freunde und meiner Freunde, wobei ich mir voll bewusst bin, dass dieser Halt möglicherweise vergänglich ist, da Menschen sich in ihren Eigenschaften ändern können, und deshalb im menschlichen Entscheidungsspielraum flexibel reagiert werden muss.

 

Jürgen Naarmann, 48

dass ich an einen lebendigen, mich immer begleitenden Gott glaube, von dem mir leider in einer Kirche noch nie jemand etwas erzählt hat.

 

Anonym, männlich, 32

Andere Menschen geben meinem Leben halt.

Ansonsten einfach weiteratmen. Hält unser Hund auch so, obwohl er nix von Gott weiß.

 

Winfried, 41

Was gibt einem Tier halt in seinem Leben? Es lebt einfach sein Leben, freut sich des Lebens, ist traurig wenn es schlecht läuft und hofft dann auf bessere Zeiten.

Ich besitze eine innere Freude am Leben. Es ist schön, dass ich Menschen kenne, die mir auch einen Halt geben, wenn es mir mal schlecht geht. Aber dies ist nicht wesentlich für meine Einstellung zum Leben.

 

Philipp, 26

die Liebe, Menschen, Natur, Kunst, Musik, Landschaft, Heimat. Und die Hoffnung, dass die Menschheit in ein paar hundert Jahren das Christentum überwunden und ein Wertesystem entwickelt haben wird, dass den Menschen in allen Aspekten seiner Existenz anerkennt, und nicht zum Kern hat, den Menschen in seinem Innern an die Ketten zu legen und ihn zu knechten.

 

Britta Maria, 43

Gott. Es ist großartig seine Liebe zu spüren, ihm und seinen Sohn zu begegnen sowie den Heiligen Geist zu erfahren. Seitdem mein Glaube gereift ist, empfinde ich eine tiefe innere Freude, die ich auch ausstrahle. Pfingsten 2000 habe ich Feuer gefangen, seitdem geht es bergauf, mein Glaube erfüllt mich, macht mich stark, selbstbewußt, zufrieden und glücklich. Das war nicht immer so, ich habe mich auf Gott eingelassen. Mein Glaubensweg ist das wertvollste Geschenk, das ich je erhalten habe.

 

Anonym, männlich, 15

Ich betrachte das Leben als sinnlos, was nicht unbedingte eine angenehme Vorstellung, aber trotzdem meine Überzeugung ist. Ich handle "moralisch", weil es sich für mich richtig anfühlt, und weil die moderne Gesellschaft nur durch das Ablassen vom "Recht des Stärkeren" möglich geworden ist. Allerdings denke ich, dass es gefährlich sein kann, wenn Menschen ihre Moralvorstellungen aus religiösen Überzeugungen ableiten, da zu den meisten Religionen neben Nächstenliebe oft viel Blindheit vor der Realität und Fanatismus gehört.

 

Anonym, weiblich, 15

Jesus gibt mir halt in meinem Leben! Und sich für in zu entscheiden ist das beste was es gibt!!!!!!!!!

 

Ines Schmidt, 15

mein festes Vertrauen auf ein perfektes Leben nach dem Tod. Was nicht bedeutet dass ich das Leben das mir hier geschenkt wurde nicht als Lebenswert ansehe, im Gegenteil!!! Mein ganzes Leben glaubte ich nicht an Gott, doch er hat mich gefunden!!! :-) Mein einziger Wunsch ist es jetzt, dass meine Familie auch einen glauben zu Gott und Jesus bekommt!

 

JS, weiblich, 14

...nichts

 

Jörg Weigel, 61

meine Zuversicht in mein Selbstvertrauen, meine Erziehung, mein Optimismus, meine Partnerin, meine Kinder, Enkel und die Hoffnung. Die Hoffnung geht als Letzte und wenn sie geht, dann ist Schluss.

 

Julika-Janina Wulf, 19

nichts...

 

Joseph Sebaldus, 37

Eine innere Quelle der Lebensfreude. Beziehungen zu Menschen. Sinn, den ich mir selbst suche. Verschiedenes.

 

Anonym, weiblich, 34

Der Glaube versetzt Berge, heißt es in der Bibel. Aber es steht da nicht: der Glaube an Gott versetzt Berge.

 

SDGm, 20

nur durch Gott allein.

 

Falk Bender, 20

meine Familie, meine Freunde, meine Freundin und die Überzeugung das jeder Mensch eine Bestimmung hat und kein Leben sinnlos ist.

 

Anonym, weiblich, 54

ich habe den Eindruck es fällt aus den Fugen.

 

Marco, 21

Halt gibt mir mein Leben

 

Melanie, 19

Meinem Leben gibt Halt.....hm... wer oder was gibt mir Halt?

Diese Frage ist schwer zu beantworten.

Als ich in einer Krise steckte, zog ich mich in das Münster zurück um in Ruhe über alles Geschehene nachzudenken. Besonders war und bin ich auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Zwischen den vielen Tränen, die über meine Wangen flossen hatte ich plötzlich das Gefühl, dass mir etwas Kraft geschenkt hat.

So wie ein: "Steh auf! Stelle dich den Problemen! Ich gebe dir Halt und Kraft!" War das Gott? Doch ich suche wieder nach einem Sinn wie nie zuvor. Ich saß wieder im Münster. Dachte über die Predigt in der Osternacht nach. Über die Uhr die weiter tickt, wie mein Leben. Doch tickt sie wirklich weiter? Wieso war das Gefühl weg, dass mich wieder aufrafft? Habe ich nun selbst die Kraft es zu schaffen? Wer gibt mir nun Halt?

 

Anonym, weiblich, 21

Meinem Leben gibt Halt... meine Freunde. Meine Familie. Ich liebe, und ich werde geliebt. Ich habe Hobbies, ich studiere- und im Prinzip habe ich ein recht gutes Leben.

 

Michael, 18

im moment leider nichts!

 

The Crow, 25

der Glaube an mich selbst und an die Vernunft des Menschen, die es wert ist, in jedem zu suchen. (Auch wenn die meisten vorgeben, keine zu besitzen!!!)

 

Anonym, weiblich, 54

ich hoffe mein glaube an gott

 

Anonym, weiblich, 16

Ich bin überzeugte Marxistin. Und ein Vorbild und Leitweg für mich ist sicher nicht Gott. Mein Idol ist Ernesto Che Guevara, seit ich ihn vor ca. 1 Jahr entdeckte, fühle ich mich beschützt und geleitet von ihm, ich rede auch oft mit ihm. Ich brauche keinen erfundenen Gott, ich habe Ernesto Guevara.

 

Günther Rupp, 70

weil ich an die Göttlichkeit in mir glauben muß.

 

Anonym, weiblich, 55

Meinem Leben gibt halt mein Selbstvertrauen, mein Selbstbewußtsein und natürlich die Gewissheit, dass es einen Gott gibt.

 

Roland, 35

Das für mich grundsätzlich gleichgültig ist, ob es Gott gibt oder nicht, das gibt mir Halt im Leben. Die Antwort auf diese Frage ändert nichts an den Tatsachen des täglichen Lebens.

Das ich als menschliches Wesen hier auf einem Planeten in einem Sonnensystem am äussersten Rand der Milchstrasse existiere ist weder mein Verdienst noch meine Schuld. Um damit zurecht zu kommen liefert die Wissenschaft viele (wenn auch nicht alle) Antworten, die noch existierenden Religionen meiner Ansicht nach eben gar keine.

Der einzige Nutzen von Religionen ist die Vereinigung von Menschen unter einem gemeinsamen Ziel, was allerdings ebenso auch zu den grössten Nachteilen zählt, da die sogenannten Führer dieser Religionen dies natürlich zu ihrem Vorteil ausnutzen. Mit dem Fortschreiten der Aufklärung und freien Information der Menschen wird dies, wie ich denke, in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft ein Ende haben.

Die Alternative dazu ist nur die vollständige Vernichtung der menschlichen Zivilisation durch religiöse bzw. weltanschauliche Fanatiker, die meinen damit ihre perversen Machtbedürfnisse zu befriedigen, auch wenn diejenigen hier, die das Forum eröffnet haben, wohl zur "gemässigten" Fraktion gehören, sei hier noch mal gesagt, dass Religionen kein wenn und aber oder dazwischen zulassen und desshalb früher oder später die Fanatiker den Ton angeben (siehe U.S.A.).

 

Sebastian Schrottenbach, 17

Musik , Freundschaft , Poesie und Liebe

 

Harry Wagner

...die Menschen die mich umgeben, die ich schätze, die Welt an sich, das Leben, die Literatur, die Kunst, die Musik, die Philosophie, die Liebe, das Vertrauen, die Möglichkeit sich das Vertrauen anderer zu verdienen. (nicht unbedingt in dieser Reihenfolge

 

Trude, 35

leider nur wenig. "Man betet wenn man in Not ist" sonst zweifelt man.

 

Tine, 23

Freundschaft? Familie? Spaß? Liebe? Alles was Ihnen auch passiert, nur eben ohne Bezug auf ein außerweltliches Gegenüber.- und tatsächlich funktioniert dies auch ohne Sittenverfall und haltlosen Wertverlust...

Was für Vorstellungen muss man haben, um solche Fragen zu stellen?

 

Anonym, weiblich, 35

ganz ganz lange Zeit habe ich keinen Wert auf die Kirche gelegt. Es gab ganz viele Gründe und Hindernisse meinerseits dafür. Habe aber auch keinen Wert darauf gelegt diese Anbelange zu klären im nachhinein leider! Alles was in der Presse, Medien usw. negatives berichtet wurde war Balsam für mich zu sagen "da seht ihr es ja" . War nur noch Mitglied auf dem Papier und das sicherlich nur aus Bequemlichkeit und Scham vor den Eltern. Doch vor einigen Monaten musste ich bekennen das ich mich auf einem Irrweg befand und bereue es mittlerweile zutiefst 20 Jahre meines Lebens gegen die Kirche gearbeitet zu haben. Musste feststellen das Kirche und Ihre Mitglieder und der Glaube an Gott zwei verschiedne Paar Schuhe sind. Bin nicht mit der Macht der Kirche und deren Einstellungen einverstanden, ganz gewiss nicht aber glauben das es einen Gott gibt tue ich schon und habe es im innersten auch immer getan. Nur habe ich mich blenden lassen!

 

Joachim Hoffmann, 49

Ohne Gott komme ich nicht zurecht!

 

Anonym, männlich, 56

Meine Lebenserfahrung, meine Sicht auf die Dinge, meine Frau, meine Kinder, meine Freunde, meine Stellung in der Gesellschaft, die Fähigkeit Gutes zu tun oder zu lassen, das Wissen um die Endlichkeit der Dinge, ein gesundes Maß an Skepsis, das mich vor Enttäuschungen bewahrt.

 

Anonym

der Herr aller Dinge!

 

Thomas Kesselring, 41

Gott

 

Dieter Uhl, 58

Eine Studie über die 40 Jahre des auserwählten Volkes in der Wüste.

Nicht so sehr das gewaltige Ereignis ist erstaunlich und wunderbar, daß Moses und das Volk Israel durch das Rote Meer gezogen sind, vielmehr verblüfft die Wüstenwanderung der annähernd 3 Millionen Menschen über die Dauer von 40 Jahren und das in einer wasserlosen, unfruchtbaren Wüste.

Haben wir uns jemals darüber Gedanken gemacht, was es heißt von einem Tag zum anderen zu leben, weil alle Mittel zur Vorsorge fehlen? Halten wir uns einige Tatsachen vor Augen, um zu erkennen, wie unmöglich es für diese Menschen gewesen sein muß, aus eigener Initiative ihr Leben zu erhalten.

Um das ganze Volk vor dem Verhungern zu bewahren, hätte Moses täglich mindestens 1.500 Tonnen Nahrungsmittel beschaffen lassen müssen. Um so zu essen, wie wir es gewohnt sind, wären gar 4000 Tonnen erforderlich gewesen. Das entspräche zwei Güterzüge von je 1,5 Km Länge. Nach unseren heutigen Preisen würde das täglich etwa 6 Mill Euro/12 Mill. Mark kosten.

Schließlich die Wasserversorgung. Nur die minimalsten Bedürfnisse, das Trinken und sich einmal wöchentlich oberflächlich zu waschen, bedeutete eine tägliche Wassermenge von mindesten 45 Millionen Liter zu beschaffen. Stelle man sich den Aufwand um 1500 vor der Zeitenwende vor, der erforderlich gewesen wäre, diese gewaltige Wassermenge auf dem Landwege regelmäßig herbeizuschaffen. Es käme dem Pyramidenbau gleich¼ Es würde eine ausgeklügelte Organisation erfordern, so daß immer die nächsten Wasserquellen zur Versorgung genutzt würden, und da wären Telefon, E-Mail, Handy und Faxverbindung von unschätzbarem Nutzen gewesen

Ob sich Moses von diesen zum Überleben erforderlichen Mengen Lebensmittel und Wasser eine Vorstellung machen konnte, oder nicht, lohnt nicht zu hinterfragen. Vielmehr wäre interessant, sich eine reale Versorgung dieser ständig wandernden Menschen auszumalen, um sich der damaligen Unmöglichkeit klar zu werden. Lebensmittel und Wasser in regelmäßigen Abständen auf dem Landwege über derartige Entfernungen ohne Straßen und geeignete Fahrzeuge an ständig wechselnde Rastplätze zu liefern.

Nur mit Flugzeugen könnte man eine reibungslose wenn auch ungeheuer teure Versorgung aufrecht erhalten. Die klimatischen Verhältnisse sowie die Ausdehnung der Wüste spielen selbst in unserer modernen automatisierten Zeit eine nicht unbedeutende Rolle. Dazu kämen neben den personellen Aufwendungen die heute ungeheure Kostenfrage neben Wasser, Verpflegung auch Kleidung und Zelte in Betracht und das für die lange Zeit von 40 Jahren!

Daß diese Wüstenwanderung einen Sinn hatte, zeigt, daß das Volk Israel 40 Jahre für eine Strecke unterwegs gewesen ist, die - laut Landkarte - innerhalb 10 / 14 Tage zu Fuß zurück zu legen gewesen wäre. Eine Feuersäule hat das Volk vor dem Zugriff des ägyptischen Heeres bewahrt, welches schließlich in den Fluten des Meeres umgekommen ist. Zuvor jedoch konnte das Drei-Millionen-Volk trockenen Fußes dieses Meer durchqueren. Des nachts begleitete die Feuersäule die Menschen und spendete Licht, des tags beschattete eine Wolke die Wandernden vor dem sengenden Licht der Sonne. Da muß ein verständiges menschliches Wesen doch Fürsorge und Zuneigung erkennen, selbst wenn der Schöpfer als Wolke, Feuersäule oder als Wunder, und nicht als ebenbürtiges Mitgeschöpf sichtbar ist!

Wie aus der Abhandlung der Bibel ersehbar, rebellierten die Menschen aus Mangel an Vertrauen, weil die Ägypter bedrohlich nah kamen. Dabei hätten sie es besser wissen müssen, schließlich hatten sie real erlebt, wie Gott für ihre Befreiung eingetreten ist.

Auch das »ewige Mana« war einem Teil der Wandernden auf die Geschmacksnerven geschlagen. Man wäre doch lieber bei den Fleischtöpfen der Ägypter geblieben... * und prompt reagierte Gott auf diese undankbare Resonanz. Er zeigte ihnen, daß Gehorsam und Genügsamkeit letztlich gesünder sind. Nicht anders verhält es sich mit dem Durst der Masse. Anstatt Gott, der als sichtbare Wolke immer gegenwärtig gewesen ist, um Wasser zu bitten, wurde gemeutert.

Als Mose schließlich auf dem Berg gewesen ist und mit den Gebotstafeln nach 40 Tagen herabgekommen war, waren die meisten von dem Gott abgefallen, der sie bisher ernährt, geführt und behütet hatte.

Was wundert es, wenn Gott seine Hand von diesem Volk zurückzog? Da ist kaum einer darunter gewesen, der Reife und Erkenntnis gezeigt - der das »gelobte Land« verdient hätte. Das beweist auch die weiterführende Geschichte.

Endlich am Ziel, sandte man mehrere Leute zur Erkundung aus. Diese kamen freudenstrahlend mit reichen Früchten zurück, wobei aber an Hand ihres Verhalten deutlich wurde, daß ihre Freude nicht aus ehrlicher Dankbarkeit erwachsen sein könnte, sondern weil man ab jetzt nicht mehr vom »Mana des Herrn« und der »Willkür Gottes« abhängig sein würde.

Es wird wahrscheinlich keiner unter diesen Menschen gewesen sein, der verstanden hat, warum Gott ein Volk von drei Millionen Menschen 14.600 Tage lang in der Wüste umher geführt hatte, für eine Strecke, die in höchstens 14 Tagen zu bewältigen gewesen wäre.

Vielleicht ist es ein Anfang, einmal darüber nachzudenken, inwieweit diese 3.500 Jahre alte Geschichte mit unserem Verhalten in der heutigen Zeit identisch ist.

 

Kacar

wenn ich ungläubig wäre, hätte ich wohl keinen Sinn mehr im Leben.

 

Fritz Kronberg, 63

die Kraft meiner Persönlichkeit und die Zuneigung, die ich aus Familie und Freundeskreis erfahre.

 

Paul, 35

auch Gott gibt mir Halt, aber was soll ich von einer (katholischen) Kirche halten, die soviele Fehler macht. Die kath. Kirche engt mich ein und aus diesem Grund habe ich auch oft Mühe an Gott zu glauben. Ich finde, dass das Schade ist.

 

Anonym, männlich, 31

mein Körper, mit dem ich nicht gerade zimperlich umgehe. Außerdem gibt es ein paar Menschen, die mir sehr wichtig sind, und Dinge, die Menschen geleistet haben (Literatur, Musik, andere Heldentaten), die einen ein bisschen stolz auf seine Spezies sein lassen können.

 

Beate Menzel

Die Welt ist wunderbar, Flora und Fauna und die menschlichen Möglichkeiten sehr beeindruckend. Beziehungen zu Mensch und Tier sind wichtig und geben Halt. Ich finde es ausgesprochen überheblich von der Spezies Mensch, für sich eine solche Sonderrolle zu beanspruchen. Entstehen, Krankheit und Vergehen sind normale Vorgänge für alle Lebewesen. Das Leben ist schön, solange es dauert.

 

Anonym, männlich, 15

meine Familie sowie meine Freunde. Diese Personen sind real, kennen und akzeptieren mich, so muss ich mich nicht nach den "Geboten" eines Dritten richten.

 

Anonym, männlich, 24

das ich an das gute im menschen glaube

 

Anonym, männlich, 32

der Glaube an einen lebendigen Gott, der für die Menschen Leben in Fülle will.

 

Wolfgang Aurbach, 71

Die 10 Gebote, das Lesen im Alten und Neuen Testament, Philosophen wie Epiktet, humanistische Psychoanalytiker wie Karen Horney und Erich Fromm, die Beziehung zu meiner Frau, meinen Kindern, Freunden, der Familie im weiteren Sinne, Musik, Literatur, Kontakt mit der Natur.

 

Heiko, 19

Jesus (ein großer Mensch, aber nicht notwendigerweise Gott) - seine Lehren, nicht seine Wundertaten, an die ich nicht glauben kann; Sokrates und dessen Lebensweise, uneingeschränkt; Kant mit seinem Imperativ; allgemein Ethik: nicht Religion

 

Anonym, weiblich, 32

die Beschäftigung mit geistigen Dingen, die Liebe und die Tatsache, dass ich für das Leben keinen Sinn sehe bzw. suche.

 

Mark W. Beinker, 35

Es ist absurd zu glauben, nur der Glaube an Gott, oder gar der christliche Glaube könne dem Menschen Halt geben. Das ist nicht der Fall. Oft ist es der Beruf, der Sport, die Familie, der Glaube an die eigene Stärke. In der Regel ist es eine Mischung aus sehr vielen Dingen, auch der Glaube kann für manche Menschen dazugehören. Nicht für mich. Für mich klingt das Klammern an Gott wie ein Verzweiflungsschrei, ein Rettungsanker der sonst Hoffnungslosen. Ich käme mir falsch und verdorben vor, wollte ich mir einreden an ein Gott glauben zu können, um mich an ihn klammern zu können.

 

Anonym, männlich, 39

Auch das ist wieder nicht die Frage, Freunde! Nur weil es schön wäre, wenn es einen Gott gäbe, wird er noch nicht. Das ist die Bauernfängerei, die die Amtskirchen betreiben. Halt gibt mir der Austausch mit anderen Menschen. Engagiert Euch in der Lebenshilfe, in der Politik etc. Erfolge und Zuspruch geben Halt. Das Leben ist kurz. Geht verantwortlich damit um. Nun werden Schlaumeier fragen, wem gegenüber ich mich den verantworte. Mir gegenüber; das ist am schwersten. Ich kann meine Fehlleistungen nicht delegieren!

 

Roland Nickerl, 47

die Gewissheit, dass es einen Sinn in sich gibt. Und das Wissen, dass Energie nicht vernichtet, sondern lediglich umgewandelt werden kann.

 

Anonym, männlich, 36

Braucht man einen Halt im Leben?

 

Anonym, männlich, 69

dass ich mir ganz sicher bin, nicht nur ein materiell fundiertes Wesen zu sein, sondern dass auch diese (meine) Materie von den geistigen Kräften gewollt und begleitet wird.

 

Nika, 42

meine familie, meine kinder, mein mann und jetzt beginne ich auch langsam jesus als meinen freund anzusehn, ich versuch ihn besser kennenzulernen, hoff es gelingt mir auch. irgendwie ein "toller" mann wenn man das einfach so sagen darf?? auch wenn das jetzt kitschig klingt ich widme ihm den text "nie mehr allein" (s. unter PS) denn er ist immer bei uns!!

 

Carita Rübschläger, 39

das meine Liebe Mama (auch früh verstorben 13,5 Jahre nach meinem Vater) mich als Kind früh an ein soziales Gedankengut herangeführt hat, mich nicht gezwungen hat an Gott zu glauben, mir die Freiheit gegeben hat mich "wertneutral" mit verschiedenen Religionen zu befassen. Außerdem die Suche nach dem Sinn des falsch meines Lebens hier auf Erden und die feste Überzeugung zu haben auf dem richtigen Weg zu sein (für Mich). Und mich mehr mit dem leben als mit dem Tod sich zu beschäftigen, wenn es soweit ist werde ich es wissen, und lasse mich überraschen.

 

Petronius Arbiter, 46

das erfahrungswissen, mich auf mich selbst und auch andere verlassen zu können.

 

Ingrid Decker, 69

Ich bin kein Kirchenchrist, ich habe den Glauben, daß ich irgendwie, von irgend jemand behütet, beschützt werde - ich spüre auch, daß ich nicht allein bin, gerade wenn es mir besonders schlecht geht.

 

Michael Esser, 44

dass ich nicht zu feige war, mich und die Welt auszuprobieren, in Frage zu stellen, Grenzen zu erreichen und zu erkennen und mir dadurch eine eigene Idee vom Menschsein zu machen.

 

Anonym, männlich, 23

der glaube das ich nach dem tot wieder ein teil des universums werde das mich hervorgebracht hat, wenn es gott gibt, dann ist er unendlich viel mehr als die katholische kirche auch nur im ansatz zu glauben mag, ich muss mir lediglich nachts den sternenhimmel betrachten um das zu wissen. dann spüre ich das ich teil von etwas größerem bin, das man nicht mit dem gott der kirche gleichsetzen kann. denn es würde dieser welt hohn sprechen wenn es danach noch eine bessere nur für menschliche seelen geben würde. deswegen denke ich das das leben mit dem tot endet, was mich irgendwo auch verpflichtet es sinnvoll zu leben, und es mit freude und liebe zu füllen, das gibt mir sehr viel kraft.

 

Björn Skorge, 21

Ich genieße jeden Atemzug und sehe negative Erfahrungen als Teil eines Lernprozesses. Das Leben ist faszinierend, und ich bereue nichts, was ich tue oder getan habe. Ich habe eine Freundin, die ich liebe und Eltern, die für mich da sind. Ferner studiere ich ein Fach, das mir Spaß macht und spiele in einer Band, in der ich mich austoben könnte.

 

Anonym, weiblich, 26

Tja. Gott gibt mir schon Halt. Die Gespräche mit ihm, das unbestimmte Gefühl geborgen zu sein. Dennoch - obwohl ich denke seine Anwesenheit manchmal zu spüren, glauben Teile meines Herzens und Verstandes nicht.

gebe ich mir selbst die Antworten nach dem Gebet?

Kommen Liebe und Überlebenswillen nicht aus meinem Unterbewusstsein?

Hat mich die vielen Male schlich der Zufall geschützt?.....

Ich habe Gott gebeten mir diese Zweifel zu nehmen. Selbst schaffe ich es nicht.

Was ist eine Welt ohne Glauben?

Ich kann und will mir nicht vorstellen, daß unser aller Leben keinerlei höherer Sinn innewohnt, wehre mich dagegen zu denken mit Eintritt des Todes sei alles vorbei.

Und doch geht mir das nicht aus dem Kopf.

Ist Gott " erfundene Nahrung für die Seele" ?

Wenn ja- ich möchte von ihr essen.

Gott.... Bitte sei da. bitte existiere und liebe.

 

Maik O., 26

meine familie, meine guten freunde, mein geliebter partner und auch ich selbst.

 

Anonym, männlich, 21

ehrenvoll zu leben nicht, schlecht zu anderen sein.

 

Flagg Randall, 20

die Wahrheit und die Gewissheit. Daher brauche ich keinen "persönlichen starken Freund", weil ich mir in allen Lebenslagen hinreichend sicher bin. Und auch wenn ich dies nicht wäre - die Gebote der "Church of Satan" beispielsweise sind einfach angepasster an heutige Verhältnisse! Das sollte einem zu denken geben.

 

Anonym, männlich

Authentizität. Ich selbst sein zu dürfen.

 

Anonym, männlich, 26

wenn ich mich auf meine eigenen Gedanken und Gefühle zurückziehen kann. Ich möchte diese Momente so leben wie ich es möchte. Gott lasse ich daran teilhaben, allerdings auf meine eigene Art und Weise.

 

Martin Erren, 33

...das Streben nach persönliche Integrität abseits aller Lebenslügen.

 

Michael Uhr, 50

...die Welt um mich herum, die Menschen mit denen ich lebe.

Viele Jahre war ich ehrenamtlich in der Kirche aktiv. Diese Kirche hat dann aber immer mehr dazu beigetragen, mich von Gott zu befreien, weil sie immer unmenschlicher wurde, immer noch wird. Ich brauche Gott dank der Hilfe der Kirche (vor allem ihrer Führungspersonen) nicht mehr. Ich habe in den Menschen um mich herum den Sinn für mein Leben gefunden.

Übrigens: fast alle, die einmal mit mit den Weg in der Kirche zu Gott gegangen sind, sind auch heute nicht mehr auf diesem Weg, sie haben andere Sinngebungen gefunden.

 

Mike

meine Überzeugung, meine Werte, mein "Glaube" an die Vernunft und das "Gute" im Menschen.

 

Anonym, männlich, 17

Die Hoffnung, dass irgendwann doch noch etwas aus dieser Welt und ihren Menschen wird. Dass die Menschheit sich weiterentwickelt. Zu Höherem strebt. Es zum Weltfrieden kommt. Niemand mehr Hunger leiden muss. Wir das Weltall erforschen. Eine ENTWICKELTE Zivilisation werden. Usw. Usf.

 

Jörg Kalendrusch, 35

weil ich an Gott glaube und er mich im Stich lässt aber ich darf hoffen, er ist der einzige der in dieser kaputten welt noch was regeln kann, aber auch was für mich.

 

Anonym, männlich, 20

Ich mir selbst. Niemand sonst kann es. Jeder ist so einsam wie er es sich vorstellt, es gibt nur berührungen und nichts ist für ewig. selbst sein selbst.

 

Laura Tegelmann-Veltner

Meinem Leben gibt die tägliche Freude an der Natur halt. Die Schönheit der Schöpfung ist bereichernd. Welcher Gott sie schuf, ist für mich zwar nicht zweitrangig, aber doch nicht entscheidend.

 

Norman Thomas, 23

Die Liebe zum Menschen zur Natur und zur Kunst.

 

Anonym, männlich, 30

Ich weiß nicht so Recht, was mit "Halt im Leben" gemeint ist. Vielleicht das man zufrieden ist mit dem, was man hat. Das man etwas hat, wo man sich drauf verlassen kann.

Aber muß man denn immer zufrieden sein? Muß immer alles perfekt sein? Laut Evolutionstheorie ist gerade durch Fehler in der Übertragung der Erbinformation die Entstehung des höheren Lebens erklärbar. Es gibt auch in der Technik tatsächlich keine 100% fehlerfreie Datenübertragung.

Ich fühle mich nicht wie ein Stück Treibholz in den Stromschnellen, wozu brauche ich da Halt. Ich glaube zu Verstehen, warum die "vielen schrecklichen Dinge" in der Welt passieren, ich bin nicht verunsichert. Manchmal etwas wütend, aber nur oberflächlich. Das Einzige was ich brauche, sind ein paar soziale Beziehungen, die ich auch habe. Einen Big Brother im Himmel, der mich auf Schritt und Tritt überwacht, brauche ich nicht.

 

Anonym, männlich, 43

Nichts mehr.

Ich lebe das, was noch übrig ist, ab. Und im Horizont des Glaubens kann ich mir meine Würde nurmehr dadurch wahren, in dem ich ablehne mich auf die "Brocken unterm Tisch" verweisen zu lassen, im Zweifel daher den übrig gelassenen Rest abzulehnen. Weil wo ich nicht zum "Festmahl" geladen bin, gebietet der Respekt vor mir selbst, mich nicht auf den Abfall einzulassen, den man mir dann noch gnädiglich andrehen will.

 

Konstantin Ernst, 19

...unser liebevoller Gott Jehova, unser Schöpfer, der uns eigentlich Nichts schuldet, da zu unserem Unglück die ersten Beiden Menschen gemäß der Bibel die einzige EINE REGEL gebrochen haben, die Jehova der Allmächtige und der Allwissende Gott Ihnen stellte. Jehova gab ihnen alles was er hatte, seine ganze Schöpfung, die er Millionen von Jahren für uns zubereitet hat, nur nicht seine Macht und sein komplettes Wissen. Somit wussten diese Zwei Menschen nur begrenzt. Die Regel lautete: Nehmt euch alles , aber nicht die Frucht der Erkenntnis vom Guten und Bösem. Durch den Verstoß handelten sie gegen den Willen Gottes und versagten. Jetzt genießen wir das ganze Unglück und die BIBEL ist unser Testament für ein ewiges Leben!

 

Anonym, weiblich, 49

Wenn ich aufwache begrüße ich als 1. Gott! Wenn ich eine Entscheidung treffen muß bitte ich Maria mir zu helfen stets das richtige zu tun!

 

Anonym, männlich

Es gibt nichts was mir in meinem Leben Halt gibt. Weder Kirche noch Gott noch Geld oder andere materielle Dinge.

Ich habe das Gefühl, dass die meisten Menschen an Gott glauben wollen um ihrem Leben so einen Halt oder einen Sinn zu geben. Insgeheim wissen sie aber, dass es keinen Gott gibt. Sie lügen sich doch nur selbst etwas vor.