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19 | 09 | 2017

Zur Information

Unter "Beiträge lesen" stehen alle Einträge zu den verschiedenen Rubriken jeweils auf einer eigenen Seite.
Unter "Wort der Woche" findet sich eine Spruchsammlung, die über einige Zeit anwuchs.
Das Projekt ist abgeschlossen. Neue Beiträge werden nicht mehr eingestellt. Diese Seite dient ausschließlich der Dokumentation und Information.

Einleitung

Über das (abgeschlossene) Online-Projekt www.ohne-gott.de

 

Mitarbeiter der Kirche begegnen immer öfter Menschen, die auf der Suche nach einem sinnerfüllten, glücklichen Leben sind, jedoch nicht an Gott glauben. Die Initiatoren* dieses Projekts waren es gewohnt, im ökumenischen und im interreligiösen Dialog mit Menschen zu sprechen, die anders und Anderes glaubten als wir, aber sie hatten keine Übung im Gespräch mit Menschen, die in ihrem Leben ohne Gott unterwegs sind. Schnell stellten sich ein paar Fragen ein, etwa:

 

Wo finden diese Menschen Sinn und Orientierung?

Was lässt sie hoffen, gibt ihnen Halt?

Weil das interessant war, weil sich keine Antworten in der theologischen Literatur fanden, wurde aktiv zum Dialog eingeladen -  unter anderem über diese Internet-Seite und mit dem folgenden Satz:

 

"Wir laden Sie ein, uns etwas von Ihrem Leben ohne Gott mitzuteilen - von Ihrer Geschichte, Ihren Erfahrungen und Gedanken."

Man konnte anonym schreiben; wer aber eine E-Mail-Adresse angeben hatte, bekam eine Antwort auf seinen Beitrag. Nur in seltenen Fällen, wenn es unbedingt geboten schien, haben die Initiatoren namenlose Beiträge auf der Internetseite kommentiert; noch viel seltener wurden Beiträge nicht eingestellt, nämlich nur dann, wenn sie verunglimpfenden, beleidigenden oder etwa satanistischen Inhalts waren.

Praktisch funktionierte es so, dass die teilnehmenden Personen einen oder mehrere Satzanfänge auf der Website vervollständigen konnte oder einen "freien" Betrag unter dem Kürzel "PS" verfassen konnten.

 

Das Projekt lief von 2002 bis 2014. Prof. Sebastian Murken hat 2006/2007  mit Psychologiestudierenden von der Uni Leipzig über zwei Semester die vollständig anonymisierten Beiträge ausgewertet. Das Ergebnis wurde 2008 als Buch veröffentlicht.

 

Unter den Navigationspunkten links auf der Seite finden Sie alle Einträge zu den verschiedenen Rubriken jeweils auf einer eigenen Seite, dazu eine einschlägige  Spruchsammlung, die über einige Zeit regelmäßig durch ein "Wort der Woche" anwuchs.

 

Allen Besuchern dieser Seiten wünschen wir anregende Lektüre und danken für das Interesse.

 

 

Referat Dialog und Verkündigung

im Erzbischöflichen Generalvikariat Köln

Kontakt

 

* Dr. Werner Höbsch, Bernhard Riedl, Gisela Schwadorf, Eva-Maira Wernze, Georg Girschek †