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25 | 11 | 2017

 

Ich bedaure Menschen, die an Gott glauben...

 

Anonym, männlich, 17

Definitiv nicht! Ich glaube fest daran und bin überzeugt davon das Christen oder Menschen die nach der Bibel leben und an Gott glauben bessere und glücklichere Menschen sind! sie wissen das immer jemand da ist und egal was schreckliches passiert, er wird ihnen helfen. Sie wissen das alles gut wird, denn Gott ist gut. Außerdem wenn sie nach der Bibel leben dann sind sie ehrliche, gutherzige, selbstbewusste, bescheidene und hilfsbereite Menschen. Es gibt natürlich noch viel mehr Punkte aber worauf ich hinaus will ist, dass die Bibel eindeutig zeigt wie man glücklich leben kann, sie ist praktisch wie ein Handbuch für ein gutes Leben - und ich beneide diese Menschen, die es verstehen und sich daran halten können sehr!


Anonym, männlich, 45

denn, sie brauchen Glauben - was heißt - Sie wissen nicht.


Eva, 60
NÖ, ich beneide sie eigentlich sie sind so unerschütterlich, wenn z B jemand wie Bonhoeffer noch in der Todeszelle weiß, daß Gott bei ihm ist am Abend und am Morgen dann ist das doch sensationell. Das hätte ich natürlich auch gerne.


Thomas, 29
sie lassen sich treiben und leiten und wissen nicht wohin, wobei leiten lassen von was ?


A. Giese, männlich, 36
und ihrer Gottheit gleichzeitig die mängel der schöpfung vorwerfen. die ungläubigen, das schlechte, das böse usw.


Kleiner Anonymer, 20
denn sie glauben an etwas, von dem wir nicht mal wissen, ob es uns gegenüber wohlgesonnen ist, falls es so etwas wie Gott gibt.
Die Frage ist natürlich: Wer oder was ist Gott?


Heinz Friedrich, 39
und zwar den Gott den die unappetitliche katholische Kirche vorgibt. Diese freche Institution, auf Profit getrimmt, versucht Menschen in ihrem Sinne zu manipulieren. Sie operiert als Gewinnmaximierendes Unternehmen fernab von der Bibel und beruft einen Vorstandsvorsitzenden, den sie Heiligen Vater nennen lässt. Für mich gibt es nur einen Heiligen Vater und das ist Gott selbst.
Die machtbesessene Institution versucht ihren chronisch befleckten Mantel rein zu waschen. Jedoch gelingt es dieser gottlosen Institution nicht. Macht und Geld ist für sie das wichtigste. Pfui


Annika, 27
nicht. Ich kann es schon nachvollziehen. Aber ich verachte es, wenn mir jemand seine Meinung aufdrängen möchte. Und ich finde es mehr als nur bedauernswert, wenn einem Gläubigen nichts anderes mehr einfällt als "Seine Wege sind eben unergründlich." oder "Die Welt ist für mich jeden Tag voller Wunder"


Anonym, männlich, 24
nicht. Ich hebe mir meine Energie für sinnvolleres auf, dennoch verbreite ich recht offensiv meine Ansichten um der missionierung etwas entgegenzusetzen


Anonym, weiblich, 22
wenn sie merken, dass sie trotz Glaubens und Willens anscheinend immer irgendetwas falsch machen und Gott ihnen dann offensichtlich nicht helfen möchte.


Bright, männlich, 48
nicht.


Anonym, männlich, 20
nicht. Aber denke dass Sie Angst vor dem Tod haben und die Unwissenheit ob oder was danach kommt nicht akzeptieren wollen.


Atheist
Ich bedaure gläubige Menschen in gleichem Maße, wie früher die christlichen Missionare in den Kolonien die "gottlosen" Eingeborenen bedauert haben.
Ich bedaure sie dafür, dass sie mit einer Überzeugung leben, für die sie in zukünftigen Geschichtsbüchern gescholten und ausgelacht werden.


Josef Wörmann, 57
Trotz meinem eigenen Weg - ich kenne den mit und ohne Kirche, ist es für viele Menschen besser, eine Religion zu haben und an Gott oder wie man es auch nennen mag zu glauben. Es ist wie eine Straße mit Geländer die einem die Richtung vorgibt und die einen dadurch aber auch einschränkt. Für viele Menschen der einfachere Weg. Es gibt meiner Erfahrung nach eine Wahrheit die nicht auf dem Begriff Wahrheit beruht den wir üblicherweise benutzen sondern es ist die Wahrheit von Millionen Menschen, Millionen Gläubigen, und sie hat dadurch eine eigene Wirklichkeit.
Wer sich aber aufmacht, seinen eigenen Weg zu suchen- zurückläßt was ihn bisher beengt hat, hinaus in die unbegrenzte Wildnis des Seins, der Verzichtet auf die geteerte Straße und das sichere Geländer, macht sich auf den Weg in die Weite die er vorher nie erfahren durfte. Wenn er klug ist, ist er Demütig gegenüber dem Unerkennbaren, dem Unbeschreibbaren, dem großen Ganzen daß er nicht durchschaut und vor dem er sich verbeugt. Ich bin offen für das was kommt, was mir begegnet. Es gibt keine Festlegung. Erscheint etwas anders setze ich mich damit auseinander und versuche es in mir zu Integrieren.
Ich bedaure, daß nach meinem Gefühl die Kirche zuviel Angst hat. Sie weigert sich alte Macht loszulassen und die Gläubigen zu ermutigen sich selbst auf den Weg zu machen. Die alte Kirche hat schöne Bilder vom Leben nach dem Tod aber sie hat zuwenig Bilder für das Leben jetzt. Es sind schöne Bilder für Kinder. Wenn Pfarrer permanent von Gott reden ist das für aufgeklärte Menschen zu wenig und zu banal. Wiederholung macht es auch nicht besser. Die Kirche ist stehengeblieben und verweigert die Bewegung. Wenn eine Religion alt wird wird sie materialistisch und damit ist sie vorbei. So hat es C.G. Jung ausgedrückt. Und er hat noch gesagt: das Wort Theos hat verschiedene Bedeutung, eine davon ist "das Hereinblickende". Das heißt: Der Mensch hat sich schon immer angeblickt gefühlt. Und es ist keine Persona es ist der Blick. Er meinte: Warum wagen wir es nicht alles loszulassen und uns wieder anblicken zu lassen. Und so versteh ich mich auch.
Eines noch, wer in der Kirche ist hat nur die begrenzte eigene Sichtweise. Wer nach außen gegangen ist hat mindestens Zwei.
Trotzdem habe ich Respekt vor Gläubigen Menschen und würde nicht versuchen sie zu ändern.
Das was ich gerne mache ist mit ihnen zu diskutieren und ihre und meine Sichtweisen und Taten zu hinterfragen.


Anonym, männlich, 62
eben so wenig, wie ich Menschen bedaure, die an Astrologie oder Homöopathie glauben; heute hat jeder die Möglichkeit, sich kundig zu machen und den Mut aufzubringen, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen.


Bernd Nowotny, 68
Ich bedaure sie nicht, wenn es ihnen gut geht dabei.


Paul, 47
weil Ihnen von der katholischen Kirche Ängste und Sorgen vermittelt werden, die sie ohne Glauben nicht hätten, und weil sie ihr Leben nach den Weisungen der katholischen Kirche ausrichten und dadurch sich unnötigerweise selbst einschränken und auf so manches verzichten, was sie gerne täten, oder es mit unnötig schlechtem Gewissen doch machen.
Wie sieht es denn zum Beispiel aus beim Geschlechtsverkehr. Der Papst erlaubt keine Pille oder Kondome. Die Menschen, die sich mit Verhütung lieben begehen nach Ansicht des Papstes dadurch regelmäßig eine schwere Sünde (sie wird ja vorsätzlich begangen), und so ist das mit allem, was von der katholischen Kirche als "Sünde" gesehen wird. Papst Paul VI. wurde in den 80ern in einem der ersten Privatradios (Radio Brenner) "Pillen-Paule" genannt. Selbst Ratzinger ist doch weltfremd in einer Zeit, in der es Geschlechtskrankheiten gibt, die einem das Leben kosten können. Mir tun die Katholiken besonders leid, weil sie keine jungen weltoffenen Päpste bekommen, die vielleicht mal radikale Reformen durchführen könnten, sondern senile Greise, die vom wirklichen Leben keine Ahnung (mehr) haben.
Ich bin sehr froh, daß mir als ehemalig sehr gläubig gewesenem Katholiken die Augen geöffnet wurden und ich den Glauben verloren habe. Seitdem lebe ich viel unbeschwerter und glücklicher. Jeden Karfreitag denke ich besonders an die Vergangenheit zurück, an die scheinheilig griesgrämige Stimmung im Karfreitagsgottesdienst. Der Karfreitag war für mich immer der schrecklichste Tag im Jahr. Ich war jedes Mal heilfroh, wenn der vorüber war. Nun ist der Karfreitag für mich ein Tag wie jeder andere, an dem ich also genauso viel Freude habe wie an den anderen 364 Tagen im Jahr.
Ich lebe viel glücklicher, seit ich nicht mehr an Gott glaube.
Wichtig im Leben ist nicht ein Glaube an irgendeinen Gott, sondern eine ehrliche liebevolle Lebensweise mit Zielen und Freude an dem, was einem Freude macht.


Anonym, männlich, 23
weil sie hoffen.


Joachim Koßmann, 55
weil sie teilweise oder ganz auf ihre Menschenwürde verzichten


Björn Lindeiner, 38
Wir leben in einer Zeit der Ungleichzeitigkeit:
Während wir technologisch im 21. Jahrhundert stehen, sind unsere Weltbilder noch von Jahrtausende alten Legenden geprägt. Diese Kombination von höchstem technischen Know-how und naivstem Kinderglauben könnte auf Dauer fatale Konsequenzen haben. Wir verhalten uns wie Fünfjährige, denen die Verantwortung über einen Jumbojet übertragen wurde.
Manifest des evolutionären Humanismus


Sonja, 55
Jesus sagt in Matthäus 10, 34 „Viele glauben, dass ich als Friedensbringer gekommen bin. Das ist falsch, ich bringe nicht Frieden sondern den Krieg."
Jesus sagt in Lukas 19, 27 „Und nun zu meinen Feinden, die mich nicht als Herrn anerkannten: Holt sie her und erwürgt sie hier vor mir!"


Anonym, weiblich, 30
Ich bedaure sie nicht. Ich beneide sie hin und wieder. Aber ich kann nicht an etwas glauben, dass mir unlogisch und nicht richtig erscheint.


P., weiblich, 23
...und trotzdem nicht dazu fähig sind, Liebe an andere Menschen weiterzugeben. Denn damit haben Sie womöglich die Grundidee namens "Gott" nicht verstanden.


Anonym, männlich, 41
genauer: die an den Gott glauben, der von der Mehrzahl der katholischen Priester vermittelt wird. Die erzählen alle einen Blödsinn, der zum Fürchten ist. In der Tat ist das Christentum, so wie es leider in der Mehrzahl der Fälle vermittelt wird, tatsächlich eine Religion der Angst: Angst vor der Hölle, vor dem strafenden Vater, der uns verdammt oder erlöst, ganz ohne unser Zutun. Die Priester schwafeln was von Leben nach dem Tode, als ob sie irgendwas wüssten. Dass man sich auf das Leben nach seinem Tode vorbereiten solle. Daß Gott trotz allem Liebe sei! Diese Brüder haben die ganze christliche Religion pervertiert. Denn natürlich ist das Christentum eine Religion der hellen Freude: Sie besagt: Du kannst schon während deines Lebens tot sein, und kannst wieder auferstehen, wenn du du dich der Liebe Gottes überlässt. Wenn du dich selbst verlässt. Am schönsten hat diesen Gedanken Meister Eckhart mit seiner Gottesgeburt ausgedrückt. Aber der ist ja offiziell Häretiker. Aber es gibt noch andere, wirkliche Meister des christlichen Glaubens, die man leider viel zu selten liest. Professor Alfred Keller von den Jesuiten fällt mir das spontan ein, oder Professor Gerd Häffner.


Anonym, weiblich, 30
nicht. Ich beneide sie um die Zuversicht und die Geborgenheit, die ihnen der Glaube vermittelt.


Anonym, männlich, 41
überhaupt nicht, ich beneide sie.


Anonym, männlich, 46
weil ich selbst lange Zeit meines lebens geglaubt habe, dass ich glaube. In der Zwischenzeit bin ich überzeugter Atheist und glücklicher als ich je als "Gläubiger" war. Als dies ist nicht wirklich ein Argument für oder gegen das religiöse Glauben. Nach meiner Überzeugung verlieren (zu viele - aber bei weitem nicht alle) "Gläubige" zu leicht den Kontakt zur erkennbaren Wahrheit/Wirklichkeit und das halte ich, vor dem Hintergrund der Möglichkeiten der menschlichen Vernunft, für außerordentlich bedauernswert.


La
Nicht, da ich der Meinung bin, dass jeder selber entscheiden darf woran man glaubt und jeder seine eigene Meinung bilden kann.


Kathrin
...nicht, da meiner Meinung nach jeder glauben darf, was er moechte und es keinen Grund gibt Menschen nach ihrem Glauben zu beurteilen.


Jelena
nicht, denn jeder hat ein Recht an das zu glauben, was er fuer richtig haelt. Ausserdem denke ich, dass man andere fuer ihren Glauben weder kritisieren sollte noch das man sie bedauern muss. Sie wissen genau, was sie wollen und das ist vollkommen in ordnung.


Jay
da menschen immer etwas brauchen um an etwas glauben weil anders haben menschen keine richtlinien wo sie nach leben koennen.


Oliver, 17
nicht, ich respektiere sie.


Anonym T
weil sie nicht selbstsicher sind, weil sie jemanden als vorbild brauchen der ihnen den weg zeigen kann.


Daniela Zitzelsberger, 25
Das tue ich nicht! ich bewundere Menschen die einen tiefen und! reflektierten Glauben haben. Also all diejenigen, die auch mal Zweifeln, Vorgaben durch die Religion nicht einfach hinnehmen, sondern sich aktiv mit Gott und ihrem Glauben beschäftigen. Diese Menschen sind auf eine Art glücklich und zufrieden, die alle anderen nie erreichen


Daniel, 25
nicht .. Nur finde ich es schade, das sie es in der heutigen zeit nicht besser wissen.


Anonym, weiblich
nun, warum wundern sich die gläubigen denn nicht darüber, daß der "allmächtige", "allwissende" und "alliebende" gott so fehlerhafte gefährliche menschen erschafft und sie dann für ihre missetaten bestraft...


Michael Bernast, 51
nein, aber ich würde sie gern in ihrer ruhe lassen, wenn sie denn auch im öffentlichen leben ebenfalls mit allen tolerant umgehen würden, die nicht ihren glauben teilen. grundsätzlich hat jedes lebewesen von frühester kindheit an, selbst zu entscheiden, wie und mit welchen mitteln es einmal die welt anschauen möchte....


Anonym, männlich, 40
und den Glauben an etwas, für das es keinerlei Beleg gibt, zur Tugend erklären. Die ganze Konstruktion des Christentums, die "Glauben" zum zentralen Kriterium für Erlösung oder Verdammnis erklärt, ist im höchsten Maße absurd. "Glauben" ist keine Tugend, es ist nicht einmal eine Handlung. Ich kann nicht willentlich entscheiden auf einmal etwas, für das ich genauso viel Indizien sehe wie für die Existenz von Einhörnern, aus tiefster innerer Überzeugung für wahr zu halten. Eine solche tiefe innere Überzeugung ist entweder vorhanden oder nicht.


Anonym, männlich, 20
weil sie an einen brutalen, selbstsüchtigen, egoistischen und sardistischen Gott glauben, und damit meine ich nicht Baal sondern Jahwe.


Niklas D., 16
Es wäre schwachsinnig, Menschen nur wegen einer anderen Weltanschauung zu bedauern; das Bedauern oder besser gesagt die Furcht fängt da an, wo die Freiheit eines anderen auf Grund irgendeines Glaubens eingeschränkt wird. Der Humanismus (oder auch der Atheismus) dürfen die Religion nur verbal angreifen; sie dürfen sie nicht mit ihren eigenen Waffen schlagen." Wer nicht dran glaubt, muss dran glauben" darf kein Grundsatz werden!!!


Kathi G., 23
weil ich hier an dieser Stelle mal ehrlich sein möchte und offen kundgeben, daß ich Probleme damit habe jemanden intellektuell zu respektieren der irgendeiner Form von Religion anhängt. Nichts für ungut, aber : ja glaubt Ihr denn das alles wirklich ? In Echt ?? Ich fühl mich manchmal als ob mich alle Gläubigen nur verschaukeln möchten, und die Kameras hinter allen Pflanzen und Bildern mich beobachten.. Vielleicht kann ich auch einfach nicht nachempfinden warum man bestimmte Zusammenhänge nicht durchblickt.. weil ich mir wohl nicht mehr vorstellen kann bestimmte Erkenntnisse über die Religionen auf diesem Planeten nie gewonnen zu haben.


Stefan K., 28
Das tue ich nicht. Ich bedaure aber die, die Religionsführern glauben und wertvolle Zeit, Kraft und materielle Recourcen (Geld) an diese verschwenden. Sicherlich tuen die Kirchen ein paar gute Dinge für die Menschen. Aber das ist nur ein Bruchteil von dem, was mit dem geopferten Werten getan werden könnte.


Anonym, männlich, 32
...nur dann, wenn dieser Glaube ihre Vernunft, ihren Verstand, ihre intellektuelle Neugierde und ihre Fähigkeit zur Mitmenschlichkeit und zur Toleranz nennenswert beeinträchtigt. Es gibt genug Menschen, bei denen das nicht der Fall ist (z.B. meine katholische Frau). Weshalb sollte man die bedauern? So ganz frei von größeren oder kleineren Wahnvorstellungen ist ja ohnehin niemand, auch der Atheist nicht. Ich z.B. glaube fest daran, dass immer die Schlange am langsamsten vorankommt, an die ich mich anstelle. Leider gibt es aber auch viel zu viele Menschen, denen ihr Glaube das Hirn vernebelt, z.B. Kreationisten und sonstige Evolutionsleugner, außerdem all die seltsamen Figuren, die Religion mit Moral/Ethik gleichsetzen und behaupten, ohne religiösen Glauben könne man kein guter Mensch sein. Diese Leute sind geistige Brandstifter und in der Tat bedauernswert. Von all den religiösen Fanatikern ganz zu schweigen, die in Namen des Glaubens ihre Mitmenschen drangsalieren, misshandeln, ermorden etc. Noch bedauernswerter sind allerdings die Opfer solcher Leute.


Gunter Veet, 67
nicht, denn jeder hat das Recht, sich so viel und so häufig zum Narren zu machen, wie er will.


Ronaldiny, 51
Menschen die an Gott glauben haben wenigstens ein Zukunftaussicht, vorrausgesetzt man glaubt an den Waren Gott...


Heidrun, 58
nicht, wenn sie sich dadurch nicht "falschen Propheten" unterwerfen, sondern einen Halt für ihr Leben finden.


Carsten, 42
nicht. . Es ist ein Verbrechen, Menschen (vor allem Kindern) zu erzählen, dass sie ohne Gott verloren sind, dass sie nur in "seiner" Lehre ihr Seelenheil finden. Jeder Mensch muss das Recht haben, freiwillig entscheiden zu können, ob ihm der Glaube an eine Höhere Macht sinnig erscheint oder nicht, und diese Überzeugung dann auch leben dürfen. Ich finde den Missionarseifer so unangenehm. Jeder soll nach seiner Facon glücklich werden. Aber wer meint, er muss andere davon überzeugen, seiner Interpretation von Glauben anheimzufallen, ist schlicht und ergreifend anmassend. Alle drei grossen religiösen Sekten (Christentum, Judentum und Islam) nehmen für sich in Anspruch sie haben den wahren Glauben. Mindestens 2 von ihnen müssen sich irren, denn es können nicht alle drei gleichzeitig Recht haben in ihrer Annahme, oder es irren sich alle. Ich halte letzteres für am wahrscheinlichsten.


Thomas Bietz, 47
.. weil sie hoechstwahrscheinlich enttaeuscht werden (Beispiel Mutter Theresa).


Peter Backfokus, 52
nicht, obwohl sie mit Widersprüchen leben müssen, was mir selbst unerträglich wäre. Nicht nur, dass die christlichen Texte in sich widersprüchlich sind, widersprechen sie auch in Vielem unserem heutigen Wissen über die Beschaffenheit der Welt. Das Alte Testament ist ethisch weit unterhalb unseres heutigen Niveaus und auch das Neue Testament ist bei weitem keine Frohe Botschaft. Viele gesellschaftliche Errungenschaften, wie z. B. die Gleichstellung der Frau, spielen noch keine Rolle, denn die Zeiten waren damals andere. Es bleibt nicht viel Gültiges, wenn man die Heilige Schrift von ihren Zeitbezügen entkleidet. Intellektuell unredlich gar ist es, heutige positive gesellschaftliche Entwicklungen, wie wir sie u. a. der Aufklärung zu verdanken haben, im Nachhinein in die Bibel zu interpretieren, wie dies besonders Protestanten gerne tun.


Jonathan Straub, 20
JA. Es macht mich unendlich traurig, dass Menschen vor Gott auf die Knie gehen, in Furcht vor ihm leben. Die Verantwortung für ihr eigenes Leben, sowie ihre Handlungen( also auch ihre "Sünden") mit Gott teilen. Ich bedaure auch die Erfindung der Sünde, die ein Sünderleben erst möglich macht. Denn deine Sünden werden dir vergeben. Ich bedaure die Feigheit der Leute, die sich Gott unterwerfen, nur weil er möglicherweise besteht und Macht besitzt.


Michael Rauch, 65
keinesfalls. Jeder Mensch hat den FREIEN WILLEN sich als Glaubender zu verstehen, bzw. als Nicht-Glaubender. Ergo: Es darf jeder nach seinen Bedürfnissen glückselig werden.


Marco, 44
nur dann, wenn sie von ihrer Religion, gleich welcher, derart verblendet wurden, das sie nicht mehr offen sind für die Gedanken und Meinungen anderer Menschen.


Claudia Martelli, 44
...nicht. Die glücklichen!


Siegfried Vocasek, 70
und mitlaufen, ohne sich mal die Mühe gemacht zu haben sich klarzumachen, woran genau sie jetzt eigentlich glauben


Anonym, männlich, 40
nicht. Manchmal könnte ich sie sogar beneiden. Ich bedaure lediglich Menschen, die nicht in der Lage sind, sich selbst und ihre Überzeugungen kritisch zu reflektieren und die sich blind oder sehend Autoritäten unterwerfen, die ohne jeden Beweis Absurditäten als letzte Wahrheiten verbreiten.


Edgar Nönnig, 58
wenn es ihr einziger Halt und Hoffnung ist.


Alexander Krampe, 42
Meistens schon. Oft sind sie mir auch widerwärtig in ihrer Heuchelei.


Anonym, weiblich, 28
ich bedaure sie nicht denn sie haben sich das ja selber ausgesucht. wenn sie damit glücklich werden bitte aber ich brauch das nicht


Ines Blum, 28
ich bedauere sie nicht wenn es ihnen hilft an ihn zu glauben ihr leben zu meistern sollen sie das gerne tun!


Norbert Schnitzler, 50
weil sie einer Illusion anhängen. Noch mehr bedauere ich aber Menschen, die nicht an Gott glauben und dafür gemobbt werden, berufliche und soziale Nachteile in Kauf nehmen müssen oder gar um ihr Leben fürchten. Deshalb ist das Judentum meine liebste monotheistische Religion. Da muß man schon eine jüdische Mutter vorweisen. Christentum und Islam missionieren und machen andere eventuell mal einen Kopf kürzer. Lippenbekenntnisse zur Bekenntnisfreiheit gelten ja doch nur solange, bis man selbst an die Macht kommt.


Volker, 40
nicht, muß jeder selber rausklamüsern.


Uwe, 46
denn sie meinen gott gibt ihnen kraft die kraft kommt aber von jedem selber ich vergleiche das mit sport ich habe selber viele jahre sport betrieben die erfolge aber auch die niederlagen hat man selber in der hand nur durch den wille an sich selbst kann man grosses vollbringen wenn man sich von mal zu mal verbessert ist es eins der schönsten momente im leben wenn man auf gott vertraut gibt man sich selber auf und gibt die zügel jemand anderen


Michael M., 33
@ Bernhard Riedl:
Die unten genannte Bibelstelle, wonach Gott Moses darüber unterrichtet, dass Kranke nicht in den Altarraum treten dürfen, weil sie sonst seine Heiligkeit entweihen könnten, kommentieren Sie so:

"Das hat nichts primär mit Gott oder Religion zu tun. Vielmehr führt die Tatsache, dass man vor diesen Phänomenen, von denen man biologisch damals schlichtweg nichts wusste und die man deshalb "fürchtete", zur Ausklammerung aus dem Bereich der Heiligkeit, der sonst nach damaligem Verständnis kontaminiert worden wäre. Zu diesen unerklärlichen und deshalb aus der Heiligkeit ausgeschlossenen Phänomenen gehören offensichtlich auch Behinderungen, die man damals wohl auch göttliche Strafe deutete. Sie in den Raum der Heiligkeit zu integrieren, wurde als Gefährdung dieses Raumes und damit als existenzbedrohend angesehen.
Diese menschliche Sicht der Dinge ist veränderbar."

Sie liefern damit eine sehr gut nachvollziehbare Begründung dafür, dass es sich bei der Bibel um ein menschliches, zeitgebundenes Kulturprodukt und eben nicht um göttliche, immergültige Offenbarung handelt.
Hallo Michael M.,
Sie haben Recht in Bezug auf Form und sogar manchen Inhalt, aber nicht im Hinblick auf die Aussageabsicht. Die biblische Offenbarung ist eben dadurch nicht ohne Fehler, weil sie durch Menschen überliefert ist, die jeweils Kinder ihrer Zeit und eben vor allem Menschen gewesen sind.
Eines der lustigsten Beispiele für solche Fehlüberlieferungen im Alten Testament ist ja die Benennung des Hasen als Wiederkäuer - wegen seiner mümmelnden Gesichtsbewegungen. Und so genannte Fundamentalisten sind deswegen auch nicht davon abzubringen, dass der Hase dieser Gattung zuzuschlagen ist, weil es eben in der Bibel steht.
Ich selber habe als junger Mensch den Vergleich der Bibel mit einem Liebesbrief sehr geschätzt: In einem Liebesbrief steht oft auch Manches, was nicht voll und ganz mit der Wirklichkeit übereinstimmt, aber die Botschaft wird dadurch nicht im mindesten geschwächt. Und auch bei völlig aufrichtigen Liebesbriefen gibt es immer wieder den Fall, dass dennoch die Botschaft nicht ankommt. Liebe, auch die Gottes, kann eben nur werben. Sie zwingt nie.
Beste Grüße und Wünsche
Ihr
Bernhard Riedl

Michael M.:
Sie vergleichen die Bibel mit einem Liebesbrief. Bei einem Liebesbrief kenne ich aber in der Regel den Absender. Sollten mir Zweifel kommen, weil sich einige Aussagen nicht nach meiner Angebeteten, sondern nach ihren frechen Neffen anhören, sollte ich in Erwägung ziehen, dass diese vielleicht den gesamten Brief aufgesetzt haben, um mir einen Streich zu spielen, und meine Geliebte nichts damit zu tun hat und nichts von mir wissen will.
Wenn Sie jetzt zugestehen, dass die Bibel in Bezug auf Form und manchen Inhalt ein menschliches Kulturprodukt ist, haben wir das bekannte Problem, unter all der menschlichen Überlieferung die "wahre" göttliche Aussageabsicht herauszufiltern. Und das geht nur, indem wir unsere eigenen moralischen Maßstäbe anlegen, um alles, was nicht dazu passt, der damaligen Zeit zuzuschreiben. Entsprechend können wir entgegen aller christlicher Beteuerungen unsere Werte nicht aus der Bibel ziehen, sondern legen sie viel mehr an sie an, um sie und Gottes Willen zu "verstehen". Statt eine verbindliche Handlungsanweisung abzugeben, wird mit der Bibel entsprechend alles und jedes begründet.
Deswegen ziehe ich es vor, diese Schrift komplett als menschliches Erzeugnis zu betrachten und denjenigen, von dem sie "inspiriert" sein soll, gleich mit. Nur so haben wir die Möglichkeit, zu gut begründeten, weil wohlüberlegten, auf Konsens beruhenden und doch immer wieder zu überprüfenden Werten kommen, von denen niemand sagen kann, sie kämen von einer höheren Macht. Ohne Gott sind wir alle nur Menschen und niemand hat die "Wahrheit" gepachtet. Auf Gottes vermeintliche Liebe müssen wir dann zwar verzichten, aber dafür haben wir ja immer noch einander.


Felix
weil es keinen Handfesten beweis für die existens für Gott giebt, und sie dadurch wie (enschuldigung) Idioten dar stehn, einem Irren der sagt : "mir folgt eine Kleine fee die mir ratschläge gibt", dem Glaubt man auch nicht ^^. Für mich ist die Kirche nur eine einrichtung um kapitalistische Ideen auszuleben.


Anonym, männlich, 36
weil sie naiv sind, sich an Strohhalme klammern, die nicht da sind. Menschen, die an Gott glauben sind verblendete Träumer und Lügner!


Peter
Unsinn!


Ulrich, 48
...weil sie in einer Kuschelwelt leben und die Kälte nicht spüren, die auf der Welt herrscht. Die nicht mitbekommen, wie brutal die Menschen sind.
Wie kann man jeden Sonntag in eine Kirche marschieren und nicht merken, dass nebenan eine Mutter nicht weiß, wie sie ihre Kinder satt bekommen soll? Oder wie der Familienvater es seinen Kindern erklären soll, dass es in Zukunft nun mal so ist, dass man zur "Tafel" muss, um satt zu werden? So etwas wird übersehen von den Menschen, die jeden Sonntag mit ihren Nobelkarossen zur Kirche fahren. Schade um sie.


Johannes Paulus, 39
und mit dem nachbarn darüber streiten, dass seine zweige in ihren Garten ragen...


Anonym, weiblich
Gott ist ein Feind behinderter Menschen
3. Moses 21, 16-24:
Es sprach der Herr zu Moses: "…denn wenn jemand ein körperliches Gebrechen hat, darf er sich nicht nahen, es handle sich um einen Blinden oder Lahmen, einen mit gespaltener oder mißgebildeter Nase, mit einem gebrochenen Bein oder Arm, um einen Buckligen oder zu Mageren, einer, der weiße Flecken im Auge hat … oder beschädigte Hoden. Der mit einem leiblichen Gebrechen Behaftete darf sich nicht nahen, die Speise seines Gottes darzubringen. … Er soll sich dem Altar nicht nähern, weil er ein Leibesgebrechen hat. Er soll meine Heiligtümer nicht entweihen; denn ich bin der Herr, der sie heiligt!"
Es ist eindeutig klar, daß der Jahwe-Gott, der angeblich das Weltall, unseren Planeten und alles was auf der Erde kreucht und fleucht geschaffen haben soll, in seiner Leistung nicht vollkommen (gewesen) ist, denn sonst gäbe es nicht so viele Behinderte, Menschen (Tiere und Pflanzen) mit kleinen und größeren Gebrechen und Makel. Hier zeigt sich deutlich die eigene Unvollkommenheit des selbsternannten Gottes in seinen Geschöpfen. Das, was für die Menschen gilt, gilt auch für die Tiere, denn dieser „Weltenschöpfer"verbot den Juden, ihm mißgebildete Tiere zu opfern (siehe 3. Moses 21,18-19).
Wer einem solchen Gott huldigt, huldigt einem bösartigen Demiurgen, der seine mißgebildeten Geschöpfe nicht ertragen kann, der alles andere als vollkommen ist.Kommentar von Bernhard Riedl:
Die biblischen Schriften bieten viele Möglichkeiten, sie misszuverstehen, denn viele der Vorschriften aus dem kultischen Bereich erscheinen uns Heutigen im günstigen Fall als skurril - wir wissen nichts von den Hintergründen, von den Ursachen. Mein Professor in Altem Testament wählte dafür immer das Beispiel des "Talionsgesetzes": Auge um Auge, Zahn um Zahn. Uns modernen Menschen erscheint das als ein grausames, von Rache geprägtes Gesetz zu sein. Tatsächlich aber war es das Ergebnis einer Strafrechtsreform, die zum humaneren Ausgleich führte: Wer ein Auge oder einen Zahn verlor, konnte den anderen nicht mehr dafür mit dem Tod bestrafen, sondern eben nur noch Gleiches mit Gleichem vergelten. Zugegeben, auch das ist uns heute fremd, aber seinerzeit war das ein Fortschritt in Sachen Humanität.
Im Zusammenhang mit dem obigen Eintrag fällt auf, dass die Autorin einen wichtigen Passus aus Lev 21 beim Zitat ausgelassen hat: Lev 21,16-24. Dort heißt es in Vers 22 f: Doch darf er von der Speise seines Gottes, von den hochheiligen und heiligen Dingen, essen, aber nicht zum Vorhang kommen und sich nicht dem Altar nähern; denn er hat ein Gebrechen und darf meine heiligen Gegenstände nicht entweihen; denn ich bin der Herr, der sie geheiligt hat.
Der Vers 22 macht zumindest deutlich, dass Gott nicht Behinderte von der Teilhabe an dem, was er zu geben hat, ausschließt. Die strengen Vorschriften bzgl. des Altarzutritts haben etwas zu tun mit den zeitbedingten Vorstellungen von Reinheit, die - wie z.B. der Ausschluss von Verwundeten aller Art zeigt - keineswegs speziell behindertenfeindlich sind, sondern geprägt sind von kulturell verankerten Tabus. Ihnen unterliegen Körpersekrete aller Art (Blut, Eiter, Samen usw). Das hat nichts primär mit Gott oder Religion zu tun. Vielmehr führt die Tatsache, dass man vor diesen Phänomenen, von denen man biologisch damals schlichtweg nichts wusste und die man deshalb "fürchtete", zur Ausklammerung aus dem Bereich der Heiligkeit, der sonst nach damaligem Verständnis kontaminiert worden wäre. Zu diesen unerklärlichen und deshalb aus der Heiligkeit ausgeschlossenen Phänomenen gehören offensichtlich auch Behinderungen, die man damals wohl auch göttliche Strafe deutete. Sie in den Raum der Heiligkeit zu integrieren, wurde als Gefährdung dieses Raumes und damit als existenzbedrohend angesehen.
Diese menschliche Sicht der Dinge ist veränderbar. Ein konkretes Beispiel in diesem Kontext ist der abgeschaffte kirchliche Brauch, dass Frauen früher nach der Geburt erst "ausgesegnet" werden mussten.
Viel entscheidender ist daher der V 22, der etwas davon aussagt, dass der Mensch vielleicht räumlich Grenzen setzen kann, nicht aber über die Zugehörigkeit oder Nichtzugehörigkeit zu Gott entscheiden kann. Gott hält an seinem Geschöpf fest, ob behindert oder nicht.


Lars, 40
nur dann, wenn sie darunter leiden, weil sie glauben, dass sie Sünder sind oder sie Sünder sein müssen - dann macht Religion krank.


Anonym, weiblich, 20
weil vom Beten bekommt man weder Essen, trinken noch Kleidung.


Andre Aengels, 28
... da sie dem Irrglauben erliegen, man müsse nur einmal am Tag beten und Sonntags in die Kirche gehen um alle Sünden wieder wett zu machen.


Christoph Kuropka, 29
eben deshalb, weil sie verantwortung abgeben, aufhören logisch und kritisch zu fragen, statt naturwissenschaftlich die natur zu verstehen, die billige antropologische ausrede gott akzeptieren. eine löwe ist nicht böse, eine kleine maus nicht lieb und auch ein krankheitserregendes bakterium hat sich diese existenz nicht bewusst ausgesucht und genauso hat das universum, das leben an sich keinen sinn, außer dem, dass es eben existiert.
ich bedauere sie außerdem wegen etlichen offensichtlicher unlogik und unvernunft die sie alle schlucken:
- man nimmt meistens die religion an, die zufällig um einen herum da ist. wieso?
- weil sich die religionen beschimpfen und bekriegen, obwohl sie doch alle dasselbe darstellen: buch, lehre, gott, drohen durch strafen und locken durch himmlische sphären.
- allmächtigkeit ist eine absurde vorstellung
- was genau sollte gott am menschlichen leben finden, wenn wir es selber schon langweilig und banal finden?
- etc. pp
und zu allerletzt:
bedaure ich sie, wie jeden anderen menschen, der in anderen lebensbereichen, sich von so glasklar emotional abhängig machenden und verleitenden lehren/gedanken verführen läßt und nicht merkt, ja nicht einmal in frage kommen läßt, dass diese ihn und seinen geist, seine vernunft verwirren. jeder junkie glaubt an seinen droge: "weil sie mir so viel gibt." nichts anderes ist die letzte antwort jedes gläubigen auf vernunftbetonte fragen...


Thomas Meier, 37
weil sie den gegebenen Tatsachen nicht ins Auge sehen können. Sie benötigen offensichtlich ein nicht existierendes Wesen um sich selbst zu genügen. Vielleicht mangelt es diesen Menschen auch nur an Selbstvertrauen.


Renate, 40
Ich bedaure sie nicht. Manchen gibt es vielleicht Halt. Von mir aus kann sich jeder festhalten wo er will so lange er niemand anderen damit weh tut.


Anonym, männlich, 33
... denn sie bilden ihren Verstand nicht weiter - sie versuchen es nicht einmal. Sie sind traditionsblind. Sie bleiben an einem Standpunkt stehen, wandern drum herum und versuchen das selbe veraltete vom Menschen gemachte Konstrukt immer wieder neu zu interpretieren und sich und anderen Menschen schön zu reden, es wird aber nicht besser. Es war nie gut.
Dieses Korsett umklammert einen von Kindheit an, denn es wird einem von Anfang an indoktriniert - je nach Kultur (christlich, islamisch, etc.). Das führt dazu, dass man so lange an diese Kindergeschichten glauben muss, bis man selbst versteht und sich weiterbildet. Bis dahin und auch noch danach hat man diesen Unfug in seinem Hirn und braucht sehr lange dafür um in sich gänzlich auszutreiben.
Die Gesellschaft ist mit diesen Mustern durchsetzt und das fällt einem nur dann auf, wenn man die Sache mit Abstand betrachtet. Viele schaffen das nicht, aber es werden immer mehr. Es ist halt leichter vorgekaute Kost zu verdauen, dadurch verliert man halt seine Zähne.
Die Geschichte zeigt uns was Religionen und Götter anrichten, nur Blinde sehen das nicht und manche wollen es nicht sehen.
Das Leben wie auch die Welt um uns herum ist Veränderung und kein starres Konstrukt - nichts hält ewig.


Anonym, männlich, 18
an was glaubt ihr? ihr glaubt an was was es nicht gibt


Anonym, männlich, 23
Das tue ich nicht; ich beneide sie.


An, 41
...weil sie nicht frei sind, im Denken und Fühlen. Weil sie nicht empfinden können, was es bedeutet, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen. Bedingungslos gläubige Menschen nehmen sich selbst die Möglichkeit, Wissen zu erlangen, Erkenntnisse zu gewinnen und Fragen auf nachvollziehbare Weise beantwortet zu bekommen.
Sie können das Leben, die Wunder der Natur und die Zusammenhänge der Dinge nicht wirklich erfahren, da sie vorgegebenen Antworten und Sichtweisen anhängen, die Wahrheit und Realität ausschließen.
Um den eigenen Glauben - wohl auch vor sich selbst - zu festigen, wird dieser Glaube - praktischerweise - gleich auf die gesamte Menschheit übertragen, Wissenschaft in Frage gestellt oder am besten gleich verboten und Nichtgläubigen Glück- und Hoffnungslosigkeit unterstellt. Fanatiker gehen noch weiter und unterstellen allen, die ihrem Glauben nicht folgen, diesen vernichten zu wollen. *hilfe!*
Das ist an Unverfrorenheit und Anmaßung kaum zu überbieten!
Und doch ist es bedauernswert und auch wieder verständlich: Der Mensch in seiner - ihm durchaus bewussten Unzulänglichkeit - ist, von wenigen Ausnahmen abgesehen, eben ein Herdentier, dass nur zu gern jemandem folgt, der ihm sagt, wo es langgeht. So muss er nämlich nicht selbst denken.
Ich bin immer wieder erstaunt, wie schnell Menschen bereit sind, ihren Verstand abzuschalten...


Ulrich Wöss, 60
Nein, ich beneide sie!


Anonym, männlich, 38
wieso? Jeder muss nach eigener Fasson selig werden... oder anders gesagt... jeder macht sich so unglücklich wie es irgend geht...


Anonym
..., sie sollten lieber an das fliegende Spaghettimonster glauben.
In meinem tiefsten Inneren hoffe ich für mich, meine Kinder und die gesamte Menschheit, das Gott, Glaube und Religion irgendwann der Vergangenheit angehören.
Nur so wird es eine Zukunft für die Menschheit geben.


Judith, 18
Ich bedaure die Menschen, die blind an Gott glauben ohne sich damit auseinanderzusetzten, ich glaube, dass ist die falsche Lösung. Darf sich jeder selbst entscheiden, wie er an Gott glaubt? Es gibt verschiedene Bibelinterpretationen, wie soll man erkennen welche die Richtige ist? Was für mich auch noch wichtig wäre, dass wenn man an Gott glaubt, was bedeutet das? Manche sagen:" jedes Gespräch zu Gott ist ein Gebet" und andere, dass man Gott sozusagen nicht "zuschwallen" soll. Ich dachte eigentlich, dass Gott immer ein offenes Ohr für die Probleme der Menschen hat?!


Ephräm Syrer, 50
@Annette
Ich stimme Ihnen zu ("Ich denke, dass es auch christlich ist, sich zu bemühen im Geiste Christi zu leben.") und sehe gar keinen Widerspruch zu dem, was ich geschrieben habe.


Annette, 42
@Ephräm Syrer
Geistliche wellness ist sicherlich anderswo billiger zu haben, da wette ich nicht dagegen. Aber: Zitat. "ES ist nicht christlich sich "persönlich zu bemühen, ein wenig im Geiste Christi leben zu wollen," weil dies dem Geiste Christi wie ihn die Kirche lehrt widersprechen würde."
Ist das nicht eher ein dynamischer Prozeß. Er beginnt damit, dass der Mensch Sehnsucht nach der Sehnsucht verspürt Christus zu lieben und endet damit, dass sich jemand für die radikale Kreuzesnachfolge (wie bei Ihnen beschrieben) entscheidet. Das ist ein harter steiniger Weg, den nicht alle Menschen zu Ende gehen (können). Nur sehr wenige sind ihn ganz gegangen.
Ich denke, dass es auch christlich ist, sich zu bemühen im Geiste Christi zu leben. Jeden Tag wieder neu.


Anonym, männlich, 48
nicht, denn sie wissen was sie tun.


Wolfgang Manz, 50
genau wie junge menschen die in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen müssen obwohl sie genau wissen das sie den heutigen anforderungen nicht mehr gerecht werden kann. !!!


Ephräm Syrer, 50
Werter Paul,
ich kann nichts dazu sagen, ob "der Gläubige ein weniger schönes Leben hat", weil das von dem individuellen Leben des individuellen Gläubigen zu einem bestimmten Zeitpunkt abhängt und davon, was jemand unter "schön" versteht. Für jemanden, der etwas nur deshalb glaubt, weil er sich davon ein schöneres Leben verspricht, dürfte es keine Rolle spielen, ob das, was er glaubt (also für wahr hält), auch tatsächlich wahr ist. Entscheidend ist dann nämlich nur, daß der Glaube ein schöneres Leben ermöglicht. Unter welchen Bedingungen ein Placebo wirken kann, wenn man weiß, daß es sich um ein Placebo handelt oder handeln könnte, steht auf einem anderen Blatt. Der Glaube wäre dann ein Fürwahrhalten, ohne daß es darauf ankäme, ob man den Gegenstand des Glaubens für wahr hält. Logisch widersinnig, aber vielleicht nicht immer psychologisch unmöglich.
Umgekehrt: Wenn ich den Gegenstand meines Glaubens wirklich für wahr halte, wird dieser Gegenstand meines Glaubens nicht dadurch unwahr, daß mir dieser Glauben Leiden, z.B. Schuldgefühle, verursacht.
Glück, Schönheit, Leiden, Schuldgefühle usw. sind keine Kriterien, die man heranziehen kann, um den Wahrheitsgehalt eines Glaubens zu bestimmen.


Paul, 43
hallo Ephräm Syrer,
ich sehe es mittlerweile so:
Der Gläubige hat ein weniger schönes Leben, weil ihm die christliche Lehre beinahe ständig das Gefühl irgendeiner Schuld vermittelt.
Wir haben Schuld, dadurch daß Adam und Eva...
wir haben Schuld, weil wir gegen dieses oder jenes Gebot gehandelt haben,
wir haben Schuld, weil wir miteinander Sex haben, aber keine Kinder (mehr) wollen,
...
diese Reihe ließe sich beinahe unendlich fortsetzen.
Die Kirche baut sich dieses Schuld-Gefüge seit 2 Jahrtausenden so zusammen, wie es die Situation gerade erfordert.
So hat der derzeitige Papst so mir-nichts-dir-nichts die Vorhölle abgeschafft. Super, oder? (ich wußte gar nicht, daß es so etwas gibt, hab' ich entweder im Religionsunterricht nicht gelernt oder bald darauf vergessen, die Hölle und das Fegefeuer reichen doch eigentlich schon.)
Jedes Kind, das vor dem Mai 2007 ungetauft starb, steckt in dieser Vorhölle fest, weil es die Kirche so gelehrt hat, jedem Kind, das erst im Juni 2007 ungetauft starb, bleibt dies per Dekret erspart.
Ich bedaure in zweifacher Hinsicht alle gläubigen Eltern ungetaufter Kinder, die vor dem Mai 2007 sterben mußten. Sie hatten sicher ein Leben lang Schuldgefühle, Ihre Kinder nicht getauft haben zu lassen zusätzlich zu dem Schmerz durch den Tod ihres Kindes. Und jetzt kommt Ratzinger und sagt einfach, daß es das nicht mehr gibt. Und der lapidare Grund: Viele Kinder werden nicht mehr oder später als früher getauft.
Ratzinger biegt sich also den christlichen Glauben situationsbedingt nach einem Baukastensystem zurecht. Vorhölle in den Mülleimer. Das Leben der Eltern dieser Kinder hätte mehr Glück erfahren können ohne diesen Baustein Vorhölle oder ganz einfach ohne den Glauben.
Warum nicht auch Zölibat in den Mülleimer. Wenn, wie gestern in der Zeitung stand, ein ehemals evangelischer Pfarrer, der Katholik wurde, mit Ratzingers Genehmigung jetzt als katholischer Pfarrer verheiratet bleiben darf, was ist mit den Schuldgefühlen der katholischen Priester, die ihr Verhältnis im Verborgenen leben müssen. Was ist mit den Schuldgefühlen der Frauen, die ein Verhältnis und eventuell auch Kinder mit den Priestern haben? Und was ist gar mit den Gefühlen der Kinder aus diesen Beziehungen? Sagen Sie doch mal was dazu, Herr Ratzinger! Zölibat in den Müll!
Ätsch, selber schuld, weil ihr gläubig seid, oder selber schuld, weil ihr vorher nicht evangelisch wart! Das kann's doch nicht sein!
Wenn ich also an Gott glaube und nach den Regeln der christlichen Kirche lebe, aber nach meinem Tod dann doch nichts mehr ist (wovon ich als ehemaliger gläubiger Katholik mittlerweile absolut überzeugt bin), so habe ich viel Zeit in meinem Leben sinnlos mit Schuldgefühlen vergeudet, die ich sonst hätte genießen können.
Daher bedaure ich mittlerweile Menschen, die an Gott glauben.
Als Student habe ich in einem Münchner Schaufenster mal ein T-Shirt gesehen, das einen Text trug, in dem die verschiedenen Religionen persifliert wurden. Der Satz, der die Christen betraf, hieß: "The Christian says: I'm guilty."
Leider habe ich es mir damals nicht gekauft.
Man kann auch ein guter Mensch sein ohne Glauben an eine Religion!
Viele Grüße,
Paul


Paul, 43
Ohne Religionen wäre es auf der Welt weit friedlicher. Viele Kriege werden oder wurden mit Verweis auf die Verteidigung des Glaubens oder als Kampf gegen die Ungläubigen begründet.
Was sind das für Religionen, was sind das für Götter, in deren Namen tagtäglich unzählige Menschen abgeschlachtet werden? Grenzenloser Haß entsteht oft schon aus unterschiedlichen Religionen. Man denke nur z.B. an Nordirland oder Ex-Jugoslawien.
In der Zeit seit dem 2.Weltkrieg bis heute gab es weltweit nur an 14 Tagen (!!!!!!) keinen Krieg! Und das (fast) nur wegen "GOTT"Kommentar:
Es stimmt, dass in der Geschichte oftmals Gewalt im Namen von Religionen ausgeübt wurde. Das ist eindeutig zu verurteilen! Aber heute geht es bei den Kriegen um wirtschaftliche und politische Macht-Interessen, nicht um Gott. Ich erinnere daran, wie vehement sich Papst Johannes Paul II. gegen den Irak-Krieg ausgesprochen hat und wie viele Anstrengungen von den christlichen Kirchen für eine friedliche Zukunft ausgehen.
Werner Höbsch


Ephräm Syrer, 50
Auf dieser Seite wurde die Frage gestellt: "Und rationalistisch betrachtet: Was hat der Glaubende denn zu verlieren? Sollte er einer frommen Illusion aufgesessen sein, wird er es nie erfahren, während der Nicht-Glaubende niemals das wohlige Gefühl des Rechtgehabthabens erleben wird."
Das ist der Rationalismus des Glücksspiels: Wer nicht auf "Kreuz" (Gott) setzt, handelt unvernünftig. Was steht aber tatsächlich auf dem Spiel?
1. Der Agnostiker (Ungläubige), der auf die Existenz Gottes in einer Wette setzt, läuft Gefahr zu verdummen, weil er die praktischen Konsequenzen seiner Annahme über ihre Einsichtigeit setzt. Das kann ihm egal sein, muß es aber nicht.
2. Mit dem Glauben (der Wette auf die Existenz Gottes) ist es im Christentum nicht getan: Der christliche Gott verlangt den Gehorsam des Glaubens im Sinne einer untrennbaren Einheit von Glauben und Werk. Das ganze Leben des Christen soll ein einziger Gottesdienst sein. Idealerweise geht der Christ den Weg radikaler Christusnachfolge. Das macht sicherlich keinen Spaß (der Ernstfall ist hier die Kreuzigung) und ist mit erheblichem Verzicht verbunden: "Wagt euch mit Furcht und Zittern auf den Weg zu eurem Heil bei Gott" (Phil 2, 12). Hier ist, wie so oft bei Paulus, jedes Wort wichtig: Es handelt sich um ein Wagnis, man braucht Mut, sehr viel Mut sogar ("Furcht und Zittern"), um sich auf den Weg zum eigenen Heil bei Gott zu begeben - auf den _Weg_ zum Heil, denn dieses Heil fällt einem nicht einfach so zu. Jeder, der sich hier nicht fürchtet und nicht zittert, hat den Ernst der Aufforderung und die Schwere der Aufgabe (Christusnachfolge) nicht begriffen und das Christentum mit einem Wohlfühlprogramm verwechselt. Zahlreich sind die Gefahren etwa durch egozentrische Süchte ("Sünden") wie z.B. gewollte Begierden ("Du sollst nicht begehren!" Röm 7,7), also Habenwollen im Unterschied zum Schenkenwollen; das ist der menschliche Normalzustand, also nicht so leicht abzustellen, sondern mit erheblichem (negativen) Streß und ständigem Versagen (Mißerfolgen) verbunden. Die Entscheidung für die Christusnachfolge hat so zwangsläufig zur Folge, daß sie einem solchen Christen unausgesetzt Leiden einträgt, ebenso wie Freude UND Tatendrang Kennzeichen des Christen sind, der sich darüber freut, was er sein darf und deshalb für andere handeln muß, auch wenn er lieber bequem in seinem Sessel sitzen bleiben würde. Wer nicht leidet, steht auf der falschen Seite: Wer vom Geist Gottes als Kind Gottes bezeugt wird und mitleidet, wird mitverherrlicht werden (Röm 8,17). Wem es gut geht, kann nicht zu Gott gehören, weil der Gegensatz zwischen Gott und Welt (so wie sie ist) so mächtig ist. Im Bewußtsein ständigen Fehlens (Versagens, "Sündigens") wird der Zustand eines "tiefen inneren Friedens" sicher nicht der Regelfall, sondern viel eher ein weiteres Symptom einer egozentrischen Sucht ("Sünde") sein, z.B. der Selbstzufriedenheit, Trägheit, Gleichgültigkeit (dem Leid und der Heilferne der anderen sowie den eigenen Selbstsüchten gegenüber) und Bequemlichkeit. Was steht also für den potentiellen Glaubenden tatsächlich auf dem Spiel? Nichts weniger als sein Leben - nichts weniger als das! Alles andere wäre eine Bagatellisierung und Banalisierung des christlichen Weges.
Es ist nicht christlich, sich "persönlich [darum zu] bemühen, ein wenig im Geiste Jesu Christi zu leben", weil dies dem Geiste Christi, wie ihn die Kirche lehrt, widersprechen würde. Jedes "ein wenig" oder "ein Stück weit", so unverbindlich wie verführerisch oder scheinbar bescheiden es daherkommt, verfehlt das Eigentliche. Die Forderung des biblischen Jesus ist hier radikal: "Geh, verkaufe alles, was du hast, und gib es den Armen, und du wirst einen Schatz im Himmel haben - und komm und folge mir nach" (Mk 10, 21). Das und nicht weniger soll man anstreben, auch wenn die Menschen zu schwach sind, um dieses Ziel zu erreichen. "Nettsein" (Ein-wenig-wie -Christus-Sein) ist keine christliche Kategorie (Anschauungsunterricht kann hier der hervorragende Spielfilm "Das 1. Evangelium - Matthäus" [original: "Il Vangelo secondo Matteo"] des italienischen Regisseurs Pier Paolo Pasolini aus dem Jahr 1964 geben). Christliches Leben und bürgerliches Leben in Wohlstand und Sicherheit sollten einander danach gegenseitig ausschließen.
Wellness ist bei anderen billiger, leichter und besser zu haben. Jede Wette.


Tanja, 31
da sie den Glauben an sich selbst noch nicht gefunden haben.


Rene Göckel, 57
weil sie sich aus der Märchenwelt, die ihnen als Kind verpasst wurde, nicht befreien können. Sie vergeuden das eine Leben, das sie haben.


Anonym, weiblich, 16
nein, auch ich bewundere Menschen, die an Gott glauben. Jedes Mal, wenn ich in die Kirche gehe und die Menschen sehe, die gerne dorthin gehen, bin ich froh, dass es die Kirche gibt. Ich könnte mir nicht vorstellen, streng gläubig zu sein und mein Leben nach Gott auszurichten. Aber ich bewundere die Menschen, die es machen.


Anonym, männlich, 50
weil sie das leben nicht intensiv und bewusst leben. Sich mit der Ungerechtigkeit und Unvollkommenheit der Welt auseinanderzusetzen - das ist die Kunst des Lebens. An fromme Sprüche zu glauben und alles mit Gott zu erklären ist eben eine sehr einfache, primitive Lebensgestaltung und eine Flucht vor der Realität. Man muss schon sehr einfältig sein um an Sprüche wie "Gottes Prüfung "der noch besser: Gott hat die Welt zwar erschaffen und damit auch uns, aber er ist nicht für unser Handeln verantwortlich!" Was für lächerliche Sprüche!
Gott hat doch die Welt erschaffen, ist angeblich allmächtig - aber das Leid auf Erden kann er nicht beeinflussen. Man muss schon sehr schwach bzw notleidend sein um nicht zu erkennen, dass der Glaube nichts anderes ist als ein menschliches Konstrukt dass an die realität angepasst wurde. Das Gute schieben wir Gott zu - das Schlechte kann er nicht beeinflussen. Klar, man kann sich das leben einfach machen!


Anonym, weiblich, 23
nein, ich bewundere sie zutiefst. Oft beneide ich sie auch um diesen Halt und diesen Sinn, den der Glaube ihrem Leben geben kann.


Alexander Mai, 17
Menschen die sich an eine Religion oder an einen Glauben klammern sind geistig schwach. Sie geben sich mit der Antwort zufrieden, dass es Gott gibt und hinterfragen keinenfals dieses Probelm. Unsere Geschichte und besonders die Geschichte Deutschlands zeigte uns sehr deutlich was geschehen kann wenn ein System nicht hinterfragt, sondern unterwerfungsvoll angenommen wird. Die Menschen von vor noch tausenden, ach von nur vor hunderten von Jahren versuchten allerlei Dinge zu deuten, indem sie die Antwort auf Gott zurück führten. Diese Tratition hielt aus Angst, aus Angst des Zorns Gottes oder der Angst vor dem Leben nach dem Tod oder was ihr Gläubigen so alles fürchtet an und besteht noch in einer so modernen Gesellschaft. Obwohl Wissenschaft uns mehr offenbarte als Glaube jemals zu Stande bringen würde, ist der Glaube bestehend. Dies geschied jedoch aus reiner Angst. Aus Angst Gott würde mich bestrafen wenn ich nicht an ihn glaube. Diese Angst ist schlicht und ergreifend dumm. So viele Opfer brachte der Glaube und jeder ausgeführt durch den Menschen und nicht durch Gott. So viele Opfer durch Krankheiten, Seuchen und Naturkatastrophen. Und als Antwort habt ihr Gott. Das ist so lächerlich, dass man es kaum glauben mag.
Gläubige sind Geistig Schwache, die sich an einer Lüge festhalten um nicht hinzufallen, weil sie noch nicht gelernt haben aufrecht zu laufen.


Anonym, männlich
...weil sie offensichtlich Realität und Fantasie nicht so recht auseinanderhalten können; sie sind Opfer ihrer eigenen Unzulänglichkeit, d.h. der ihres Denkapparats.


Anonym, 19
... weil sie zulassen, das sie von einer bloßen Vermutung dominiert werden.


Sergey Kartamyshev, 21
weil sie Angst haben, den sie nicht brauchen. Sie haben Angst das was ihre Eltern und Großeltern, ihre Bekannte und Freunde, ihre Lehrer und Kollegen ihnen sagen kritisch zu betrachten.


Anonym, männlich, 35
weil sie genausogut ein fliegenden Spagettimonster anbeten könnten und ihr Glaube sie von sich selbst mehr ablenkt, als er ihnen Fähigkeit zum Erkennen gibt. Wer verbietet vom Baum der Erkenntnis zu essen, der verbietet den Menschen die Selbsterkenntnis.


René, 35
...weil sie sich einer Illusion hingeben.
...weil sie sich meistens auf ein "besseres Jenseits" vertrösten lassen, statt sich die Welt im Diesseits ein wenig besser zu machen.
...weil sie sich mit mannigfaltigen Verboten überhäufen lassen, die den menschlichen Bedürfnissen zuwiderlaufen
...weil sie leichter manipulierbar sind.
...weil sie oftmals nicht gelernt haben, sich ihres Verstandes "ohne die Leitung durch einen anderen" (Kant) zu bedienen
...weil sie sich einreden lassen, ständig in "Sünde" zu leben und sich vor der "Hölle" Angst machen lassen.
...weil ihnen mittels Kirchensteuer das Geld aus den Taschen gezogen wird, ihr Gottesglaube also dafür mißbraucht wird, einigen Kirchenfürsten ihr Luxusleben zu finanzieren.


Blanka Montoya, 24
Ich bedaure Menschen, die an Gott glauben denn sie haben entweder niemals versucht oder aufgegeben ihre psyche zu relativieren und damit darüber zu reflektieren daß sie den lügen einer gruppe von menschen aufgesessen sind welche für alle ihre behauptungen nur einzig ihr zeugnis geben können. und wer den von sehnsucht und angst geplagten menschen mit ihrem hang zur mystifizierung blind vertraut wenn sie von offenbarungen und persönlichen gotteserfahrungen berichten, der ist ein Thor. Mann soll seine Mitmenschen lieben, aber jeden Unsinn glauben, daß soll man Ihnen nicht. Leute findet einen Weg zu euch und wie ihr euren Frieden machen könnt mit dem Fakt der äusserlichen Sinnlosigkeit und der Beobachtung und Gewissheit wie die Natur funktioniert und warum wir keine Angst vor etwas zu brauchen haben daß uns erst durch ein religiöses Gerede über Zuckerbrot und Peitsche eines Überwesens in den Kopf gemalt wird.


S.R., männlich, 27
da sie einfach zu schwach und hilflos sind sich selbst am kragen zu packen und ihren weg zu bestimmen. sie flehen um halt und beistand ohne zu begreifen das jeder ich selbst der größte halt ist.


Ingo Jäckels, 29
...als ein Wesen das einzig nur für die da ist, die von sich behaupten ein Recht auf Vorsprache zu haben. Denn diese sind am weitesten von Gott entfernt.


Anonym, männlich, 18
Das tue ich nicht! Im Gegenteil!


Tamara General, 19
ich bedaure menschen die nicht an gott glauben....
...weil sie im grunde ganz arme menschen sind... es sind menschen die nicht an sich selbst glauben und deshalb auch nicht an andere glauben koennen...der glaube faengt an mit der selbstakzeptanz.. wenn ich mich selbst nicht respektiere und nicht verstehe warum ich so bin wie ich bin... dann kann ich auch an niemanden glauben , den ich noch nicht mal mit dem blossen augen sehen kann..... spaeter begegnet gott uns dann auch in anderen personen, ich hab es selbst erlebt...


Lan Duong, 34
menschen die an gott glauben werden von gott gehen


Anonym, weiblich, 13
Das finde ich extrem unsinnig, denn obwohl ich selbst nicht an ihn glaube, kann ich mir vorstellen, dass, selbst wenn er erfunden wäre, er einem Kraft geben kann in schwierigen Situationen. Man kann mit ihm immer, überall und über alles sprechen.


Anonym, weiblich, 26
Völlig falsch. Aber der Glaube allein macht diese Welt nicht besser.


Amy, 16
das verstehe ich nicht. diese menschen tun niemandem etwas, wollen niemanden bekehren. selbst wenn man behaupten würde, dass sich diese menschen selbst belügen, sollte man sie ihr leben lassen, und versuchen, deren standpunkte zu verstehen und nachzuvollziehen. man muss sich ihnen ja nicht gleich anschließen.
gott und die bibel gehören für mich nicht zwangsläufig zusammmen.


Chaled Osman, 39
und sich gleichzeitig Ihren Weg erschweren.


Anonym, weiblich, 42
nein, ich bedaure weder Menschen, die an etwas glauben noch solche, die sich davor bewahrt haben. Hauptsache, es nutzt. Und wenn jemand an seinen Toaster glaubt, und es ist hilfreich, dann soll er es tun!


Benjamin R., 26
Warum sollte man jemanden bedauern, der sich freiwillig in Unfreiheit begibt? Der andere (u.a. Menschen, die seit tausenden Jahren tot sind) darüber entscheiden läßt, was wahr und falsch, was er zu tun und zu lassen hat? Ich bedaure diese Menschen nicht, im Grunde ist es mir egal, an was jemand glaubt oder nicht glaubt und von wem er sich steuern läßt. Ich verachte sie aber, wenn sie versuchen, anderen Menschen Verhaltensregeln aufzuzwingen, denen ihre Dogmatik zugrunde liegt. Für einen Atheisten ist alles profan und deshalb muß er auch das juristische und moralische Recht haben, über Dinge, die einem anderen Menschen "heilig" sind, wie über etwas Profanes zu sprechen, zu schreiben, zu zeichnen und zu lachen. Jeder religiöse Mensch hat das Recht die Realität zu leugnen, aber er darf nicht andere dazu zwingen, seine Märchen mit Respekt zu behandeln. Und ganz nebenbei: Was ist ein Glaube schon wert, der sich durch Kritik oder Spott erschüttern läßt?


Anonym, männlich, 22
nicht, sind ja selbst dran schuld ;)
Pragmatisch gesehen dürfte in vielen Fällen ein einigermassen fester Glaube (an was auch immer) die Einschränkung des rationalen Denkens wieder wettmachen.


Gott Gott, 34
das stimmt


Anon Nym, männlich, 14
und versuchen einen zu bekehren, behaupten dass andere religionen "falsch" sind, sich durch Bücher wie "Sakrileg" angegriffen fühlen und alles was ihnen nicht passt schlecht machen. ansonsten soll jeder glauben was er will.


Ulli Becker, 41
Ich bedaure Menschen, die sich sicher sind, dass der Typ da vorn - der mit dem wallenden Gewand mit seinem "Ora et lobora"-Singsang - das der ihnen sagen kann, was Gott von ihnen will! - Arme Narren - haben ihre Verantwortung abgegeben, ihr Recht auf wahre Freiheit verwirkt.


Robert H., 32
@Werner Höbsch
<<Die Aussage "Ich glaube an Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erde" ist Ausdruck des Vertrauens in einen Sinn und ein Ziel der Schöpfung,..>>
Na, vielleicht hat ja das Universum nur scheinbar ein Ziel. Haben Sie darüber schon mal nachgedacht? Vielleicht erscheint er für SIE nur so, als ob ein Gott alles erschaffen hätte, aber in Wirklichkeit läuft alles eben ohne Gott ab. Die Evolution hat keine Richtung. Aber durch den ständigen Wechsel zwischen Selektion und Mutation und erneuter Selektion sieht das System von außen so aus, als wäre es quasi gelenkt. Und da fallen Gläubige eben schnell rein und sehen einen Gott dahinter. Das passierte auch den Leuten damals im Heiligen Land und so entstanden die ganzen Bibel-Märchen.
Robert


Horst M. Paffen, 57
Jedem denkenden Menschen stellt sich die existentielle Frage nach sich selbst. Sie zielt auf die eigene Identität und den Sinn des eigenen Lebens. Auch wenn es gelingen sollte, sich selbst in einem rundum erfüllten Leben – was immer der Einzelne darunter verstehen mag – zu erfahren, so bleibt stets die Herausforderung des eigenen Todes präsent. Eine Möglichkeit besteht darin, sich mit dem Unvermeidlichen abzufinden, den Tod als einen end- und traumlosen Schlaf zu verstehen. Die christliche Botschaft zeigt eine andere Möglichkeit auf in der vertrauenden Hoffnung, die den Tod aus der Endlichkeit in die Unendlichkeit herausführt im Glauben an den Auferstandenen. Gewiss hat der Glaubende keine Gewissheit, aber er hat eine Perspektive für die Zukunft und im Jetzt. Und rationalistisch betrachtet: Was hat der Glaubende denn zu verlieren? Sollte er einer frommen Illusion aufgesessen sein, wird er es nie erfahren, während der Nicht-Glaubende niemals das wohlige Gefühl des Rechtgehabthabens erleben wird.
Im vergangenen Jahr habe ich nach über 40 Jahren das Christentum für mich wiederentdeckt und bin rekonziliiert (nach Austritt in die kath. Kirche eingetreten). Seit dieser Zeit empfinde ich das Wissen um mein kommendes Ende nicht mehr als Belastung. Halten Sie mich aber bitte nicht für einen Narren: Ich hege keine Illusionen darüber, dass meine lebenserhaltenden Körpersysteme beim Sterben genügend Angst und Leidensdruck erzeugen werden, damit ich mich bemühe, am Leben zu bleiben, auch wenn es beim letzten "Kampf" vergeblich ist.
Es braucht mich also niemand zu bedauern, dass ich an Gott glaube, sondern man mag sich mit mir darüber freuen. Auch mit meiner Kirche lebe ich in tiefem inneren Frieden. Wir dürfen nicht vergessen, es gibt überall solche und jene, und je höher jemand steigt, umso dünner wird die Luft, mit all den Folgen, die Sauerstoffmangel verursachen kann. Aber mal ehrlich: Verhalten wir uns selbst denn immer und überall so, wie wir es für erstrebenswert erachten? Ich habe mittlerweile viele Christen kennengelernt, und sie sind ausgesprochen nette Leute, gerade weil sie sich persönlich bemühen, ein wenig im Geiste Jesu Christi zu leben. Schaut mehr auf die Menschen im Alltagsgrau und weniger auf die farbenfroh Gewandeten - obgleich es auch da richtig nette gibt.
Ich grüße alle Damen und Herren vom Team, das diese Seiten betraut, bes. Herrn Riedl, sehr herzlich.
Horst Paffen


Ava Avatar, 15
Ja, schon war. Mir tun Menschen leid, die an Gott glauben. Ob sie nun geistig arm sind, oder ohne diesen psychischen halt nicht leben können.
Das Problem ist, dass "dieser" Gott, den ihr euch da ins paradiesische zieht nur in eurer Phantasie existiert.
Und wenn es, nur mal angenommen, einen Gott gibt, dann potentiell so unbefriedigend, dass wir lieber mit Steinen sprechen könnten.
Gott ist dann KEIN MANN MIT BART!!!!! Diese Vorstellung verabscheue ich zutiefst.
Wenn, dann ist Gott eine Macht. Und noch weniger, er ist gerade mal so viel wie die Gravitation zum Beispiel. Und da hat man es.
Das ist körperlich und geistig so unbefriedigend, dass es krank wäre, die Schwerkraft anzubeten. Jaja, aber es tun doch tausende...


Silvia Haeske, 40
Zum letzten Satz des Kommentars:"...die Ablehnung der Existenz Gottes letzlich ein Ausdruck der Zufälligkeit und auch Sinnlosigkeit des Lebens."
Dazu möchte ich mich wie folgt äußern: Warum sollte das Leben sinnlos sein, falls es nur aus Zufällen besteht? wenn Jemand nicht an Gott glaubt, wird er an sich glauben, an das System oder andere Sachen. Nicht nur der Glaube an Gott macht Sinn! Es gibt andere Dinge, die dem Leben Sinn geben- und wenn es nur die Evolution ist! Und Zufälle sind die Höhen und Tiefen (oder Herausforderungen) des Lebens!


Anonym, weiblich, 16
..weil sie in meinen Augen zu schwach sind, alleine auf den Beinen zu stehen. Ich brauche niemanden der mich führt, ich bin ich selbst. Und ich bin mein ganzes Leben ohne Gott ausgekommen und werde es weiter hin. Was ziehen die Menschen für einen Vorteil, an ihn zu glauben? Ich habe Bekannte die feste und überzeugte (überzeugt.. von was?!) Christen sind. Jedes Wochenende sind sie in ihrer Gemeinde. Ich finde es ist pure Zeitverschwendung.
Glauben Menschen an so etwas, weil sie Angst vor der Hölle haben? Weil sie Angst haben, nicht in den Himmel zu kommen? Ich habe keine Angst davor, denn ich glaube nicht an den Himmel und die Hölle. Die Wissenschaft ist für mich das einzig Logische, was viele auch mal erkennen sollten!
Die Gläubigen sagen, Gott sei allgütig und allmächtig. Wieso gibt es dann so viel Leid auf der Erde? Wenn er nicht helfen will, ist er nicht allgütig, wenn er nicht kann, ist er nicht allmächtig!
Meine Meinung ist: Nicht Gott hat die Menschen erschaffen, sondern die Menschen Gott!
..über diesen Satz sollten sich einige mal Gedanken machen!!Kommentar:
Das ist tatsächlich die entscheidende Frage: Hat Gott den Menschen erschaffen oder der Mensch Gott? Die Beantwortung dieser Frage kann keine Wissenschaft dem Menschen abnehmen. Der Gläubige wird in der Schöpfung Spuren Gottes erkennen, der nicht Gläubige Zufall und das Gesetz des Werdens und Vergehens. Die Aussage "Ich glaube an Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erde" ist Ausdruck des Vertrauens in einen Sinn und ein Ziel der Schöpfung, die Ablehnung der Existenz Gottes letztlich ein Ausdruck der Zufälligkeit und auch Sinnlosigkeit des Lebens.
Werner Höbsch


Anonym, weiblich, 16
Ich denke es sollte jedem selbst überlassen sein an Gott zu glauben oder nicht...


Anonym, weiblich, 18
... eigentlich nicht. Zumindest - in aller Regel - nicht aufgrund ihres Glaubens. Wenn ich etwas bedauere, dann eher die Art und Weise, wie sie glauben und wie sie ihren glauben leben.
Ich finde, dass jeder Mensch für sich persönlich entscheiden sollte, wie er glaubt oder eben nicht. Ich respektiere, wenn jemand sein Leben nur nach dem Glauben ausrichtet.
Aber da ich respektiere, dass sie an Gott glauben, möchte ich auch, dass meine Meinung respektiert wird. Leider ist es da mit dem Verständnis jener Gemeinschaften, die ihre Toleranz so oft betonen, ganz schnell vorbei. Solange ich mich interessiere für ihre Gemeinschaft und bereit bin, mich darauf einzulassen, bin ich willkommen. Sobald ich aber meine Meinung sage, widerspreche, zeigt sie sich von einer ganz anderen Seite.

Ich bedauere nur Menschen, die wirklich überzeugt davon sind, aufgrund ihres Glaubens etwas besseres zu sein.


Anonym, männlich, 21
bedauern würde ich nicht sagen, die Bibel wurde von Menschen geschrieben und das von Männer, warum würden sie Ihn Gott nennen und nicht anders, es gibt noch viele solche sachen wie zbs. Jungfrau Maria gebar ihr Kind oder warum sollte sexuelle sachen eine Sünde sein wenn er uns schon diese möglichkeit gegeben hat. Ich will nicht allgemein negativ denken über Leute die an Gott denken es gibt auch sehr gute sachen in der Bibel zbs. die zehn Gebote zum teil! lest mal das buch ein neuer anfang von Esther und Jerry Hicks und vergleicht es mit der Bibel und Ihr werdet feststellen das dieses Buch viel realistischer wirkt


Claudia
naja..bedauern... kann ich nich sagen....
jeder soll doch leben wie er / sie will..


Anonym, weiblich
Ich bedaure nicht alle Menschen, die an Gott glauben nur diese, die ihr ganzes Leben nach ihrem Glauben ausrichten und dabei vergessen zu leben. Man kann sein ganzes Leben nicht nach einer Vorstellung richten.


Yuen M.
Nein, Mitleid wäre besser. Es ist nur natürlich das Menschen etwas Größeres suchen. Leider ist es nicht so einfach einen Weg zu finden der zur Wahrheit führt. Sie bleiben stehen und sind zufrieden mit den Lehren die ihnen die westliche Welt bietet.


Anonym, weiblich, 18
nicht, da jeder für sich selbst einen Sinn im Leben finden muss. Auch wenn die Motive für einen Gottglauben zumeist in Frage gestellt werden können.


Jenjan Bertikud, 36
...denn diese scheinen nur an Gott zu glauben, um ihren Leben einen Sinn zu geben. Aber möglicherweise hat das Leben bereits einen anderen Sinn, der nur noch nicht erkannt wurde, einen persönlichen.
Ich finde es schade, dass diese Menschen nicht so viel Vertrauen in sich selbst haben, um eigenständig einen Sinn in ihrem Leben zu suchen. Schon die Suche nach einem Sinn im Leben, also der Weg zum Ziel, könnte das menschliche Leben sinnvoll machen.
Die Menschen, die an Gott glauben, tun dies teilweise nur, um nicht selbst nach Zielen suchen zu müssen. Gott bzw. die Kirche geben bereits einige Richtlinien vor und verleiten durch diese Vorgaben zum blinden Vertrauen...

Aus diesem Grund bedauere ich die Menschen, welche in ihrem Glauben festhängen, blind folgen und sich nicht in der Lage sehen, sich auf die Suche nach einem immanenten Sinn zu machen.
Für alle die, die an Gott glauben ohne ihn als absoluten Sinn im Leben zu sehen, freut es mich. Leider kann ich diese Ansicht nicht teilen.


Anonym, männlich, 17
Warum sollte ich solche Menschen bedauern?
Gott gibt vielen Menschen halt, ohne den ihr Leben keinen Sinn machen würde. Daher weiß ich nicht, warum ich solche Menschen bedauern soll.


Anonym, weiblich, 17
nicht.


Basti, 18
Denn so was wie Gott gibt es nicht. Wie kann man also sein ganzes Leben naiv nach einem Buch richten und ein "gottgefälliges" Leben führen, mit der Hoffnung nachher die ewige Seeligkeit gewährt zu bekommen. Man glaubt an etwas für das es keine Beweise gibt, ja an etwas, das sogar schon von etlichen Wissenschaften widerlegt wurde. Natürlich stammt der Mensch vom Affen ab und Adam und Eva waren sicher nicht die ersten Menschen auf diesem Planeten. Wie kann man sich also etwas das so offensichtlich falsch ist nur gänzlich hingeben? Lebt euer Leben Leute. Meine Meinung.


Anonym, männlich, 18
Weil sie vielleicht wirklich keinen anderen Sinn im Leben sehen als Gott, weil sie sonst nichts haben.
Vielleicht haben sie auch vorgefertigte Meinungen von der Familie oder Freunden eingenommen.
Also sind (manche) Gottesgläubige entweder stark manisch depressive Menschen oder nicht selbstständige, aufgeklärte Individuen.


Anonym, männlich, 19
Weil sie einer Illusion aufgesessen sind. Ich meine welcher vernunftbegabte Mensch kann ernsthaft glauben, dass ein Mensch ohne Hilfsmittel übers Wasser marschieren kann?!


Jay Sus
weil sie bedauernswert sind.


Anonym, männlich, 18
keineswegs.


Anonym, männlich, 18
nicht... jedem das seine...


J. B., weiblich, 18
... tu ich nicht! Jeder hat das Recht sich selbst eine Meinung zu bilden!!


Josua Baderborn, 33
aber ihn nicht verstanden haben.


Tom, 29
Weil sie sich einem Gott zugehörig fühlen der in der Bibel unmissverständlich als bösartiges Wesen beschrieben wird. Er befürwortet Sklavenhaltung, Todesstrafe, Mord, Tierquälerei (Brandopfer) und missachtet die Rechte der Frau. Seine wohl einflussreichsten Gläubigen Jesus und die Aposteln starben alle (bis auf einen) eines grausamen Todes. In Gottes Namen wurden mehr Menschen getötet als unter Hitler und Stalin zusammen. Christen beten in Wirklichkeit eine bösen, negativen Gott an.


Gisela Wisskirchen, 62
Ich glaube, dass Gott auch die Menschen, die nicht glauben können oder wollen in seinen Händen hält! Viele erfüllen den Willen Gottes einfach so ohne das sie es wissen. Und ich denke, dass ihm das schon reicht.


Veronika Fritsche, 28
schlimm ist es , daß christen sich erdreisten auf atheisten herabzuschauen, als seien es bemitleidenswerte mitmenschen. und christen sind ja auch sowas von überzeugt, das nach diesem leben noch etwas kommt und das verpassen ja die armen atheisten!!!!


Lea, 17
Kommt drauf an. Es gibt einige von ihnen die ich sogar bewundere. ich habe auch schon einige Prediger gesehen, die voller Herzblut und mit voller Energie gepredigt haben. Sie waren eher Entertainer (anders würde ja niemand zuhören). Auch wenn ich ihnen nicht unbedingt zustimme, sind ihre Predigten faszinierend, wohl weil ich auch gerne ein solches Talent hätte, die Leute so zu begeistern. ich bemitleide nur die Christen die auch bemitleidenswert sind. Meiner Meinung nach kann jeder das Glauben, was er für richtig hält (mit Ausnahmen einiger Sekten oder extremistischen Ansichten) und wenn man etwas tolerant ist.


Anonym, männlich, 17
nein das tue ich nicht, ich finde es gut wenn die menschen etwas haben an das sie glauben können und das ihnen hoffnung gibt.


Sven Anderson, 32
... und nicht mehr an sich selbst, die Angst vor Gott haben, die Leiden, weil sie meinen, das sei Gottes Wille, denen Gott wichtiger ist, als ihre Mitmenschen.


Henri, 38
Ich bedaure Menschen, die an den (christlichen) Gott glauben, da dies der Verdummung der Menschen extremen Vorschub leistet. Was ist z.B. mit "Gottes Wort" (lach), der Bibel ? Da stehen so viele Widersprüche drinn, daß man nur noch mit dem Kopf schütteln kann, daß Menschen glauben, daß das Bibelwerk von einem allmächtigen Wesen ("Gott") initiiert und geschaffen wurde. Wie ist das z.B. im 1. Mose 1, 25-27 und 1. Mose 2, 18-19 ?! Einmal wird der Mensch NACH den Tieren erschaffen - und einmal die Tiere NACH dem Menschen. Das ist doch dicht an der Schwachmatie und nur noch witzig zu sehen - sonst nix.


Lars S., 35
Manchmal sind jene Frommen schon zu beneiden, deren Welt so viel einfacher dünkt als die des "freien Geistes". Doch ihre Rückzugsorte werden kleiner, ihre überlieferte Moral stößt längst schon an ihre Grenzen, ihre Kosmologie hat seit Jahrhunderten bloß metaphorischen Charakter. Angesichts der zahlreichen Probleme bin ich dann doch froh, mich diesen Problemen unvermittelt entgegenstellen zu können - denn auf eine Krücke gestützt, die keinen Halt mehr gibt. Sicher: Das Gefühl der Geborgenheit in gleichgesinnten Gruppen, vor allem wenn sie ihren Blick 'gens Jenseits richten, lässt Viele hoffen, die Wechselfälle der Welt gingen über sie hinweg, ließen sie unversehrt. Und merken nicht, dass ihr Haus längst seines Dachs entbehrt.


Anonym, männlich, 34
... weil es sich dabei allenfalls um einen Energiestrom im eigenen Körper handelt, der von Religiösen zu "Gott" stilisiert wird... auch Liebe hat ihre Biochemie, und mehr als Liebe ist da nicht. Man kann den Energiestrom loslassen, frei sein und damit sehr beglückende Erfahrungen machen, ohne ihn deshalb einer "fremden" Wesenheit zuschreiben zu müssen. Religiöse haben letztlich Angst vor ihrer eigenen Liebesfähigkeit, die sie sich selbst ab- und "Gott" zusprechen müssen. Ein klassisches Problem psychischer Unreife und abhängigen Denkens. Menschen sind Individuen. Deswegen müssen sie sich aber weder einsam noch ungeborgen fühlen. Gut aufgehoben fühle ich mich auch so, im Leben. Und Gott brauche ich nicht zuletzt deshalb nicht, weil ich letztlich selbst "Gott" bin. Und jeder Mensch, der mir begegnet, ist ebenfalls "Gott". Und Gott nimmt allen Menschen, die an ihn glauben, "Gott". So einfach kann Freiheit und das zugehörige Lebensglück sein. Mit mir selbst, auch im Nächsten und ganz ohne "ihn", denn "er" sind wir letztlich alle. Tief erfahrene Stimmungen wie Achtsamkeit und Besinnlichkeit sind einfach nur menschlich. Gott ist unnötiger Hokuspokus, der allenfalls Probleme wie Selbstentfremdung und Dissoziation schafft. Wenn ich "Gott" Gott nenne koppele ich ihn von mir ab. Das Ich wird dann gerade gottlos und muß ständig den Gott suchen, dessen es beraubt wurde bzw. den es sich selbst abgesprochen hat. Sprache ist nun mal nicht frei von Logik und prägt das Erleben maßgeblich. Wer sich Gott "ins Haus" holt, holt sich einen ziemlichen Krampf auf allen Ebenen: geistig, emotional, und auch körperlich. Selbstwidersprüchliches spaltet... und nicht zuletzt deshalb und immer wieder: SELBST ist der Mensch!


Mirko, 23
nicht, nur die Menschen die an EUREN Gott glauben.


Anonym
denn sie haben zwar erkannt, dass "etwas" jenseits ihres Begriffsvermögens existiert, haben sich dann aber nicht besser zu helfen gewusst, als "es" in Symbole wie den Begriff 'Gott' oder Attribute wie 'ewig' oder 'allmächtig' zu verkleiden. Diese Symbole sind menschengemacht, also begreiflich, also falsch.
Sollte man das "Unbegreifliche" verehren? Ich sehe nichts was dafür, aber auch nichts was dagegen spricht. Wenn ja, so wäre die Verwendung von begreifbaren Strukturen wie der heiligen Schriften, die Verwendung von Begriffen überhaupt, bloßer Götzendienst. Der Jahveglaube der Juden (eine von tausenden von Stammesreligionen) und die Hoffnung der Jüngerschaft Jesu (eines von Millionen von selbsternannten Erlösern) haben mit dem, was sie angeblich zugänglich machen, ebensoviel gemein wie zwei Pfund Heu mit der Zahl Null.

Eine Verehrung des "Unbegriffenen" könnte, wenn überhaupt, höchstens dadurch ausgedrückt werden, dass man sich explizit weigert, ihm irgendwelche Kultursedimente als Masken vorzuhalten. Die einzige Haltung, die ich als ein wahrhaftiges Einlassen auf das "Außerbegriffliche" akzeptieren kann, ist die fundamentale Ablehnung jeder Religion und damit auch jedes so genannten Gottes.
Das kann man radikale Mystik nennen, oder radikalen Atheismus.Guten Tag,
wieso sind Begriffe, wenn sie etwas "Unbegreifliches" auszudrücken versuchen, falsch? Hier sagt das alttestamentliche Bilderverbot, dass nichts Geschnitztes, kein Bild von Gott angefertigt werden darf. Dahinter steht die Ablehnung des Götzendienstes, der sich in der Verehrung von Selbst-Gemachtem ausdrückt. Ähnlich ist es mit Begriffen, sie sind nicht selbst Gott, können aber durchaus etwas von der Sehnsucht und Ahnung - und in diesem Sinne: Wissen - ausdrücken. Ähnlich verhält es sich mit den Begriffen das Gute, das Schöne oder die Liebe. Was mich vielmehr interessiert: Was gibt Ihnen Halt und Orientierung oder halten Sie dies für verzichtbar in einem unsicheren Leben?
Werner Höbsch


Zu Ihrer Replik auf meinen Beitrag zum "Unbegreiflichen": ich erkenne an, dass religiöse Produkte (Schriften, Bilder, Rituale usw.) Versuche sein können, Annäherungen an das "Unbedingte" auszudrücken. Ich habe aber keine Sympathie für den Impuls, diese Annäherungen auszudrücken.
Sie scheinen mir, um ein Bild zu verwenden, wie der Versuch, eine Kreisfläche durch eine Reihe von Tangenten an ihrem Umkreis zu beschreiben. Viele Religionen und Philosophien haben viele Tangenten gezogen und das traurige Ergebnis ist praktisch immer das gewesen, dass sich alle Aufmerksamkeit auf die entstehenden Polygone konzentriert hat - die selten genug auch nur konvex geblieben sind.
Die Frage nach Halt und Orientierung ist der Frage nach "Gott", wie Sie es nennen, geradezu antagonistisch. Die "schlechthinnige Abhängigkeit", wie es einer Ihrer Zunft genannt hat, ist eine fundamental negative Erfahrung. Religionen, die durch die Projektion begreiflicher Strukturen auf das "Jenseitige" die Abhängigkeit zu lindern versuchen, sind in meinen Augen keine Annäherung an das "Heilige", sondern eine Verteidigung vor ihm.

Nun bestreite ich keineswegs, dass eine solche Verteidigung möglich ist. Ich finde sie nur, wie gesagt, bedauernswert, weil ich die genannte fundamental negative Erfahrung allemal vorziehe.


Rene Goll, 78
Ja (Selbstbetrug)


Silvia Haeske, 40
,die Fanatiker sind (wie Zeugen Jehovas) streng nach der Bibel sich richten - ich denke aber, dass die Botschaft eine andere ist


Jürgen Eckardt, 34
bedauer ich nicht genauso wie ich denen nicht bedauern die an Monster oder Alien glauben.


Ilona Oellers, 31
nicht!!! Ich freue mich eher darüber, weil ich denke, dass es dem Leben einen Halt und Sinn geben kann, an Gott zu glauben. Manchmal bin ich eher ein wenig neidisch, weil ich das Gefühl habe, dass manche Dinge mit einem festen Glauben einfacher sein könnten.


Silver-Aquila, 16
da der christliche Gott blinder Glauben in meinen Augen ist. Christen rieche ich aufgrund ihrer Aura meilenweit... ich habe nichts gegen sie, aber ich habe das Gefühl als würden sie sich in Watte einhüllen und die Welt noch unrealer wahrnehmen als wir es schon so mit unseren Sinnen tun.


Annette, 40
Liebe Karin, liebe weiblich 34,
ich finde, daß gerade Christen in der Lage sind Verantwortung für ihr Leben und das Leben anderer zu übernehmen. Indem sie z.B. versuchen das Gebot der Nächstenliebe zu beachten d.h. andere Menschen nicht zu verletzen, auf andere Menschen, die Hilfe brauchen zuzugehen usw. versuchen sie doch ein verantwortungsbewusstes Leben zu führen. Leider klappt es nicht immer. (Jetzt komme ich auf die Sünden zu sprechen) Wenn ich abends bete und meinen Tag noch mal vor Gott bedenke, merke ich oft, das ich mein Ziel verfehlt habe. Oft gehe ich aus Antipathie oder Trägheit nicht auf Menschen zu, die darauf warten. Aber Angst machen mir diese Sünden nicht. Glauben macht mir gar keine Angst. Es ist eher ein Ansporn es am nächsten Tag besser zu machen.
Ich hoffe, ich habe dazu beigetragen, daß Sie Menschen, die glauben nicht mehr bedauern und möchte ausdrücklich betonen, dass auch Nicht-Christen in der Lage sind ein eigenverantwortliches Leben zu führen.


Karin, 15
weil sie dadurch einiges verpassen. manche verlieren die realität aus den augen und schieben falsche (oder nicht-gefällte) entscheidungen gott in die schuhe.
meiner meinung nach sind menschen, die an gott glauben, einfach unselbstständig und können die verantwortung für ihr leben nicht selbst tragen.
oder sie suchen einen sündenbock für das, was in ihrem leben oder auf der welt falsch gelaufen ist.... "gott wollte es so...!"


Anonym, weiblich, 34
Meine Erfahrung aus dem Gespraech mit Christen ist, dass sie noch nicht einmal die Bibel kennen. Vor solchen Leuten kann ich keinen Respekt haben, denen ich als Nicht-Christin erst einmal ihre eigene Religion erklaeren muss. Zitierst du das alte Testament, kommen sie dir damit an, dass sie das ja selber nicht toll finden, dass aber das neue Testament so toll sei. Kommst du mit dem neuen Testament an "Ihr Frauen ordnet euch den Maennern unter. So gefaellt es dem Herrn.", so ist es auch wieder nicht richtig. Kommst du mit der Bergpredigt an, die ja angeblich so toll sei, dann stoesst du bei Christen sehr schnell an Grenzen, wenn es um die praktische Umsetzung geht. "Was suchst du den Splitter in den Augen des anderen, siehst du denn nicht den Balken im eigenen Gesicht?"
Weiterhin haben diese Menschen eine panische Angst, sie koennten eine "Suende" begehen und sich spaeter vor ihrem Schoepfer verantworten muessen. Diese Religion macht Angst! Dummerweise bekommt man noch nicht einmal eine Akteneinsicht in das eigene Suendenregister. Wer weiss, vielleicht findet sich ja doch etwas, das gegen sie verwendet wird...


Heinz Tischberger, 38
keineswegs. Ich halte auch die Kirche für eine förderungswürdige Institution, auch wenn ich ich nicht an ihre Lehren glaube.


Anonym, weiblich, 15
sie sind zu schwach um zu erkennen, dass gott eine erfindung der menschen ist, die den schwachen hilft sich selbst von ihrer unschuld zu überzeugen. menschen die an gott glauben verlieren den glauben an sich selbst ... SEIT EURE EIGENEN GÖTTER !!! gott ist doch nur eine ausrede, für alles, was ihr christen falsch macht !!!


Alexander Kessler, 26
weil sie nicht die Kraft aufbringen können, sich den Problemen der Realität zu stellen und sich aus der geistigen Sklaverei der Religion zu befreien.


Michael M. P. Wittmann, 47
, wenn sie diesen Glauben als Fessel sehen. Evangelium ist FROHBOTSCHAFT. Dennoch laufen viele Christen - auch Pfarrerund dergleichen - wie eingesargte muffige Depressive umher.


Lennard Foxxey, 28
...die tun mir leid. wusstet ihr, ihr sogenannten gottgläubigen, dass eure obrigen mehr menschen in den tot geschickt haben als adolf hitler! einen oder 12 oder mehr götter gibt es nicht. das ist die realität. glauben heißt nur an dich glauben.


Anonym, weiblich
Das trifft es nicht ganz. Ich finde es schrecklich, wenn Menschen so sehr fanatisch sind, dass sie andere Meinungen nicht mehr tolerieren und so für ihren Glauben töten würden. Das ist doch wirklich nicht vertretbar.


Morelle, 15
Ich bedaure Menschen, die an Gott glauben nicht, denn sie sind zufrieden mit ihrer Religion.


Anonym, weiblich, 20
Ich bedaure sie nicht, ich beneide sie.


Bettina Kaeber, 19
... weil ich denke, dass die Menschen mit ihrem Leben nicht klar kommen und sich Hilfe suchen, die sie nur bei Gott finden. Der Gedanke, man könnte womöglich selber Schuld sein an seinem Leben scheint für einige Menschen so furchtbar zu sein, dass sie sich lieber einen Gott suchen, dem sie die Schuld zuschieben und behaupten, Gott macht das für sie, er/sie leitet mich und zeigt mir den richtigen Weg. Dann sind sie schon nicht schuld wenn was schief geht, schließlich hat Gott sie ja geführt. ... einfach nur bemitleidenswert.


Anonym, männlich, 64
nicht. Ich erwarte allerdings von ihnen, dass sie mich auch nicht bedauern.


Peter Peteukus, 17
ein wenig, weil sie zu faul sind sich selbst ein bild zu machen und sich viel zu leicht beeinflussen lassen. dennoch gibt es menschen denen es hilft und für diese ist der glaube auch gut.


Max Noak, 15
weil sie ihren verstand abgeben. Ich denke nach nietzsche und anderen Köpfen der angeblichen menschlich-geistigen Erweckung, wie sie gern genannt wird, ist nach langem kritischen Denken klar geworden, das eben jene vorher formulierte These, in sich Unsinn ist. Denn schon der große Thomas von Aquin hat gewusst das es irgendwann zu Problemen kommt wenn man nur Theosophisch denkt, für ihn gehörten Glaube und Vernunft eng zusammen. Denn an Gott zu glauben ist nicht "unvernünftig" wie viel Geister mir nach oberflächlichem Nachdenken sagen wollen, weil sie meinen Gott, oder vielmehr ihr kleingeistige Vorstellung von Gott, sei nach heutigen, das heißt ihren heutigen, maßstäben nicht tragbar, da sich durch spezifische Weltsichten und wissenschaftliche Forschungen, die Welt erklärt habe. Diese Argumentik beruft sich auf einen frühren zumeist von Unwissen geprägten kindsglauben, an einen vater der auf die Welt aufpasst und nicht böses will. freilich löst sich diese sicht bei früher oder später genauer folgender Betrachtung der Welt auf, weil diese "Gottesbild" durch bloßes Nachdenken haltlos wird.
Wie gesagt ist es Vermessen und ein sehr eingegrenztes Denken wenn menschen an einem infantilen Gottesbild den christlichen Glauben aus den fugen haben wollen, und meinen ihn sei das mit der "warum-gibt es so viel-Leid?"-Erklärung gelungen. Vielmehr, so meine ich stellt sich hier ein grundproblem des angeblichen "Freigeistes" unserer zeit dar, man vermeidet das weiterdenken, dem Denken sind durch maßlose Selbstüberschätzung des Menschen Grenzen gesetzt worden, sie als solche nicht erkannt werden. meint man durch Naturwissenschaft Religion aushebeln zu können, wie DDR-Atheisten das z.B. im jugendweihebuch Weltall, erde, mensch tun wollen, indem man zum beispiel sagt menschen nahmen sich Gott um so z.B. Blitze zu erklären, so hebelt man, d.h. man versucht zu hebeln, man hebelt nicht wirklich, auch die Grundmaterie der Philosophie aus. Denn, eins zeigen die zeiten in denen wir leben, ein bloßes berufen auf die "Ratio" des Menschen auf der Basis der Naturwissenschaften ist unmöglich, denn wir stoßen irgendwann auf die Fragen die die Philosophie beschäftigen, z.B. die frage nach den "Wie" der Existenz usw.. Doch wollen wir nicht ausufern, ich möchte bloß sagen das es nicht mehr möglich ist mit den alten Leiern sich selbst zu erhöhen, denn die Nietzschen Erklärungen haben an Halt verloren, weil sie keine Antworten liefern und nie liefern werden. Das war nur ein Bruchteil dessen was ich sagen will und kann, aufgrund der Beschäftigung mit der sehr einleuchtenden Philosophie des thomas von aquin und des Aristoteles, wie des Kants, um vielleicht den engen Horizont des Denkens mancher Kritiker zu erweitern, weil nämlich bei genauem kennen des Urgrundes jüdisch-christlicher Debkweise man Gott auf einmal als logischen teil der Welt sieht, ihn zum langbärtigen Gutmacher abzustempeln ist weder Inhalt der Bibel noch Inhalt christlicher Philosophie, überlassen wir das Denken nach eingeschränkten mustern bloßer Erkenntniss den Naturreligionen oder dem Atheismus.
Max


Stefanie Cramer, 36
KEINESFALLS ! Im Gegenteil. Verantwortung an eine höhere Macht abzugeben steht in meinen Augen nicht im Widerspruch zur eigenen Verantwortlichkeit. Zwei Jahre Konfirmationsunterricht im Alter von 12 Jahren lassen mich in der Bibel nicht mehr sehen, als ein Buch, das ich verfilmen möchte...aber wahrscheinlich habe ich nur nichts verstanden.


Sandrine Gehriger, 14
Nein, überhaupt nicht. Ich bedaure Menschen, die nicht Menschen akzeptieren, dass alle nun mal anderer Meinung sind.


Anonym, männlich, 34
Nein. Es geschieht ihnen recht, sie könnten Wissen.


Ursula Mohr, 30
Nein ich finde es gut wenn man den Glauben hat und vertrauen kann.


Anonym, männlich, 18
Wenn Glauben und Religiosität aus einer gewissen Reflektiertheit und freien Entscheidung das individuelle Modell für das Leben eines Menschen sind, dann habe ich keinen Grund eine solche Person zu bedauern. Ich teile und verstehe viele Lebensentwürfe nicht, ich nehme sie trotzdem hin. Das Bedürfnis die Welt und die Menschen meinen Vorstellungen anzunähern habe ich nicht, mein Missionstrieb hält sich wahrlich in Grenzen.
Ich bedauere lediglich Menschen, denen das Pech zuteil wurde in einer Gesellschaft zu leben in der freie Entscheidung und Reflexion aufgrund der Religion nicht ohne die Gefährdung der eigenen Existenz möglich sind. Ob das nun Staaten, Stämme oder fanatisiert-religiöse Familien sind spielt keine Rolle.


Anonym
weil die Fragen die sie stellen föllig dumm sind. z.B >Warum erhört Gott unsere Gebete nicht< oder > warum gehen meine wünschen die ich zu Gott bete nicht in erfüllung<
Diese fragen kann ich denen beantworten:
Wurde Gott uns alle Träume und wünsche erfüllen hätte dass leben keinen Zweck. Dass Leben besteht aus Problemen, mit diesen Problemen müssen wir alleine zu recht kommen. Stehlt euch mal ein leben ohne Problem, Veranwortungen und ohne Gefühle vor.
>SCHREKLICH ODER<


Robert, 31
... , da die meisten religiösen Aussagen an Lächerlichkeit, logischen Trugschlüssen und schlichtweg Ignoranz kaum zu übertreffen sind. Weder können Religionen schlüssige Antworten auf die existentiellen Fragen des Lebens geben ( die für viele sicherlich der Hauptgrund für den Glauben sein mögen ), noch braucht ein vernunftgeprägter Mensch die Religion als moralische Kontrollinstanz.
Für die einfacher gestrickten Individuen unter uns mögen die Moralvorstellungen des Christentums Grund genug sein an der Kirche festzuhalten, und das kann ihnen schließlich niemand verbieten. Doch wer für sich wirklich
beanspruchen kann des rationalen Denkens fähig zu sein, kann niemals gesunden Verstandes sein, wenn er ernsthaft die christlichen Vorstellungen zu den existentiellen Dingen des Lebens annimmt.
Es ist schlichtweg ein Denkfehler anzunehmen dass die Existenz eines Gottes eine Antwort auf die Frage nach der Entstehung des Universums ist - die einfache Frage nach dem Ursprung Gottes selbst entlarvt dies als eine Scheinantwort. Die meisten Christen werden wahrscheinlich damit antworten, dass Gott keinen Urpsprung BRAUCHT und schon immer dagewesen ist - ist dies in IRGENDEINER WEISE eine schlüssigere Antwort als einfach zu anzunehmen, dass das Universum selbst keinen Ursprung BRAUCHT ? Da wir Teile des Universums sind können wir nur etwas über die Naturgesetze aussagen, die innerhalb herrschen, z.b. dass alles einen Urpsrung hat. Anzunehmen dass es sich mit dem Universum als Ganzes genauso verhalten muss, ist nicht logisch.
Die Gründe für den Erfolg der Religionen liegen auf der Hand: Den meisten Menschen genügt es, eine ZUFRIEDENSTELLENDE Antwort auf Fragen wie den Ursprung des Menschen zu bekommen, anstatt nach den WAHREN Antworten zu suchen, auch wenn diese vielleicht in keinster Weise angenehm klingen mögen. Es ist einfach ein Wunschdenken irrational ( wenn überhaupt) denkender Menschen, die nicht akzeptieren wollen oder können dass sie einmal sterben werden und dass ihr Leben keinen sinn BRAUCHT, was die Religionen überleben lässt - wer sagt dass man sich den Sinn des eigenen Lebens nicht selbst definieren kann ? Ich brauche dafür kein überirdisches Wesen das mir sagt dass ich von meinen "sünden" loskommen muss.
Die Menschen haben anscheinend panische Angst vor dem Tod und sehnen sich deswegen nach ewigem Leben.Sie wollen wissen wie es ist nicht zu leben ? Sie haben bereits einmal nicht gelebt ! Denken sie daran wie es war bevor sie geboren wurden, so sieht ihr Tod aus.
Kein Wunder dass gerade die einfältigsten Menschen und diejenigen, die nichts haben der Religion zum Opfer fallen. Wenn ich an das Christentum denke, fallen mir alte Männer in Kleider ein, die Leute mit Wasser bespritzen weil ihr "überirdisches Wesen" das verlangt - Nichts als ein Haufen Wahnsinniger mit schizophrenen Wahnvorstellungen über allmächtige Wesen, ewiges Leben und Leute die übers Wasser laufen ... fangt an selbst zu denken und überlasst das, was euch erst zum Menschen macht, nämlich das DENKEN, nicht anderen, schon vor tausenden Jahren gestorbenen Menschen, die davon nichts verstanden haben.


Denise Gasthaus, 28
...und ich bedaure diejenigen, die Gottes Gegenwart nicht fühlen können! Ich könnte ohne seine Gegenwart nicht existieren!


Robert, 31
[Werner Höbsch]:
"Trauernde, die Angehörige und Freunde verloren haben, haben sich zum Gebet versammelt."
Und diese haben nicht bedacht, daß es ja eigentlich der Gott war - wenn sie schon daran glauben - der das auch zuließ, daß so etwas passiert. Wo ist das die so viel gepredigte Liebe? Das wäre ja, wie wenn eine Mutter ihre Kinder auf die Straße setzt und dann den Lastwagenfahrern die Schuld gibt oder meint, sie wolle ihren Kindern eben nicht die freie Entscheidung nehmen. Pervers, das christliche Menschenbild.


Anonym, männlich, 42
wenn Sie nicht in der Lage sind Epistemologie und Ontologie zu unterscheiden.


Dennis S., 28
...da sie (fest) an eine Figur glauben, die sich teiggesichtige, alte Männer in einem Anfall von Grössenewahn ausgedacht haben.


Anonym, weiblich, 40
Obwohl selbst Atheistin, käme mir eine derartige Arroganz nie in den Sinn. Zu meinem Bekannten- und Freundeskreis gehören zahlreiche gläubige Menschen, sogar eine Ordensfrau. Ich akzeptiere ihren Glauben, sie meinen Nichtglauben, obwohl letzteres offenbar schwerer fällt. Beeinträchtigt aber die Freundschaften nicht.
Schlimm finde ich allerdings einen Missbrauch des Glaubens gerade einfacher Menschen im Dienste der Macht ("Opium für's Volk").


Tim Gebensleben
Nein, ich bedaure sie nicht, ich beneide sie sogar für den Grad der Ignoranz, den sie fähig sind aufzubringen, um ein Leben mit Hoffnung zu führen. Ich kann das nicht, würde es jedoch gerne können.


Anonym, weiblich, 66
die nicht an gott glauben.


Tilo Klaas, 49
nicht. In den Vereinigten Staaten sind Studien veroeffentlicht worden die Glaeubige und Nicht-glaeubige in mehreren Lebenbereichen verglich. Die Ergebnisse waren verblueffend:
Glaeubige leideten weniger unter seelischen Krankheiten wie Depression und innerlicher Unruhe.
Glaeubige hatten bessere Ehen
Glaeubige lebten laenger und waren gesuender.
Zyniker koennten nun behaupten das gleiche Ergebnis kaeme heraus wenn Menschen an etwas anderes glauben wuerden. Dem koennte man entgegenhalten das es unmoeglich ist eine gleich tiefe Verbindung wie mit Gott zu haben.
Ich habe im Internet mehrfach die Leidensgeschichten von einzelnen Soldaten der 6.Armee gelesen,(nur jeder vierzigste Soldat kehrte in die Heimat zurueck),die unter unbeschreiblichen Zustaenden in russischer Kriegsgefangenschaft litten,(Hunger, Kaelte, Krankheit) arbeiteten und ueberlebten. Diese Soldaten schrieben, dass sie nur durch ihren tiefen Glauben an Gott ueberlebten und eventuell wieder in die Heimat kamen, waehrend um sie herum viele Kameraden umkamen.
Es bleibt jedem Leser dieses Forums selbst ueberlassen wie er/sie darueber denkt, aber wenn es diesen Maennern geholfen hat zu ueberleben, dann muss man zumindest darueber nachdenken was Glaube besonders in den dunkelsten Stunden eines Lebens bewirken kann.


Michael U.
Hallo Dirk,
ich bin durch Gott geheilt worden. Internetsexsüchtig und Workaholic war ich, jetzt nicht mehr. Durch Gottes handeln.
Viele Grüße Michael


Armin, 25
...überhaupt nicht. ich kenne aber so viele unterschiedliche christen bzw. anhänger versch. konfessionen, die sich in zentralen punkten dermaßen unterscheiden, dass mir eine vernünftige entscheidung, wer denn nun "recht hat" unmöglich scheint. die vielzitierte "einheit in der vielfalt" halte ich für eine floskel... nicht alle philosophien können gleichzeitig wahr sein!


Mario, 15
ohne gott leben geht nich? ihr habt einen an der waffel...wie geht das leben MIT gott?! ihr klammert euch an etwas das euch halt und kraft geben soll!? so ein schwachsinn,wo war euer alles liebender gott,bei all den katastrophen,als all die menschen gestorben sind...liebt er die menscheit so sehr das er sie vernichten will? und glaubt ihr er erfüllt eure gebete? glaubt ihr mit ihm ist es besser? was ist das für eine religion,die den leuten reingeprügelt wurde,und wer nicht dran glauben wollte,wurde um gebracht!? seit ihr auf so was stolz?! warum richtet ihr euch nach etwas,dass ihr weder sehen,noch riechen,schmecken,fühlen oder sons was könnt?! gott ist eine erfindung der menschheit,um vor problemen davon zu laufen und sich in seiner "geborgenheit" und "liebe" zu verkriechen und nie wieder rauszukommen...ich glaube an das leben,an den tod,an das gute und das böse im menschen.Kommentar:
Zunächst einmal: Ich finde es nicht angemessen, wenn Menschen, die an Gott glauben, beschimpft oder als dumm hingestellt werden.
Die Frage nach Gott stellt sich in Situationen wie angesichts der großen Flutkatastrophe besonders eindringlich. Zwei Bemerkungen hierzu: Ich kann nachvollziehen, wenn der Glaube von Menschen angesichts von Leiden zerbricht. Klagen, Anklagen gegen Gott sprechen nicht gegen den Glauben, sondern können auch Ausdruck des Glaubens sein. Aber ich sehe auch dass Menschen in diesen schweren Situationen Halt im Glauben finden. Trauernde, die Angehörige und Freunde verloren haben, haben sich zum Gebet versammelt. Und nicht nur Christen. Darin kommt ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass der Tod nicht das Ende ist. Eine neue Seite greift Ihre Frage auf, wie geht das Leben mit Gott: www.gott-glauben.de
Werner Höbsch


Dirk W., 33
Der Glaube an einen Gott brachte bei weitem mehr Unheil als Nutzen. Viele Menschen sind in unzählbaren Kriegen im Nahmen einer Gottheit umgebracht worden. Mir ist aber kein einziger Fall bekannt, wo auch nur irgend jemand Heilung durch Gott erfahren hat.


Herbert Ferstl, 44
Mal simpel ausgedreuckt: Bisher konnte mir noch niemand aus dem Dunstkreis zahlreicher religioeser Gemeinden/Gemeinschaften der GLAEUBIGEN - egal welcher Konfession/Religion - irgendeinen trifftigen Grund nennen, warum ich an irgendeinen Gott (oder gerade an ihren) GLAUBEN sollte.
Natuerlich waere dieser GLAUBE der Versuch, meiner Existenz einen absoluten, tranzendenten Sinn zu geben. Aber wozu? Meinem Dasein gebe ich persoenlichen, indivuduellen Sinn und dadurch Halt. Und es gibt (und gab) unzaehlige Menschen, die die Illusion theistischer Religionen beiseite legen und trotzdem ein ethisches Leben fuehren. Diese Menschen werden von humanistischen Idealen und moralischen Werten inspiriert. Ohne normative, goettliche Gebote und unter Gebrauch ihres Wissens um „gut" und "schlecht" kultivieren sie eine tiefgehende Wertschaetzung fuer ein "anstaendiges Leben", einschliesslich eines Gefuehls von Gemeinschaft mit anderen Menschen, und sie haben sich sozialen Diensten, der Wohlfahrt und der Gerechtigkeit hingegeben. Generationen saekularer Erdenbewohner haben entdeckt, dass das Leben reich an unzaehligen Moeglichkeiten (Prinzip der Zirkularitaet, Heinz von Foerster) und daher sinnvoll ist. Obgleich nichtreligioes, haben diese Menschen nie aufgehoert, sich um das Wohlergehen anderer zu sorgen, und haben auch ebenso moralische Werte und ethische Prinzipien im Alltag ihres Lebens nicht verleugnet. Und diesen Menschen fehlt es an gar nichts. Sie haben auch nicht das Gefuehl der Christen, ihnen gehe was ab, wenn sie nicht an einen Gott GLAUBTEN (zumnindest versuchen viele GLAEUBIGE, uns A&A`s das GLAUBEN zu machen). Es gibt eine hohe humanistische Motivation fuer ethisches Verhalten. Humanistische Ethik basiert primaer auf des Menschen eigener Vorstellung von „gut und schlecht" und ist, wie die theistische Moral, so alt wie die westliche Zivilisation selber. Sie ist das Bemuehen, eine rationale Grundlage für ethisches Verhalten zu geben, das staendig kritischer Untersuchungen ausgesetzt und daher nicht absolut normativ ist (Sokrates). Diese Humanistische Ethik findet ihre urspruenglichen Anregungen in z.T. vorchristlichen, griechisch-roemischen Texten und Denkern, besonders in der Philosophie der Sophisten, Platons, Aristoteles`, Epikurs und Epiktetos. Die grossen Weltreligionen - und nicht nur die - kann man meines Erachtens generell auf drei Grundfunktionen reduzieren: 1. Sie erklaeren die Welt auf ihre Art und Weise, respektive deren Entstehung. 2. Sie bieten ethische Richtlinien zur Lebensfuehrung an, die meist normativ sind.
3. Sie offerieren oft dubios-transzendente Heilsversprechen fuer die Zeit nach dem Tod - fuer egozentrisch orientierte Menschen, die unbedingt nach dem Tode weiter existent sein wollen.


Anonym, weiblich, 32
Nein! Ich bedaure nur die Menschen, die meinen, hinter den Grenzen der Wissenschaft würde nichts existieren, und die überhaupt keinen Glauben an irgend etwas jenseits dieser Grenzen haben.


Stefan Lehmann, 22
Ich bedauere Menschen, die ohne Gott leben müssen.


Christian Dittmann, 49
nicht, denn dieser Glaube ist wichtig. Ich bedaure, daß wir Menschen uns für so kenntnisreich halten, alles verstehen zu müssen. "Geheimnis des Glaubens...", wie wahr, denn wir können nicht alles verstehen. Wer rechnet denn mal eben e=mc2 vor. Das gilt erst recht in der Philosophie/Religion.
Ich könnte das vorrechnen, aber ich kann Gott nicht kognitiv verstehen, ich kann Gott erfahren.


Anonym, weiblich, 35
Nein! Auch wenn ich es lange Zeit getan habe. Mittlerweile bewundere ich Sie das sie einen solchen Halt gefunden haben. Jeder kann selbst entscheiden was für ihn gut ist.


Jürgen Schneider, 40
nicht, jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. Ich denke, daß viele Menschen psychisch labil sind, und aus diesem Grund durchaus einen "Gott" benötigen, um einen Teil ihrer Verantwortung, ihre Hoffnungen u.s.w. auf diesen "imaginären Gott" abzuwälzen (zu projizieren ), um einen psychischen Halt zu haben. Ich denke weniger gebildete Menschen sind für "Gott" , "Religion" u.s.w. viel emfänglicher als gebildete Menschen.


Alexander Schratt, 42
weil sie einer Illusion, wirklich religiöse Menschen sogar der Illusion ihres Lebens aufsitzen Si werden es erst nach dem Tod merken - bzw. eben nicht merken.


Sabine Stuth, 38
... nein ich beneide sie. Sie können glauben und sind zufriedener!


Anonym, männlich, 22
...weil sie Angst vor allem Unbekannten haben. Der Mensch fürchtet das, was er nicht versteht. Daher wird Allem, was ihnen unbekannt oder unmöglich scheint, ein Gottescharakter zugeschrieben. Aber der Glaube an Grenzen motiviert die Menschen dazu, alles bis zu diesen Grenzen zu erfassen. Das Wissen, dass einige Dinge in dem uns beobachtbaren Universum unmöglich sind, macht erst andere Dinge möglich.


Charlotte Sophie, 17
weil sie schwach sind. Zumindest stark gläubige Menschen, die ihr gesamtes Leben nach der Bibel ausrichten, sind schwach- Menschen, die nur an "eine Art höhere Macht glauben", sind durchaus zur Stärke fähig, aber Fundamentalisten, mit denen ich einige Erfahrung habe (sie Post Scriptum) sind im Grunde ihres Wesens schwache Menschen, die etwas brauchen, an das sie sich klammern können und zu dumm sind, um eigene ethische Vorstellungen zu entwickeln- deshalb halten sie sich sklavisch an die Grundsätze irgendeiner Religion.


Matthias Lehner, 23
, weil ihnen die tiefere Erkenntnis noch nicht zugegen ist, die ihnen hilft, eigene Denkentwürfe des Seins zu entwickeln, bzw. von den Naturwissenschaften logisch erklärte Denkentwürfe für glaubhafter zu halten.


Jürgen Naarmann, 48
wenn ihnen ein Gott vorgegeben wird, der bei Ihnen ist aber Blind sein soll für den Rest der Welt. Entweder gibt es Gott oder es gibt ihn nicht. Aber den Gott, den wir uns selbst stricken wollen, den gibt es garantiert nicht. Gott lebt und das sollten wir uns bewusst machen. Wenn wir es uns bewusst machen würden, dann könnten wir uns doch jeden Tag, jede Stunde, jede Minute mit Gott durchs Leben bewegen. Nein, wir gehen in die Kirche und machen eine Stunde Gedenkfeier an einen gestorbenen Gott, den wir bedauern und betrauern und hoffen, dass es uns besser ergehen möge als ihm. Wenn wir jede Minute mit Gott unterwegs wären dann könnten wir Sonntags in die Kirchen gehen und feiern und ihm danken, für unsere gute Woche, die wir mit ihm erleben durften. Was machen wir? Gehen in die Kirche und beklagen uns, dass es uns so schlecht geht und bitten um den Segen und dann, dann soll Gott uns aber bitte bis nächsten Sonntag wieder in Ruhe lassen.


Anonym, männlich, 32
Nein, ich beneide Gläubige eher. Sie brauchen den Tod nicht zu fürchten und finden Trost im Gespräch mit ihrem Gott.


Philipp, 26
, wenn sie in einem konfessionellen Gefängnis leben, von Dogmen reglementiert werden (dabei gibt es die absolute Wahrheit gar nicht), ständig Angst vor der Rache ihres Gottes verspüren. Ich bedaure sie, wenn ihr Weltbild dazu führt, dass anders denkende Menschen in dieser Welt keinen Platz haben. Und außerdem bedaure ich sie dafür, dass sie in Kirchen gehen. Ich bekomme Beklemmungen an diesen Orten, gar Depressionen in Kirchen, es sind so freudlose, tote Orte, das Kreuz gibt mir den Rest. Ich bedaure fromme Menschen dafür, dass ihnen das eigene Denken abgenommen wird.


Winfried, 41
Ich bedaure Menschen, die an Gott glauben nicht.
Jedoch ist mir eine Religiösität, so wie sie beispielsweise Albert Einstein in seinem Glaubensbekenntnis beschrieben hat (siehe http://www.einstein-website.de/glaubens.htm) deutlich sympathischer, als religiöse Menschen, welche einen Personenkult um Jesus Christus und Vereinsmeierei in der Kirche betreiben.


Anonym, männlich, 15
Ich bedaure Menschen, die an Gott glauben, wenn sie sich in ihrem Leben von religiösen Vorstellungen einengen und verblenden lassen, oder versuchen, anderen Menschen ihren Glauben aufzuzwingen.


Anonym, weiblich, 15
Ich bedauere Menschen die nicht an Gott glauben! Ich meine wer soll das alles gemacht haben???????????????


Ines Schmidt, 15
ganz bestimmt nicht!!!!! Das ist das einzige für das es sich zu Leben lohnt.


JS, weiblich, 14
nein überhaupt nicht. ich sehe ein dass menschen etwas brauchen an das sie glauben können um einen halt in ihrem leben zu finden.


Jörg Weigel, 61
nicht und finde es durchaus menschlich an etwas oder jemanden zu glauben, der in Not hilft. Zumal wenn Vattern weggestorben ist. Tja, wo bleibt das eigene Selbstbewusstsein?


Julika-Janina Wulf, 19
weil sie nicht wissen, dass er sie verlassen wird...


Jan, 27
weil sonst so vernünftige menschen etwas unsinniges glauben ohne das es einen einzigen beweis dafür gibt.


Anonym, weiblich, 34
nicht. Nur wenn sie ihn personifizieren und glauben, er macht und entscheidet schon alles gut und richtig für sie. Das finde ich sehr naiv und auch sehr einschränkend.


SDGm, 20
überhaupt nicht weil sie den Sinn ihres Leben gefunden haben.


Falk Bender, 20
nicht, weil jeder das Recht hat zu glauben was er will. Das bedeutet jedoch auch das jeder das Recht hat nicht zu glauben so wie ich.


Anonym, weiblich, 54
ich bewundere Menschen, denen Gott allgegenwärtig ist. Ich wünsche mir einen kindlichen Glauben.


Marco, 21
weil jegliche denkraster die man sich auferlegt falsch sind.


Anonym, weiblich, 21
Ich bedaure sie nicht, aber ich stehe ihnen oft etwas hilflos gegenüber. Je nachdem wie fundamentalistisch sie eingestellt sind, kann ich nicht einmal mit ihnen diskutieren. Alles, was ich sage, wird mit dem Totschlagargument "So steht das in der Bibel" in den Boden gekloppt.


Michael, 18
nicht! da es für sie durchaus richtig und gut sein kann an gott zu glauben, nur sollten sie mir auch das recht zugestehen, nicht zu glauben.


The Crow, 25
da sie ihre eigene Kraft erst durch eine höhere, transzendentale Kraft glauben erhalten zu haben.


Anonym, weiblich, 54
ja


Anonym, weiblich, 16
Sie haben glaub ich einen weniger freien Willen, da sie sich etwas von einem "Hirngespinst" sagen lassen.


Günter Rupp, 70
Weil völlig desinformiert.


Anonym, weiblich, 55
Ich bedaure Menschen, die nicht an einen Gott glauben.


Sebastian Schrottenbach, 17
ich bedaure sie nicht. jeder soll an das glauben was er für richtig hält.


Harry Wagner
nicht. Ich wünsche den Dialog, Auseinandersetzung. Ich verabscheue Fundamentalismus und Dogmatismus sowohl bezüglich als auch ausserhalb von Religionen.


Trude, 35
nicht weil sie aus dem Glauben leben und es damit oft genug sehr schwer haben in unserer Welt ihren Glauben zu vertreten und zu rechtfertigen. Bin leider oft genug selber so einer der diese Menschen "Rom sehen lässt"
diese Menschen glauben ja das gefunden zu haben auf das wir Besucher dieser Seiten insgeheim hoffen das zu finden.
Andersherum bedauere ich die Ordensleute und Priester das Sie aufgrund ihres Glaubens den sie Sicherlich sehr ernst nehmen auf das Schönste in der Welt nämlich eine eigene Familie verzichten müssen! Ist das der Glaube wert?


Oliver, 31
:-D
"Diese Seite ist nicht gedacht für die Selbstgewissen, die Zweifellosen, die Glaubensfesten." - Also auch nicht für die Macher der Seite, die sich offenbar der Existenz und Eigenschaften besagten Gottes doch recht gewiss zu sein scheinen?


Tine, 23
Das ist ein Klischee. Kann es nicht auch sein, dass Sie Menschen bedauern, die nicht an Gott glauben. Oder wie sind sonst die Missionierungsbemühungen um Ostdeutschland zu deuten?


Anonym, weiblich, 35
eigentlich nicht sondern bewundere die, die unverblümt zu Ihrem Glauben stehen und sich dazu öffentlich bekennen was in der heutigen Zeit doch sicherlich oft sehr schwer ist.


Anonym, männlich, 56
eigentlich nicht. Denn getreu dem Motto: jeder soll nach seiner Fasson selig werden, maße ich mir das nicht an. Allerdings lehne ich eine Vereinnahmung durch die Kirche ab. Staat und Kirche sind und bleiben getrennt. Und welcher Glauben ist der rechte ?! Ich erinnere mich an die Ringparabel.


Dieter Uhl, 58
An Anonym männlich 34
*Allerdings bedauere ich diejenigen, die unter den Gläubigen zu leiden haben und hatten. Glaube ist immer mit Gewißheit verbunden. Ein zweifelnder "Glaube" heißt Vermutung und bisher hat die Vermutung noch niemanden gequält oder getötet. Die Gewißheit hingegen sehr wohl. Der Gläubige ist sich seiner Sache sicher und in diesem Moment gibt es eine klare Grenze zwischen Wahrem und Falschem. Nicht nur die Religionsgeschichte ist voll von den Gewißheiten die dazu führen das Menschen glauben ein Recht zu haben andere Menschen zu quälen oder zu töten. Ich habe Angst vor Gläubigen Menschen denn, je nach Ausprägung ihres Glaubens, ist Intoleranz das Damoklesschwert über den Köpfen der Ungläubigen. Ich würde mich sehr viel wohler fühlen, wenn die Menschen nicht Glauben sondern vermuten würden und sich dessen bewußt sind, daß ihre Vermutung auch völlig falsch sein kann.*

Werter Herr, ich frage, spüren Sie nicht, daß Sie sich kollosal widersprechen? Der Glaube ist mit Gewißheit verbunden. Ein zweifelnder Glaube kann demnach nicht auch Glaube sein. Er ist zwangsläufig kein Glaube, weil er sich der Betroffene ja nicht sicher ist, ob das so ist, wie er meint. Der wirklich Gläubige wird niemals zur Gewalt greifen, wenn seine *Wortgewalt* nicht ausreichen sollte. Gewalt geht im Einzelfall nur von Ungläubigen aus, die ihre bibelfremde Philosophie über die heile biblische Lehre gestülpt haben.


Anonym
habt ihr auch eine positive Seite FÜR GOTT?
Ich bedauere mich, weil der Weg schwerer ist! aber inhaltsvoller! smile

Wir haben nur positive Seiten. Dies ist eine davon. Sie versucht mit Menschen in Dialog zu treten, die ihr Leben - warum auch immer - OHNE GOTT gestalten. Und genau dieses WARUM interessiert uns und das WIE. Wir wollen nicht belehren, sondern verstehen, wir suchen den Dialog mit den Suchenden und Fragenden , mit Leuten, denen Gott abhanden gekommen ist oder in deren Leben er nie aufgetaucht ist oder keine Rolle gespielt hat.
Diese Seite ist nicht gedacht für die Selbstgewissen, die Zweifellosen, die Glaubensfesten.

Bernhard Riedl


Thomas Kesselring, 41
jepp, denn sie werden verfolgt wie Jesus.


Stefan, 34
Ich bedauere sie nicht. Aber ich habe den Eindruck, dass Religion, wie andere Ideologien auch, den Blick für natürliche menschliche Werte wie die Gleichheit der Menschen trübt. Fundamental-ideologische Personen neigen dazu, Menschen in Wertvolle (die dazugehören) und Wertlose (die nicht dazugehören) einzuteilen.


Fritz Kronberg,63
NEIN, diese Menschen besitzen einen Halt, an den sie sich in verzweifelten Situationen klammern können, auch wenn ihnen das natürlich objektiv keine Hilfe bringt.


Beate Menzel
Ich bedaure sie nicht, aber ich kann sie nicht ganz für voll nehmen. Wie kann ein klar denkender Mensch sich zu so einem Weg verführen lassen?


Anonym, männlich, 15
denn sie sind nicht in der Lage, ihr Leben selber zu führen und eigene Entscheidungen zu treffen. Sie brauchen immer einen Festhaltepunkt und können sich nicht von der Gruppe lösen um ihre wirkliche eigene Meinung zu äußern.


Anonym, männlich, 24
keineswegs


Anonym, männlich, 32
wenn sie ihn als Richter sehen, für den man übermenschliches leisten soll.


Wolfgang Aurbach, 71
Das kann nur sagen, wer sich selbst und seine Grenzen nicht kennt.


Heiko, 19
nicht. Nein - das wäre dann doch recht anmaßend.


Anonym, weiblich, 32
Nein - ich bedauere nur Menschen, die sich nicht ernsthaft mit religiösen Dingen beschäftigt haben und für sich keine Entscheidung (dafür oder dagegen) getroffen haben.


Mark W. Beinker, 35
Das stimmt nicht. Wer an einen Gott glauben will, soll es von mir aus tun. Manchen Menschen scheint es zu helfen. Warum sollte mich das stören? Nur sollte niemand versuchen, mich zu missionieren.


Anonym, männlich, 39
Dieser Satz ist arrogant! Warum formulieren Sie die Frage so. Muss ich als Atheist intolerant sein? Ich diskutiere sehr gerne mit religiösen Menschen; wenn ich auch eine andere Weltsicht habe als sie. Oft sehen wir die Dinge sehr ähnlich. Und beide tragen wir das Risiko, dass der jeweils andere Recht hat!


Anonym, männlich, 69
weil sie, wenn sie sich nicht wenigstens von (anderen) esoterischen Kräften "gehalten" fühlen bedauernswert arme Wesen sind.


Anonym, männlich, 34
nicht. Allerdings bedauere ich diejenigen, die unter den Gläubigen zu leiden haben und hatten. Glaube ist immer mit Gewißheit verbunden. Ein zweifelnder "Glaube" heißt Vermutung und bisher hat die Vermutung noch niemanden gequält oder getötet. Die Gewißheit hingegen sehr wohl. Der Gläubige ist sich seiner Sache sicher und in diesem Moment gibt es eine klare Grenze zwischen Wahrem und Falschem. Nicht nur die Religionsgeschichte ist voll von den Gewißheiten die dazu führen das Menschen glauben ein Recht zu haben andere Menschen zu quälen oder zu töten. Ich habe Angst vor Gläubigen Menschen denn, je nach Ausprägung ihres Glaubens, ist Intoleranz das Damoklesschwert über den Köpfen der Ungläubigen. Ich würde mich sehr viel wohler fühlen, wenn die Menschen nicht Glauben sondern vermuten würden und sich dessen bewußt sind, dass ihre Vermutung auch völlig falsch sein kann.


Nika, 42
nein das würd ich nie tun, ich bewundere die menschen die an gott glauben und ihren glauben auch öffentlich leben, ich find es super!!


Carita Rübschläger, 39
Nein, wenn Sie daraus Lebensenergie schöpfen ist es Ihre persönliche Entscheidung auch wenn ich manchmal bemerke wie einige Menschen sich dahinter verstecken, Gott hat das wohl so gewollt; dann finde ich das bedauerlich.


Petronius Arbiter, 46
... nicht im geringsten. jeder sucht sich dort halt, wo er ihn finden möchte.


Anonym, männlich, 24
Weil sie wie unmündige Kinder geblieben sind, denen jemand von oben sagen muss, was sie zu tun oder zu lassen haben. Denen kann ich nur folgendes sagen: Lebt für euch und nicht für euer Hirngespinst.


Ingrid Decker, 69
Jeder glaubt an einen Gott, an SEINEN Gott, an einen Ersatz-Gott, wie Körper, Sport, Arbeit, Oberflächlichkeit (Unterhaltung), Flucht vor der Stille. Jeder Mensch in jeder Kultur hat sein Bild von Gott und doch ist es nur ein Schöpfer? Unnennbarer!


Frank, 26
weil diese Menschen total unter dem Druck leben, das da jemand ist, der immer auf sie "schaut" und "schaut" ob sie alles so machen, wie es das Buch der Regeln sagt. Sonst kommen sie in die Hölle. Uhhh wie schrecklich.
Und nur weil sich das mal ein gelangweilter Spinner ausgedacht hat und das ein paar Leute gut fanden. Wie dumm. Ich finds einfach lächerlich und würde mir wünschen, das diese Spinner, die sich diesen Dreck ausgedacht haben, auf ne andere Idee gekommen wären. Vielleicht, das alle Menschen gleich sind und zusammen halten müssen! Das kein Mensch etwas grundlos töten darf. Und das diese Erde niemanden gehört und wir Menschen die Natur respektieren und pflegen müssen, und nicht zerstören! Der liebe Gott pflanzt nämlich keine neuen Regenwälder an, säubert unsere Meere, reinigt die Luft und schliesst das Ozonloch, damit wir nicht die absolute Klimakatastrophe bekommen und alle verbruzzeln. Er baut auch nicht die Tiere nach, die die Menschen ausgerottet haben.
Der liebe Gott heilt keine Krankheiten und gibt armen hungernden Menschen was zu essen. Die Spinner hätten sagen sollen das Hilfe nie was kosten darf. Medizin und Nahrung müssten umsonst und reichlich für alle Menschen auf der Erde da sein. Und nicht Gold und Diamanten das Leben auf Erden bestimmen.
Das einzigste was der Der liebe Gott kann, ist für Sachen gerade zu stehen, wo sich kein anderer Schuldiger findet oder finden darf.
Und man kann schöne Verbote aussprechen und sagen:" Das will Der liebe Gott nicht. Wenn du das machst kommst du in die Hölle!"
Uhhh wie schrecklich
Willkommen im 21.Jahrhundert, es lebe das Schicksal!!
Die Antwort von Werner Höbsch:

Guten Tag,
für Ihre Mail danke ich Ihnen, auch wenn ich dem Inhalt nicht zustimme. Ihre Ansicht, dass Menschen, die an Gott glauben, unter Druck stehen, beruht vielleicht auf persönlichen Erfahrungen, kann aber nicht verallgemeinert werden.
Warum bezeichnen Sie Menschen, die eine Glaubensorientierung haben, als Spinner? Wissen Sie, dass Sie damit verletzen?
Die positiven Inhalte, die Sie nennen, - Gleichheit aller Menschen, das Verbot zu töten, die Verantwortung für die Erde - sind gut biblisch und christlich.
Dass Menschen sich selbst die Hölle schaffen, wenn sie das Leben und die Lebensgrundlagen zerstören, erleben wir in diesem und haben wir im vergangenen Jahrhundert erlebt. Nicht Gott straft, sondern der Mensch straft sich selbst.
Eine Frage habe ich an Sie: Woher nehmen Sie Ihre Orientierung und Werte im Leben?

Mit freundlichen Grüßen
Werner Höbsch


Guten Tag Herr Höbsch,
ich hätte nie geglaubt auf meine Meinung eine Rückmeldung zu bekommen. Ich habe nicht die Menschen, die eine Glaubensorientierung haben, als Spinner bezeichnet. Das haben sie falsch verstanden. Die bedauere ich nur. Ich habe die Leute als Spinner bezeichnet, die sich das alles, mit Religionen und dem drumherum ausgedacht haben. Die, die behaupten das jemand in den Himmel kommt oder in die Hölle. Ich meine die Leute, die z.Bsp. die Märchenbücher Bibel und Koran geschrieben haben. Hätten die damals was anderes reingeschrieben, dann würde heute die Welt vielleicht friedlicher aussehen. Oder finden sie es normal, wenn Religionen ihre Gläubiger mit einer Bombe um den Bauch losschicken, oder sich religiöse Volker gegenseitig abschlachten. Das alles nur wegen Gott. Egal welcher, die haben für mich alle Dreck am Stecken. Sogar der größte Staatsmann der Erde geht mit Gottes Wille in die Schlacht und das im Jahr 2003. Und zu Ihrer Frage, woher ich Orientierung und Werte im Leben nehme. Ganz einfach. Was passiert, passiert. Entweder ist man selber Schuld, dann muß man mit leben, oder es ist einfach passiert, dann muß man auch mit leben. Ich suche nie Schuldige und bitte niemanden den ich nicht persönlich kenne um Hilfe, sondern gehe einfach weiter. Orientierung würde ich bei mir mit Lebenstrieb und Überlebenswillen bezeichnen. Alles was ich tue, tue ich aus meinem freien Willen. Und dafür steh ich auch selber gerade. Es nützt nichts ewig rumzuheulen , wenn mal was nicht klappt, etwas sich verändert oder etwas schreckliches passiert. Man muß immer das Beste aus jeder Situation rausholen. Meine Werte im Leben definiere ich als normale Ansichten. Das sind die positiven Inhalte, die ich Ihnen schon mal genannt habe, und die Sie als biblisch und christlich bezeichnen. Für mich sind das rein menschliche Ansichten im Jahre 2003, die uns von Tieren trennen. Ich glaube Sie verstehen nicht, was ich meine, wenn ich sage, das diese ganzen Religionen der Menschheit nur schaden. Ich habe schon als kleiner Junge immer gedacht, dass Kirche nur "Volksverarschung" ist. Entschuldigen Sie den Ausdruck. Ich glaube eher an Aliens als an irgendeinen Gott. Sie leben wahrscheinlich schon Ihr Leben lang mit Ihrer Religion. Ich kenne so was nicht. Bei uns zu Hause hat man immer nur daran geglaubt, was man sehen, fühlen, schmecken und riechen kann. Und so werd ich auch weiter leben. Meinetwegen soll jeder glauben, woran er will, aber ich weiß, wenn es so weitergeht, dann wird die Welt ein schnelles Ende nehmen. Ansonsten wünsch ich Ihnen noch alles Gute.
Mit freundlichem Gruß
Frank


Michael Esser, 44
um sich dadurch abzugrenzen, um damit vorgegebenen Definitionen den Vorrang vor eigener Erfahrung und rituellen Handlungen vor eigener Initiative zu geben.


Toby
Im Grunde verhält es sich doch so: dass alle(!) Ansichten, Wahrheiten und Erfahrungen von Gottes Anwesenheit uns auf seine ureigene Gestalt und Erscheinung hindeuten: auf die Gemeinschaft aus der man kommt, von der unsere Identität geprägt ist und der man sich voll zugehörig fühlt.
Deswegen bin ich des festen Glaubens:
Christenheit sei unser Herr
"Und Er schuf sie zu seinem Bilde"


Randolph Sternberg, 45
nicht, jeder glaubt an etwas und das ist auch gut so. Aber es gibt einen Unterschied zwischen Gott und Institutionen wie der katholischen Kirche die sich anmaßen Gott zu vertreten. So hat Jesus sich auch für Prostituierte eingesetzt, aber ein Kardinal Meissner verurteilt Drogensüchtige und Homosexuelle ...Kein weiterer Kommentar! Millionen sterben an AIDS, der Papst verurteilt Kondome ...kein Kommentar! Jemand in der Kirche widerspricht dem päpstlichen Diktat, schon wird er exkommuniziert ...Kein Kommentar. Wer wahrhaftig an Gott glaubt kann nicht an die Kirche glauben. Kirchen sind von Menschen geführte Institutionen wie z.B. der ADAC (gelbe Engel), sonst nichts. Die christlichen Kirchen haben im Namen Gottes gefoltert, getötet ..Millionen mussten ihr Leben lassen. Nein die Kirche hat kein von Gott verbrieftes Recht ihn zu vertreteten. Warum muss es den Gott sein oder Jesus und nicht Buddha oder Mohammed? Warum glauben denn viele in Deutschland an Gott? Hautgrund: sie wurden in Deutschland geboren. Wären Sie im Iran geboren, glaubten Sie an den Islam, wären Sie in Indien geboren ..usw. Es gibt wahrscheinlich tausende von Institutionen die behaupten Gott in Ihrer Weise zu vertreten. Welche davon ist denn wahrhaftig vertretungsberechtigt? Meine Antwort: keine davon! Wenn es Gott gibt dann offenbart es sich jedem einzelnen und jeder sollte seinen Weg und seinen eigenen Glauben finden. Kein Mensch sollte sich von anderen Menschen egal wieviel Weihrauch diese verteilt, Kirchen, Kardinäle diese hat, seinen Glauben vorschreiben lassen. Solange es Menschen gibt wie Kardinäle oder Päpste die in gotteslästernder Weise behaupten Sie seien Vertreter Gottes, ist ein Versicherungsvertreter mir 1000mal lieber. Den jeder Versicherungsvertreter ist ehrlicher als der Papst: der Versicherungsvertreter ist tatsächlich von seiner Versicherungsgesellschaft zu deren Vertretung legitimiert, der Papst jedoch und alle seine Kardinäle nicht!


Björn Skorge, 21
Ich bedaure Menschen, die an Gott glauben, nicht. Jeder hat das Recht auf seine eigene Konzeption von Sinn und Unsinn der Persönlichkeit, der Erde und des Universums. Ich bedaure höchstens Leute, die sich vor den Qualen der Hölle fürchten oder wegen ihrem Glauben Schuldgefühle haben.


Anonym, weiblich, 26
Ich beneide Menschen, die wirklich glauben können.


Anonym
und Ihren Glauben nicht zur Gewissheit machen, denn der Geist Gottes ruht in jedem von uns, Er wird aktiv in der hingebungsvollen Offenheit unseres Herzens und Stille unseres Geistes.


Maik O., 26
nein, wieso auch? ich glaube selbst nicht daran, aber wer's braucht. soll jeder nach seinen möglichkeiten glücklich werden!


Anonym, männlich, 21
tu ich absolut nicht denn diese menschen sind wahrscheinlich eher für andere da als für sich selbst, sie sind nicht solche egoisten.


Flagg Randall, 20
weil sie nicht sie selbst sind. Dumpfes Dienen einem Kult und einer Götze (bzw. dreien) mag einen Menschen zwar (offensichtlich) befriedigen, ihn aber im gleichen Maße von der Wirklichkeit entfernen.


Anonym, männlich, 26
nicht. Jeder sollte so leben wie es ihm gefällt und wenn es Menschen gibt, die dadurch an Stärke und Zuversicht gewinnen finde ich das fantastisch.


Martin Erren, 33
...überhaupt nicht. Ich bedaure auch keine Kinder, die an den Weihnachtsmann glauben.


Mike
da ich diese Leute als unreife, unkritische, unvernünftige, in letzter Konsequenz feige Individuen betrachte.


Spock, 26
..., weil sie nie wirklich gelernt haben, eigenständig zu denken. Sie babbeln immer nur das nach, was ihnen die Kirchen vorbeten, oder was sie in ihrem Elternhaus gelernt haben.


Anonym, männlich, 17
Zumindest solche, die anderen des Glaubens wegen töten (siehe 11. September, etc.) oder jene, die auch einfach nur anders DENKENDE, LIEBENDE, LEBENDE usw. diskriminieren und ihren Glauben als einzig wahr darstellen (siehe www.kath.net) usw.


Anonym, männlich, 20
kein bisschen, es gibt menschen denen gibt ER halt, doch andere werden von der Familie zum glauben aufgezogen, das nenne ich ein erzwungener glaube. Jeder der zu einer anderen Glaubensrichtung "überläuft" ist danach gläubiger.


Norman Thomas, 23
...an welchen auch immer. Ich beneide ihre Naivität!


Anonym, männlich, 30
Ich bedauere nur Menschen, die an Gott glauben, wenn sie dadurch unglücklich sind. Als Hilfsmittel, um die eigene Unzulänglichkeit oder/und aller Menschen zu akzeptieren, mag der Glaube jedoch taugen. Der Glaube muß nur ein Leben lang anhalten.


Anonym, männlich, 43
und in ihm nicht das finden, was sie sich von ihm erhoffen und in ihm suchen. Sie erfahren die größte Ent-täuschung ihres Lebens. Eine Enttäuschung, an der sie innerlich zerbrechen können.


Christian, 17
Sie sind alle deine KinderReligion
Nur ich, ich kleiner Sünder
Ich bin nicht dein Sohn
Ich glaube nicht an Eure Worte, ich bin doch nicht bekloppt
Denn wer keine Angst vorm Teufel hat, braucht auch keinen Gott.
(zitat: böhse onkelz)

Man sollte sich doch die frage stellen warum sollte ich an einen Gott glauben, wenn all das böhse in der Welt geschiet, warum wenn die welt nicht perfeckt ist und warum wenn ich nicht perfekt bin ...

Ich bedaure Menschen die an Gott glauben, weil ich denke das sie in ihrem leben sonst keinen Halt finden als ihn . Sie hoffen das sie irgendwann "erlöst" werden, doch ich bin der überzeugung das es nicht so sein wird,desshalb geniese ich lieber mein Leben und denke nicht zu oft an das was danach kommt. Ich will nicht irgendwann aufwachen und bemerken das sich mein Leben um einen Gott gedreht hat der nicht existiert.


Stefan Martens, 26
Schön, dass es diese Kategorie auch gibt!
Sie beschreibt exakt meine Meinung!
Orientierung, Halt oder Antworten? Sicherlich menschliche Grundbedürfnisse und der Grund für Kirchen und Religionen!
Die primitivste Form alle menschlichen Fragen zu beantworten ist die Christliche Kirchen Dogmatik! Nicht zu verwechseln mit der Lehre Jesu!
Wo komme ich her=von Gott
Wo gehe ich hin=zu gott
Wer bin ich = Gottes Geschöpf
usw.
Mal davon abgesehen, dass die Kirchliche Dogmatik völlig schizophren ist( siehe PS) ist die fixierung auf eine Lehre und eine Wahrheit dem menschlichen Geist unwürdig!
Hat Jesus etwas falsches gesagt? Nein!
Hat es den Budda, Lao Tse, Arjuna oder aber Heraklit? Ich denke nicht!
Ist es nicht moralischer "das Gute" um seiner selbst willen zu tun als für eine himmlische Belohnung!
Ist es nicht Aufgabe des menschlichen Geistes das richtige für sich zu finden als es zu übernehmen? Wir können über das metaphysische mit unserem begrenztem Verstand nichts Aussagen, das räumt Platz ein für den Glauben. (Kant)
Einen Glauben hat jeder Mensch, selbst wenn es der Vorteil für sich selbst ist. Meiner Meinung ist der Glaube an einen bestimmten Gott und seine Lehren (unter den tausenden den die Menschen geschaffen haben) sicherlich nicht das Minderwertigste, aber von dem höchstem ist er genauso weit entfernt.
Wenn ich handele und versuche "richtig" zu handeln muss ich alles vor mir rechtfertigen. Je mehr ich versuche richtig zu handeln desto härter und erbarmungsloser fällt später mein Urteil aus! Wozu brauche ich da noch eine Rächerinstanz im Himmel?
Je gerechter mein Handeln ausfällt desto besser fühle ich mich! Wozu brauche ich da jemanden der mich Belohnt?
Ich stehe noch nicht auf der Stufe Gott getötet zu haben! Aber er liegt schon schwer verletzt vor mir! Ich "hoffe" und "glaube" daran, dass ich die Stärke besitze im nicht wieder auf die Beine zu helfen!


Anonym, weiblich, 49
Ja, denn wo liegt dann der Sinn im Leben?


Moritz Kahlke, 18
...denn nur wer zu schwach ist, braucht in seinem Leben einen Führer.
Meiner Meinung nach gibt es zwei Arten von gläubigen Menschen: Solche, die nur in die Kirche gehen, weil wir in einer christlichen Demokratie leben und die es nie anders erlebt haben und überhaupt nicht hinter den Werten der Kirche stehen, und solche, die, warum auch immer, an die Werte der Kirche glauben.
Ich kann mich allerdings keiner dieser beiden Gruppen anschließen, denn die christliche Kirche ist für mich reine Geldmacherei. Mittlerweile ist die Menschheit so weit fortgeschritten, dass wir das alle sehen sollten.
Die Kirche hat sich in der Vergangenheit zu viel erlaubt, die "Bekehrung" der Germanen, die Kreuzzüge, die Hexenverbrennungen, die Ausbeutung des "kleinen Mannes".
An den Gott der Kirche kann ich also nicht glauben, die Bibel ist für mich ein Buch, dass durch Geschichten und Legenden zu etwas gemacht wurde, was es nicht ist.
Und blinder Glaube tut einfach niemandem gut. "Gottes Wege sind unergründlich." Da steckt zu wenig Konsens dahinter.
Menschen, die sich verzweifelt an solch eine Illusion klammern, erleben irgendwann ein böses Erwachen.
Ich sage nicht, dass ich nicht an Gott glaube, ich glaube daran, was ich sehe, rieche, höre, schmecke, fühle und verstehen kann. Wenn mir jemand beweisen kann, dass es ein höheres Wesen gibt, dann glaube ich das, wenn mir jemand das Gegenteil beweisen kann, dann glaube ich auch das.
Im Endeffekt ist es müßig darüber nachzudenken, denn unser Leben geht weiter, ob es nun alles vorbestimmt ist, ob wir gelenkt werden, ob wir einen freien Willen haben und jede Handlung eine individuelle Konsequenz beinhaltet...
Ob Schicksal, Glück, Pech, eine höhere Macht. Das werden wir erst wissen, wenn wir gestorben sind, und bis dahin möchte ich mein Leben unbeeinflusst von anderen Menschen nach meinen eigenen Vorstellungen genießen. Ich möchte frei sein. Die Kirche gibt mir dieses Gefühl nicht.


Jens, 24
Durch meine Wissenschaftliche Grunderziehung kann ich mir nicht vorstellen, wie Gott sei oder ist. Ich selber habe noch nie in meinem Leben einen realen und fassbaren Beweis für Gott gefunden.
Deshalb finde ich, daß Menschen die an Gott glauben in gewisser Weise die Zeit verschwenden, die ihnen zum Leben gegeben ist. Diese Lebenszeit könnte für sie mehr sein als Glaube in Gott - sie könnten weit mehr über Welt und sich selbst lernen, erfahren und erkennen.
Ich respektiere Menschen in ihrem Glauben an Gott - aber ich bedauere sie auch.

Anonym, männlich, 17

Definitiv nicht! Ich glaube fest daran und bin überzeugt davon das Christen oder Menschen die nach der Bibel leben und an Gott glauben bessere und glücklichere Menschen sind! sie wissen das immer jemand da ist und egal was schreckliches passiert, er wird ihnen helfen. Sie wissen das alles gut wird, denn Gott ist gut. Außerdem wenn sie nach der Bibel leben dann sind sie ehrliche, gutherzige, selbstbewusste, bescheidene und hilfsbereite Menschen. Es gibt natürlich noch viel mehr Punkte aber worauf ich hinaus will ist, dass die Bibel eindeutig zeigt wie man glücklich leben kann, sie ist praktisch wie ein Handbuch für ein gutes Leben - und ich beneide diese Menschen, die es verstehen und sich daran halten können sehr!


Anonym, männlich, 45

denn, sie brauchen Glauben - was heißt - Sie wissen nicht.


Eva, 60
NÖ, ich beneide sie eigentlich sie sind so unerschütterlich, wenn z B jemand wie Bonhoeffer noch in der Todeszelle weiß, daß Gott bei ihm ist am Abend und am Morgen dann ist das doch sensationell. Das hätte ich natürlich auch gerne.


Thomas, 29
sie lassen sich treiben und leiten und wissen nicht wohin, wobei leiten lassen von was ?


A. Giese, männlich, 36
und ihrer Gottheit gleichzeitig die mängel der schöpfung vorwerfen. die ungläubigen, das schlechte, das böse usw.


Kleiner Anonymer, 20
denn sie glauben an etwas, von dem wir nicht mal wissen, ob es uns gegenüber wohlgesonnen ist, falls es so etwas wie Gott gibt.
Die Frage ist natürlich: Wer oder was ist Gott?


Heinz Friedrich, 39
und zwar den Gott den die unappetitliche katholische Kirche vorgibt. Diese freche Institution, auf Profit getrimmt, versucht Menschen in ihrem Sinne zu manipulieren. Sie operiert als Gewinnmaximierendes Unternehmen fernab von der Bibel und beruft einen Vorstandsvorsitzenden, den sie Heiligen Vater nennen lässt. Für mich gibt es nur einen Heiligen Vater und das ist Gott selbst.
Die machtbesessene Institution versucht ihren chronisch befleckten Mantel rein zu waschen. Jedoch gelingt es dieser gottlosen Institution nicht. Macht und Geld ist für sie das wichtigste. Pfui


Annika, 27
nicht. Ich kann es schon nachvollziehen. Aber ich verachte es, wenn mir jemand seine Meinung aufdrängen möchte. Und ich finde es mehr als nur bedauernswert, wenn einem Gläubigen nichts anderes mehr einfällt als "Seine Wege sind eben unergründlich." oder "Die Welt ist für mich jeden Tag voller Wunder"


Anonym, männlich, 24
nicht. Ich hebe mir meine Energie für sinnvolleres auf, dennoch verbreite ich recht offensiv meine Ansichten um der missionierung etwas entgegenzusetzen


Anonym, weiblich, 22
wenn sie merken, dass sie trotz Glaubens und Willens anscheinend immer irgendetwas falsch machen und Gott ihnen dann offensichtlich nicht helfen möchte.


Bright, männlich, 48
nicht.


Anonym, männlich, 20
nicht. Aber denke dass Sie Angst vor dem Tod haben und die Unwissenheit ob oder was danach kommt nicht akzeptieren wollen.


Atheist
Ich bedaure gläubige Menschen in gleichem Maße, wie früher die christlichen Missionare in den Kolonien die "gottlosen" Eingeborenen bedauert haben.
Ich bedaure sie dafür, dass sie mit einer Überzeugung leben, für die sie in zukünftigen Geschichtsbüchern gescholten und ausgelacht werden.


Josef Wörmann, 57
Trotz meinem eigenen Weg - ich kenne den mit und ohne Kirche, ist es für viele Menschen besser, eine Religion zu haben und an Gott oder wie man es auch nennen mag zu glauben. Es ist wie eine Straße mit Geländer die einem die Richtung vorgibt und die einen dadurch aber auch einschränkt. Für viele Menschen der einfachere Weg. Es gibt meiner Erfahrung nach eine Wahrheit die nicht auf dem Begriff Wahrheit beruht den wir üblicherweise benutzen sondern es ist die Wahrheit von Millionen Menschen, Millionen Gläubigen, und sie hat dadurch eine eigene Wirklichkeit.
Wer sich aber aufmacht, seinen eigenen Weg zu suchen- zurückläßt was ihn bisher beengt hat, hinaus in die unbegrenzte Wildnis des Seins, der Verzichtet auf die geteerte Straße und das sichere Geländer, macht sich auf den Weg in die Weite die er vorher nie erfahren durfte. Wenn er klug ist, ist er Demütig gegenüber dem Unerkennbaren, dem Unbeschreibbaren, dem großen Ganzen daß er nicht durchschaut und vor dem er sich verbeugt. Ich bin offen für das was kommt, was mir begegnet. Es gibt keine Festlegung. Erscheint etwas anders setze ich mich damit auseinander und versuche es in mir zu Integrieren.
Ich bedaure, daß nach meinem Gefühl die Kirche zuviel Angst hat. Sie weigert sich alte Macht loszulassen und die Gläubigen zu ermutigen sich selbst auf den Weg zu machen. Die alte Kirche hat schöne Bilder vom Leben nach dem Tod aber sie hat zuwenig Bilder für das Leben jetzt. Es sind schöne Bilder für Kinder. Wenn Pfarrer permanent von Gott reden ist das für aufgeklärte Menschen zu wenig und zu banal. Wiederholung macht es auch nicht besser. Die Kirche ist stehengeblieben und verweigert die Bewegung. Wenn eine Religion alt wird wird sie materialistisch und damit ist sie vorbei. So hat es C.G. Jung ausgedrückt. Und er hat noch gesagt: das Wort Theos hat verschiedene Bedeutung, eine davon ist "das Hereinblickende". Das heißt: Der Mensch hat sich schon immer angeblickt gefühlt. Und es ist keine Persona es ist der Blick. Er meinte: Warum wagen wir es nicht alles loszulassen und uns wieder anblicken zu lassen. Und so versteh ich mich auch.
Eines noch, wer in der Kirche ist hat nur die begrenzte eigene Sichtweise. Wer nach außen gegangen ist hat mindestens Zwei.
Trotzdem habe ich Respekt vor Gläubigen Menschen und würde nicht versuchen sie zu ändern.
Das was ich gerne mache ist mit ihnen zu diskutieren und ihre und meine Sichtweisen und Taten zu hinterfragen.


Anonym, männlich, 62
eben so wenig, wie ich Menschen bedaure, die an Astrologie oder Homöopathie glauben; heute hat jeder die Möglichkeit, sich kundig zu machen und den Mut aufzubringen, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen.


Bernd Nowotny, 68
Ich bedaure sie nicht, wenn es ihnen gut geht dabei.


Paul, 47
weil Ihnen von der katholischen Kirche Ängste und Sorgen vermittelt werden, die sie ohne Glauben nicht hätten, und weil sie ihr Leben nach den Weisungen der katholischen Kirche ausrichten und dadurch sich unnötigerweise selbst einschränken und auf so manches verzichten, was sie gerne täten, oder es mit unnötig schlechtem Gewissen doch machen.
Wie sieht es denn zum Beispiel aus beim Geschlechtsverkehr. Der Papst erlaubt keine Pille oder Kondome. Die Menschen, die sich mit Verhütung lieben begehen nach Ansicht des Papstes dadurch regelmäßig eine schwere Sünde (sie wird ja vorsätzlich begangen), und so ist das mit allem, was von der katholischen Kirche als "Sünde" gesehen wird. Papst Paul VI. wurde in den 80ern in einem der ersten Privatradios (Radio Brenner) "Pillen-Paule" genannt. Selbst Ratzinger ist doch weltfremd in einer Zeit, in der es Geschlechtskrankheiten gibt, die einem das Leben kosten können. Mir tun die Katholiken besonders leid, weil sie keine jungen weltoffenen Päpste bekommen, die vielleicht mal radikale Reformen durchführen könnten, sondern senile Greise, die vom wirklichen Leben keine Ahnung (mehr) haben.
Ich bin sehr froh, daß mir als ehemalig sehr gläubig gewesenem Katholiken die Augen geöffnet wurden und ich den Glauben verloren habe. Seitdem lebe ich viel unbeschwerter und glücklicher. Jeden Karfreitag denke ich besonders an die Vergangenheit zurück, an die scheinheilig griesgrämige Stimmung im Karfreitagsgottesdienst. Der Karfreitag war für mich immer der schrecklichste Tag im Jahr. Ich war jedes Mal heilfroh, wenn der vorüber war. Nun ist der Karfreitag für mich ein Tag wie jeder andere, an dem ich also genauso viel Freude habe wie an den anderen 364 Tagen im Jahr.
Ich lebe viel glücklicher, seit ich nicht mehr an Gott glaube.
Wichtig im Leben ist nicht ein Glaube an irgendeinen Gott, sondern eine ehrliche liebevolle Lebensweise mit Zielen und Freude an dem, was einem Freude macht.


Anonym, männlich, 23
weil sie hoffen.


Joachim Koßmann, 55
weil sie teilweise oder ganz auf ihre Menschenwürde verzichten


Björn Lindeiner, 38
Wir leben in einer Zeit der Ungleichzeitigkeit:
Während wir technologisch im 21. Jahrhundert stehen, sind unsere Weltbilder noch von Jahrtausende alten Legenden geprägt. Diese Kombination von höchstem technischen Know-how und naivstem Kinderglauben könnte auf Dauer fatale Konsequenzen haben. Wir verhalten uns wie Fünfjährige, denen die Verantwortung über einen Jumbojet übertragen wurde.
Manifest des evolutionären Humanismus


Sonja, 55
Jesus sagt in Matthäus 10, 34 „Viele glauben, dass ich als Friedensbringer gekommen bin. Das ist falsch, ich bringe nicht Frieden sondern den Krieg."
Jesus sagt in Lukas 19, 27 „Und nun zu meinen Feinden, die mich nicht als Herrn anerkannten: Holt sie her und erwürgt sie hier vor mir!"


Anonym, weiblich, 30
Ich bedaure sie nicht. Ich beneide sie hin und wieder. Aber ich kann nicht an etwas glauben, dass mir unlogisch und nicht richtig erscheint.


P., weiblich, 23
...und trotzdem nicht dazu fähig sind, Liebe an andere Menschen weiterzugeben. Denn damit haben Sie womöglich die Grundidee namens "Gott" nicht verstanden.


Anonym, männlich, 41
genauer: die an den Gott glauben, der von der Mehrzahl der katholischen Priester vermittelt wird. Die erzählen alle einen Blödsinn, der zum Fürchten ist. In der Tat ist das Christentum, so wie es leider in der Mehrzahl der Fälle vermittelt wird, tatsächlich eine Religion der Angst: Angst vor der Hölle, vor dem strafenden Vater, der uns verdammt oder erlöst, ganz ohne unser Zutun. Die Priester schwafeln was von Leben nach dem Tode, als ob sie irgendwas wüssten. Dass man sich auf das Leben nach seinem Tode vorbereiten solle. Daß Gott trotz allem Liebe sei! Diese Brüder haben die ganze christliche Religion pervertiert. Denn natürlich ist das Christentum eine Religion der hellen Freude: Sie besagt: Du kannst schon während deines Lebens tot sein, und kannst wieder auferstehen, wenn du du dich der Liebe Gottes überlässt. Wenn du dich selbst verlässt. Am schönsten hat diesen Gedanken Meister Eckhart mit seiner Gottesgeburt ausgedrückt. Aber der ist ja offiziell Häretiker. Aber es gibt noch andere, wirkliche Meister des christlichen Glaubens, die man leider viel zu selten liest. Professor Alfred Keller von den Jesuiten fällt mir das spontan ein, oder Professor Gerd Häffner.


Anonym, weiblich, 30
nicht. Ich beneide sie um die Zuversicht und die Geborgenheit, die ihnen der Glaube vermittelt.


Anonym, männlich, 41
überhaupt nicht, ich beneide sie.


Anonym, männlich, 46
weil ich selbst lange Zeit meines lebens geglaubt habe, dass ich glaube. In der Zwischenzeit bin ich überzeugter Atheist und glücklicher als ich je als "Gläubiger" war. Als dies ist nicht wirklich ein Argument für oder gegen das religiöse Glauben. Nach meiner Überzeugung verlieren (zu viele - aber bei weitem nicht alle) "Gläubige" zu leicht den Kontakt zur erkennbaren Wahrheit/Wirklichkeit und das halte ich, vor dem Hintergrund der Möglichkeiten der menschlichen Vernunft, für außerordentlich bedauernswert.


La
Nicht, da ich der Meinung bin, dass jeder selber entscheiden darf woran man glaubt und jeder seine eigene Meinung bilden kann.


Kathrin
...nicht, da meiner Meinung nach jeder glauben darf, was er moechte und es keinen Grund gibt Menschen nach ihrem Glauben zu beurteilen.


Jelena
nicht, denn jeder hat ein Recht an das zu glauben, was er fuer richtig haelt. Ausserdem denke ich, dass man andere fuer ihren Glauben weder kritisieren sollte noch das man sie bedauern muss. Sie wissen genau, was sie wollen und das ist vollkommen in ordnung.


Jay
da menschen immer etwas brauchen um an etwas glauben weil anders haben menschen keine richtlinien wo sie nach leben koennen.


Oliver, 17
nicht, ich respektiere sie.


Anonym T
weil sie nicht selbstsicher sind, weil sie jemanden als vorbild brauchen der ihnen den weg zeigen kann.


Daniela Zitzelsberger, 25
Das tue ich nicht! ich bewundere Menschen die einen tiefen und! reflektierten Glauben haben. Also all diejenigen, die auch mal Zweifeln, Vorgaben durch die Religion nicht einfach hinnehmen, sondern sich aktiv mit Gott und ihrem Glauben beschäftigen. Diese Menschen sind auf eine Art glücklich und zufrieden, die alle anderen nie erreichen


Daniel, 25
nicht .. Nur finde ich es schade, das sie es in der heutigen zeit nicht besser wissen.


Anonym, weiblich
nun, warum wundern sich die gläubigen denn nicht darüber, daß der "allmächtige", "allwissende" und "alliebende" gott so fehlerhafte gefährliche menschen erschafft und sie dann für ihre missetaten bestraft...


Michael Bernast, 51
nein, aber ich würde sie gern in ihrer ruhe lassen, wenn sie denn auch im öffentlichen leben ebenfalls mit allen tolerant umgehen würden, die nicht ihren glauben teilen. grundsätzlich hat jedes lebewesen von frühester kindheit an, selbst zu entscheiden, wie und mit welchen mitteln es einmal die welt anschauen möchte....


Anonym, männlich, 40
und den Glauben an etwas, für das es keinerlei Beleg gibt, zur Tugend erklären. Die ganze Konstruktion des Christentums, die "Glauben" zum zentralen Kriterium für Erlösung oder Verdammnis erklärt, ist im höchsten Maße absurd. "Glauben" ist keine Tugend, es ist nicht einmal eine Handlung. Ich kann nicht willentlich entscheiden auf einmal etwas, für das ich genauso viel Indizien sehe wie für die Existenz von Einhörnern, aus tiefster innerer Überzeugung für wahr zu halten. Eine solche tiefe innere Überzeugung ist entweder vorhanden oder nicht.


Anonym, männlich, 20
weil sie an einen brutalen, selbstsüchtigen, egoistischen und sardistischen Gott glauben, und damit meine ich nicht Baal sondern Jahwe.


Niklas D., 16
Es wäre schwachsinnig, Menschen nur wegen einer anderen Weltanschauung zu bedauern; das Bedauern oder besser gesagt die Furcht fängt da an, wo die Freiheit eines anderen auf Grund irgendeines Glaubens eingeschränkt wird. Der Humanismus (oder auch der Atheismus) dürfen die Religion nur verbal angreifen; sie dürfen sie nicht mit ihren eigenen Waffen schlagen." Wer nicht dran glaubt, muss dran glauben" darf kein Grundsatz werden!!!


Kathi G., 23
weil ich hier an dieser Stelle mal ehrlich sein möchte und offen kundgeben, daß ich Probleme damit habe jemanden intellektuell zu respektieren der irgendeiner Form von Religion anhängt. Nichts für ungut, aber : ja glaubt Ihr denn das alles wirklich ? In Echt ?? Ich fühl mich manchmal als ob mich alle Gläubigen nur verschaukeln möchten, und die Kameras hinter allen Pflanzen und Bildern mich beobachten.. Vielleicht kann ich auch einfach nicht nachempfinden warum man bestimmte Zusammenhänge nicht durchblickt.. weil ich mir wohl nicht mehr vorstellen kann bestimmte Erkenntnisse über die Religionen auf diesem Planeten nie gewonnen zu haben.


Stefan K., 28
Das tue ich nicht. Ich bedaure aber die, die Religionsführern glauben und wertvolle Zeit, Kraft und materielle Recourcen (Geld) an diese verschwenden. Sicherlich tuen die Kirchen ein paar gute Dinge für die Menschen. Aber das ist nur ein Bruchteil von dem, was mit dem geopferten Werten getan werden könnte.


Anonym, männlich, 32
...nur dann, wenn dieser Glaube ihre Vernunft, ihren Verstand, ihre intellektuelle Neugierde und ihre Fähigkeit zur Mitmenschlichkeit und zur Toleranz nennenswert beeinträchtigt. Es gibt genug Menschen, bei denen das nicht der Fall ist (z.B. meine katholische Frau). Weshalb sollte man die bedauern? So ganz frei von größeren oder kleineren Wahnvorstellungen ist ja ohnehin niemand, auch der Atheist nicht. Ich z.B. glaube fest daran, dass immer die Schlange am langsamsten vorankommt, an die ich mich anstelle. Leider gibt es aber auch viel zu viele Menschen, denen ihr Glaube das Hirn vernebelt, z.B. Kreationisten und sonstige Evolutionsleugner, außerdem all die seltsamen Figuren, die Religion mit Moral/Ethik gleichsetzen und behaupten, ohne religiösen Glauben könne man kein guter Mensch sein. Diese Leute sind geistige Brandstifter und in der Tat bedauernswert. Von all den religiösen Fanatikern ganz zu schweigen, die in Namen des Glaubens ihre Mitmenschen drangsalieren, misshandeln, ermorden etc. Noch bedauernswerter sind allerdings die Opfer solcher Leute.


Gunter Veet, 67
nicht, denn jeder hat das Recht, sich so viel und so häufig zum Narren zu machen, wie er will.


Ronaldiny, 51
Menschen die an Gott glauben haben wenigstens ein Zukunftaussicht, vorrausgesetzt man glaubt an den Waren Gott...


Heidrun, 58
nicht, wenn sie sich dadurch nicht "falschen Propheten" unterwerfen, sondern einen Halt für ihr Leben finden.


Carsten, 42
nicht. . Es ist ein Verbrechen, Menschen (vor allem Kindern) zu erzählen, dass sie ohne Gott verloren sind, dass sie nur in "seiner" Lehre ihr Seelenheil finden. Jeder Mensch muss das Recht haben, freiwillig entscheiden zu können, ob ihm der Glaube an eine Höhere Macht sinnig erscheint oder nicht, und diese Überzeugung dann auch leben dürfen. Ich finde den Missionarseifer so unangenehm. Jeder soll nach seiner Facon glücklich werden. Aber wer meint, er muss andere davon überzeugen, seiner Interpretation von Glauben anheimzufallen, ist schlicht und ergreifend anmassend. Alle drei grossen religiösen Sekten (Christentum, Judentum und Islam) nehmen für sich in Anspruch sie haben den wahren Glauben. Mindestens 2 von ihnen müssen sich irren, denn es können nicht alle drei gleichzeitig Recht haben in ihrer Annahme, oder es irren sich alle. Ich halte letzteres für am wahrscheinlichsten.


Thomas Bietz, 47
.. weil sie hoechstwahrscheinlich enttaeuscht werden (Beispiel Mutter Theresa).


Peter Backfokus, 52
nicht, obwohl sie mit Widersprüchen leben müssen, was mir selbst unerträglich wäre. Nicht nur, dass die christlichen Texte in sich widersprüchlich sind, widersprechen sie auch in Vielem unserem heutigen Wissen über die Beschaffenheit der Welt. Das Alte Testament ist ethisch weit unterhalb unseres heutigen Niveaus und auch das Neue Testament ist bei weitem keine Frohe Botschaft. Viele gesellschaftliche Errungenschaften, wie z. B. die Gleichstellung der Frau, spielen noch keine Rolle, denn die Zeiten waren damals andere. Es bleibt nicht viel Gültiges, wenn man die Heilige Schrift von ihren Zeitbezügen entkleidet. Intellektuell unredlich gar ist es, heutige positive gesellschaftliche Entwicklungen, wie wir sie u. a. der Aufklärung zu verdanken haben, im Nachhinein in die Bibel zu interpretieren, wie dies besonders Protestanten gerne tun.


Jonathan Straub, 20
JA. Es macht mich unendlich traurig, dass Menschen vor Gott auf die Knie gehen, in Furcht vor ihm leben. Die Verantwortung für ihr eigenes Leben, sowie ihre Handlungen( also auch ihre "Sünden") mit Gott teilen. Ich bedaure auch die Erfindung der Sünde, die ein Sünderleben erst möglich macht. Denn deine Sünden werden dir vergeben. Ich bedaure die Feigheit der Leute, die sich Gott unterwerfen, nur weil er möglicherweise besteht und Macht besitzt.


Michael Rauch, 65
keinesfalls. Jeder Mensch hat den FREIEN WILLEN sich als Glaubender zu verstehen, bzw. als Nicht-Glaubender. Ergo: Es darf jeder nach seinen Bedürfnissen glückselig werden.


Marco, 44
nur dann, wenn sie von ihrer Religion, gleich welcher, derart verblendet wurden, das sie nicht mehr offen sind für die Gedanken und Meinungen anderer Menschen.


Claudia Martelli, 44
...nicht. Die glücklichen!


Siegfried Vocasek, 70
und mitlaufen, ohne sich mal die Mühe gemacht zu haben sich klarzumachen, woran genau sie jetzt eigentlich glauben


Anonym, männlich, 40
nicht. Manchmal könnte ich sie sogar beneiden. Ich bedaure lediglich Menschen, die nicht in der Lage sind, sich selbst und ihre Überzeugungen kritisch zu reflektieren und die sich blind oder sehend Autoritäten unterwerfen, die ohne jeden Beweis Absurditäten als letzte Wahrheiten verbreiten.


Edgar Nönnig, 58
wenn es ihr einziger Halt und Hoffnung ist.


Alexander Krampe, 42
Meistens schon. Oft sind sie mir auch widerwärtig in ihrer Heuchelei.


Anonym, weiblich, 28
ich bedaure sie nicht denn sie haben sich das ja selber ausgesucht. wenn sie damit glücklich werden bitte aber ich brauch das nicht


Ines Blum, 28
ich bedauere sie nicht wenn es ihnen hilft an ihn zu glauben ihr leben zu meistern sollen sie das gerne tun!


Norbert Schnitzler, 50
weil sie einer Illusion anhängen. Noch mehr bedauere ich aber Menschen, die nicht an Gott glauben und dafür gemobbt werden, berufliche und soziale Nachteile in Kauf nehmen müssen oder gar um ihr Leben fürchten. Deshalb ist das Judentum meine liebste monotheistische Religion. Da muß man schon eine jüdische Mutter vorweisen. Christentum und Islam missionieren und machen andere eventuell mal einen Kopf kürzer. Lippenbekenntnisse zur Bekenntnisfreiheit gelten ja doch nur solange, bis man selbst an die Macht kommt.


Volker, 40
nicht, muß jeder selber rausklamüsern.


Uwe, 46
denn sie meinen gott gibt ihnen kraft die kraft kommt aber von jedem selber ich vergleiche das mit sport ich habe selber viele jahre sport betrieben die erfolge aber auch die niederlagen hat man selber in der hand nur durch den wille an sich selbst kann man grosses vollbringen wenn man sich von mal zu mal verbessert ist es eins der schönsten momente im leben wenn man auf gott vertraut gibt man sich selber auf und gibt die zügel jemand anderen


Michael M., 33
@ Bernhard Riedl:
Die unten genannte Bibelstelle, wonach Gott Moses darüber unterrichtet, dass Kranke nicht in den Altarraum treten dürfen, weil sie sonst seine Heiligkeit entweihen könnten, kommentieren Sie so:

"Das hat nichts primär mit Gott oder Religion zu tun. Vielmehr führt die Tatsache, dass man vor diesen Phänomenen, von denen man biologisch damals schlichtweg nichts wusste und die man deshalb "fürchtete", zur Ausklammerung aus dem Bereich der Heiligkeit, der sonst nach damaligem Verständnis kontaminiert worden wäre. Zu diesen unerklärlichen und deshalb aus der Heiligkeit ausgeschlossenen Phänomenen gehören offensichtlich auch Behinderungen, die man damals wohl auch göttliche Strafe deutete. Sie in den Raum der Heiligkeit zu integrieren, wurde als Gefährdung dieses Raumes und damit als existenzbedrohend angesehen.
Diese menschliche Sicht der Dinge ist veränderbar."

Sie liefern damit eine sehr gut nachvollziehbare Begründung dafür, dass es sich bei der Bibel um ein menschliches, zeitgebundenes Kulturprodukt und eben nicht um göttliche, immergültige Offenbarung handelt.
Hallo Michael M.,
Sie haben Recht in Bezug auf Form und sogar manchen Inhalt, aber nicht im Hinblick auf die Aussageabsicht. Die biblische Offenbarung ist eben dadurch nicht ohne Fehler, weil sie durch Menschen überliefert ist, die jeweils Kinder ihrer Zeit und eben vor allem Menschen gewesen sind.
Eines der lustigsten Beispiele für solche Fehlüberlieferungen im Alten Testament ist ja die Benennung des Hasen als Wiederkäuer - wegen seiner mümmelnden Gesichtsbewegungen. Und so genannte Fundamentalisten sind deswegen auch nicht davon abzubringen, dass der Hase dieser Gattung zuzuschlagen ist, weil es eben in der Bibel steht.
Ich selber habe als junger Mensch den Vergleich der Bibel mit einem Liebesbrief sehr geschätzt: In einem Liebesbrief steht oft auch Manches, was nicht voll und ganz mit der Wirklichkeit übereinstimmt, aber die Botschaft wird dadurch nicht im mindesten geschwächt. Und auch bei völlig aufrichtigen Liebesbriefen gibt es immer wieder den Fall, dass dennoch die Botschaft nicht ankommt. Liebe, auch die Gottes, kann eben nur werben. Sie zwingt nie.
Beste Grüße und Wünsche
Ihr
Bernhard Riedl

Michael M.:
Sie vergleichen die Bibel mit einem Liebesbrief. Bei einem Liebesbrief kenne ich aber in der Regel den Absender. Sollten mir Zweifel kommen, weil sich einige Aussagen nicht nach meiner Angebeteten, sondern nach ihren frechen Neffen anhören, sollte ich in Erwägung ziehen, dass diese vielleicht den gesamten Brief aufgesetzt haben, um mir einen Streich zu spielen, und meine Geliebte nichts damit zu tun hat und nichts von mir wissen will.
Wenn Sie jetzt zugestehen, dass die Bibel in Bezug auf Form und manchen Inhalt ein menschliches Kulturprodukt ist, haben wir das bekannte Problem, unter all der menschlichen Überlieferung die "wahre" göttliche Aussageabsicht herauszufiltern. Und das geht nur, indem wir unsere eigenen moralischen Maßstäbe anlegen, um alles, was nicht dazu passt, der damaligen Zeit zuzuschreiben. Entsprechend können wir entgegen aller christlicher Beteuerungen unsere Werte nicht aus der Bibel ziehen, sondern legen sie viel mehr an sie an, um sie und Gottes Willen zu "verstehen". Statt eine verbindliche Handlungsanweisung abzugeben, wird mit der Bibel entsprechend alles und jedes begründet.
Deswegen ziehe ich es vor, diese Schrift komplett als menschliches Erzeugnis zu betrachten und denjenigen, von dem sie "inspiriert" sein soll, gleich mit. Nur so haben wir die Möglichkeit, zu gut begründeten, weil wohlüberlegten, auf Konsens beruhenden und doch immer wieder zu überprüfenden Werten kommen, von denen niemand sagen kann, sie kämen von einer höheren Macht. Ohne Gott sind wir alle nur Menschen und niemand hat die "Wahrheit" gepachtet. Auf Gottes vermeintliche Liebe müssen wir dann zwar verzichten, aber dafür haben wir ja immer noch einander.


Felix
weil es keinen Handfesten beweis für die existens für Gott giebt, und sie dadurch wie (enschuldigung) Idioten dar stehn, einem Irren der sagt : "mir folgt eine Kleine fee die mir ratschläge gibt", dem Glaubt man auch nicht ^^. Für mich ist die Kirche nur eine einrichtung um kapitalistische Ideen auszuleben.


Anonym, männlich, 36
weil sie naiv sind, sich an Strohhalme klammern, die nicht da sind. Menschen, die an Gott glauben sind verblendete Träumer und Lügner!


Peter
Unsinn!


Ulrich, 48
...weil sie in einer Kuschelwelt leben und die Kälte nicht spüren, die auf der Welt herrscht. Die nicht mitbekommen, wie brutal die Menschen sind.
Wie kann man jeden Sonntag in eine Kirche marschieren und nicht merken, dass nebenan eine Mutter nicht weiß, wie sie ihre Kinder satt bekommen soll? Oder wie der Familienvater es seinen Kindern erklären soll, dass es in Zukunft nun mal so ist, dass man zur "Tafel" muss, um satt zu werden? So etwas wird übersehen von den Menschen, die jeden Sonntag mit ihren Nobelkarossen zur Kirche fahren. Schade um sie.


Johannes Paulus, 39
und mit dem nachbarn darüber streiten, dass seine zweige in ihren Garten ragen...


Anonym, weiblich
Gott ist ein Feind behinderter Menschen
3. Moses 21, 16-24:
Es sprach der Herr zu Moses: "…denn wenn jemand ein körperliches Gebrechen hat, darf er sich nicht nahen, es handle sich um einen Blinden oder Lahmen, einen mit gespaltener oder mißgebildeter Nase, mit einem gebrochenen Bein oder Arm, um einen Buckligen oder zu Mageren, einer, der weiße Flecken im Auge hat … oder beschädigte Hoden. Der mit einem leiblichen Gebrechen Behaftete darf sich nicht nahen, die Speise seines Gottes darzubringen. … Er soll sich dem Altar nicht nähern, weil er ein Leibesgebrechen hat. Er soll meine Heiligtümer nicht entweihen; denn ich bin der Herr, der sie heiligt!"
Es ist eindeutig klar, daß der Jahwe-Gott, der angeblich das Weltall, unseren Planeten und alles was auf der Erde kreucht und fleucht geschaffen haben soll, in seiner Leistung nicht vollkommen (gewesen) ist, denn sonst gäbe es nicht so viele Behinderte, Menschen (Tiere und Pflanzen) mit kleinen und größeren Gebrechen und Makel. Hier zeigt sich deutlich die eigene Unvollkommenheit des selbsternannten Gottes in seinen Geschöpfen. Das, was für die Menschen gilt, gilt auch für die Tiere, denn dieser „Weltenschöpfer"verbot den Juden, ihm mißgebildete Tiere zu opfern (siehe 3. Moses 21,18-19).
Wer einem solchen Gott huldigt, huldigt einem bösartigen Demiurgen, der seine mißgebildeten Geschöpfe nicht ertragen kann, der alles andere als vollkommen ist.Kommentar von Bernhard Riedl:
Die biblischen Schriften bieten viele Möglichkeiten, sie misszuverstehen, denn viele der Vorschriften aus dem kultischen Bereich erscheinen uns Heutigen im günstigen Fall als skurril - wir wissen nichts von den Hintergründen, von den Ursachen. Mein Professor in Altem Testament wählte dafür immer das Beispiel des "Talionsgesetzes": Auge um Auge, Zahn um Zahn. Uns modernen Menschen erscheint das als ein grausames, von Rache geprägtes Gesetz zu sein. Tatsächlich aber war es das Ergebnis einer Strafrechtsreform, die zum humaneren Ausgleich führte: Wer ein Auge oder einen Zahn verlor, konnte den anderen nicht mehr dafür mit dem Tod bestrafen, sondern eben nur noch Gleiches mit Gleichem vergelten. Zugegeben, auch das ist uns heute fremd, aber seinerzeit war das ein Fortschritt in Sachen Humanität.
Im Zusammenhang mit dem obigen Eintrag fällt auf, dass die Autorin einen wichtigen Passus aus Lev 21 beim Zitat ausgelassen hat: Lev 21,16-24. Dort heißt es in Vers 22 f: Doch darf er von der Speise seines Gottes, von den hochheiligen und heiligen Dingen, essen, aber nicht zum Vorhang kommen und sich nicht dem Altar nähern; denn er hat ein Gebrechen und darf meine heiligen Gegenstände nicht entweihen; denn ich bin der Herr, der sie geheiligt hat.
Der Vers 22 macht zumindest deutlich, dass Gott nicht Behinderte von der Teilhabe an dem, was er zu geben hat, ausschließt. Die strengen Vorschriften bzgl. des Altarzutritts haben etwas zu tun mit den zeitbedingten Vorstellungen von Reinheit, die - wie z.B. der Ausschluss von Verwundeten aller Art zeigt - keineswegs speziell behindertenfeindlich sind, sondern geprägt sind von kulturell verankerten Tabus. Ihnen unterliegen Körpersekrete aller Art (Blut, Eiter, Samen usw). Das hat nichts primär mit Gott oder Religion zu tun. Vielmehr führt die Tatsache, dass man vor diesen Phänomenen, von denen man biologisch damals schlichtweg nichts wusste und die man deshalb "fürchtete", zur Ausklammerung aus dem Bereich der Heiligkeit, der sonst nach damaligem Verständnis kontaminiert worden wäre. Zu diesen unerklärlichen und deshalb aus der Heiligkeit ausgeschlossenen Phänomenen gehören offensichtlich auch Behinderungen, die man damals wohl auch göttliche Strafe deutete. Sie in den Raum der Heiligkeit zu integrieren, wurde als Gefährdung dieses Raumes und damit als existenzbedrohend angesehen.
Diese menschliche Sicht der Dinge ist veränderbar. Ein konkretes Beispiel in diesem Kontext ist der abgeschaffte kirchliche Brauch, dass Frauen früher nach der Geburt erst "ausgesegnet" werden mussten.
Viel entscheidender ist daher der V 22, der etwas davon aussagt, dass der Mensch vielleicht räumlich Grenzen setzen kann, nicht aber über die Zugehörigkeit oder Nichtzugehörigkeit zu Gott entscheiden kann. Gott hält an seinem Geschöpf fest, ob behindert oder nicht.


Lars, 40
nur dann, wenn sie darunter leiden, weil sie glauben, dass sie Sünder sind oder sie Sünder sein müssen - dann macht Religion krank.


Anonym, weiblich, 20
weil vom Beten bekommt man weder Essen, trinken noch Kleidung.


Andre Aengels, 28
... da sie dem Irrglauben erliegen, man müsse nur einmal am Tag beten und Sonntags in die Kirche gehen um alle Sünden wieder wett zu machen.


Christoph Kuropka, 29
eben deshalb, weil sie verantwortung abgeben, aufhören logisch und kritisch zu fragen, statt naturwissenschaftlich die natur zu verstehen, die billige antropologische ausrede gott akzeptieren. eine löwe ist nicht böse, eine kleine maus nicht lieb und auch ein krankheitserregendes bakterium hat sich diese existenz nicht bewusst ausgesucht und genauso hat das universum, das leben an sich keinen sinn, außer dem, dass es eben existiert.
ich bedauere sie außerdem wegen etlichen offensichtlicher unlogik und unvernunft die sie alle schlucken:
- man nimmt meistens die religion an, die zufällig um einen herum da ist. wieso?
- weil sich die religionen beschimpfen und bekriegen, obwohl sie doch alle dasselbe darstellen: buch, lehre, gott, drohen durch strafen und locken durch himmlische sphären.
- allmächtigkeit ist eine absurde vorstellung
- was genau sollte gott am menschlichen leben finden, wenn wir es selber schon langweilig und banal finden?
- etc. pp
und zu allerletzt:
bedaure ich sie, wie jeden anderen menschen, der in anderen lebensbereichen, sich von so glasklar emotional abhängig machenden und verleitenden lehren/gedanken verführen läßt und nicht merkt, ja nicht einmal in frage kommen läßt, dass diese ihn und seinen geist, seine vernunft verwirren. jeder junkie glaubt an seinen droge: "weil sie mir so viel gibt." nichts anderes ist die letzte antwort jedes gläubigen auf vernunftbetonte fragen...


Thomas Meier, 37
weil sie den gegebenen Tatsachen nicht ins Auge sehen können. Sie benötigen offensichtlich ein nicht existierendes Wesen um sich selbst zu genügen. Vielleicht mangelt es diesen Menschen auch nur an Selbstvertrauen.


Renate, 40
Ich bedaure sie nicht. Manchen gibt es vielleicht Halt. Von mir aus kann sich jeder festhalten wo er will so lange er niemand anderen damit weh tut.


Anonym, männlich, 33
... denn sie bilden ihren Verstand nicht weiter - sie versuchen es nicht einmal. Sie sind traditionsblind. Sie bleiben an einem Standpunkt stehen, wandern drum herum und versuchen das selbe veraltete vom Menschen gemachte Konstrukt immer wieder neu zu interpretieren und sich und anderen Menschen schön zu reden, es wird aber nicht besser. Es war nie gut.
Dieses Korsett umklammert einen von Kindheit an, denn es wird einem von Anfang an indoktriniert - je nach Kultur (christlich, islamisch, etc.). Das führt dazu, dass man so lange an diese Kindergeschichten glauben muss, bis man selbst versteht und sich weiterbildet. Bis dahin und auch noch danach hat man diesen Unfug in seinem Hirn und braucht sehr lange dafür um in sich gänzlich auszutreiben.
Die Gesellschaft ist mit diesen Mustern durchsetzt und das fällt einem nur dann auf, wenn man die Sache mit Abstand betrachtet. Viele schaffen das nicht, aber es werden immer mehr. Es ist halt leichter vorgekaute Kost zu verdauen, dadurch verliert man halt seine Zähne.
Die Geschichte zeigt uns was Religionen und Götter anrichten, nur Blinde sehen das nicht und manche wollen es nicht sehen.
Das Leben wie auch die Welt um uns herum ist Veränderung und kein starres Konstrukt - nichts hält ewig.


Anonym, männlich, 18
an was glaubt ihr? ihr glaubt an was was es nicht gibt


Anonym, männlich, 23
Das tue ich nicht; ich beneide sie.


An, 41
...weil sie nicht frei sind, im Denken und Fühlen. Weil sie nicht empfinden können, was es bedeutet, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen. Bedingungslos gläubige Menschen nehmen sich selbst die Möglichkeit, Wissen zu erlangen, Erkenntnisse zu gewinnen und Fragen auf nachvollziehbare Weise beantwortet zu bekommen.
Sie können das Leben, die Wunder der Natur und die Zusammenhänge der Dinge nicht wirklich erfahren, da sie vorgegebenen Antworten und Sichtweisen anhängen, die Wahrheit und Realität ausschließen.
Um den eigenen Glauben - wohl auch vor sich selbst - zu festigen, wird dieser Glaube - praktischerweise - gleich auf die gesamte Menschheit übertragen, Wissenschaft in Frage gestellt oder am besten gleich verboten und Nichtgläubigen Glück- und Hoffnungslosigkeit unterstellt. Fanatiker gehen noch weiter und unterstellen allen, die ihrem Glauben nicht folgen, diesen vernichten zu wollen. *hilfe!*
Das ist an Unverfrorenheit und Anmaßung kaum zu überbieten!
Und doch ist es bedauernswert und auch wieder verständlich: Der Mensch in seiner - ihm durchaus bewussten Unzulänglichkeit - ist, von wenigen Ausnahmen abgesehen, eben ein Herdentier, dass nur zu gern jemandem folgt, der ihm sagt, wo es langgeht. So muss er nämlich nicht selbst denken.
Ich bin immer wieder erstaunt, wie schnell Menschen bereit sind, ihren Verstand abzuschalten...


Ulrich Wöss, 60
Nein, ich beneide sie!


Anonym, männlich, 38
wieso? Jeder muss nach eigener Fasson selig werden... oder anders gesagt... jeder macht sich so unglücklich wie es irgend geht...


Anonym
..., sie sollten lieber an das fliegende Spaghettimonster glauben.
In meinem tiefsten Inneren hoffe ich für mich, meine Kinder und die gesamte Menschheit, das Gott, Glaube und Religion irgendwann der Vergangenheit angehören.
Nur so wird es eine Zukunft für die Menschheit geben.


Judith, 18
Ich bedaure die Menschen, die blind an Gott glauben ohne sich damit auseinanderzusetzten, ich glaube, dass ist die falsche Lösung. Darf sich jeder selbst entscheiden, wie er an Gott glaubt? Es gibt verschiedene Bibelinterpretationen, wie soll man erkennen welche die Richtige ist? Was für mich auch noch wichtig wäre, dass wenn man an Gott glaubt, was bedeutet das? Manche sagen:" jedes Gespräch zu Gott ist ein Gebet" und andere, dass man Gott sozusagen nicht "zuschwallen" soll. Ich dachte eigentlich, dass Gott immer ein offenes Ohr für die Probleme der Menschen hat?!


Ephräm Syrer, 50
@Annette
Ich stimme Ihnen zu ("Ich denke, dass es auch christlich ist, sich zu bemühen im Geiste Christi zu leben.") und sehe gar keinen Widerspruch zu dem, was ich geschrieben habe.


Annette, 42
@Ephräm Syrer
Geistliche wellness ist sicherlich anderswo billiger zu haben, da wette ich nicht dagegen. Aber: Zitat. "ES ist nicht christlich sich "persönlich zu bemühen, ein wenig im Geiste Christi leben zu wollen," weil dies dem Geiste Christi wie ihn die Kirche lehrt widersprechen würde."
Ist das nicht eher ein dynamischer Prozeß. Er beginnt damit, dass der Mensch Sehnsucht nach der Sehnsucht verspürt Christus zu lieben und endet damit, dass sich jemand für die radikale Kreuzesnachfolge (wie bei Ihnen beschrieben) entscheidet. Das ist ein harter steiniger Weg, den nicht alle Menschen zu Ende gehen (können). Nur sehr wenige sind ihn ganz gegangen.
Ich denke, dass es auch christlich ist, sich zu bemühen im Geiste Christi zu leben. Jeden Tag wieder neu.


Anonym, männlich, 48
nicht, denn sie wissen was sie tun.


Wolfgang Manz, 50
genau wie junge menschen die in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen müssen obwohl sie genau wissen das sie den heutigen anforderungen nicht mehr gerecht werden kann. !!!


Ephräm Syrer, 50
Werter Paul,
ich kann nichts dazu sagen, ob "der Gläubige ein weniger schönes Leben hat", weil das von dem individuellen Leben des individuellen Gläubigen zu einem bestimmten Zeitpunkt abhängt und davon, was jemand unter "schön" versteht. Für jemanden, der etwas nur deshalb glaubt, weil er sich davon ein schöneres Leben verspricht, dürfte es keine Rolle spielen, ob das, was er glaubt (also für wahr hält), auch tatsächlich wahr ist. Entscheidend ist dann nämlich nur, daß der Glaube ein schöneres Leben ermöglicht. Unter welchen Bedingungen ein Placebo wirken kann, wenn man weiß, daß es sich um ein Placebo handelt oder handeln könnte, steht auf einem anderen Blatt. Der Glaube wäre dann ein Fürwahrhalten, ohne daß es darauf ankäme, ob man den Gegenstand des Glaubens für wahr hält. Logisch widersinnig, aber vielleicht nicht immer psychologisch unmöglich.
Umgekehrt: Wenn ich den Gegenstand meines Glaubens wirklich für wahr halte, wird dieser Gegenstand meines Glaubens nicht dadurch unwahr, daß mir dieser Glauben Leiden, z.B. Schuldgefühle, verursacht.
Glück, Schönheit, Leiden, Schuldgefühle usw. sind keine Kriterien, die man heranziehen kann, um den Wahrheitsgehalt eines Glaubens zu bestimmen.


Paul, 43
hallo Ephräm Syrer,
ich sehe es mittlerweile so:
Der Gläubige hat ein weniger schönes Leben, weil ihm die christliche Lehre beinahe ständig das Gefühl irgendeiner Schuld vermittelt.
Wir haben Schuld, dadurch daß Adam und Eva...
wir haben Schuld, weil wir gegen dieses oder jenes Gebot gehandelt haben,
wir haben Schuld, weil wir miteinander Sex haben, aber keine Kinder (mehr) wollen,
...
diese Reihe ließe sich beinahe unendlich fortsetzen.
Die Kirche baut sich dieses Schuld-Gefüge seit 2 Jahrtausenden so zusammen, wie es die Situation gerade erfordert.
So hat der derzeitige Papst so mir-nichts-dir-nichts die Vorhölle abgeschafft. Super, oder? (ich wußte gar nicht, daß es so etwas gibt, hab' ich entweder im Religionsunterricht nicht gelernt oder bald darauf vergessen, die Hölle und das Fegefeuer reichen doch eigentlich schon.)
Jedes Kind, das vor dem Mai 2007 ungetauft starb, steckt in dieser Vorhölle fest, weil es die Kirche so gelehrt hat, jedem Kind, das erst im Juni 2007 ungetauft starb, bleibt dies per Dekret erspart.
Ich bedaure in zweifacher Hinsicht alle gläubigen Eltern ungetaufter Kinder, die vor dem Mai 2007 sterben mußten. Sie hatten sicher ein Leben lang Schuldgefühle, Ihre Kinder nicht getauft haben zu lassen zusätzlich zu dem Schmerz durch den Tod ihres Kindes. Und jetzt kommt Ratzinger und sagt einfach, daß es das nicht mehr gibt. Und der lapidare Grund: Viele Kinder werden nicht mehr oder später als früher getauft.
Ratzinger biegt sich also den christlichen Glauben situationsbedingt nach einem Baukastensystem zurecht. Vorhölle in den Mülleimer. Das Leben der Eltern dieser Kinder hätte mehr Glück erfahren können ohne diesen Baustein Vorhölle oder ganz einfach ohne den Glauben.
Warum nicht auch Zölibat in den Mülleimer. Wenn, wie gestern in der Zeitung stand, ein ehemals evangelischer Pfarrer, der Katholik wurde, mit Ratzingers Genehmigung jetzt als katholischer Pfarrer verheiratet bleiben darf, was ist mit den Schuldgefühlen der katholischen Priester, die ihr Verhältnis im Verborgenen leben müssen. Was ist mit den Schuldgefühlen der Frauen, die ein Verhältnis und eventuell auch Kinder mit den Priestern haben? Und was ist gar mit den Gefühlen der Kinder aus diesen Beziehungen? Sagen Sie doch mal was dazu, Herr Ratzinger! Zölibat in den Müll!
Ätsch, selber schuld, weil ihr gläubig seid, oder selber schuld, weil ihr vorher nicht evangelisch wart! Das kann's doch nicht sein!
Wenn ich also an Gott glaube und nach den Regeln der christlichen Kirche lebe, aber nach meinem Tod dann doch nichts mehr ist (wovon ich als ehemaliger gläubiger Katholik mittlerweile absolut überzeugt bin), so habe ich viel Zeit in meinem Leben sinnlos mit Schuldgefühlen vergeudet, die ich sonst hätte genießen können.
Daher bedaure ich mittlerweile Menschen, die an Gott glauben.
Als Student habe ich in einem Münchner Schaufenster mal ein T-Shirt gesehen, das einen Text trug, in dem die verschiedenen Religionen persifliert wurden. Der Satz, der die Christen betraf, hieß: "The Christian says: I'm guilty."
Leider habe ich es mir damals nicht gekauft.
Man kann auch ein guter Mensch sein ohne Glauben an eine Religion!
Viele Grüße,
Paul


Paul, 43
Ohne Religionen wäre es auf der Welt weit friedlicher. Viele Kriege werden oder wurden mit Verweis auf die Verteidigung des Glaubens oder als Kampf gegen die Ungläubigen begründet.
Was sind das für Religionen, was sind das für Götter, in deren Namen tagtäglich unzählige Menschen abgeschlachtet werden? Grenzenloser Haß entsteht oft schon aus unterschiedlichen Religionen. Man denke nur z.B. an Nordirland oder Ex-Jugoslawien.
In der Zeit seit dem 2.Weltkrieg bis heute gab es weltweit nur an 14 Tagen (!!!!!!) keinen Krieg! Und das (fast) nur wegen "GOTT"Kommentar:
Es stimmt, dass in der Geschichte oftmals Gewalt im Namen von Religionen ausgeübt wurde. Das ist eindeutig zu verurteilen! Aber heute geht es bei den Kriegen um wirtschaftliche und politische Macht-Interessen, nicht um Gott. Ich erinnere daran, wie vehement sich Papst Johannes Paul II. gegen den Irak-Krieg ausgesprochen hat und wie viele Anstrengungen von den christlichen Kirchen für eine friedliche Zukunft ausgehen.
Werner Höbsch


Ephräm Syrer, 50
Auf dieser Seite wurde die Frage gestellt: "Und rationalistisch betrachtet: Was hat der Glaubende denn zu verlieren? Sollte er einer frommen Illusion aufgesessen sein, wird er es nie erfahren, während der Nicht-Glaubende niemals das wohlige Gefühl des Rechtgehabthabens erleben wird."
Das ist der Rationalismus des Glücksspiels: Wer nicht auf "Kreuz" (Gott) setzt, handelt unvernünftig. Was steht aber tatsächlich auf dem Spiel?
1. Der Agnostiker (Ungläubige), der auf die Existenz Gottes in einer Wette setzt, läuft Gefahr zu verdummen, weil er die praktischen Konsequenzen seiner Annahme über ihre Einsichtigeit setzt. Das kann ihm egal sein, muß es aber nicht.
2. Mit dem Glauben (der Wette auf die Existenz Gottes) ist es im Christentum nicht getan: Der christliche Gott verlangt den Gehorsam des Glaubens im Sinne einer untrennbaren Einheit von Glauben und Werk. Das ganze Leben des Christen soll ein einziger Gottesdienst sein. Idealerweise geht der Christ den Weg radikaler Christusnachfolge. Das macht sicherlich keinen Spaß (der Ernstfall ist hier die Kreuzigung) und ist mit erheblichem Verzicht verbunden: "Wagt euch mit Furcht und Zittern auf den Weg zu eurem Heil bei Gott" (Phil 2, 12). Hier ist, wie so oft bei Paulus, jedes Wort wichtig: Es handelt sich um ein Wagnis, man braucht Mut, sehr viel Mut sogar ("Furcht und Zittern"), um sich auf den Weg zum eigenen Heil bei Gott zu begeben - auf den _Weg_ zum Heil, denn dieses Heil fällt einem nicht einfach so zu. Jeder, der sich hier nicht fürchtet und nicht zittert, hat den Ernst der Aufforderung und die Schwere der Aufgabe (Christusnachfolge) nicht begriffen und das Christentum mit einem Wohlfühlprogramm verwechselt. Zahlreich sind die Gefahren etwa durch egozentrische Süchte ("Sünden") wie z.B. gewollte Begierden ("Du sollst nicht begehren!" Röm 7,7), also Habenwollen im Unterschied zum Schenkenwollen; das ist der menschliche Normalzustand, also nicht so leicht abzustellen, sondern mit erheblichem (negativen) Streß und ständigem Versagen (Mißerfolgen) verbunden. Die Entscheidung für die Christusnachfolge hat so zwangsläufig zur Folge, daß sie einem solchen Christen unausgesetzt Leiden einträgt, ebenso wie Freude UND Tatendrang Kennzeichen des Christen sind, der sich darüber freut, was er sein darf und deshalb für andere handeln muß, auch wenn er lieber bequem in seinem Sessel sitzen bleiben würde. Wer nicht leidet, steht auf der falschen Seite: Wer vom Geist Gottes als Kind Gottes bezeugt wird und mitleidet, wird mitverherrlicht werden (Röm 8,17). Wem es gut geht, kann nicht zu Gott gehören, weil der Gegensatz zwischen Gott und Welt (so wie sie ist) so mächtig ist. Im Bewußtsein ständigen Fehlens (Versagens, "Sündigens") wird der Zustand eines "tiefen inneren Friedens" sicher nicht der Regelfall, sondern viel eher ein weiteres Symptom einer egozentrischen Sucht ("Sünde") sein, z.B. der Selbstzufriedenheit, Trägheit, Gleichgültigkeit (dem Leid und der Heilferne der anderen sowie den eigenen Selbstsüchten gegenüber) und Bequemlichkeit. Was steht also für den potentiellen Glaubenden tatsächlich auf dem Spiel? Nichts weniger als sein Leben - nichts weniger als das! Alles andere wäre eine Bagatellisierung und Banalisierung des christlichen Weges.
Es ist nicht christlich, sich "persönlich [darum zu] bemühen, ein wenig im Geiste Jesu Christi zu leben", weil dies dem Geiste Christi, wie ihn die Kirche lehrt, widersprechen würde. Jedes "ein wenig" oder "ein Stück weit", so unverbindlich wie verführerisch oder scheinbar bescheiden es daherkommt, verfehlt das Eigentliche. Die Forderung des biblischen Jesus ist hier radikal: "Geh, verkaufe alles, was du hast, und gib es den Armen, und du wirst einen Schatz im Himmel haben - und komm und folge mir nach" (Mk 10, 21). Das und nicht weniger soll man anstreben, auch wenn die Menschen zu schwach sind, um dieses Ziel zu erreichen. "Nettsein" (Ein-wenig-wie -Christus-Sein) ist keine christliche Kategorie (Anschauungsunterricht kann hier der hervorragende Spielfilm "Das 1. Evangelium - Matthäus" [original: "Il Vangelo secondo Matteo"] des italienischen Regisseurs Pier Paolo Pasolini aus dem Jahr 1964 geben). Christliches Leben und bürgerliches Leben in Wohlstand und Sicherheit sollten einander danach gegenseitig ausschließen.
Wellness ist bei anderen billiger, leichter und besser zu haben. Jede Wette.


Tanja, 31
da sie den Glauben an sich selbst noch nicht gefunden haben.


Rene Göckel, 57
weil sie sich aus der Märchenwelt, die ihnen als Kind verpasst wurde, nicht befreien können. Sie vergeuden das eine Leben, das sie haben.


Anonym, weiblich, 16
nein, auch ich bewundere Menschen, die an Gott glauben. Jedes Mal, wenn ich in die Kirche gehe und die Menschen sehe, die gerne dorthin gehen, bin ich froh, dass es die Kirche gibt. Ich könnte mir nicht vorstellen, streng gläubig zu sein und mein Leben nach Gott auszurichten. Aber ich bewundere die Menschen, die es machen.


Anonym, männlich, 50
weil sie das leben nicht intensiv und bewusst leben. Sich mit der Ungerechtigkeit und Unvollkommenheit der Welt auseinanderzusetzen - das ist die Kunst des Lebens. An fromme Sprüche zu glauben und alles mit Gott zu erklären ist eben eine sehr einfache, primitive Lebensgestaltung und eine Flucht vor der Realität. Man muss schon sehr einfältig sein um an Sprüche wie "Gottes Prüfung "der noch besser: Gott hat die Welt zwar erschaffen und damit auch uns, aber er ist nicht für unser Handeln verantwortlich!" Was für lächerliche Sprüche!
Gott hat doch die Welt erschaffen, ist angeblich allmächtig - aber das Leid auf Erden kann er nicht beeinflussen. Man muss schon sehr schwach bzw notleidend sein um nicht zu erkennen, dass der Glaube nichts anderes ist als ein menschliches Konstrukt dass an die realität angepasst wurde. Das Gute schieben wir Gott zu - das Schlechte kann er nicht beeinflussen. Klar, man kann sich das leben einfach machen!


Anonym, weiblich, 23
nein, ich bewundere sie zutiefst. Oft beneide ich sie auch um diesen Halt und diesen Sinn, den der Glaube ihrem Leben geben kann.


Alexander Mai, 17
Menschen die sich an eine Religion oder an einen Glauben klammern sind geistig schwach. Sie geben sich mit der Antwort zufrieden, dass es Gott gibt und hinterfragen keinenfals dieses Probelm. Unsere Geschichte und besonders die Geschichte Deutschlands zeigte uns sehr deutlich was geschehen kann wenn ein System nicht hinterfragt, sondern unterwerfungsvoll angenommen wird. Die Menschen von vor noch tausenden, ach von nur vor hunderten von Jahren versuchten allerlei Dinge zu deuten, indem sie die Antwort auf Gott zurück führten. Diese Tratition hielt aus Angst, aus Angst des Zorns Gottes oder der Angst vor dem Leben nach dem Tod oder was ihr Gläubigen so alles fürchtet an und besteht noch in einer so modernen Gesellschaft. Obwohl Wissenschaft uns mehr offenbarte als Glaube jemals zu Stande bringen würde, ist der Glaube bestehend. Dies geschied jedoch aus reiner Angst. Aus Angst Gott würde mich bestrafen wenn ich nicht an ihn glaube. Diese Angst ist schlicht und ergreifend dumm. So viele Opfer brachte der Glaube und jeder ausgeführt durch den Menschen und nicht durch Gott. So viele Opfer durch Krankheiten, Seuchen und Naturkatastrophen. Und als Antwort habt ihr Gott. Das ist so lächerlich, dass man es kaum glauben mag.
Gläubige sind Geistig Schwache, die sich an einer Lüge festhalten um nicht hinzufallen, weil sie noch nicht gelernt haben aufrecht zu laufen.


Anonym, männlich
...weil sie offensichtlich Realität und Fantasie nicht so recht auseinanderhalten können; sie sind Opfer ihrer eigenen Unzulänglichkeit, d.h. der ihres Denkapparats.


Anonym, 19
... weil sie zulassen, das sie von einer bloßen Vermutung dominiert werden.


Sergey Kartamyshev, 21
weil sie Angst haben, den sie nicht brauchen. Sie haben Angst das was ihre Eltern und Großeltern, ihre Bekannte und Freunde, ihre Lehrer und Kollegen ihnen sagen kritisch zu betrachten.


Anonym, männlich, 35
weil sie genausogut ein fliegenden Spagettimonster anbeten könnten und ihr Glaube sie von sich selbst mehr ablenkt, als er ihnen Fähigkeit zum Erkennen gibt. Wer verbietet vom Baum der Erkenntnis zu essen, der verbietet den Menschen die Selbsterkenntnis.


René, 35
...weil sie sich einer Illusion hingeben.
...weil sie sich meistens auf ein "besseres Jenseits" vertrösten lassen, statt sich die Welt im Diesseits ein wenig besser zu machen.
...weil sie sich mit mannigfaltigen Verboten überhäufen lassen, die den menschlichen Bedürfnissen zuwiderlaufen
...weil sie leichter manipulierbar sind.
...weil sie oftmals nicht gelernt haben, sich ihres Verstandes "ohne die Leitung durch einen anderen" (Kant) zu bedienen
...weil sie sich einreden lassen, ständig in "Sünde" zu leben und sich vor der "Hölle" Angst machen lassen.
...weil ihnen mittels Kirchensteuer das Geld aus den Taschen gezogen wird, ihr Gottesglaube also dafür mißbraucht wird, einigen Kirchenfürsten ihr Luxusleben zu finanzieren.


Blanka Montoya, 24
Ich bedaure Menschen, die an Gott glauben denn sie haben entweder niemals versucht oder aufgegeben ihre psyche zu relativieren und damit darüber zu reflektieren daß sie den lügen einer gruppe von menschen aufgesessen sind welche für alle ihre behauptungen nur einzig ihr zeugnis geben können. und wer den von sehnsucht und angst geplagten menschen mit ihrem hang zur mystifizierung blind vertraut wenn sie von offenbarungen und persönlichen gotteserfahrungen berichten, der ist ein Thor. Mann soll seine Mitmenschen lieben, aber jeden Unsinn glauben, daß soll man Ihnen nicht. Leute findet einen Weg zu euch und wie ihr euren Frieden machen könnt mit dem Fakt der äusserlichen Sinnlosigkeit und der Beobachtung und Gewissheit wie die Natur funktioniert und warum wir keine Angst vor etwas zu brauchen haben daß uns erst durch ein religiöses Gerede über Zuckerbrot und Peitsche eines Überwesens in den Kopf gemalt wird.


S.R., männlich, 27
da sie einfach zu schwach und hilflos sind sich selbst am kragen zu packen und ihren weg zu bestimmen. sie flehen um halt und beistand ohne zu begreifen das jeder ich selbst der größte halt ist.


Ingo Jäckels, 29
...als ein Wesen das einzig nur für die da ist, die von sich behaupten ein Recht auf Vorsprache zu haben. Denn diese sind am weitesten von Gott entfernt.


Anonym, männlich, 18
Das tue ich nicht! Im Gegenteil!


Tamara General, 19
ich bedaure menschen die nicht an gott glauben....
...weil sie im grunde ganz arme menschen sind... es sind menschen die nicht an sich selbst glauben und deshalb auch nicht an andere glauben koennen...der glaube faengt an mit der selbstakzeptanz.. wenn ich mich selbst nicht respektiere und nicht verstehe warum ich so bin wie ich bin... dann kann ich auch an niemanden glauben , den ich noch nicht mal mit dem blossen augen sehen kann..... spaeter begegnet gott uns dann auch in anderen personen, ich hab es selbst erlebt...


Lan Duong, 34
menschen die an gott glauben werden von gott gehen


Anonym, weiblich, 13
Das finde ich extrem unsinnig, denn obwohl ich selbst nicht an ihn glaube, kann ich mir vorstellen, dass, selbst wenn er erfunden wäre, er einem Kraft geben kann in schwierigen Situationen. Man kann mit ihm immer, überall und über alles sprechen.


Anonym, weiblich, 26
Völlig falsch. Aber der Glaube allein macht diese Welt nicht besser.


Amy, 16
das verstehe ich nicht. diese menschen tun niemandem etwas, wollen niemanden bekehren. selbst wenn man behaupten würde, dass sich diese menschen selbst belügen, sollte man sie ihr leben lassen, und versuchen, deren standpunkte zu verstehen und nachzuvollziehen. man muss sich ihnen ja nicht gleich anschließen.
gott und die bibel gehören für mich nicht zwangsläufig zusammmen.


Chaled Osman, 39
und sich gleichzeitig Ihren Weg erschweren.


Anonym, weiblich, 42
nein, ich bedaure weder Menschen, die an etwas glauben noch solche, die sich davor bewahrt haben. Hauptsache, es nutzt. Und wenn jemand an seinen Toaster glaubt, und es ist hilfreich, dann soll er es tun!


Benjamin R., 26
Warum sollte man jemanden bedauern, der sich freiwillig in Unfreiheit begibt? Der andere (u.a. Menschen, die seit tausenden Jahren tot sind) darüber entscheiden läßt, was wahr und falsch, was er zu tun und zu lassen hat? Ich bedaure diese Menschen nicht, im Grunde ist es mir egal, an was jemand glaubt oder nicht glaubt und von wem er sich steuern läßt. Ich verachte sie aber, wenn sie versuchen, anderen Menschen Verhaltensregeln aufzuzwingen, denen ihre Dogmatik zugrunde liegt. Für einen Atheisten ist alles profan und deshalb muß er auch das juristische und moralische Recht haben, über Dinge, die einem anderen Menschen "heilig" sind, wie über etwas Profanes zu sprechen, zu schreiben, zu zeichnen und zu lachen. Jeder religiöse Mensch hat das Recht die Realität zu leugnen, aber er darf nicht andere dazu zwingen, seine Märchen mit Respekt zu behandeln. Und ganz nebenbei: Was ist ein Glaube schon wert, der sich durch Kritik oder Spott erschüttern läßt?


Anonym, männlich, 22
nicht, sind ja selbst dran schuld ;)
Pragmatisch gesehen dürfte in vielen Fällen ein einigermassen fester Glaube (an was auch immer) die Einschränkung des rationalen Denkens wieder wettmachen.


Gott Gott, 34
das stimmt


Anon Nym, männlich, 14
und versuchen einen zu bekehren, behaupten dass andere religionen "falsch" sind, sich durch Bücher wie "Sakrileg" angegriffen fühlen und alles was ihnen nicht passt schlecht machen. ansonsten soll jeder glauben was er will.


Ulli Becker, 41
Ich bedaure Menschen, die sich sicher sind, dass der Typ da vorn - der mit dem wallenden Gewand mit seinem "Ora et lobora"-Singsang - das der ihnen sagen kann, was Gott von ihnen will! - Arme Narren - haben ihre Verantwortung abgegeben, ihr Recht auf wahre Freiheit verwirkt.


Robert H., 32
@Werner Höbsch
<<Die Aussage "Ich glaube an Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erde" ist Ausdruck des Vertrauens in einen Sinn und ein Ziel der Schöpfung,..>>
Na, vielleicht hat ja das Universum nur scheinbar ein Ziel. Haben Sie darüber schon mal nachgedacht? Vielleicht erscheint er für SIE nur so, als ob ein Gott alles erschaffen hätte, aber in Wirklichkeit läuft alles eben ohne Gott ab. Die Evolution hat keine Richtung. Aber durch den ständigen Wechsel zwischen Selektion und Mutation und erneuter Selektion sieht das System von außen so aus, als wäre es quasi gelenkt. Und da fallen Gläubige eben schnell rein und sehen einen Gott dahinter. Das passierte auch den Leuten damals im Heiligen Land und so entstanden die ganzen Bibel-Märchen.
Robert


Horst M. Paffen, 57
Jedem denkenden Menschen stellt sich die existentielle Frage nach sich selbst. Sie zielt auf die eigene Identität und den Sinn des eigenen Lebens. Auch wenn es gelingen sollte, sich selbst in einem rundum erfüllten Leben – was immer der Einzelne darunter verstehen mag – zu erfahren, so bleibt stets die Herausforderung des eigenen Todes präsent. Eine Möglichkeit besteht darin, sich mit dem Unvermeidlichen abzufinden, den Tod als einen end- und traumlosen Schlaf zu verstehen. Die christliche Botschaft zeigt eine andere Möglichkeit auf in der vertrauenden Hoffnung, die den Tod aus der Endlichkeit in die Unendlichkeit herausführt im Glauben an den Auferstandenen. Gewiss hat der Glaubende keine Gewissheit, aber er hat eine Perspektive für die Zukunft und im Jetzt. Und rationalistisch betrachtet: Was hat der Glaubende denn zu verlieren? Sollte er einer frommen Illusion aufgesessen sein, wird er es nie erfahren, während der Nicht-Glaubende niemals das wohlige Gefühl des Rechtgehabthabens erleben wird.
Im vergangenen Jahr habe ich nach über 40 Jahren das Christentum für mich wiederentdeckt und bin rekonziliiert (nach Austritt in die kath. Kirche eingetreten). Seit dieser Zeit empfinde ich das Wissen um mein kommendes Ende nicht mehr als Belastung. Halten Sie mich aber bitte nicht für einen Narren: Ich hege keine Illusionen darüber, dass meine lebenserhaltenden Körpersysteme beim Sterben genügend Angst und Leidensdruck erzeugen werden, damit ich mich bemühe, am Leben zu bleiben, auch wenn es beim letzten "Kampf" vergeblich ist.
Es braucht mich also niemand zu bedauern, dass ich an Gott glaube, sondern man mag sich mit mir darüber freuen. Auch mit meiner Kirche lebe ich in tiefem inneren Frieden. Wir dürfen nicht vergessen, es gibt überall solche und jene, und je höher jemand steigt, umso dünner wird die Luft, mit all den Folgen, die Sauerstoffmangel verursachen kann. Aber mal ehrlich: Verhalten wir uns selbst denn immer und überall so, wie wir es für erstrebenswert erachten? Ich habe mittlerweile viele Christen kennengelernt, und sie sind ausgesprochen nette Leute, gerade weil sie sich persönlich bemühen, ein wenig im Geiste Jesu Christi zu leben. Schaut mehr auf die Menschen im Alltagsgrau und weniger auf die farbenfroh Gewandeten - obgleich es auch da richtig nette gibt.
Ich grüße alle Damen und Herren vom Team, das diese Seiten betraut, bes. Herrn Riedl, sehr herzlich.
Horst Paffen


Ava Avatar, 15
Ja, schon war. Mir tun Menschen leid, die an Gott glauben. Ob sie nun geistig arm sind, oder ohne diesen psychischen halt nicht leben können.
Das Problem ist, dass "dieser" Gott, den ihr euch da ins paradiesische zieht nur in eurer Phantasie existiert.
Und wenn es, nur mal angenommen, einen Gott gibt, dann potentiell so unbefriedigend, dass wir lieber mit Steinen sprechen könnten.
Gott ist dann KEIN MANN MIT BART!!!!! Diese Vorstellung verabscheue ich zutiefst.
Wenn, dann ist Gott eine Macht. Und noch weniger, er ist gerade mal so viel wie die Gravitation zum Beispiel. Und da hat man es.
Das ist körperlich und geistig so unbefriedigend, dass es krank wäre, die Schwerkraft anzubeten. Jaja, aber es tun doch tausende...


Silvia Haeske, 40
Zum letzten Satz des Kommentars:"...die Ablehnung der Existenz Gottes letzlich ein Ausdruck der Zufälligkeit und auch Sinnlosigkeit des Lebens."
Dazu möchte ich mich wie folgt äußern: Warum sollte das Leben sinnlos sein, falls es nur aus Zufällen besteht? wenn Jemand nicht an Gott glaubt, wird er an sich glauben, an das System oder andere Sachen. Nicht nur der Glaube an Gott macht Sinn! Es gibt andere Dinge, die dem Leben Sinn geben- und wenn es nur die Evolution ist! Und Zufälle sind die Höhen und Tiefen (oder Herausforderungen) des Lebens!


Anonym, weiblich, 16
..weil sie in meinen Augen zu schwach sind, alleine auf den Beinen zu stehen. Ich brauche niemanden der mich führt, ich bin ich selbst. Und ich bin mein ganzes Leben ohne Gott ausgekommen und werde es weiter hin. Was ziehen die Menschen für einen Vorteil, an ihn zu glauben? Ich habe Bekannte die feste und überzeugte (überzeugt.. von was?!) Christen sind. Jedes Wochenende sind sie in ihrer Gemeinde. Ich finde es ist pure Zeitverschwendung.
Glauben Menschen an so etwas, weil sie Angst vor der Hölle haben? Weil sie Angst haben, nicht in den Himmel zu kommen? Ich habe keine Angst davor, denn ich glaube nicht an den Himmel und die Hölle. Die Wissenschaft ist für mich das einzig Logische, was viele auch mal erkennen sollten!
Die Gläubigen sagen, Gott sei allgütig und allmächtig. Wieso gibt es dann so viel Leid auf der Erde? Wenn er nicht helfen will, ist er nicht allgütig, wenn er nicht kann, ist er nicht allmächtig!
Meine Meinung ist: Nicht Gott hat die Menschen erschaffen, sondern die Menschen Gott!
..über diesen Satz sollten sich einige mal Gedanken machen!!Kommentar:
Das ist tatsächlich die entscheidende Frage: Hat Gott den Menschen erschaffen oder der Mensch Gott? Die Beantwortung dieser Frage kann keine Wissenschaft dem Menschen abnehmen. Der Gläubige wird in der Schöpfung Spuren Gottes erkennen, der nicht Gläubige Zufall und das Gesetz des Werdens und Vergehens. Die Aussage "Ich glaube an Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erde" ist Ausdruck des Vertrauens in einen Sinn und ein Ziel der Schöpfung, die Ablehnung der Existenz Gottes letztlich ein Ausdruck der Zufälligkeit und auch Sinnlosigkeit des Lebens.
Werner Höbsch


Anonym, weiblich, 16
Ich denke es sollte jedem selbst überlassen sein an Gott zu glauben oder nicht...


Anonym, weiblich, 18
... eigentlich nicht. Zumindest - in aller Regel - nicht aufgrund ihres Glaubens. Wenn ich etwas bedauere, dann eher die Art und Weise, wie sie glauben und wie sie ihren glauben leben.
Ich finde, dass jeder Mensch für sich persönlich entscheiden sollte, wie er glaubt oder eben nicht. Ich respektiere, wenn jemand sein Leben nur nach dem Glauben ausrichtet.
Aber da ich respektiere, dass sie an Gott glauben, möchte ich auch, dass meine Meinung respektiert wird. Leider ist es da mit dem Verständnis jener Gemeinschaften, die ihre Toleranz so oft betonen, ganz schnell vorbei. Solange ich mich interessiere für ihre Gemeinschaft und bereit bin, mich darauf einzulassen, bin ich willkommen. Sobald ich aber meine Meinung sage, widerspreche, zeigt sie sich von einer ganz anderen Seite.

Ich bedauere nur Menschen, die wirklich überzeugt davon sind, aufgrund ihres Glaubens etwas besseres zu sein.


Anonym, männlich, 21
bedauern würde ich nicht sagen, die Bibel wurde von Menschen geschrieben und das von Männer, warum würden sie Ihn Gott nennen und nicht anders, es gibt noch viele solche sachen wie zbs. Jungfrau Maria gebar ihr Kind oder warum sollte sexuelle sachen eine Sünde sein wenn er uns schon diese möglichkeit gegeben hat. Ich will nicht allgemein negativ denken über Leute die an Gott denken es gibt auch sehr gute sachen in der Bibel zbs. die zehn Gebote zum teil! lest mal das buch ein neuer anfang von Esther und Jerry Hicks und vergleicht es mit der Bibel und Ihr werdet feststellen das dieses Buch viel realistischer wirkt


Claudia
naja..bedauern... kann ich nich sagen....
jeder soll doch leben wie er / sie will..


Anonym, weiblich
Ich bedaure nicht alle Menschen, die an Gott glauben nur diese, die ihr ganzes Leben nach ihrem Glauben ausrichten und dabei vergessen zu leben. Man kann sein ganzes Leben nicht nach einer Vorstellung richten.


Yuen M.
Nein, Mitleid wäre besser. Es ist nur natürlich das Menschen etwas Größeres suchen. Leider ist es nicht so einfach einen Weg zu finden der zur Wahrheit führt. Sie bleiben stehen und sind zufrieden mit den Lehren die ihnen die westliche Welt bietet.


Anonym, weiblich, 18
nicht, da jeder für sich selbst einen Sinn im Leben finden muss. Auch wenn die Motive für einen Gottglauben zumeist in Frage gestellt werden können.


Jenjan Bertikud, 36
...denn diese scheinen nur an Gott zu glauben, um ihren Leben einen Sinn zu geben. Aber möglicherweise hat das Leben bereits einen anderen Sinn, der nur noch nicht erkannt wurde, einen persönlichen.
Ich finde es schade, dass diese Menschen nicht so viel Vertrauen in sich selbst haben, um eigenständig einen Sinn in ihrem Leben zu suchen. Schon die Suche nach einem Sinn im Leben, also der Weg zum Ziel, könnte das menschliche Leben sinnvoll machen.
Die Menschen, die an Gott glauben, tun dies teilweise nur, um nicht selbst nach Zielen suchen zu müssen. Gott bzw. die Kirche geben bereits einige Richtlinien vor und verleiten durch diese Vorgaben zum blinden Vertrauen...

Aus diesem Grund bedauere ich die Menschen, welche in ihrem Glauben festhängen, blind folgen und sich nicht in der Lage sehen, sich auf die Suche nach einem immanenten Sinn zu machen.
Für alle die, die an Gott glauben ohne ihn als absoluten Sinn im Leben zu sehen, freut es mich. Leider kann ich diese Ansicht nicht teilen.


Anonym, männlich, 17
Warum sollte ich solche Menschen bedauern?
Gott gibt vielen Menschen halt, ohne den ihr Leben keinen Sinn machen würde. Daher weiß ich nicht, warum ich solche Menschen bedauern soll.


Anonym, weiblich, 17
nicht.


Basti, 18
Denn so was wie Gott gibt es nicht. Wie kann man also sein ganzes Leben naiv nach einem Buch richten und ein "gottgefälliges" Leben führen, mit der Hoffnung nachher die ewige Seeligkeit gewährt zu bekommen. Man glaubt an etwas für das es keine Beweise gibt, ja an etwas, das sogar schon von etlichen Wissenschaften widerlegt wurde. Natürlich stammt der Mensch vom Affen ab und Adam und Eva waren sicher nicht die ersten Menschen auf diesem Planeten. Wie kann man sich also etwas das so offensichtlich falsch ist nur gänzlich hingeben? Lebt euer Leben Leute. Meine Meinung.


Anonym, männlich, 18
Weil sie vielleicht wirklich keinen anderen Sinn im Leben sehen als Gott, weil sie sonst nichts haben.
Vielleicht haben sie auch vorgefertigte Meinungen von der Familie oder Freunden eingenommen.
Also sind (manche) Gottesgläubige entweder stark manisch depressive Menschen oder nicht selbstständige, aufgeklärte Individuen.


Anonym, männlich, 19
Weil sie einer Illusion aufgesessen sind. Ich meine welcher vernunftbegabte Mensch kann ernsthaft glauben, dass ein Mensch ohne Hilfsmittel übers Wasser marschieren kann?!


Jay Sus
weil sie bedauernswert sind.


Anonym, männlich, 18
keineswegs.


Anonym, männlich, 18
nicht... jedem das seine...


J. B., weiblich, 18
... tu ich nicht! Jeder hat das Recht sich selbst eine Meinung zu bilden!!


Josua Baderborn, 33
aber ihn nicht verstanden haben.


Tom, 29
Weil sie sich einem Gott zugehörig fühlen der in der Bibel unmissverständlich als bösartiges Wesen beschrieben wird. Er befürwortet Sklavenhaltung, Todesstrafe, Mord, Tierquälerei (Brandopfer) und missachtet die Rechte der Frau. Seine wohl einflussreichsten Gläubigen Jesus und die Aposteln starben alle (bis auf einen) eines grausamen Todes. In Gottes Namen wurden mehr Menschen getötet als unter Hitler und Stalin zusammen. Christen beten in Wirklichkeit eine bösen, negativen Gott an.


Gisela Wisskirchen, 62
Ich glaube, dass Gott auch die Menschen, die nicht glauben können oder wollen in seinen Händen hält! Viele erfüllen den Willen Gottes einfach so ohne das sie es wissen. Und ich denke, dass ihm das schon reicht.


Veronika Fritsche, 28
schlimm ist es , daß christen sich erdreisten auf atheisten herabzuschauen, als seien es bemitleidenswerte mitmenschen. und christen sind ja auch sowas von überzeugt, das nach diesem leben noch etwas kommt und das verpassen ja die armen atheisten!!!!


Lea, 17
Kommt drauf an. Es gibt einige von ihnen die ich sogar bewundere. ich habe auch schon einige Prediger gesehen, die voller Herzblut und mit voller Energie gepredigt haben. Sie waren eher Entertainer (anders würde ja niemand zuhören). Auch wenn ich ihnen nicht unbedingt zustimme, sind ihre Predigten faszinierend, wohl weil ich auch gerne ein solches Talent hätte, die Leute so zu begeistern. ich bemitleide nur die Christen die auch bemitleidenswert sind. Meiner Meinung nach kann jeder das Glauben, was er für richtig hält (mit Ausnahmen einiger Sekten oder extremistischen Ansichten) und wenn man etwas tolerant ist.


Anonym, männlich, 17
nein das tue ich nicht, ich finde es gut wenn die menschen etwas haben an das sie glauben können und das ihnen hoffnung gibt.


Sven Anderson, 32
... und nicht mehr an sich selbst, die Angst vor Gott haben, die Leiden, weil sie meinen, das sei Gottes Wille, denen Gott wichtiger ist, als ihre Mitmenschen.


Henri, 38
Ich bedaure Menschen, die an den (christlichen) Gott glauben, da dies der Verdummung der Menschen extremen Vorschub leistet. Was ist z.B. mit "Gottes Wort" (lach), der Bibel ? Da stehen so viele Widersprüche drinn, daß man nur noch mit dem Kopf schütteln kann, daß Menschen glauben, daß das Bibelwerk von einem allmächtigen Wesen ("Gott") initiiert und geschaffen wurde. Wie ist das z.B. im 1. Mose 1, 25-27 und 1. Mose 2, 18-19 ?! Einmal wird der Mensch NACH den Tieren erschaffen - und einmal die Tiere NACH dem Menschen. Das ist doch dicht an der Schwachmatie und nur noch witzig zu sehen - sonst nix.


Lars S., 35
Manchmal sind jene Frommen schon zu beneiden, deren Welt so viel einfacher dünkt als die des "freien Geistes". Doch ihre Rückzugsorte werden kleiner, ihre überlieferte Moral stößt längst schon an ihre Grenzen, ihre Kosmologie hat seit Jahrhunderten bloß metaphorischen Charakter. Angesichts der zahlreichen Probleme bin ich dann doch froh, mich diesen Problemen unvermittelt entgegenstellen zu können - denn auf eine Krücke gestützt, die keinen Halt mehr gibt. Sicher: Das Gefühl der Geborgenheit in gleichgesinnten Gruppen, vor allem wenn sie ihren Blick 'gens Jenseits richten, lässt Viele hoffen, die Wechselfälle der Welt gingen über sie hinweg, ließen sie unversehrt. Und merken nicht, dass ihr Haus längst seines Dachs entbehrt.


Anonym, männlich, 34
... weil es sich dabei allenfalls um einen Energiestrom im eigenen Körper handelt, der von Religiösen zu "Gott" stilisiert wird... auch Liebe hat ihre Biochemie, und mehr als Liebe ist da nicht. Man kann den Energiestrom loslassen, frei sein und damit sehr beglückende Erfahrungen machen, ohne ihn deshalb einer "fremden" Wesenheit zuschreiben zu müssen. Religiöse haben letztlich Angst vor ihrer eigenen Liebesfähigkeit, die sie sich selbst ab- und "Gott" zusprechen müssen. Ein klassisches Problem psychischer Unreife und abhängigen Denkens. Menschen sind Individuen. Deswegen müssen sie sich aber weder einsam noch ungeborgen fühlen. Gut aufgehoben fühle ich mich auch so, im Leben. Und Gott brauche ich nicht zuletzt deshalb nicht, weil ich letztlich selbst "Gott" bin. Und jeder Mensch, der mir begegnet, ist ebenfalls "Gott". Und Gott nimmt allen Menschen, die an ihn glauben, "Gott". So einfach kann Freiheit und das zugehörige Lebensglück sein. Mit mir selbst, auch im Nächsten und ganz ohne "ihn", denn "er" sind wir letztlich alle. Tief erfahrene Stimmungen wie Achtsamkeit und Besinnlichkeit sind einfach nur menschlich. Gott ist unnötiger Hokuspokus, der allenfalls Probleme wie Selbstentfremdung und Dissoziation schafft. Wenn ich "Gott" Gott nenne koppele ich ihn von mir ab. Das Ich wird dann gerade gottlos und muß ständig den Gott suchen, dessen es beraubt wurde bzw. den es sich selbst abgesprochen hat. Sprache ist nun mal nicht frei von Logik und prägt das Erleben maßgeblich. Wer sich Gott "ins Haus" holt, holt sich einen ziemlichen Krampf auf allen Ebenen: geistig, emotional, und auch körperlich. Selbstwidersprüchliches spaltet... und nicht zuletzt deshalb und immer wieder: SELBST ist der Mensch!


Mirko, 23
nicht, nur die Menschen die an EUREN Gott glauben.


Anonym
denn sie haben zwar erkannt, dass "etwas" jenseits ihres Begriffsvermögens existiert, haben sich dann aber nicht besser zu helfen gewusst, als "es" in Symbole wie den Begriff 'Gott' oder Attribute wie 'ewig' oder 'allmächtig' zu verkleiden. Diese Symbole sind menschengemacht, also begreiflich, also falsch.
Sollte man das "Unbegreifliche" verehren? Ich sehe nichts was dafür, aber auch nichts was dagegen spricht. Wenn ja, so wäre die Verwendung von begreifbaren Strukturen wie der heiligen Schriften, die Verwendung von Begriffen überhaupt, bloßer Götzendienst. Der Jahveglaube der Juden (eine von tausenden von Stammesreligionen) und die Hoffnung der Jüngerschaft Jesu (eines von Millionen von selbsternannten Erlösern) haben mit dem, was sie angeblich zugänglich machen, ebensoviel gemein wie zwei Pfund Heu mit der Zahl Null.

Eine Verehrung des "Unbegriffenen" könnte, wenn überhaupt, höchstens dadurch ausgedrückt werden, dass man sich explizit weigert, ihm irgendwelche Kultursedimente als Masken vorzuhalten. Die einzige Haltung, die ich als ein wahrhaftiges Einlassen auf das "Außerbegriffliche" akzeptieren kann, ist die fundamentale Ablehnung jeder Religion und damit auch jedes so genannten Gottes.
Das kann man radikale Mystik nennen, oder radikalen Atheismus.Guten Tag,
wieso sind Begriffe, wenn sie etwas "Unbegreifliches" auszudrücken versuchen, falsch? Hier sagt das alttestamentliche Bilderverbot, dass nichts Geschnitztes, kein Bild von Gott angefertigt werden darf. Dahinter steht die Ablehnung des Götzendienstes, der sich in der Verehrung von Selbst-Gemachtem ausdrückt. Ähnlich ist es mit Begriffen, sie sind nicht selbst Gott, können aber durchaus etwas von der Sehnsucht und Ahnung - und in diesem Sinne: Wissen - ausdrücken. Ähnlich verhält es sich mit den Begriffen das Gute, das Schöne oder die Liebe. Was mich vielmehr interessiert: Was gibt Ihnen Halt und Orientierung oder halten Sie dies für verzichtbar in einem unsicheren Leben?
Werner Höbsch


Zu Ihrer Replik auf meinen Beitrag zum "Unbegreiflichen": ich erkenne an, dass religiöse Produkte (Schriften, Bilder, Rituale usw.) Versuche sein können, Annäherungen an das "Unbedingte" auszudrücken. Ich habe aber keine Sympathie für den Impuls, diese Annäherungen auszudrücken.
Sie scheinen mir, um ein Bild zu verwenden, wie der Versuch, eine Kreisfläche durch eine Reihe von Tangenten an ihrem Umkreis zu beschreiben. Viele Religionen und Philosophien haben viele Tangenten gezogen und das traurige Ergebnis ist praktisch immer das gewesen, dass sich alle Aufmerksamkeit auf die entstehenden Polygone konzentriert hat - die selten genug auch nur konvex geblieben sind.
Die Frage nach Halt und Orientierung ist der Frage nach "Gott", wie Sie es nennen, geradezu antagonistisch. Die "schlechthinnige Abhängigkeit", wie es einer Ihrer Zunft genannt hat, ist eine fundamental negative Erfahrung. Religionen, die durch die Projektion begreiflicher Strukturen auf das "Jenseitige" die Abhängigkeit zu lindern versuchen, sind in meinen Augen keine Annäherung an das "Heilige", sondern eine Verteidigung vor ihm.

Nun bestreite ich keineswegs, dass eine solche Verteidigung möglich ist. Ich finde sie nur, wie gesagt, bedauernswert, weil ich die genannte fundamental negative Erfahrung allemal vorziehe.


Rene Goll, 78
Ja (Selbstbetrug)


Silvia Haeske, 40
,die Fanatiker sind (wie Zeugen Jehovas) streng nach der Bibel sich richten - ich denke aber, dass die Botschaft eine andere ist


Jürgen Eckardt, 34
bedauer ich nicht genauso wie ich denen nicht bedauern die an Monster oder Alien glauben.


Ilona Oellers, 31
nicht!!! Ich freue mich eher darüber, weil ich denke, dass es dem Leben einen Halt und Sinn geben kann, an Gott zu glauben. Manchmal bin ich eher ein wenig neidisch, weil ich das Gefühl habe, dass manche Dinge mit einem festen Glauben einfacher sein könnten.


Silver-Aquila, 16
da der christliche Gott blinder Glauben in meinen Augen ist. Christen rieche ich aufgrund ihrer Aura meilenweit... ich habe nichts gegen sie, aber ich habe das Gefühl als würden sie sich in Watte einhüllen und die Welt noch unrealer wahrnehmen als wir es schon so mit unseren Sinnen tun.


Annette, 40
Liebe Karin, liebe weiblich 34,
ich finde, daß gerade Christen in der Lage sind Verantwortung für ihr Leben und das Leben anderer zu übernehmen. Indem sie z.B. versuchen das Gebot der Nächstenliebe zu beachten d.h. andere Menschen nicht zu verletzen, auf andere Menschen, die Hilfe brauchen zuzugehen usw. versuchen sie doch ein verantwortungsbewusstes Leben zu führen. Leider klappt es nicht immer. (Jetzt komme ich auf die Sünden zu sprechen) Wenn ich abends bete und meinen Tag noch mal vor Gott bedenke, merke ich oft, das ich mein Ziel verfehlt habe. Oft gehe ich aus Antipathie oder Trägheit nicht auf Menschen zu, die darauf warten. Aber Angst machen mir diese Sünden nicht. Glauben macht mir gar keine Angst. Es ist eher ein Ansporn es am nächsten Tag besser zu machen.
Ich hoffe, ich habe dazu beigetragen, daß Sie Menschen, die glauben nicht mehr bedauern und möchte ausdrücklich betonen, dass auch Nicht-Christen in der Lage sind ein eigenverantwortliches Leben zu führen.


Karin, 15
weil sie dadurch einiges verpassen. manche verlieren die realität aus den augen und schieben falsche (oder nicht-gefällte) entscheidungen gott in die schuhe.
meiner meinung nach sind menschen, die an gott glauben, einfach unselbstständig und können die verantwortung für ihr leben nicht selbst tragen.
oder sie suchen einen sündenbock für das, was in ihrem leben oder auf der welt falsch gelaufen ist.... "gott wollte es so...!"


Anonym, weiblich, 34
Meine Erfahrung aus dem Gespraech mit Christen ist, dass sie noch nicht einmal die Bibel kennen. Vor solchen Leuten kann ich keinen Respekt haben, denen ich als Nicht-Christin erst einmal ihre eigene Religion erklaeren muss. Zitierst du das alte Testament, kommen sie dir damit an, dass sie das ja selber nicht toll finden, dass aber das neue Testament so toll sei. Kommst du mit dem neuen Testament an "Ihr Frauen ordnet euch den Maennern unter. So gefaellt es dem Herrn.", so ist es auch wieder nicht richtig. Kommst du mit der Bergpredigt an, die ja angeblich so toll sei, dann stoesst du bei Christen sehr schnell an Grenzen, wenn es um die praktische Umsetzung geht. "Was suchst du den Splitter in den Augen des anderen, siehst du denn nicht den Balken im eigenen Gesicht?"
Weiterhin haben diese Menschen eine panische Angst, sie koennten eine "Suende" begehen und sich spaeter vor ihrem Schoepfer verantworten muessen. Diese Religion macht Angst! Dummerweise bekommt man noch nicht einmal eine Akteneinsicht in das eigene Suendenregister. Wer weiss, vielleicht findet sich ja doch etwas, das gegen sie verwendet wird...


Heinz Tischberger, 38
keineswegs. Ich halte auch die Kirche für eine förderungswürdige Institution, auch wenn ich ich nicht an ihre Lehren glaube.


Anonym, weiblich, 15
sie sind zu schwach um zu erkennen, dass gott eine erfindung der menschen ist, die den schwachen hilft sich selbst von ihrer unschuld zu überzeugen. menschen die an gott glauben verlieren den glauben an sich selbst ... SEIT EURE EIGENEN GÖTTER !!! gott ist doch nur eine ausrede, für alles, was ihr christen falsch macht !!!


Alexander Kessler, 26
weil sie nicht die Kraft aufbringen können, sich den Problemen der Realität zu stellen und sich aus der geistigen Sklaverei der Religion zu befreien.


Michael M. P. Wittmann, 47
, wenn sie diesen Glauben als Fessel sehen. Evangelium ist FROHBOTSCHAFT. Dennoch laufen viele Christen - auch Pfarrerund dergleichen - wie eingesargte muffige Depressive umher.


Lennard Foxxey, 28
...die tun mir leid. wusstet ihr, ihr sogenannten gottgläubigen, dass eure obrigen mehr menschen in den tot geschickt haben als adolf hitler! einen oder 12 oder mehr götter gibt es nicht. das ist die realität. glauben heißt nur an dich glauben.


Anonym, weiblich
Das trifft es nicht ganz. Ich finde es schrecklich, wenn Menschen so sehr fanatisch sind, dass sie andere Meinungen nicht mehr tolerieren und so für ihren Glauben töten würden. Das ist doch wirklich nicht vertretbar.


Morelle, 15
Ich bedaure Menschen, die an Gott glauben nicht, denn sie sind zufrieden mit ihrer Religion.


Anonym, weiblich, 20
Ich bedaure sie nicht, ich beneide sie.


Bettina Kaeber, 19
... weil ich denke, dass die Menschen mit ihrem Leben nicht klar kommen und sich Hilfe suchen, die sie nur bei Gott finden. Der Gedanke, man könnte womöglich selber Schuld sein an seinem Leben scheint für einige Menschen so furchtbar zu sein, dass sie sich lieber einen Gott suchen, dem sie die Schuld zuschieben und behaupten, Gott macht das für sie, er/sie leitet mich und zeigt mir den richtigen Weg. Dann sind sie schon nicht schuld wenn was schief geht, schließlich hat Gott sie ja geführt. ... einfach nur bemitleidenswert.


Anonym, männlich, 64
nicht. Ich erwarte allerdings von ihnen, dass sie mich auch nicht bedauern.


Peter Peteukus, 17
ein wenig, weil sie zu faul sind sich selbst ein bild zu machen und sich viel zu leicht beeinflussen lassen. dennoch gibt es menschen denen es hilft und für diese ist der glaube auch gut.


Max Noak, 15
weil sie ihren verstand abgeben. Ich denke nach nietzsche und anderen Köpfen der angeblichen menschlich-geistigen Erweckung, wie sie gern genannt wird, ist nach langem kritischen Denken klar geworden, das eben jene vorher formulierte These, in sich Unsinn ist. Denn schon der große Thomas von Aquin hat gewusst das es irgendwann zu Problemen kommt wenn man nur Theosophisch denkt, für ihn gehörten Glaube und Vernunft eng zusammen. Denn an Gott zu glauben ist nicht "unvernünftig" wie viel Geister mir nach oberflächlichem Nachdenken sagen wollen, weil sie meinen Gott, oder vielmehr ihr kleingeistige Vorstellung von Gott, sei nach heutigen, das heißt ihren heutigen, maßstäben nicht tragbar, da sich durch spezifische Weltsichten und wissenschaftliche Forschungen, die Welt erklärt habe. Diese Argumentik beruft sich auf einen frühren zumeist von Unwissen geprägten kindsglauben, an einen vater der auf die Welt aufpasst und nicht böses will. freilich löst sich diese sicht bei früher oder später genauer folgender Betrachtung der Welt auf, weil diese "Gottesbild" durch bloßes Nachdenken haltlos wird.
Wie gesagt ist es Vermessen und ein sehr eingegrenztes Denken wenn menschen an einem infantilen Gottesbild den christlichen Glauben aus den fugen haben wollen, und meinen ihn sei das mit der "warum-gibt es so viel-Leid?"-Erklärung gelungen. Vielmehr, so meine ich stellt sich hier ein grundproblem des angeblichen "Freigeistes" unserer zeit dar, man vermeidet das weiterdenken, dem Denken sind durch maßlose Selbstüberschätzung des Menschen Grenzen gesetzt worden, sie als solche nicht erkannt werden. meint man durch Naturwissenschaft Religion aushebeln zu können, wie DDR-Atheisten das z.B. im jugendweihebuch Weltall, erde, mensch tun wollen, indem man zum beispiel sagt menschen nahmen sich Gott um so z.B. Blitze zu erklären, so hebelt man, d.h. man versucht zu hebeln, man hebelt nicht wirklich, auch die Grundmaterie der Philosophie aus. Denn, eins zeigen die zeiten in denen wir leben, ein bloßes berufen auf die "Ratio" des Menschen auf der Basis der Naturwissenschaften ist unmöglich, denn wir stoßen irgendwann auf die Fragen die die Philosophie beschäftigen, z.B. die frage nach den "Wie" der Existenz usw.. Doch wollen wir nicht ausufern, ich möchte bloß sagen das es nicht mehr möglich ist mit den alten Leiern sich selbst zu erhöhen, denn die Nietzschen Erklärungen haben an Halt verloren, weil sie keine Antworten liefern und nie liefern werden. Das war nur ein Bruchteil dessen was ich sagen will und kann, aufgrund der Beschäftigung mit der sehr einleuchtenden Philosophie des thomas von aquin und des Aristoteles, wie des Kants, um vielleicht den engen Horizont des Denkens mancher Kritiker zu erweitern, weil nämlich bei genauem kennen des Urgrundes jüdisch-christlicher Debkweise man Gott auf einmal als logischen teil der Welt sieht, ihn zum langbärtigen Gutmacher abzustempeln ist weder Inhalt der Bibel noch Inhalt christlicher Philosophie, überlassen wir das Denken nach eingeschränkten mustern bloßer Erkenntniss den Naturreligionen oder dem Atheismus.
Max


Stefanie Cramer, 36
KEINESFALLS ! Im Gegenteil. Verantwortung an eine höhere Macht abzugeben steht in meinen Augen nicht im Widerspruch zur eigenen Verantwortlichkeit. Zwei Jahre Konfirmationsunterricht im Alter von 12 Jahren lassen mich in der Bibel nicht mehr sehen, als ein Buch, das ich verfilmen möchte...aber wahrscheinlich habe ich nur nichts verstanden.


Sandrine Gehriger, 14
Nein, überhaupt nicht. Ich bedaure Menschen, die nicht Menschen akzeptieren, dass alle nun mal anderer Meinung sind.


Anonym, männlich, 34
Nein. Es geschieht ihnen recht, sie könnten Wissen.


Ursula Mohr, 30
Nein ich finde es gut wenn man den Glauben hat und vertrauen kann.


Anonym, männlich, 18
Wenn Glauben und Religiosität aus einer gewissen Reflektiertheit und freien Entscheidung das individuelle Modell für das Leben eines Menschen sind, dann habe ich keinen Grund eine solche Person zu bedauern. Ich teile und verstehe viele Lebensentwürfe nicht, ich nehme sie trotzdem hin. Das Bedürfnis die Welt und die Menschen meinen Vorstellungen anzunähern habe ich nicht, mein Missionstrieb hält sich wahrlich in Grenzen.
Ich bedauere lediglich Menschen, denen das Pech zuteil wurde in einer Gesellschaft zu leben in der freie Entscheidung und Reflexion aufgrund der Religion nicht ohne die Gefährdung der eigenen Existenz möglich sind. Ob das nun Staaten, Stämme oder fanatisiert-religiöse Familien sind spielt keine Rolle.


Anonym
weil die Fragen die sie stellen föllig dumm sind. z.B >Warum erhört Gott unsere Gebete nicht< oder > warum gehen meine wünschen die ich zu Gott bete nicht in erfüllung<
Diese fragen kann ich denen beantworten:
Wurde Gott uns alle Träume und wünsche erfüllen hätte dass leben keinen Zweck. Dass Leben besteht aus Problemen, mit diesen Problemen müssen wir alleine zu recht kommen. Stehlt euch mal ein leben ohne Problem, Veranwortungen und ohne Gefühle vor.
>SCHREKLICH ODER<


Robert, 31
... , da die meisten religiösen Aussagen an Lächerlichkeit, logischen Trugschlüssen und schlichtweg Ignoranz kaum zu übertreffen sind. Weder können Religionen schlüssige Antworten auf die existentiellen Fragen des Lebens geben ( die für viele sicherlich der Hauptgrund für den Glauben sein mögen ), noch braucht ein vernunftgeprägter Mensch die Religion als moralische Kontrollinstanz.
Für die einfacher gestrickten Individuen unter uns mögen die Moralvorstellungen des Christentums Grund genug sein an der Kirche festzuhalten, und das kann ihnen schließlich niemand verbieten. Doch wer für sich wirklich
beanspruchen kann des rationalen Denkens fähig zu sein, kann niemals gesunden Verstandes sein, wenn er ernsthaft die christlichen Vorstellungen zu den existentiellen Dingen des Lebens annimmt.
Es ist schlichtweg ein Denkfehler anzunehmen dass die Existenz eines Gottes eine Antwort auf die Frage nach der Entstehung des Universums ist - die einfache Frage nach dem Ursprung Gottes selbst entlarvt dies als eine Scheinantwort. Die meisten Christen werden wahrscheinlich damit antworten, dass Gott keinen Urpsprung BRAUCHT und schon immer dagewesen ist - ist dies in IRGENDEINER WEISE eine schlüssigere Antwort als einfach zu anzunehmen, dass das Universum selbst keinen Ursprung BRAUCHT ? Da wir Teile des Universums sind können wir nur etwas über die Naturgesetze aussagen, die innerhalb herrschen, z.b. dass alles einen Urpsrung hat. Anzunehmen dass es sich mit dem Universum als Ganzes genauso verhalten muss, ist nicht logisch.
Die Gründe für den Erfolg der Religionen liegen auf der Hand: Den meisten Menschen genügt es, eine ZUFRIEDENSTELLENDE Antwort auf Fragen wie den Ursprung des Menschen zu bekommen, anstatt nach den WAHREN Antworten zu suchen, auch wenn diese vielleicht in keinster Weise angenehm klingen mögen. Es ist einfach ein Wunschdenken irrational ( wenn überhaupt) denkender Menschen, die nicht akzeptieren wollen oder können dass sie einmal sterben werden und dass ihr Leben keinen sinn BRAUCHT, was die Religionen überleben lässt - wer sagt dass man sich den Sinn des eigenen Lebens nicht selbst definieren kann ? Ich brauche dafür kein überirdisches Wesen das mir sagt dass ich von meinen "sünden" loskommen muss.
Die Menschen haben anscheinend panische Angst vor dem Tod und sehnen sich deswegen nach ewigem Leben.Sie wollen wissen wie es ist nicht zu leben ? Sie haben bereits einmal nicht gelebt ! Denken sie daran wie es war bevor sie geboren wurden, so sieht ihr Tod aus.
Kein Wunder dass gerade die einfältigsten Menschen und diejenigen, die nichts haben der Religion zum Opfer fallen. Wenn ich an das Christentum denke, fallen mir alte Männer in Kleider ein, die Leute mit Wasser bespritzen weil ihr "überirdisches Wesen" das verlangt - Nichts als ein Haufen Wahnsinniger mit schizophrenen Wahnvorstellungen über allmächtige Wesen, ewiges Leben und Leute die übers Wasser laufen ... fangt an selbst zu denken und überlasst das, was euch erst zum Menschen macht, nämlich das DENKEN, nicht anderen, schon vor tausenden Jahren gestorbenen Menschen, die davon nichts verstanden haben.


Denise Gasthaus, 28
...und ich bedaure diejenigen, die Gottes Gegenwart nicht fühlen können! Ich könnte ohne seine Gegenwart nicht existieren!


Robert, 31
[Werner Höbsch]:
"Trauernde, die Angehörige und Freunde verloren haben, haben sich zum Gebet versammelt."
Und diese haben nicht bedacht, daß es ja eigentlich der Gott war - wenn sie schon daran glauben - der das auch zuließ, daß so etwas passiert. Wo ist das die so viel gepredigte Liebe? Das wäre ja, wie wenn eine Mutter ihre Kinder auf die Straße setzt und dann den Lastwagenfahrern die Schuld gibt oder meint, sie wolle ihren Kindern eben nicht die freie Entscheidung nehmen. Pervers, das christliche Menschenbild.


Anonym, männlich, 42
wenn Sie nicht in der Lage sind Epistemologie und Ontologie zu unterscheiden.


Dennis S., 28
...da sie (fest) an eine Figur glauben, die sich teiggesichtige, alte Männer in einem Anfall von Grössenewahn ausgedacht haben.


Anonym, weiblich, 40
Obwohl selbst Atheistin, käme mir eine derartige Arroganz nie in den Sinn. Zu meinem Bekannten- und Freundeskreis gehören zahlreiche gläubige Menschen, sogar eine Ordensfrau. Ich akzeptiere ihren Glauben, sie meinen Nichtglauben, obwohl letzteres offenbar schwerer fällt. Beeinträchtigt aber die Freundschaften nicht.
Schlimm finde ich allerdings einen Missbrauch des Glaubens gerade einfacher Menschen im Dienste der Macht ("Opium für's Volk").


Tim Gebensleben
Nein, ich bedaure sie nicht, ich beneide sie sogar für den Grad der Ignoranz, den sie fähig sind aufzubringen, um ein Leben mit Hoffnung zu führen. Ich kann das nicht, würde es jedoch gerne können.


Anonym, weiblich, 66
die nicht an gott glauben.


Tilo Klaas, 49
nicht. In den Vereinigten Staaten sind Studien veroeffentlicht worden die Glaeubige und Nicht-glaeubige in mehreren Lebenbereichen verglich. Die Ergebnisse waren verblueffend:
Glaeubige leideten weniger unter seelischen Krankheiten wie Depression und innerlicher Unruhe.
Glaeubige hatten bessere Ehen
Glaeubige lebten laenger und waren gesuender.
Zyniker koennten nun behaupten das gleiche Ergebnis kaeme heraus wenn Menschen an etwas anderes glauben wuerden. Dem koennte man entgegenhalten das es unmoeglich ist eine gleich tiefe Verbindung wie mit Gott zu haben.
Ich habe im Internet mehrfach die Leidensgeschichten von einzelnen Soldaten der 6.Armee gelesen,(nur jeder vierzigste Soldat kehrte in die Heimat zurueck),die unter unbeschreiblichen Zustaenden in russischer Kriegsgefangenschaft litten,(Hunger, Kaelte, Krankheit) arbeiteten und ueberlebten. Diese Soldaten schrieben, dass sie nur durch ihren tiefen Glauben an Gott ueberlebten und eventuell wieder in die Heimat kamen, waehrend um sie herum viele Kameraden umkamen.
Es bleibt jedem Leser dieses Forums selbst ueberlassen wie er/sie darueber denkt, aber wenn es diesen Maennern geholfen hat zu ueberleben, dann muss man zumindest darueber nachdenken was Glaube besonders in den dunkelsten Stunden eines Lebens bewirken kann.


Michael U.
Hallo Dirk,
ich bin durch Gott geheilt worden. Internetsexsüchtig und Workaholic war ich, jetzt nicht mehr. Durch Gottes handeln.
Viele Grüße Michael


Armin, 25
...überhaupt nicht. ich kenne aber so viele unterschiedliche christen bzw. anhänger versch. konfessionen, die sich in zentralen punkten dermaßen unterscheiden, dass mir eine vernünftige entscheidung, wer denn nun "recht hat" unmöglich scheint. die vielzitierte "einheit in der vielfalt" halte ich für eine floskel... nicht alle philosophien können gleichzeitig wahr sein!


Mario, 15
ohne gott leben geht nich? ihr habt einen an der waffel...wie geht das leben MIT gott?! ihr klammert euch an etwas das euch halt und kraft geben soll!? so ein schwachsinn,wo war euer alles liebender gott,bei all den katastrophen,als all die menschen gestorben sind...liebt er die menscheit so sehr das er sie vernichten will? und glaubt ihr er erfüllt eure gebete? glaubt ihr mit ihm ist es besser? was ist das für eine religion,die den leuten reingeprügelt wurde,und wer nicht dran glauben wollte,wurde um gebracht!? seit ihr auf so was stolz?! warum richtet ihr euch nach etwas,dass ihr weder sehen,noch riechen,schmecken,fühlen oder sons was könnt?! gott ist eine erfindung der menschheit,um vor problemen davon zu laufen und sich in seiner "geborgenheit" und "liebe" zu verkriechen und nie wieder rauszukommen...ich glaube an das leben,an den tod,an das gute und das böse im menschen.Kommentar:
Zunächst einmal: Ich finde es nicht angemessen, wenn Menschen, die an Gott glauben, beschimpft oder als dumm hingestellt werden.
Die Frage nach Gott stellt sich in Situationen wie angesichts der großen Flutkatastrophe besonders eindringlich. Zwei Bemerkungen hierzu: Ich kann nachvollziehen, wenn der Glaube von Menschen angesichts von Leiden zerbricht. Klagen, Anklagen gegen Gott sprechen nicht gegen den Glauben, sondern können auch Ausdruck des Glaubens sein. Aber ich sehe auch dass Menschen in diesen schweren Situationen Halt im Glauben finden. Trauernde, die Angehörige und Freunde verloren haben, haben sich zum Gebet versammelt. Und nicht nur Christen. Darin kommt ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass der Tod nicht das Ende ist. Eine neue Seite greift Ihre Frage auf, wie geht das Leben mit Gott: www.gott-glauben.de
Werner Höbsch


Dirk W., 33
Der Glaube an einen Gott brachte bei weitem mehr Unheil als Nutzen. Viele Menschen sind in unzählbaren Kriegen im Nahmen einer Gottheit umgebracht worden. Mir ist aber kein einziger Fall bekannt, wo auch nur irgend jemand Heilung durch Gott erfahren hat.


Herbert Ferstl, 44
Mal simpel ausgedreuckt: Bisher konnte mir noch niemand aus dem Dunstkreis zahlreicher religioeser Gemeinden/Gemeinschaften der GLAEUBIGEN - egal welcher Konfession/Religion - irgendeinen trifftigen Grund nennen, warum ich an irgendeinen Gott (oder gerade an ihren) GLAUBEN sollte.
Natuerlich waere dieser GLAUBE der Versuch, meiner Existenz einen absoluten, tranzendenten Sinn zu geben. Aber wozu? Meinem Dasein gebe ich persoenlichen, indivuduellen Sinn und dadurch Halt. Und es gibt (und gab) unzaehlige Menschen, die die Illusion theistischer Religionen beiseite legen und trotzdem ein ethisches Leben fuehren. Diese Menschen werden von humanistischen Idealen und moralischen Werten inspiriert. Ohne normative, goettliche Gebote und unter Gebrauch ihres Wissens um „gut" und "schlecht" kultivieren sie eine tiefgehende Wertschaetzung fuer ein "anstaendiges Leben", einschliesslich eines Gefuehls von Gemeinschaft mit anderen Menschen, und sie haben sich sozialen Diensten, der Wohlfahrt und der Gerechtigkeit hingegeben. Generationen saekularer Erdenbewohner haben entdeckt, dass das Leben reich an unzaehligen Moeglichkeiten (Prinzip der Zirkularitaet, Heinz von Foerster) und daher sinnvoll ist. Obgleich nichtreligioes, haben diese Menschen nie aufgehoert, sich um das Wohlergehen anderer zu sorgen, und haben auch ebenso moralische Werte und ethische Prinzipien im Alltag ihres Lebens nicht verleugnet. Und diesen Menschen fehlt es an gar nichts. Sie haben auch nicht das Gefuehl der Christen, ihnen gehe was ab, wenn sie nicht an einen Gott GLAUBTEN (zumnindest versuchen viele GLAEUBIGE, uns A&A`s das GLAUBEN zu machen). Es gibt eine hohe humanistische Motivation fuer ethisches Verhalten. Humanistische Ethik basiert primaer auf des Menschen eigener Vorstellung von „gut und schlecht" und ist, wie die theistische Moral, so alt wie die westliche Zivilisation selber. Sie ist das Bemuehen, eine rationale Grundlage für ethisches Verhalten zu geben, das staendig kritischer Untersuchungen ausgesetzt und daher nicht absolut normativ ist (Sokrates). Diese Humanistische Ethik findet ihre urspruenglichen Anregungen in z.T. vorchristlichen, griechisch-roemischen Texten und Denkern, besonders in der Philosophie der Sophisten, Platons, Aristoteles`, Epikurs und Epiktetos. Die grossen Weltreligionen - und nicht nur die - kann man meines Erachtens generell auf drei Grundfunktionen reduzieren: 1. Sie erklaeren die Welt auf ihre Art und Weise, respektive deren Entstehung. 2. Sie bieten ethische Richtlinien zur Lebensfuehrung an, die meist normativ sind.
3. Sie offerieren oft dubios-transzendente Heilsversprechen fuer die Zeit nach dem Tod - fuer egozentrisch orientierte Menschen, die unbedingt nach dem Tode weiter existent sein wollen.


Anonym, weiblich, 32
Nein! Ich bedaure nur die Menschen, die meinen, hinter den Grenzen der Wissenschaft würde nichts existieren, und die überhaupt keinen Glauben an irgend etwas jenseits dieser Grenzen haben.


Stefan Lehmann, 22
Ich bedauere Menschen, die ohne Gott leben müssen.


Christian Dittmann, 49
nicht, denn dieser Glaube ist wichtig. Ich bedaure, daß wir Menschen uns für so kenntnisreich halten, alles verstehen zu müssen. "Geheimnis des Glaubens...", wie wahr, denn wir können nicht alles verstehen. Wer rechnet denn mal eben e=mc2 vor. Das gilt erst recht in der Philosophie/Religion.
Ich könnte das vorrechnen, aber ich kann Gott nicht kognitiv verstehen, ich kann Gott erfahren.


Anonym, weiblich, 35
Nein! Auch wenn ich es lange Zeit getan habe. Mittlerweile bewundere ich Sie das sie einen solchen Halt gefunden haben. Jeder kann selbst entscheiden was für ihn gut ist.


Jürgen Schneider, 40
nicht, jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. Ich denke, daß viele Menschen psychisch labil sind, und aus diesem Grund durchaus einen "Gott" benötigen, um einen Teil ihrer Verantwortung, ihre Hoffnungen u.s.w. auf diesen "imaginären Gott" abzuwälzen (zu projizieren ), um einen psychischen Halt zu haben. Ich denke weniger gebildete Menschen sind für "Gott" , "Religion" u.s.w. viel emfänglicher als gebildete Menschen.


Alexander Schratt, 42
weil sie einer Illusion, wirklich religiöse Menschen sogar der Illusion ihres Lebens aufsitzen Si werden es erst nach dem Tod merken - bzw. eben nicht merken.


Sabine Stuth, 38
... nein ich beneide sie. Sie können glauben und sind zufriedener!


Anonym, männlich, 22
...weil sie Angst vor allem Unbekannten haben. Der Mensch fürchtet das, was er nicht versteht. Daher wird Allem, was ihnen unbekannt oder unmöglich scheint, ein Gottescharakter zugeschrieben. Aber der Glaube an Grenzen motiviert die Menschen dazu, alles bis zu diesen Grenzen zu erfassen. Das Wissen, dass einige Dinge in dem uns beobachtbaren Universum unmöglich sind, macht erst andere Dinge möglich.


Charlotte Sophie, 17
weil sie schwach sind. Zumindest stark gläubige Menschen, die ihr gesamtes Leben nach der Bibel ausrichten, sind schwach- Menschen, die nur an "eine Art höhere Macht glauben", sind durchaus zur Stärke fähig, aber Fundamentalisten, mit denen ich einige Erfahrung habe (sie Post Scriptum) sind im Grunde ihres Wesens schwache Menschen, die etwas brauchen, an das sie sich klammern können und zu dumm sind, um eigene ethische Vorstellungen zu entwickeln- deshalb halten sie sich sklavisch an die Grundsätze irgendeiner Religion.


Matthias Lehner, 23
, weil ihnen die tiefere Erkenntnis noch nicht zugegen ist, die ihnen hilft, eigene Denkentwürfe des Seins zu entwickeln, bzw. von den Naturwissenschaften logisch erklärte Denkentwürfe für glaubhafter zu halten.


Jürgen Naarmann, 48
wenn ihnen ein Gott vorgegeben wird, der bei Ihnen ist aber Blind sein soll für den Rest der Welt. Entweder gibt es Gott oder es gibt ihn nicht. Aber den Gott, den wir uns selbst stricken wollen, den gibt es garantiert nicht. Gott lebt und das sollten wir uns bewusst machen. Wenn wir es uns bewusst machen würden, dann könnten wir uns doch jeden Tag, jede Stunde, jede Minute mit Gott durchs Leben bewegen. Nein, wir gehen in die Kirche und machen eine Stunde Gedenkfeier an einen gestorbenen Gott, den wir bedauern und betrauern und hoffen, dass es uns besser ergehen möge als ihm. Wenn wir jede Minute mit Gott unterwegs wären dann könnten wir Sonntags in die Kirchen gehen und feiern und ihm danken, für unsere gute Woche, die wir mit ihm erleben durften. Was machen wir? Gehen in die Kirche und beklagen uns, dass es uns so schlecht geht und bitten um den Segen und dann, dann soll Gott uns aber bitte bis nächsten Sonntag wieder in Ruhe lassen.


Anonym, männlich, 32
Nein, ich beneide Gläubige eher. Sie brauchen den Tod nicht zu fürchten und finden Trost im Gespräch mit ihrem Gott.


Philipp, 26
, wenn sie in einem konfessionellen Gefängnis leben, von Dogmen reglementiert werden (dabei gibt es die absolute Wahrheit gar nicht), ständig Angst vor der Rache ihres Gottes verspüren. Ich bedaure sie, wenn ihr Weltbild dazu führt, dass anders denkende Menschen in dieser Welt keinen Platz haben. Und außerdem bedaure ich sie dafür, dass sie in Kirchen gehen. Ich bekomme Beklemmungen an diesen Orten, gar Depressionen in Kirchen, es sind so freudlose, tote Orte, das Kreuz gibt mir den Rest. Ich bedaure fromme Menschen dafür, dass ihnen das eigene Denken abgenommen wird.


Winfried, 41
Ich bedaure Menschen, die an Gott glauben nicht.
Jedoch ist mir eine Religiösität, so wie sie beispielsweise Albert Einstein in seinem Glaubensbekenntnis beschrieben hat (siehe http://www.einstein-website.de/glaubens.htm) deutlich sympathischer, als religiöse Menschen, welche einen Personenkult um Jesus Christus und Vereinsmeierei in der Kirche betreiben.


Anonym, männlich, 15
Ich bedaure Menschen, die an Gott glauben, wenn sie sich in ihrem Leben von religiösen Vorstellungen einengen und verblenden lassen, oder versuchen, anderen Menschen ihren Glauben aufzuzwingen.


Anonym, weiblich, 15
Ich bedauere Menschen die nicht an Gott glauben! Ich meine wer soll das alles gemacht haben???????????????


Ines Schmidt, 15
ganz bestimmt nicht!!!!! Das ist das einzige für das es sich zu Leben lohnt.


JS, weiblich, 14
nein überhaupt nicht. ich sehe ein dass menschen etwas brauchen an das sie glauben können um einen halt in ihrem leben zu finden.


Jörg Weigel, 61
nicht und finde es durchaus menschlich an etwas oder jemanden zu glauben, der in Not hilft. Zumal wenn Vattern weggestorben ist. Tja, wo bleibt das eigene Selbstbewusstsein?


Julika-Janina Wulf, 19
weil sie nicht wissen, dass er sie verlassen wird...


Jan, 27
weil sonst so vernünftige menschen etwas unsinniges glauben ohne das es einen einzigen beweis dafür gibt.


Anonym, weiblich, 34
nicht. Nur wenn sie ihn personifizieren und glauben, er macht und entscheidet schon alles gut und richtig für sie. Das finde ich sehr naiv und auch sehr einschränkend.


SDGm, 20
überhaupt nicht weil sie den Sinn ihres Leben gefunden haben.


Falk Bender, 20
nicht, weil jeder das Recht hat zu glauben was er will. Das bedeutet jedoch auch das jeder das Recht hat nicht zu glauben so wie ich.


Anonym, weiblich, 54
ich bewundere Menschen, denen Gott allgegenwärtig ist. Ich wünsche mir einen kindlichen Glauben.


Marco, 21
weil jegliche denkraster die man sich auferlegt falsch sind.


Anonym, weiblich, 21
Ich bedaure sie nicht, aber ich stehe ihnen oft etwas hilflos gegenüber. Je nachdem wie fundamentalistisch sie eingestellt sind, kann ich nicht einmal mit ihnen diskutieren. Alles, was ich sage, wird mit dem Totschlagargument "So steht das in der Bibel" in den Boden gekloppt.


Michael, 18
nicht! da es für sie durchaus richtig und gut sein kann an gott zu glauben, nur sollten sie mir auch das recht zugestehen, nicht zu glauben.


The Crow, 25
da sie ihre eigene Kraft erst durch eine höhere, transzendentale Kraft glauben erhalten zu haben.


Anonym, weiblich, 54
ja


Anonym, weiblich, 16
Sie haben glaub ich einen weniger freien Willen, da sie sich etwas von einem "Hirngespinst" sagen lassen.


Günter Rupp, 70
Weil völlig desinformiert.


Anonym, weiblich, 55
Ich bedaure Menschen, die nicht an einen Gott glauben.


Sebastian Schrottenbach, 17
ich bedaure sie nicht. jeder soll an das glauben was er für richtig hält.


Harry Wagner
nicht. Ich wünsche den Dialog, Auseinandersetzung. Ich verabscheue Fundamentalismus und Dogmatismus sowohl bezüglich als auch ausserhalb von Religionen.


Trude, 35
nicht weil sie aus dem Glauben leben und es damit oft genug sehr schwer haben in unserer Welt ihren Glauben zu vertreten und zu rechtfertigen. Bin leider oft genug selber so einer der diese Menschen "Rom sehen lässt"
diese Menschen glauben ja das gefunden zu haben auf das wir Besucher dieser Seiten insgeheim hoffen das zu finden.
Andersherum bedauere ich die Ordensleute und Priester das Sie aufgrund ihres Glaubens den sie Sicherlich sehr ernst nehmen auf das Schönste in der Welt nämlich eine eigene Familie verzichten müssen! Ist das der Glaube wert?


Oliver, 31
:-D
"Diese Seite ist nicht gedacht für die Selbstgewissen, die Zweifellosen, die Glaubensfesten." - Also auch nicht für die Macher der Seite, die sich offenbar der Existenz und Eigenschaften besagten Gottes doch recht gewiss zu sein scheinen?


Tine, 23
Das ist ein Klischee. Kann es nicht auch sein, dass Sie Menschen bedauern, die nicht an Gott glauben. Oder wie sind sonst die Missionierungsbemühungen um Ostdeutschland zu deuten?


Anonym, weiblich, 35
eigentlich nicht sondern bewundere die, die unverblümt zu Ihrem Glauben stehen und sich dazu öffentlich bekennen was in der heutigen Zeit doch sicherlich oft sehr schwer ist.


Anonym, männlich, 56
eigentlich nicht. Denn getreu dem Motto: jeder soll nach seiner Fasson selig werden, maße ich mir das nicht an. Allerdings lehne ich eine Vereinnahmung durch die Kirche ab. Staat und Kirche sind und bleiben getrennt. Und welcher Glauben ist der rechte ?! Ich erinnere mich an die Ringparabel.


Dieter Uhl, 58
An Anonym männlich 34
*Allerdings bedauere ich diejenigen, die unter den Gläubigen zu leiden haben und hatten. Glaube ist immer mit Gewißheit verbunden. Ein zweifelnder "Glaube" heißt Vermutung und bisher hat die Vermutung noch niemanden gequält oder getötet. Die Gewißheit hingegen sehr wohl. Der Gläubige ist sich seiner Sache sicher und in diesem Moment gibt es eine klare Grenze zwischen Wahrem und Falschem. Nicht nur die Religionsgeschichte ist voll von den Gewißheiten die dazu führen das Menschen glauben ein Recht zu haben andere Menschen zu quälen oder zu töten. Ich habe Angst vor Gläubigen Menschen denn, je nach Ausprägung ihres Glaubens, ist Intoleranz das Damoklesschwert über den Köpfen der Ungläubigen. Ich würde mich sehr viel wohler fühlen, wenn die Menschen nicht Glauben sondern vermuten würden und sich dessen bewußt sind, daß ihre Vermutung auch völlig falsch sein kann.*

Werter Herr, ich frage, spüren Sie nicht, daß Sie sich kollosal widersprechen? Der Glaube ist mit Gewißheit verbunden. Ein zweifelnder Glaube kann demnach nicht auch Glaube sein. Er ist zwangsläufig kein Glaube, weil er sich der Betroffene ja nicht sicher ist, ob das so ist, wie er meint. Der wirklich Gläubige wird niemals zur Gewalt greifen, wenn seine *Wortgewalt* nicht ausreichen sollte. Gewalt geht im Einzelfall nur von Ungläubigen aus, die ihre bibelfremde Philosophie über die heile biblische Lehre gestülpt haben.


Anonym
habt ihr auch eine positive Seite FÜR GOTT?
Ich bedauere mich, weil der Weg schwerer ist! aber inhaltsvoller! smile

Wir haben nur positive Seiten. Dies ist eine davon. Sie versucht mit Menschen in Dialog zu treten, die ihr Leben - warum auch immer - OHNE GOTT gestalten. Und genau dieses WARUM interessiert uns und das WIE. Wir wollen nicht belehren, sondern verstehen, wir suchen den Dialog mit den Suchenden und Fragenden , mit Leuten, denen Gott abhanden gekommen ist oder in deren Leben er nie aufgetaucht ist oder keine Rolle gespielt hat.
Diese Seite ist nicht gedacht für die Selbstgewissen, die Zweifellosen, die Glaubensfesten.

Bernhard Riedl


Thomas Kesselring, 41
jepp, denn sie werden verfolgt wie Jesus.


Stefan, 34
Ich bedauere sie nicht. Aber ich habe den Eindruck, dass Religion, wie andere Ideologien auch, den Blick für natürliche menschliche Werte wie die Gleichheit der Menschen trübt. Fundamental-ideologische Personen neigen dazu, Menschen in Wertvolle (die dazugehören) und Wertlose (die nicht dazugehören) einzuteilen.


Fritz Kronberg,63
NEIN, diese Menschen besitzen einen Halt, an den sie sich in verzweifelten Situationen klammern können, auch wenn ihnen das natürlich objektiv keine Hilfe bringt.


Beate Menzel
Ich bedaure sie nicht, aber ich kann sie nicht ganz für voll nehmen. Wie kann ein klar denkender Mensch sich zu so einem Weg verführen lassen?


Anonym, männlich, 15
denn sie sind nicht in der Lage, ihr Leben selber zu führen und eigene Entscheidungen zu treffen. Sie brauchen immer einen Festhaltepunkt und können sich nicht von der Gruppe lösen um ihre wirkliche eigene Meinung zu äußern.


Anonym, männlich, 24
keineswegs


Anonym, männlich, 32
wenn sie ihn als Richter sehen, für den man übermenschliches leisten soll.


Wolfgang Aurbach, 71
Das kann nur sagen, wer sich selbst und seine Grenzen nicht kennt.


Heiko, 19
nicht. Nein - das wäre dann doch recht anmaßend.


Anonym, weiblich, 32
Nein - ich bedauere nur Menschen, die sich nicht ernsthaft mit religiösen Dingen beschäftigt haben und für sich keine Entscheidung (dafür oder dagegen) getroffen haben.


Mark W. Beinker, 35
Das stimmt nicht. Wer an einen Gott glauben will, soll es von mir aus tun. Manchen Menschen scheint es zu helfen. Warum sollte mich das stören? Nur sollte niemand versuchen, mich zu missionieren.


Anonym, männlich, 39
Dieser Satz ist arrogant! Warum formulieren Sie die Frage so. Muss ich als Atheist intolerant sein? Ich diskutiere sehr gerne mit religiösen Menschen; wenn ich auch eine andere Weltsicht habe als sie. Oft sehen wir die Dinge sehr ähnlich. Und beide tragen wir das Risiko, dass der jeweils andere Recht hat!


Anonym, männlich, 69
weil sie, wenn sie sich nicht wenigstens von (anderen) esoterischen Kräften "gehalten" fühlen bedauernswert arme Wesen sind.


Anonym, männlich, 34
nicht. Allerdings bedauere ich diejenigen, die unter den Gläubigen zu leiden haben und hatten. Glaube ist immer mit Gewißheit verbunden. Ein zweifelnder "Glaube" heißt Vermutung und bisher hat die Vermutung noch niemanden gequält oder getötet. Die Gewißheit hingegen sehr wohl. Der Gläubige ist sich seiner Sache sicher und in diesem Moment gibt es eine klare Grenze zwischen Wahrem und Falschem. Nicht nur die Religionsgeschichte ist voll von den Gewißheiten die dazu führen das Menschen glauben ein Recht zu haben andere Menschen zu quälen oder zu töten. Ich habe Angst vor Gläubigen Menschen denn, je nach Ausprägung ihres Glaubens, ist Intoleranz das Damoklesschwert über den Köpfen der Ungläubigen. Ich würde mich sehr viel wohler fühlen, wenn die Menschen nicht Glauben sondern vermuten würden und sich dessen bewußt sind, dass ihre Vermutung auch völlig falsch sein kann.


Nika, 42
nein das würd ich nie tun, ich bewundere die menschen die an gott glauben und ihren glauben auch öffentlich leben, ich find es super!!


Carita Rübschläger, 39
Nein, wenn Sie daraus Lebensenergie schöpfen ist es Ihre persönliche Entscheidung auch wenn ich manchmal bemerke wie einige Menschen sich dahinter verstecken, Gott hat das wohl so gewollt; dann finde ich das bedauerlich.


Petronius Arbiter, 46
... nicht im geringsten. jeder sucht sich dort halt, wo er ihn finden möchte.


Anonym, männlich, 24
Weil sie wie unmündige Kinder geblieben sind, denen jemand von oben sagen muss, was sie zu tun oder zu lassen haben. Denen kann ich nur folgendes sagen: Lebt für euch und nicht für euer Hirngespinst.


Ingrid Decker, 69
Jeder glaubt an einen Gott, an SEINEN Gott, an einen Ersatz-Gott, wie Körper, Sport, Arbeit, Oberflächlichkeit (Unterhaltung), Flucht vor der Stille. Jeder Mensch in jeder Kultur hat sein Bild von Gott und doch ist es nur ein Schöpfer? Unnennbarer!


Frank, 26
weil diese Menschen total unter dem Druck leben, das da jemand ist, der immer auf sie "schaut" und "schaut" ob sie alles so machen, wie es das Buch der Regeln sagt. Sonst kommen sie in die Hölle. Uhhh wie schrecklich.
Und nur weil sich das mal ein gelangweilter Spinner ausgedacht hat und das ein paar Leute gut fanden. Wie dumm. Ich finds einfach lächerlich und würde mir wünschen, das diese Spinner, die sich diesen Dreck ausgedacht haben, auf ne andere Idee gekommen wären. Vielleicht, das alle Menschen gleich sind und zusammen halten müssen! Das kein Mensch etwas grundlos töten darf. Und das diese Erde niemanden gehört und wir Menschen die Natur respektieren und pflegen müssen, und nicht zerstören! Der liebe Gott pflanzt nämlich keine neuen Regenwälder an, säubert unsere Meere, reinigt die Luft und schliesst das Ozonloch, damit wir nicht die absolute Klimakatastrophe bekommen und alle verbruzzeln. Er baut auch nicht die Tiere nach, die die Menschen ausgerottet haben.
Der liebe Gott heilt keine Krankheiten und gibt armen hungernden Menschen was zu essen. Die Spinner hätten sagen sollen das Hilfe nie was kosten darf. Medizin und Nahrung müssten umsonst und reichlich für alle Menschen auf der Erde da sein. Und nicht Gold und Diamanten das Leben auf Erden bestimmen.
Das einzigste was der Der liebe Gott kann, ist für Sachen gerade zu stehen, wo sich kein anderer Schuldiger findet oder finden darf.
Und man kann schöne Verbote aussprechen und sagen:" Das will Der liebe Gott nicht. Wenn du das machst kommst du in die Hölle!"
Uhhh wie schrecklich
Willkommen im 21.Jahrhundert, es lebe das Schicksal!!
Die Antwort von Werner Höbsch:

Guten Tag,
für Ihre Mail danke ich Ihnen, auch wenn ich dem Inhalt nicht zustimme. Ihre Ansicht, dass Menschen, die an Gott glauben, unter Druck stehen, beruht vielleicht auf persönlichen Erfahrungen, kann aber nicht verallgemeinert werden.
Warum bezeichnen Sie Menschen, die eine Glaubensorientierung haben, als Spinner? Wissen Sie, dass Sie damit verletzen?
Die positiven Inhalte, die Sie nennen, - Gleichheit aller Menschen, das Verbot zu töten, die Verantwortung für die Erde - sind gut biblisch und christlich.
Dass Menschen sich selbst die Hölle schaffen, wenn sie das Leben und die Lebensgrundlagen zerstören, erleben wir in diesem und haben wir im vergangenen Jahrhundert erlebt. Nicht Gott straft, sondern der Mensch straft sich selbst.
Eine Frage habe ich an Sie: Woher nehmen Sie Ihre Orientierung und Werte im Leben?

Mit freundlichen Grüßen
Werner Höbsch


Guten Tag Herr Höbsch,
ich hätte nie geglaubt auf meine Meinung eine Rückmeldung zu bekommen. Ich habe nicht die Menschen, die eine Glaubensorientierung haben, als Spinner bezeichnet. Das haben sie falsch verstanden. Die bedauere ich nur. Ich habe die Leute als Spinner bezeichnet, die sich das alles, mit Religionen und dem drumherum ausgedacht haben. Die, die behaupten das jemand in den Himmel kommt oder in die Hölle. Ich meine die Leute, die z.Bsp. die Märchenbücher Bibel und Koran geschrieben haben. Hätten die damals was anderes reingeschrieben, dann würde heute die Welt vielleicht friedlicher aussehen. Oder finden sie es normal, wenn Religionen ihre Gläubiger mit einer Bombe um den Bauch losschicken, oder sich religiöse Volker gegenseitig abschlachten. Das alles nur wegen Gott. Egal welcher, die haben für mich alle Dreck am Stecken. Sogar der größte Staatsmann der Erde geht mit Gottes Wille in die Schlacht und das im Jahr 2003. Und zu Ihrer Frage, woher ich Orientierung und Werte im Leben nehme. Ganz einfach. Was passiert, passiert. Entweder ist man selber Schuld, dann muß man mit leben, oder es ist einfach passiert, dann muß man auch mit leben. Ich suche nie Schuldige und bitte niemanden den ich nicht persönlich kenne um Hilfe, sondern gehe einfach weiter. Orientierung würde ich bei mir mit Lebenstrieb und Überlebenswillen bezeichnen. Alles was ich tue, tue ich aus meinem freien Willen. Und dafür steh ich auch selber gerade. Es nützt nichts ewig rumzuheulen , wenn mal was nicht klappt, etwas sich verändert oder etwas schreckliches passiert. Man muß immer das Beste aus jeder Situation rausholen. Meine Werte im Leben definiere ich als normale Ansichten. Das sind die positiven Inhalte, die ich Ihnen schon mal genannt habe, und die Sie als biblisch und christlich bezeichnen. Für mich sind das rein menschliche Ansichten im Jahre 2003, die uns von Tieren trennen. Ich glaube Sie verstehen nicht, was ich meine, wenn ich sage, das diese ganzen Religionen der Menschheit nur schaden. Ich habe schon als kleiner Junge immer gedacht, dass Kirche nur "Volksverarschung" ist. Entschuldigen Sie den Ausdruck. Ich glaube eher an Aliens als an irgendeinen Gott. Sie leben wahrscheinlich schon Ihr Leben lang mit Ihrer Religion. Ich kenne so was nicht. Bei uns zu Hause hat man immer nur daran geglaubt, was man sehen, fühlen, schmecken und riechen kann. Und so werd ich auch weiter leben. Meinetwegen soll jeder glauben, woran er will, aber ich weiß, wenn es so weitergeht, dann wird die Welt ein schnelles Ende nehmen. Ansonsten wünsch ich Ihnen noch alles Gute.
Mit freundlichem Gruß
Frank


Michael Esser, 44
um sich dadurch abzugrenzen, um damit vorgegebenen Definitionen den Vorrang vor eigener Erfahrung und rituellen Handlungen vor eigener Initiative zu geben.


Toby
Im Grunde verhält es sich doch so: dass alle(!) Ansichten, Wahrheiten und Erfahrungen von Gottes Anwesenheit uns auf seine ureigene Gestalt und Erscheinung hindeuten: auf die Gemeinschaft aus der man kommt, von der unsere Identität geprägt ist und der man sich voll zugehörig fühlt.
Deswegen bin ich des festen Glaubens:
Christenheit sei unser Herr
"Und Er schuf sie zu seinem Bilde"


Randolph Sternberg, 45
nicht, jeder glaubt an etwas und das ist auch gut so. Aber es gibt einen Unterschied zwischen Gott und Institutionen wie der katholischen Kirche die sich anmaßen Gott zu vertreten. So hat Jesus sich auch für Prostituierte eingesetzt, aber ein Kardinal Meissner verurteilt Drogensüchtige und Homosexuelle ...Kein weiterer Kommentar! Millionen sterben an AIDS, der Papst verurteilt Kondome ...kein Kommentar! Jemand in der Kirche widerspricht dem päpstlichen Diktat, schon wird er exkommuniziert ...Kein Kommentar. Wer wahrhaftig an Gott glaubt kann nicht an die Kirche glauben. Kirchen sind von Menschen geführte Institutionen wie z.B. der ADAC (gelbe Engel), sonst nichts. Die christlichen Kirchen haben im Namen Gottes gefoltert, getötet ..Millionen mussten ihr Leben lassen. Nein die Kirche hat kein von Gott verbrieftes Recht ihn zu vertreteten. Warum muss es den Gott sein oder Jesus und nicht Buddha oder Mohammed? Warum glauben denn viele in Deutschland an Gott? Hautgrund: sie wurden in Deutschland geboren. Wären Sie im Iran geboren, glaubten Sie an den Islam, wären Sie in Indien geboren ..usw. Es gibt wahrscheinlich tausende von Institutionen die behaupten Gott in Ihrer Weise zu vertreten. Welche davon ist denn wahrhaftig vertretungsberechtigt? Meine Antwort: keine davon! Wenn es Gott gibt dann offenbart es sich jedem einzelnen und jeder sollte seinen Weg und seinen eigenen Glauben finden. Kein Mensch sollte sich von anderen Menschen egal wieviel Weihrauch diese verteilt, Kirchen, Kardinäle diese hat, seinen Glauben vorschreiben lassen. Solange es Menschen gibt wie Kardinäle oder Päpste die in gotteslästernder Weise behaupten Sie seien Vertreter Gottes, ist ein Versicherungsvertreter mir 1000mal lieber. Den jeder Versicherungsvertreter ist ehrlicher als der Papst: der Versicherungsvertreter ist tatsächlich von seiner Versicherungsgesellschaft zu deren Vertretung legitimiert, der Papst jedoch und alle seine Kardinäle nicht!


Björn Skorge, 21
Ich bedaure Menschen, die an Gott glauben, nicht. Jeder hat das Recht auf seine eigene Konzeption von Sinn und Unsinn der Persönlichkeit, der Erde und des Universums. Ich bedaure höchstens Leute, die sich vor den Qualen der Hölle fürchten oder wegen ihrem Glauben Schuldgefühle haben.


Anonym, weiblich, 26
Ich beneide Menschen, die wirklich glauben können.


Anonym
und Ihren Glauben nicht zur Gewissheit machen, denn der Geist Gottes ruht in jedem von uns, Er wird aktiv in der hingebungsvollen Offenheit unseres Herzens und Stille unseres Geistes.


Maik O., 26
nein, wieso auch? ich glaube selbst nicht daran, aber wer's braucht. soll jeder nach seinen möglichkeiten glücklich werden!


Anonym, männlich, 21
tu ich absolut nicht denn diese menschen sind wahrscheinlich eher für andere da als für sich selbst, sie sind nicht solche egoisten.


Flagg Randall, 20
weil sie nicht sie selbst sind. Dumpfes Dienen einem Kult und einer Götze (bzw. dreien) mag einen Menschen zwar (offensichtlich) befriedigen, ihn aber im gleichen Maße von der Wirklichkeit entfernen.


Anonym, männlich, 26
nicht. Jeder sollte so leben wie es ihm gefällt und wenn es Menschen gibt, die dadurch an Stärke und Zuversicht gewinnen finde ich das fantastisch.


Martin Erren, 33
...überhaupt nicht. Ich bedaure auch keine Kinder, die an den Weihnachtsmann glauben.


Mike
da ich diese Leute als unreife, unkritische, unvernünftige, in letzter Konsequenz feige Individuen betrachte.


Spock, 26
..., weil sie nie wirklich gelernt haben, eigenständig zu denken. Sie babbeln immer nur das nach, was ihnen die Kirchen vorbeten, oder was sie in ihrem Elternhaus gelernt haben.


Anonym, männlich, 17
Zumindest solche, die anderen des Glaubens wegen töten (siehe 11. September, etc.) oder jene, die auch einfach nur anders DENKENDE, LIEBENDE, LEBENDE usw. diskriminieren und ihren Glauben als einzig wahr darstellen (siehe www.kath.net) usw.


Anonym, männlich, 20
kein bisschen, es gibt menschen denen gibt ER halt, doch andere werden von der Familie zum glauben aufgezogen, das nenne ich ein erzwungener glaube. Jeder der zu einer anderen Glaubensrichtung "überläuft" ist danach gläubiger.


Norman Thomas, 23
...an welchen auch immer. Ich beneide ihre Naivität!


Anonym, männlich, 30
Ich bedauere nur Menschen, die an Gott glauben, wenn sie dadurch unglücklich sind. Als Hilfsmittel, um die eigene Unzulänglichkeit oder/und aller Menschen zu akzeptieren, mag der Glaube jedoch taugen. Der Glaube muß nur ein Leben lang anhalten.


Anonym, männlich, 43
und in ihm nicht das finden, was sie sich von ihm erhoffen und in ihm suchen. Sie erfahren die größte Ent-täuschung ihres Lebens. Eine Enttäuschung, an der sie innerlich zerbrechen können.


Christian, 17
Sie sind alle deine KinderReligion
Nur ich, ich kleiner Sünder
Ich bin nicht dein Sohn
Ich glaube nicht an Eure Worte, ich bin doch nicht bekloppt
Denn wer keine Angst vorm Teufel hat, braucht auch keinen Gott.
(zitat: böhse onkelz)

Man sollte sich doch die frage stellen warum sollte ich an einen Gott glauben, wenn all das böhse in der Welt geschiet, warum wenn die welt nicht perfeckt ist und warum wenn ich nicht perfekt bin ...

Ich bedaure Menschen die an Gott glauben, weil ich denke das sie in ihrem leben sonst keinen Halt finden als ihn . Sie hoffen das sie irgendwann "erlöst" werden, doch ich bin der überzeugung das es nicht so sein wird,desshalb geniese ich lieber mein Leben und denke nicht zu oft an das was danach kommt. Ich will nicht irgendwann aufwachen und bemerken das sich mein Leben um einen Gott gedreht hat der nicht existiert.


Stefan Martens, 26
Schön, dass es diese Kategorie auch gibt!
Sie beschreibt exakt meine Meinung!
Orientierung, Halt oder Antworten? Sicherlich menschliche Grundbedürfnisse und der Grund für Kirchen und Religionen!
Die primitivste Form alle menschlichen Fragen zu beantworten ist die Christliche Kirchen Dogmatik! Nicht zu verwechseln mit der Lehre Jesu!
Wo komme ich her=von Gott
Wo gehe ich hin=zu gott
Wer bin ich = Gottes Geschöpf
usw.
Mal davon abgesehen, dass die Kirchliche Dogmatik völlig schizophren ist( siehe PS) ist die fixierung auf eine Lehre und eine Wahrheit dem menschlichen Geist unwürdig!
Hat Jesus etwas falsches gesagt? Nein!
Hat es den Budda, Lao Tse, Arjuna oder aber Heraklit? Ich denke nicht!
Ist es nicht moralischer "das Gute" um seiner selbst willen zu tun als für eine himmlische Belohnung!
Ist es nicht Aufgabe des menschlichen Geistes das richtige für sich zu finden als es zu übernehmen? Wir können über das metaphysische mit unserem begrenztem Verstand nichts Aussagen, das räumt Platz ein für den Glauben. (Kant)
Einen Glauben hat jeder Mensch, selbst wenn es der Vorteil für sich selbst ist. Meiner Meinung ist der Glaube an einen bestimmten Gott und seine Lehren (unter den tausenden den die Menschen geschaffen haben) sicherlich nicht das Minderwertigste, aber von dem höchstem ist er genauso weit entfernt.
Wenn ich handele und versuche "richtig" zu handeln muss ich alles vor mir rechtfertigen. Je mehr ich versuche richtig zu handeln desto härter und erbarmungsloser fällt später mein Urteil aus! Wozu brauche ich da noch eine Rächerinstanz im Himmel?
Je gerechter mein Handeln ausfällt desto besser fühle ich mich! Wozu brauche ich da jemanden der mich Belohnt?
Ich stehe noch nicht auf der Stufe Gott getötet zu haben! Aber er liegt schon schwer verletzt vor mir! Ich "hoffe" und "glaube" daran, dass ich die Stärke besitze im nicht wieder auf die Beine zu helfen!


Anonym, weiblich, 49
Ja, denn wo liegt dann der Sinn im Leben?


Moritz Kahlke, 18
...denn nur wer zu schwach ist, braucht in seinem Leben einen Führer.
Meiner Meinung nach gibt es zwei Arten von gläubigen Menschen: Solche, die nur in die Kirche gehen, weil wir in einer christlichen Demokratie leben und die es nie anders erlebt haben und überhaupt nicht hinter den Werten der Kirche stehen, und solche, die, warum auch immer, an die Werte der Kirche glauben.
Ich kann mich allerdings keiner dieser beiden Gruppen anschließen, denn die christliche Kirche ist für mich reine Geldmacherei. Mittlerweile ist die Menschheit so weit fortgeschritten, dass wir das alle sehen sollten.
Die Kirche hat sich in der Vergangenheit zu viel erlaubt, die "Bekehrung" der Germanen, die Kreuzzüge, die Hexenverbrennungen, die Ausbeutung des "kleinen Mannes".
An den Gott der Kirche kann ich also nicht glauben, die Bibel ist für mich ein Buch, dass durch Geschichten und Legenden zu etwas gemacht wurde, was es nicht ist.
Und blinder Glaube tut einfach niemandem gut. "Gottes Wege sind unergründlich." Da steckt zu wenig Konsens dahinter.
Menschen, die sich verzweifelt an solch eine Illusion klammern, erleben irgendwann ein böses Erwachen.
Ich sage nicht, dass ich nicht an Gott glaube, ich glaube daran, was ich sehe, rieche, höre, schmecke, fühle und verstehen kann. Wenn mir jemand beweisen kann, dass es ein höheres Wesen gibt, dann glaube ich das, wenn mir jemand das Gegenteil beweisen kann, dann glaube ich auch das.
Im Endeffekt ist es müßig darüber nachzudenken, denn unser Leben geht weiter, ob es nun alles vorbestimmt ist, ob wir gelenkt werden, ob wir einen freien Willen haben und jede Handlung eine individuelle Konsequenz beinhaltet...
Ob Schicksal, Glück, Pech, eine höhere Macht. Das werden wir erst wissen, wenn wir gestorben sind, und bis dahin möchte ich mein Leben unbeeinflusst von anderen Menschen nach meinen eigenen Vorstellungen genießen. Ich möchte frei sein. Die Kirche gibt mir dieses Gefühl nicht.


Jens, 24
Durch meine Wissenschaftliche Grunderziehung kann ich mir nicht vorstellen, wie Gott sei oder ist. Ich selber habe noch nie in meinem Leben einen realen und fassbaren Beweis für Gott gefunden.
Deshalb finde ich, daß Menschen die an Gott glauben in gewisser Weise die Zeit verschwenden, die ihnen zum Leben gegeben ist. Diese Lebenszeit könnte für sie mehr sein als Glaube in Gott - sie könnten weit mehr über Welt und sich selbst lernen, erfahren und erkennen.
Ich respektiere Menschen in ihrem Glauben an Gott - aber ich bedauere sie auch.