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25 | 11 | 2017

 

Gott ist mir nicht begegnet ...

 

Anonym, weiblich, 17

 

außer in Menschen die mir gesagt haben er ist da, seitdem ich ein Kind bin höre ich diese Geschichten über ihn. Aber wenn ich explizit frage: "Gibt es Gott?" bekomme ich die Antwort: "Das kann dir keiner sagen, aber das macht den Glauben aus". Die wertvollsten Dinge auf dieser Welt sind unsichtbar, das weiß jeder, aber ich denke mir doch das man mitbekommt das sie da sind/das man sie fühlen kann. Ich würde so gerne in Gott vertrauen! Ich würde so gerne in der Gewissheit leben, dass es jemanden gibt, der den Überblick behält über mein Chaos und mich sicher durch es begleitet. Nur ich habe Angst meine Hoffnung in den falschen zu setzen, es ist schließlich ziemlich dumm an etwas zu glauben, das nicht existiert?

 

 

Anonym, männlich, 45

weil es ihn nicht gibt!!!!

 

 

Eva, 60

obwohl ich ihn suche ich bete manchmal und sage ihm zeig dich doch bitte aber mit mir will er wohl nichts zu tun haben.

Ich weiß nicht genau was glauben eigentlich heißt, ich hoffe zumindest sehr sehr sehr, daß er existiert

 

 

Anonym

weil er zu übernatülich dafür ist.

 

 

Thomas, 29

Bisher ist alles Theorie und Erzählung von übernatürlichen dingen

 

Giese, männlich, 36
würde heissen, das Leben ist mir nicht begegnet - was soll das für einen Sinn ergeben?

Tut mir Leid für alle Post-Aufklärer, offensichtlich sprechen wir alle von verschiedenen Dingen.

Sich heute noch einen verdienst an der menscheit einholen zu wollen, indem man darauf hinweist, dass gott kein alter mann mit weißem bart ist, halte ich für tendenziell albern

 

 

Annika, 27

nein noch nie.

 

 

Anonym, männlich, 24

stimmt

 

 

Anonym, weiblich, 22

kann ich nicht einmal sagen, weil ich oft gebetet habe als ich dem Tod nah war und dann ein Licht in mein Herz kam.

 

 

Bright, männlich, 48

denn der Weihnachtsmann oder die sieben Zwerge sind mir ja auch noch nicht begegnet.

 

 

Anonym, männlich, 20

man kann sein Leben auch selbst in die Hand nehmen.

 

 

Atheist

Wenn jemandem Gott begegnet, so ist die Wahrscheinlichkeit für eine psychologisch bedingte, subjektiv-romantische Verklärung der halluzinierten "Begegnung" sehr hoch.

Wenn jemand einen rosa Elefanten sieht, erwartet man von demjenigen doch auch mehr Beweise, als seine pure Behauptung.

 

 

Josef Wörmann, 57

Die Frage sougeriert daß es Gott gibt, ich Ihn aber nicht sehen kann. Sie ist Hochmütig.

Sie könnten Fragen: "Was bedeutet für sie das Wort Gott".

Ich kann weder sagen daß es Gott gibt noch kann ich sagen daß es Ihn nicht gibt. Aber...

Beschreiben Sie mir Gott dann kann ich Ihnen sagen ob ich dieser Beschreibung begegnet bin.

Was machen die Beiden nachfolgenden Sätze mit Ihnen:

Gott schuf den Menschen nach seinem Bild und Gleichnis.

Der Mensch schuf Gott nach seinem Bild und Gleichnis.

 

 

Anonym, männlich, 62

So wie einem auch jede andere literarische Erfindung nicht außerhalb des literarischen Feldes begegnet, tun das Götter ebenfalls nicht.

 

 

Udo Kykillus

Mir wurde schon als Kind die katholische Glaubenslehre mit allen Zaubereien (Wunder) eingeimpft und entfernte mich mit zunehmendem Alter von dem Götterglauben. Ich lebe seitdem glücklich und unbeschwert ohne Sündenangst und auch nicht als gewissenloser Geselle, was die Kirche oftmals ungläubigen unterstellt.

 

 

Bernd Nowotny, 68

weil mir noch niemand begegnet ist, der so ist, wie das, was man mir über Gott gesagt hat.

 

 

Paul, 47

weil es keinen Gott gibt.

 

 

Anonym, männlich, 23

weil ich es bin, der doch ist.

 

 

Anonym

Mir ist bisher viel Schönes im Leben begegnet, aber auch vieles, das nur trügerischer Schein war. Die Religionen, auch die katholische Religion, und auch alle Gottesvorstellungen mit denen ich bisher konfrontiert wurde, zähle ich zu zweiterem.

Gottesvorstellungen sind mir viele begegnet, so viele, dass man bemerken kann, dass über nichts so leichtfertig Unwahrheiten erzählt werden, als über Gottesvorstellungen: aber so ist das eben mit dem Glauben, der zur Glaubensgewissheit mutiert ist; so ist das mit Wortspielereien: wenn man sich unbewußt schon fast klar ist, das man einer Unwahrheit aufgesessen ist - dann beginnt man nun von Glaubenswahrheiten zu fantasieren, als ob eine Unwahrheit dadurch "wahrer" würde, dass man sie von der Wahrheit zur Glaubenswahrheit umetikettiert.

Und das munificentissimus deus, hat der Papst, durch den heiligen Geist inspiriert, im Status der Unfehlbarkeit verfasst, so dass der Schwarze Mann, der Allmächtige, und auch Peter und Paul ganz böse werden, wenn man es wagt, diesen Unsinn auch nur anzuzweifeln.

Oh ja! Gottesvorstellungen sind mir viele begegnet! Und auch einige Legenden über "Gottesmütter", die zu Heiligen oder noch mehr, deklariert wurden.

Der Weg zur Wahrheit dagegen, steht einem gebildeten Europäer himmelweit offen, weil es nämlich nur eine Wirklichkeit gibt. Aber einige Steine muss man, wenn man diesen Weg beschreiten will, schon zur Seite schieben.

Einer davon ist die Legende der christlichen Werte, die es zu einer Frage der Moral machen, an eine Illusion zu glauben. Oder zumindest zu einer Frage des Sinn des Lebens an einen kerygmatischen Nihilisten der Legende zu glauben, welcher das Sein auf etwas Illusorisches in einem nicht existenten Jenseits projiziert.

Gottesvorstellungen sind mir viele begegnet. Und auch viel Schönes. Oder soll ich lieber sagen viel Göttliches? Es bleibt dann nur eine Frage offen, wer was als göttlich wertet.

Wahr ist nun aber nicht das, was man als göttlich wertet, sondern die Tatsachen. Daher ist Jesus (welcher eigentlich?: der historische, der synkretische, oder der des Johannesevangeliums, oder gar der katholische) keine Wahrheit!

 

 

Olga, 25

Wie soll er mir auch begegnen? Wer kommt überhaupt auf die Idee zu sagen "Gott ist mir begegnet"? Man kann doch auch nicht sagen "Luft ist mir begegnet" oder "Schwerkraft ist mir begegnet".

Meine Erziehung hat mir keinen Bezug zu Kirche, Religion oder Gott gegeben und darüber bin ich so unendlich froh! Ich habe nämlich weder Zügel noch Scheuklappen bekommen und konnte deshalb frei und unvoreingenommen um mich blicken und die Welt erkunden um zu sehen, dass es kein solches Ding wie Gott gibt. Man braucht ihn also nicht zu suchen und man kann ihm auch nicht begegnen, aber man kann ihn auch nicht verlieren, ihn loswerden, ohne ihn leben. Es geht einfach nicht, eben weil er da ist, genau wie Schwerkraft da ist. Einfach so. Die Menschen, die behaupten, ohne ihn zu leben, beachten ihn einfach nicht, diejenigen, die von ihm enttäuscht wurden, haben sich selbst in ihren Erwartungen enttäuscht, wer ihn verloren hat, hat versucht festzuhalten, was nicht festzuhalten ist.

Gott ist mir nicht begegnet und er wird mir auch nie begegnen, aber ich kann mich in Gott fallen lassen. Nicht in dem Sinne, dass er mich auffangen wird, wie es einige Kirchen vielleicht gerne sehen möchten, es entspricht eher einem freien Fall. Was aber ist ein freier Fall anderes als ein Flug, der geleitet wird von der Schwerkraft? Ich weiß nicht, ob mein Text für Menschen, die es gewohnt sind in europäisch rationalen Denkmustern zu denken, verständlich genug ist. Wenn jemand versteht, was ich damit sagen will, freut mich das, wenn nicht, tut es mir leid. :)

Übrigens haut es auch mich bei meinem freien Fall ständig gegen herumfliegende Felsbrocken , ich zertrümmere gelegentlich meine Nase an irgendeinem fremden (Dick)schädel und ich bin mir ziemlich sicher, irgendwann bricht auch mir etwas das Genick. Aber es ändert nichts daran, dass ich weiter fallen werde, dass ich mich der Schwerkraft nicht entziehen kann.

 

 

Anonym, weiblich, 30

Die Bezeichnung "Gott" als Konzept einer höheren Persönlichkeit erscheint mir unwahrscheinlich. Eine höhere Persönlichkeit ist mir tatsächlich auf keine Art bisher begegnet. Was nicht bedeutet, dass ich nicht etwas Ungewöhnliches zu spüren in der Lage bin. Begegnungen solcher Art hatte ich durchaus. Doch wäre ich vorsichtig, dies für einen "Gott" zu halten. Ich denke, es gibt schlichtweg Dinge, die sich unserer wissenschaftlichen Erschließung bisher entzogen haben, die wir spüren, aber nicht einordnen können.

 

 

Anonym, weiblich, 30

Habe ihn einfach nicht getroffen. Manchmal, wenn ich Musik von Johann Sebastian Bach höre, denke ich, oh, das ist so schön, da könnte etwas göttliches/himmlisches sein, mehr als das rein irdische.

 

 

Anonym, männlich, 41

... weil ich es nicht einmal bemerkt hätte.

 

 

Fritz, 54

weil es ihn nicht gibt.

 

 

Anonym, männlich

Ich bin mir sicher, Gott ist bereits auf die Erde gekommen und lebt als Mensch. Er wird sich demnächst wie Jesus durch Wundern offenbaren ...

 

 

La

und ich bezweifele ob er uberhaupt existiert.

 

 

Kathrin

...da ich mir noch nicht sicher bin ob ein Gott existiert.

 

 

Jelena

weil ich nicht sagen kann, wie es ist Gott zu begegnen.

 

 

Jay

weil gott nicht eine person ist die jeden auf der strasse begegnet sondern nur eine idee des menschen ist. Nur der glaube an gott laesst gott existieren.

 

 

Oliver, 17

nein ist er auch nicht, ich glaub auch nicht das ich ihn jemals begegnen werde.

 

 

Anonym T

weil er so wie Chuck Norris ist... man findet ihn nicht, er findet dich

 

 

K.

...weil ich noch auf der Erde lebe. Ich glaube, dass ein normaler Mensch, ohne heilige etc Auserwählung, im Leben Gott nicht begegnen wird. Vielleicht begegnet man Gott erst nach dem Tod, vielleicht auch gar nicht...

 

 

Daniela Zitzelsberger, 25

kann ich so nicht sagen.. vielleicht ist er mir begegnet und ich konnte es nicht wahrnehmen? aber die Gegenwart einer höheren Existenz wie Gott habe ich nie gespürt.

 

 

Daniel, 25

da mir eine fiktive Peron nicht "begegnen" kann.

 

 

Anonym, weiblich

"gott" hat mich zum überzeugten atheisten werden lassen... wie sollte ich das in frage stellen ?....

 

 

Michael Bernast, 51

jemand, der mit größter wahrscheinlichkeit nur eine fiktion ist, könnte niemandem begegnen, und wenn, dann nur als vorstellung von etwas... die frage müßte fairerweise lauten : "ist gott oder etwas gottähnliches schon einmal einem lebewesen begegnet, welches dies mit zweifelsfreier sicherheit mitteilen könnte?"

 

 

Micha, 35

...weil sämtliche "Gotteserfahrungen" naturalistisch erklärbar sind und zum großen Teil auf Selbstsuggestion und der regressiven Weigerung, die eigene Endlichkeit zu akzeptieren, beruhen.

 

 

Ralph Saathoff, 37

...denn die christliche Vorstellung von dem "Gott" ist nur ein menschlicher Versuch biologische Funktionen zu erklären, die vor 2000 Jahren nicht erklärt werden konnten.

 

 

Niklas D., 16

Nun, ich muss persönlich sagen, dass mir Gott noch nie begegnet ist. Sicherlich kann man in jedes Phänomen irgendein Eingreifen eines höheren Wesens hineininterpretieren und glauben, man habe Gott getroffen. Aber diese "Treffen" werden bzw. können nicht mit rationalen Argumenten begründet werden, sondern nur mit emotionalen. Was ist denn wahrscheinlicher? Etwa das Eingreifen eines höheren Wesens oder eine Simulation meines Gehirns? Manche Menschen haben auch rosa Elefanten oder Einhörner erlebt, diese werden dann dank solcher Erfahrungen für verrückt erklärt; während Menschen mit Gotteserfahrungen plötzlich eine große und emotionale Tiefe besitzen. Warum dieser Unterschied? Beim Thema Wunder halte ich es mit dem niederländischen Philosophen Baruch Spinoza: Alle Wunder sind wissenschaftliche Phänomene, die wir noch nicht erklären können. Vielleicht ist Gott selbst ( wenn es ihn denn gibt) selbst ein wissenschaftliches Phänomen, was wir bisher noch nicht erklären können. Allerdings dürfen solche Erlebnisse beim besten Willen nicht als stärkstes Argument für den Gottesglauben propagiert werden, wie es mein Religionsbuch getan hat. So müsste auch jede Elvis-Erfahrung ein starkes Argument für seine Existenz sein.

 

 

Stefan K., 28

Weder in Kirchen noch anderswo hatte ich irgendwelche Erlebnisse, die ich auf göttliches Wirken zurück führte. Ich fand naturalistische Erklärungen.

 

 

Anonym, männlich

aber die Vorstellung von Gott ist mir aufgedrängt worden.

 

 

Anonym, männlich, 32

...sonst würde ich mich daran erinnern. Ich kenne auch niemanden, dem er begegnet ist.

 

 

Gunter Veet, 67

nicht einmal auf dem Mosesberg...

 

 

Ronaldiny, 51

Natürlich ist mir Gott nicht begegnet, wenn das der fall wäre könnte ich darüber nicht mehr Reden oder schreiben. Denn kein Mensch kann Gott gesehen und dennoch leben. Gott ist Almächtig und wer seine Herlichkeit sieht kann dies nicht überleben.Ps:19:1;off.21:23

 

 

Heidrun, 58

doch, fast jeden Tag - in Medien, Diskussionen, Bildern.....

 

 

Carsten, 42

nicht nur mir nicht, wohl niemandem! Ich persönlich kenne niemanden, der mir bisher glaubhaft machen konnte, ihm sei Gott begegnet.

 

 

Thomas Bietz, 47

.. wenn Freunde und Verwandte starben. .. als Naturkatastrophen ohne Gnade

 

 

Peter Backfokus, 52

in den wenigen ungewöhnlichen Erfahrungen, die ich in meinem Leben bisher machen durfte. Letztlich ließ sich alles darauf zurückführen, dass sich mein Hirn in jeweils einem seltenen Zustand befand, der durch äußere Einflüsse oder Erlebnisse induziert war, den zu verstehen es keiner Vorstellung von einem höheren Wesen bedarf. Stress, Alkohol, Drogen, Trieb, Verliebtheit, Krankheit können dazu führen, dass man die Welt so verändert wahrnimmt, als wenn eine normalerweise nicht erfahrbare Macht von außen auf mich einwirkt. Aber diese Macht sitzt in mir drin.

 

 

Jonathan Straub, 20

Doch, ich denke schon. Ein paar Mal.

 

 

Michael Rauch, 65

kann ich für mich nicht behaupten. Doch das ist selbstredend davon abhängig, was ich als "GOTT" verstehe

 

 

Ludwig, 72

ich wurde katholisch erzogen. aber es gelang mir nie, einen echten glaube zu haben. zweifel waren eigentlich schon immer vorhanden. so vergingen viele jahrzehnte, ich ging zur kirche, weil es in der gemeinde halt so üblich war, aber richtig beten, das war nie der fall. seit ich rentner bin, lese ich sehr viel, auch kirchenkritisches. und da gingen mir endgültig die augen auf. ich bin mir sicher, dass es keinen gott gibt, zumindest nicht den, der uns von der kirche aufgeschwatzt wird. ich halte es mit dem evolutionären humanismus siehe michael schmidt-salomon. um ein guter mensch zu sein, braucht man keinen gott und keine religion, noch weniger eine kirche.

 

 

Marco, 44

vielleicht habe ich ihn auch einfach nicht erkannt. Ich denke, bei so vielen Ungerechtigkeiten, die es auf der Welt gibt und den kleinen und großen Problemen die jeder hat, sollte doch irgend jemand diesem ominösen Wesen begegnet sein.

 

 

Claudia Martelli, 44

..., nicht wirklich. Aber ich habe früher erlebt, wie es ist, das zu glauben: es ist wunderschön, sich in einer universellen Liebe aufgehoben zu fühlen.

 

 

Siegfried Vocasek, 70

... aber Menschen aller Art, und ich hab ihre Probleme kennengelernt, meine eigenen durchlebt, und das w e i ß ich nach Jahrzehnten: Es macht Sinn, auf Gott zu vertrauen, Sinn für mich ebenso wie für das Zusammenleben ...

 

 

Anonym, männlich, 40

... im Konfirmandenunterricht wurde mir stets eingeschärft, ich müsse nur kräftig zum Herrn Jesus beten und dann werde er mir schon antworten. Er hat es nicht getan. Ich würde mich freuen, wenn es anders wäre, doch so ist es.

 

 

Edgar Nönnig, 58

ja

 

 

Alexander Krampe, 42

Was soll das?

 

 

Anonym, weiblich, 28

weil er für mich nicht existiert

 

 

Anonym, männlich, 34

da die Bibel sagt, Gott hat den Menschen nach seinem Abbild geschaffen. Die katholische Kirche hat mir seit klein auf verkauft, der Mensch ist von Natur aus böse. Der einzige, der nicht böse war, war Jesus Christus. Wir sind im gleich außer in der Sünde. Wir haben keine Chance, nicht zu sündigen Da wir alle mit unseren vorbestimmten Sünden Abbilder Gottes sind, ist Gott zwangsläufig böse.

 

 

Ines Blum, 28

weil es ihn entweder nicht gibt oder aber ich ihm völlig gleichgültig bin

 

 

Norbert Schnitzler, 50

und auch sonst niemandem. Sie schreiben ja selbst recht vernünftig distanziert: "Auf zwei Weisen kann Religion entstehen: Menschen glauben, das Wirken einer heiligen Macht unmittelbar zu erleben (so etwa die Jünger in Jesus Christus), und geben ihre Erfahrung an andere weiter. Oder Menschen (so etwa Konfuzius) schließen aus ihrer Erfahrung der Welt auf das Wirken heiliger Macht, und andere Menschen stimmen dem zu." Religion entsteht also durch Menschen. Atheisten und Katholiken sind sich weitgehend einig, wenn etwa die Entstehung des Glaubens der Mormonen oder Scientologen erklärt werden soll, selbst beim Islam sehen wir gemeinsam wahrscheinlich nur Menschenwerk (wenn es auch schon lange zurück liegt). Die antike Götterwelt der Griechen und Römer, der Ägypter und Mesopotamier können wir locker als Reaktion auf unerklärliche Phänomene rational erklären, aber für gläubige Menschen ist immer Schluß, wenn die eigene Religion so erklärt werden soll. Das ist etwa so, als ob man überall grüne Blätter mit Photosynthese erklärt, nur nicht im eigenen Garten.

 

 

Volker, 40

weil mein gehirn keine gotteserfahrung generiert

 

 

Anonym

doch, aber nicht in allen Menschen und auch nicht in allen Menschen der heutigen Kirchen.

 

 

Felix

Gott ist mir noch nie begenet, ich hab zwar gebetet und hab mich sozial angerschirt und so aber das einziege was ich gesehn habe war das ich mir bescheurt vorgekommen bin.

 

 

Willi Hogel, 38

weil er im himmel lebt

 

 

Anonym, männlich, 36

weil ich in meinem scheiß Leben nie Glück hatte, weil alles von Anfang an zum Scheitern verurteilt war.

 

 

Peter

Stimmt.

 

 

Ulrich, 48

...als ich ihn immer wieder bat, dafür zu sorgen, dass "er" (der Freund meiner "Mutter") mich heute NICHT vergewaltigt. Ein ganzes Jahr lang bat ich ihn, es gab wohl wichtigeres zu tun....

 

 

Johannes Paulus, 39

Weil Gott im Sein ist und ich im Werden. Jesus hat das Werden überwunden und ist so ins Sein gelangt. Kaum einem Menschen kann das gelingen.

 

 

Lars, 40

nur in den Geschichten. . . aber auch in den schönen Gesichtern einiger Menschen

 

 

Anonym, weiblich, 20

Als mein Bruder und mein Vater vor 1 Jahr durch einen Unfall von uns gegangen sind.

 

 

Andre Aengels, 28

weil ich nicht an ihn glaube, und weil ich ihn nie wirklich angerufen habe.

 

 

Christoph Kuropka, 29

weil es ihn nicht gibt. ich brauche keinen gott und suche nicht nach ihm, weil die idee von einem gott mir sinnlos erscheint. der umstand, dass gerade die ihn "finden" spricht einmal mehr dafür, dass es eine von der eigenen psyche konstruierte vorstellung ist, die das eine oder andere, für den einzelnen anders nicht erfüllbare bedürfnis, ausfüllt.

 

 

Thomas Meier, 37

weil es ihn nicht gibt.

 

 

Renate, 40

ich wüsste nicht wo mir der begegnen sollte

 

 

Anonym, männlich, 33

... weil er einfach nicht existiert.

 

 

Anonym, männlich, 18

gott wo ist der WENN MAN ******** BRAUCHT

 

 

Anonym, männlich, 23

in Tagen des Zweifels an meiner Unsterblichkeit, dem Zweifel an Gott (als Person).

 

 

Anonym

Sagt eine Welle zur anderen: "Heute habe ich noch kein Wasser gesehen."

 

 

Ulrich Wöss, 60

als Person, wie die kath. Kirche fordert

 

 

Anonym, männlich, 38

Von welchem Gott reden wir denn gerade? Ich denke es gibt so viele Gottesideen wie es Menschen gibt. Interessanterweise muss man sich ja immer irgend ein Bild von dem machen, was man unter "Gott" versteht, obwohl genau das in verschiedenen Religionen streng verboten ist... ist schon mal irgendeinem schlauen Theologen dieses Dilemma aufgefallen?

 

 

Anonym

Wenn ein Christ einem Atheisten/Agnostiker mit naturalistischem Weltbild die Frage stellt: "Ist dir Gott begegnet", so liegt hier bereits das Problem vor, dass der Christ hier nach einer Herzenssache fragt, der Atheist/Agnostiker aber mit der kalten Vernunft antwortet.

Mit den üblichen wissenschaftlich-historischen Methoden ist nicht beweisbar dass Jesus leibhaftig auferstanden ist. Die meisten Christen glauben, dass Jesus leibhaftig auferstanden ist, ohne dies historisch begründen zu können, sie machen diesen Glauben aber zu einer Herzenssache und verknüpfen dies auch noch mit einer "Heilslehre". Obwohl man nicht beweisen kann, dass Jesus nicht leibhaftig auferstanden ist, sind das bereits hinreichend Indizien dafür, dass hier historische Aussagen aufgrund von emotionaler Beeinflussung und innerer Überzeugung verdreht werden könnten. So funktioniert Wissenschaft nicht. Mit Munificentissimus Deus hat Papst Pius XII dann den Vogel entgültig abgeschossen. Auch hier wird derjenige der dieses Dogma historisch akzeptiert mit einem positiven Werturteil, der es anzweifelt mit einem negativen Werturteil bedacht.

Die Geschichtswissenschaft ist zur Objektivität verpflichtet und wertet nicht.

Wenn ich die Frage: "Ist dir Gott begegnet" als eine reine Metapher betrachte. Dann begegnet auch mir "Gott" täglich in seiner "Schöpfung".

 

 

Judith, 18

Ich weiss nicht, ob Gott mir begegnet ist oder nicht. Manchmal glaube ich an sowas wie Schicksal und denke, dass es dank Gott so gekommen ist. Aber kann man das Gute Gott zuschreiben, aber das Schlechte wiederum ihm nicht "anlasten"?. Ich muss dabei sagen, dass ich kein wirklicher Atheist bin, sondern nur noch auf der Suche. Ich hoffe, dass ich hier ein paar Antworten finden kann.

 

 

Anonym, männlich, 48

Direkt noch nicht aber indirekt durch verschiedene Ereignisse die man nur durch Gottes Wirken erklären kann.

 

 

Andreas Selinger

Er ist mir nicht begegnet. Gott bedeutet für mich nichts. Bin Atheist. Ich bete nie weil es keine Wirkung zeigt. Ich weiß nicht warum ich es machen sollte. Es nützt doch nichts. Ich bete nicht und es geht mir trotzdem gut!!!

 

 

Tanja, 31

weil ich ihn nie gesucht habe. Meine geistige Stärke habe ich durch das Vertrauen und die Kraft von Menschen die ich liebe und die mich lieben erhalten.

 

 

Anonym, männlich, 50

und viele andere Dinge im Leben auch (noch) nicht. Wie soll mir etwas begegnen, was Menschen vor tausenden vor Jahren in ihren Köpfen erfunden haben um die Welt sich zu erklären und zu ertragen??

 

 

Anonym, weiblich, 23

obwohl ich schon lange nach ihm suche, versuche zu beten, in der Gemeinde mitarbeite, Theologie studiere, regelmäßig die Hl. Messe besuche etc.

 

 

Alexander Mai, 17

Ja, er ist mir nicht begegnet. Ist er euch das?

 

 

Anonym, 19

... ich habe nur einige Zeit gewünscht, es wäre anders.

 

 

Sergey Kartamyshev, 21

denn es gibt ihn nicht. Es gibt keinen Theistischen Gott. Das Christentum, Islam, Judentum und alle mögliche andere Sekten erzählen von einem Gott, der voller Widersprüche und Zorn ist. Selbst wenn es so einen Gott gäbe, bin ich stolz darauf nicht auf die Knie vor ihm zu fallen.

 

 

Anonym, männlich, 35

weil es keinen Gott gibt, nicht DEN Gott, sondern nur einen Konzeptbegriff von Gott, vom Göttlichen. Gott ist m.E. ein menschliches Geisteskonstrukt, ein moralischer, moralschaffender Arbeitsbegriff. Mit diesem arbeite ich täglich, jedoch ohne den personifizierten Gott anbeten zu müssen. Anbetung halte ich für schädlich. Wichtiger als die Frage ob es einen Gott gibt, ist es zu erfahren warum die Menschen einen Gott erschufen und wofür sie diesen brauchen. Es gibt im Gegensatz zu Lehmanns entgleisenden und beleidigen Behauptungen gegen Atheisten sehr wohl auch eine Moral ohne Gott, die den Leitsätzen Jesus nicht widersprechen muss, keineswegs zu Brutalität verkommt, sich sogar an von Religionen erkannten Moralparadigmen anlehnen kann, diese aber entscheidend weiterentwickeln kann ohne Gott, da sie keinem Dogma unterliegt oder sich hermetisch im Glauben abriegelt. Die Kinder müssen sich abnabeln und ihren eigenen Weg gehen. Das ist nach meiner Auffassung die Aussage die ihn der Floskel vom Sohn Gottes liegen sollte. Es gilt den selbstständig denkenden, freien Menschen zu fördern und fordern. Der Humanismus hat z.B. gezeigt, dass Religion nur eine kleine und unzureichende Stufe auf dem Weg zur Veredelung und Verwirklichung des Menschen ist und gerade auch die blutige Geschichte der Kirche und anderer Religionen zeigt im Übrigen, dass solche religiös-ideologisch geprägten Vorstellungen und Gemeinschaften die Moral mit Sicherheit nicht für sich gepachtet haben. Ethik und Moral entwickeln sich ohne angeblich göttliche oder kirchliche Vorschriften freier und für die Menschen im Ergebnis verständlicher. Nur wer aus eigenen Stücken und aus eigenem Denkvermögen und Erfahrung zu Werten kommt, wird diese Werte richtig verstehen und leben können. Ohne eigenes Hinzutun im Denken ist der Mensch nur ein leeres Gefäss in welches von religiösen Eifereren bisweilen vergiftetes Brunnenwasser gegossen wird. In diesem Sinne sehe ich die Wurzeln des Christentums auch sicherer in der Gnosis und den Gnostikern verwurzelt als im Konzil von Konstantinopel und kirchlich-päpstlicher Allmachtsphantasien.

Richtigstellung: Ich schrieb fälschlicherweise das Zitat: "Menschlichkeit ohne Gottesglauben verkommt in Brutalität" Herrn Lehmann zu. Richtig ist aber natürlich, es stammt von Herrn Meisner. Ich bitte um Entschuldigung, wobei meine Kritik am Zitat aber selbstverständlich bestehen bleibt.

 

 

René, 35

...weil er nicht existiert.

 

 

S.R., männlich, 27

wie auch? er existiert schließlich nicht. Und wozu auch? Ich führe ein selbstbestimmtest Leben in dem der Weg das Ziel ist und Reise auf diesem weg der Sinn und Zweck.

 

 

Herbert Schneideer, 65

ich kenne gott nich er ist aber glaub ich männlich und gross und gutaussehend er hat einen dicken bart und ein sehr grossen kopf da er sehr schlau ist er weiss alles er hat mir gesagt das mich meine frau mit meinem mann betrügt dafür danke ich ihm!!!!!

 

 

Ingo Jäckels, 29

...in Tempeln aus Stein und Mörtel, sondern ich fand ihn in meinem Herzen, in den Herzen der Menschen und ich muss sagen - jeder kann mit ihm sprechen. Es bedarf keines Fürsprechers...

 

 

Anonym, männlich, 18

... und das wundert mich nicht!

 

 

Tamara General, 19

als ich ihn mal gebraucht habe.. dachte ich jedenfalls ... heute weiss ich er war ganz sicher da, aber ich wusste nicht was ich GOTT nennen soll und habe ihn verleumdet...

 

 

Lan Duong, 34

gott ist mir begegnet doch ich geh weiter

 

 

Anonym, weiblich, 13

Ich habe ihn noch nie gesehen, doch ich weiß trotzdem, dass es ihn gibt, weil ich an ihn glaube. Mein Glaube macht mich stark.

 

 

Anonym, weiblich, 26

... aber seine Engel sind mir begegnet. Sie wollten mich an mein Versprechen erinnern und dabei helfen, daß ich es erfülle.

 

 

Amy, 16

kann er auch nicht in dem sinne von begegnen, da er nur in den köpfen von menschen existiert, und auch in jedem von ins stückchenweise drin ist. also ist eine begegnung ausgeschlossen, man kann ihn nur mehr oder weniger spüren, was wiederum von der situation abhängt.

 

 

Manfred Oppdehipt, 44

da er nicht existiert.

 

 

Chaled Osman, 39

bewußt.

 

 

Anonym, weiblich, 42

... und wenn, dann hat er sich gut getarnt.

 

 

Benjamin R., 26

Meine Mutter hat sich immer sehr bemüht, mich zu einem guten Christen zu erziehen. Mit neun war ich der Lieblingsschüler des Pfarrers und wollte selbst unbedingt Pfarrer werden, weil ich die Bibel so spannend fand.

Mit zehn wurde mir das ganze aber bereits langsam langweilig und ich begann nachzudenken. Gott war für mich damals eine Idee. Ein alter Mann im Himmel, der Zeit hat, sich um jeden einzelnen Menschen intensiv zu kümmern. So hatte ich es gelernt, ohne es jemals in Frage zu stellen. Doch mir fiel plötzlich auf, dass ich Gott nie begegnet war. Bei keinem Gebet oder Gottesdienst hatte ich das Gefühl, etwas Spirituelles zu tun. Für mich war und blieb alles profan, selbst als ich noch an Gott glaubte. Und schon damals wußte ich, dass ich viele der Dinge, die angeblich Sünde waren, nie bereuen würde.

 

 

Anonym, männlich, 22

Das Konzept habe ich nie auf einer gefühlsmässigen Ebene verstanden. Ich bin halt irgendwann nicht mehr in die Kirche gegangen, aber das war nur eine Akt kindlicher Emanzipation der Mutter gegenüber.

Soweit ich zurückdenken kann, habe ich von religiösen Texte immer als Mythen oder höchstens Lehrtexten gedacht.

 

 

Erziraphael 30

Meiner Meinung nach machen es sich hier zwei Gruppen allzu leicht: einmal die streng Gläubigen wie Pia Zeller (Sie enttäuschen mich zutiefst, wenn Sie die sind die ich glaube), zum anderen diejenigen die arrogant meinen eine Wahrheit zu kennen, ohne sich jemals damit beschäftigt zu haben.

Ich habe viele Jahre benötigt um mich der Wahrheit zu stellen. Ich habe für mich die Entscheidung getroffen, gemäß meiner Ausbildung, an die Gesetze der Natur und an keinen allmächtigen Gott zu glauben. Aber diese Entscheidung muss jeder selbst für sich treffen. Ich würde weder meiner Frau noch meinen Kindern den Glauben vorschreiben, obgleich ich bei meinen Kindern eingreife, das im Kindergarten gelernte "Gott hat alle Kinder lieb" nicht gedankenlos hinzunehmen. Ich bin mir sicher, dass in spätestens 100 Jahren Gott (in den Köpfen der Menschen) in der heutigen Form nicht mehr existiert. Dazu zum Abschluss meines Beitrags ein paar Gedanken von Heinrich Heine:Der sterbende Gott

 

Unsere Brust ist voll von entsetzlichem Mitleid - es ist der alte Jehova selber, der sich zum Tode bereitet.

 

Wir haben ihn so gut gekannt, von seiner Wiege an, in Ägypten, als er unter göttlichen Kälbern, Krokodilen, heiligen Zwiebeln, Ibissen und Katzen erzogen wurde

 

Wir haben ihn gesehen, wie er diesen Gespielen seiner Kindheit und den Obelisken und Sphinxenseines heimatlichen Niltals ade sagte und in Palästina, bei einem armen Hirtenvölkchen, ein kleiner Gottkönig wurde und in einem eigenen Tempelpalast wohnte

 

Wir sahen ihn späterhin, wie er mit der assyrisch-babylonischen Zivilisation in Berührung kam und seine allzu menschlichen Leidenschaften ablegte, nicht mehr lauter Zorn und Rache spie, wenigstens nicht mehr wegen jeder Lumperei gleich donnerte

 

Wir sahen ihn auswandern nach Rom, der Hauptstadt, wo er aller Nationalvorurteile entsagte und die himmlische Gleichheit aller Völker proklamierte und mit solchen schönen Phrasen gegen den alten Jupiter Opposition bildete und so lange intrigierte, bis er zur Herrschaft gelangte und vom Kapitole herab die Stadt und die Welt, urbem et orbem, regierte

 

Wir sahen, wie er sich noch mehr vergeistigte, wie er sanftselig wimmerte, wie er ein liebevoller Vater wurde, ein allgemeiner Menschenfreund, ein Weltbeglücker, ein Philanthrop

 

es konnte ihm alles nichts helfen - Hört ihr das Glöckchen klingeln? Kniet nieder - Man bringt die Sakramente einem sterbenden Gotte.

 

 

Gott Gott, 34

is doch klar wenns ihn nicht gibt

 

 

Ano Nym, männlich, 14

weil er für mich nicht existiert.

 

 

Ulli Becker, 41

... zumindest nicht in Euren Kirchen, oder außerhalb meiner SELBST! Gott ist der Geist mit dem ich denke! (Ich brauche keinen Pfaffen, der mir erzählt was Gott von mir will.)

 

 

Anonym

In welcher Form könnte er? Im Drogenrausch ?, persönlich? als Geist? Er soll ja der unendlich Liebende sein, der Gütige --- zumindest ist seine Schöpfung grausam. Besser gesagt was die anrichtet. Da will man ihn so irgendwie gar nicht treffen. Da er sich mir nicht vorgestellt hat bzw. zu erkennen gegeben hat bin ich absolut der Meinung ihm nicht begegnet zu sein. Zumindest kann ich mich nicht daran erinnern. Und im übersinnlichen zu schwelgen -- ach neeee. Ich kann mich an viel Treffen erinnern, an eine mit Gott würde ich mich mit Sicherheit auch erinnern, da das für mich eine echte Sensation wäre.......

 

 

Ava Avatar, 15

...und wird er auch nie. Ich kann es nicht glauben, dass es noch so viele Menschen gibt, die an Gott glauben.

Und an die Bibel.

Allerdings ist die Bibel so gefüllt von Widersprüchen, Phantasieen und kranker Scheiße, wie der Schöpfungsgeschichte, dass ich lieber Märchen lesen kann. (Sinnvoller)

Zum beisbiel wird erwähnt, dass GOtt reden oder sprechen könnte. Das ist kindisch und albern. Die Gravitationskraft kann auch nicht reden.

Wir Menschen wollen in allem ein Bild sehen, mischen uns aus nicht Vorhandenem ein Menschliches Bild, was reden kann und potentiell unseren Ansprüchen als Gott erfüllt.

Aber genau DAS ist das kranke daran.

Würden alle Gott, oder diese Macht, einfach als Evolution bezeichnen, oder vielmehr der Artenvielfalt und der Natur, dann wäre doch alles ok.

Nur wäre es schwachsinnig weiterhin zu beten, in die kirchen zu gehen und die Bibel zu lesen, denn diese Macht, wie sie existiert ist körperlich und geistig soooo unbefriedigend, dass ich...joa, dass ich vor Lauter menschen, die Gott als Mann mit Bart ansehen lachen könnte...

 

 

Anonym, weiblich, 16

Wenn Gott den Menschen begegnen würde, würde er ihnen beweisen, dass es ihn gibt. Doch dann wären die Menschen in der Fähigkeit für sich selbst zu entscheiden, was richtig oder falsch ist gehemmt. Sie würden sich keine Gedanken mehr darüber machen und wüssten nicht wer sie eigentlich sind. Weil sie nach "Gottes Regeln" leben würden, denn sie haben die Bestätigung, dass es jemanden gibt, der prüft ob sie sich z.B. an die 10 Gebote halten. Somit wäre die Freiheit der Menschen eingeschränkt.

 

 

Anonym, weiblich, 18

...als ich ihn brauchte.

Früher hatte ich die absolute Gewissheit, dass es einen Gott gibt, der für mich da ist, auf den ich mich verlassen kann. Ich bin mit dem Glauben aufgewachsen, niemals allein gelassen zu werden.

ALs ich dann aber wirklich Trost bei ihm suchte, gab es plötzlich nichts mehr, was mich hätte trösten können. Plötzlich fühlte ich mich nicht mehr verstanden von Gott. Ich wollte eine Reaktion von ihm, wollte, dass er mir mit meinen Problemen hilft oder mir die Kraft gibt, selbst etwas zu ändern in meinem Leben.

Der Glaube hat mir aber keine Kraft mehr gegeben. Seitdem habe ich mit Religion wenig zu tun. Wenn ich einmal einen Gottesdienst besuche, kommt mir die Predigt leer, ohne Inhalt vor.

Ich habe gehofft, Gott einmal zu "begegnen", zu spüren, dass er da ist. Dazu ist es aber nie gekommen.

Es waren wohl falsche Erwartungen, die ich hatte, falsche Vorstellungen von einem Gott. Würde ich mich darum bemühen, könnte ich vielleicht noch an einen Gott glauben, aber das Gefühl der absoluten Sicherheit und Geborgenheit würde fehlen. Und das war das wichtigste für mich.

 

 

Anonym, männlich, 21

ich begegne mir selbst beim meditieren

 

 

Udi 54

Er lebt doch in mir. Wie kann er mir da nicht begegnen?

 

 

Claudia

noch nie!!

wo war er denn .. als , (nur als eins von vielen beispielen) als 6 Mio. Juden von hitlerdeutschland ermordet wurden !

kinder... frauen... männer.. auf brutalste art.... menschen die schreien... woooo war er?? bzw..es??

 

 

Yuen M.

Gott begegnet mir in jedem einzelnen Moment. jedoch begegnet mir keine Entität, das ist nur eine naive und rational besser fassbare Erfindung der Menschen.

 

 

Anonym, weiblich, 18

... , da mir aus christlicher Sicht wahrscheinlich der Glaube an Gott fehlt.

 

 

Anonym, männlich, 17

weil ich ihn bisher noch nicht gesucht habe.

 

 

Anonym, männlich, 18

Und wird mir wahrscheinlich auch nie begegnen. Wer Gott "begegnen" will, muss wohl sehr stark an ihn glauben. Das tu ich nicht und deshalb werd ich meiner Meinung nach ihm auch nie in irgendeiner Weise begegnen.

 

 

Anonym, männlich, 19

wie soll das denn passieren? Also auf der Straße hab ich den Kerl noch nicht getroffen, also mir ist er noch nicht übern Weg gelaufen, was ihm aufgrund seiner Existenzform (als überirdisches Wesen ohne Körper) auch nicht möglich wäre.

 

 

Jay Sus

weil wir nie zur selben Zeit am selben Ort waren.

 

 

Anonym, männlich, 18

was jedoch nicht mit Nichtexistenz gleichzusetzen ist.

 

 

Anonym, männlich, 18

...oder ich habe es nicht bemerkt

 

 

B., weiblich, 18

..., weil man ihn nicht sehen kann und ich ihn auch noch nie gefühlt habe. Vielleicht hab ich ihn auch einfach noch nie gebraucht!

 

 

Janjen Kubert, 36

Mir auch nicht... das heißt aber nicht, dass es ihn nicht gibt

 

 

Petra Mihaly, 27

lange Zeit, und ich dachte, das könnte Er auch nicht. Er interessierte mich nicht. Ich konnte sehr gut ohne Ihn leben.

Und dann plötzlich... war Er da. Wie wenn man einen Schalter umlegt. Ich hatte mich in Ihn verliebt, ein für alle Mal. Und ich wusste: ich werde katholisch und lasse mich taufen.

Was für ein Glück! Ich hatte Ihn nicht "nötig" gehabt. Und Er kam trotzdem. Wie man den Menschen, in den man sich verliebt, auch nicht "nötig" hat.

Er ist nur einfach plötzlich da - und dann ist auf einmal alles anders.

 

 

Alex, 22

entweder bin ich blind oder der direkte Kontakt ist untersagt

 

 

J., weiblich, 18

ich glaub auch nicht, dass er mir mal begegnen wird. Jedenfalls nicht wenn ich noch lebe...

 

 

Fritz

Obelix auch nicht, die Vollbeschäftigung auch nicht. Was könnten die Drei gemeinsam haben?

 

 

Josua Baderborn, 33

jedenfalls nicht in der Kirche! Da gibt es nur Worte aber keinen Geist, weder den Geist der Heilung noch der Prophetie!

 

 

Yvi Kurz, 56

Insofern er mich machen lässt. ob gut oder böse. Er verhält sich neutral. Uns geht es gut. Und trotzdem habe ich ein schlechtes Gewissen deswegen. Viele Grüße

 

 

Veronika Fritsche, 28

selbst, wenn er mir begegnen würde - ehrlich gesagt, es interessiert mich nicht.

 

 

Sven Anderson, 32

...weil er keine Person ist. Wenn Gott das ist, was existiert, wir aber nicht im Stande sind zu begreifen (so wie der Fisch das Wasser), dann bin ich Teil von ihm.

 

 

Henri, 38

Gott ist mir nicht begegnet und auch sonst niemandem. Es wird immer davon gefaselt, daß er aus einem Busch oder per Stimme oder sonstwie in Erscheinung tritt. "BEGEGNET" in Form von "die Hand geben" z.B. ist es aber keinem Menschen.

 

 

Daniel, 19

... in der katholischen Kirche.

Wenn ich solches Gebäude betrete, herrscht eine für mich befremdende Traueratmosphäre. Das kann unmöglich Gottes Gegenwart sein.

Ich erfahre Gott, wenn ich zu ihm bete, in der Bibel lese oder mit anderen echten Christen Gemeinschaft habe, aber sicher nicht in der katholischen Kirche.

 

 

Mirko, 23

...jedenfalls nicht der Gott den ihr uns vorschreibt!

 

 

Rene Goll, 78

bis jetzt

 

 

Silvia Haeske, 40

- da, wo ich ihn auch nicht haben möchte - er blieb diskret außerhalb

 

 

Jürgen Eckardt, 34

weil er nicht existiert.

 

 

Ilona Oellers, 31

oder ich habe ihn nicht als "Gott" bemerkt.

 

 

Silver-Aquila, 16

weil Gott keine Person ist.

 

 

Anonym

...in der Kirche.

 

 

Anonym, weiblich, 34

An Donata Frank, 41:

"wenn mir die eine oder andere interpretation nicht passt kann ich doch jederzeit gehen."

Diese Aussage ist mir viel zu theoretisch und zu hypothetisch. Es gibt nichts Gutes ausser man tut es!

Ich persoenlich mag es lieber ganz konkret: "Es passt mir nicht, also gehe ich!"

Das habe ich auch vor vielen Jahren getan, und bin ausgetreten -- ohne je eingetreten zu sein.

Oft wurde ich bereits von der Richtigkeit meiner damaligen Entscheidung bestaetigt, unter anderem von Ratzinger, als er vor zwei Jahren in seiner Philippika versucht hat, Einfluss auf die Politik zu nehmen um die (damals noch neue) Partnerschaft fuer Homosexuelle zu verhindern. Und erst vor kurzem wieder, als er in Italien massiven Einfluss auf das dortige Referendum genommen hat.

Nennen Sie Ihre Haltung wie Sie moechten, ich nenne meine Haltung *konsequent*. Konsequent ist der Ratzinger, konsequent bin auch ich. In dem Punkt sind wir uns einig. Ich nehme diese Religion ernst. Vor einigen Jahren gab es in Bussen und U-Bahnen so einen Slogan der hiess: "Lies' die Bibel". Das tue ich auch -- und denke mir meinen Teil.

Und so wuensche ich dem neuen Papst ein langes Leben in bester Gesundheit. So kann er moeglichst viele Menschen davon ueberzeugen wie wichtig es ist konsequent zu sein -- und auszutreten!!!Die Antwort von Robert H., 31:

<<Oft wurde ich bereits von der Richtigkeit meiner damaligen Entscheidung bestaetigt, unter anderem von Ratzinger, als er vor zwei Jahren in seiner Philippika versucht hat, Einfluss auf die Politik zu nehmen um die (damals noch neue) Partnerschaft fuer Homosexuelle zu verhindern.>>

Gerade in diesem Falle hätte ich nicht gedacht, daß die Moral der Kirchen aller Art so kläglich versagt. Man hat ja Homosexuelle sogar mit Pedophilen verglichen und mit Sodomisten. Ich hätte nicht glauben könne, daß die Kirche den Unterschied zwischen freiwilliger Beziehung BEIDER Partner (bei Homos/Heteros) und Raub der sexuellen Selbstbestimmung (bei Pedophilen/Sodomisten) nicht kennt. Im Hinblick auf die hohen Ansprüche an moralischer Kompetenz, die alle Kirchen erheben, ist die erbrachte Leistung schwach und fade. Wenn die Gläubigen nicht mal in diesem einfachen Falle zu richtiger Entscheidung fähig sind, wie wollen die dann schwierigere Probleme lösen?

 

 

Donata Frank, 41

@karin,15

schön zu lesen was ich auch schon geschrieben habe. Nur dass der Mensch die realität aus den Augen verliert wenn er an Gott glaubt kann ich so nicht akzeptieren.

Es gibt Menschen die an Gott glauben und trotzdem sehr realitätsbewusst sind. Menschen schieben nicht nur Gott oder jesus ihr Fehlverhalten in die Schuhe, sondern suchen sich auch diejenige unter den Menschen, die sich aus dem einen oder anderen Grund nicht wehren können als Blitzableiter aus und nicht zu knapp.

Wenn schon nachahmen, dann bitte aber richtig.@anonym weiblich 34

ich kenne die Bibel nicht auswendig und habe sie nicht zu ende gelesen, doch ich habe keine ängste vor Religionen und ihren interpretationen.

wenn mir die eine oder andere interpretation nicht passt kann ich doch jederzeit gehen.

Was hat das nun mit Gott zu tun?

jeder Mensch hat ein Gewissen und handelt danach und Sünde ist jenes für mich was ich mit meinem gewissen nicht verantworten und nicht akzeptieren kann.

Und wiederum hat das mit Gott herzlich wenig zu tun.

"Frauen ordnet euch den Männern unter". es gibt keine rang-oder geschlechtsordnung, meiner meinung nach. Ich bin Christin und sehe den menschen vor mir, nicht den mann und nicht die Frau.

Partnerschaft ist ein Gleichklang und keinerlei Unterordnung. Wenn es dem Partner nicht passt darf er gehen.

Auch wenn ich nun der Romkirche widerspreche. Weder Männer noch Frauen sind die besseren Menschen.

Bibelgetreu lebt heutzutage kaum jemand. Man kann sie auf das heute nicht ganz übersetzen.

 

 

Robert H., 31

@Oswald

<<Robert hat recht, wenn er mich kritisiert das, ich Gott als Sadisten bloß stellte, wenn ich IHN als Ursache für Schmerzen beschuldigt habe.>>

Das machen Sie immer, alleine dadurch, daß Sie an ihn glauben, denn damit wird er automatisch zum Sadisten, wenn er zuließ (samt seiner Allmacht), daß die Welt so werden konnte, wie sie ist.

Robert

 

 

Werner Klein, 56

Mir gefällt nicht, dass sie die Idee von Gott (einem sehr widersprüchlichen Gott, liest man das Alte und Neue Testament) als selbstverständlich ausgeben. Warum sollte mir Gott begegnen? Nur weil ich in Mitteleuropa zur Welt kam und meine Eltern mich taufen ließen mit allen Konsequenzen (Kindergarten, Schule, Konfirmation) muss ich mit Gott auseinandersetzen ? Wäre ich in Australien als Kind der Ureinwohner geboren worden, hätte ich überhaupt keine christliche Gottesvorstellung. Wäre das so schlimm ? Wenn man sich vorurteilsfrei mit der von Menschen entworfenen christlichen !!!Gottesvorstellung auseinandersetzt, muss man schon tief schlucken. Der Verstand darf jedenfalls nicht eingeschaltet sein. Gott soll die Welt geschaffen haben (etwa im Urknall), soll die Naturgesetze kreiert haben, in gewaltigen Sonnen die Substanzen des Lebens (insbesondere Kohlenstoff) geschaffen haben, um dann vor ca. 4,5 Mrd. Jahren die Erde zu konstruieren, die Evolution gesteuert haben, endlich den Menschen zu schaffen, um dann alle bis auf Noah und seine Familie zu ersäufen, und dann bereut er sein Tun und schickt seinen Sohn, damit dieser die Sünden (welche eigentlich?) auf sich nimmt, damit wir in den Himmel (wo soll der sein?) kommen. Und jetzt müssen wir ihn pausenlos loben und preisen, weil er so toll ist, jedenfalls scheint das Lobpreisen zu mögen. Nein, danke. Ein menschliches Leben kann man auch ohne Gott gestalten. Die Christen können ja auch locker ganze Völker verhungern lassen (siehe in Afrika) oder umbringen, wenn sie sich nicht taufen lassen (siehe Amerika) oder die Kultur von Völkern vernichten (siehe die Missionare in der Südsee) Darum bin ich eigentlich froh, dass mir Gott nicht begegnet, man kann ja nicht sicher sein, was er so alles zuläßt...

Ein überzeugter Atheist

 

 

Oswald, 64

Robert hat recht, wenn er mich kritisiert das, ich Gott als Sadisten bloß stellte, wenn ich IHN als Ursache für Schmerzen beschuldigt habe. Ich bedauere es und bitte Gott um Verzeihung. Inzwischen weis ich das ER

voll Liebe mit uns umgeht. Euer Oswald.

 

 

Karin, 15

sonst hätte ich nicht soviel in meinem (noch kurzen) leben mitmachen müssen.

 

 

Daniel, 17

Gott ist mir persönlich, so wie du mir gegenüberstehst, wenn ich mit dir spreche, noch nie begegnet. Aber ich habe ihn gespürt!

In einem persönlichen Gespräch, in dem wir über unser leben sprachen, einfach so, wie es z.B. in der schule geht, welche Hobbys sie grade hat und solche dinge. Und einfach so, scheinbar grundlos, und von mir nicht geplant, mir schien es so als würde das jemand anders sagen, sagte ich etwas wie: "Gottes Liebe ist grenzenlos!"

Ich bin der Überzeugung, das der Heilige Geist (Gott) das durch mich gesagt hat!

Und im Weiteren Gesprächs verlauf auch das Gespräch gelenkt hat.

Denn ich selbst, hätte sowas niemals einfach so gesagt! vor allem war es eine Person mit der ich nicht viel zu tun hatte! und es war auch kein Zufall! Davon bin ich überzeugt!

Ich bin dankbar dafür das ich Gottes Anwesenheit erfahren durfte!

Mit freundlichen grüßen

Daniel

 

 

Anonym, weiblich, 34

In der Tat, der Gott der Christen ist mir nicht begegnet. Bischof Huber hat kuerzlich gesagt: Glaube ist von Gott angesprochen zu werden. Ist mir noch nicht passiert.

Ich kann mich erinnern, als ich noch klein war, hatte ich Angst in den Keller zu gehen weil ich ueberzeugt war, da wohnt ein Geist. Mein Vater ist dann mir mir zusammen in den Keller gegangen, um nachzusehen. Und siehe da -- da war kein Geist. Ich habe nie verstanden, warum das bei diesem Gott nicht genauso ist: Man schaut nach -- und siehe da, da ist kein Gott. Wenn dieser Gott im Himmel ist, so konnte mir noch keiner die Koordinaten nennen, wo ich mein Fernrohr hinrichten muss.

 

 

Robert H., 31

@ Pia Zeller

<<Warum gebt ihr Gott für das Schlechte die Schuld und nicht Satan? (...) Genauso wie er uns einzureden versucht, dass Gott nicht existiert und/oder er böse ist! Schon mal daran gedacht?>>

Ja, schon mal daran gedacht. Aber dann hätte Ihr seltsamer 'Satan' auch einen Teil der Welt mitgeschöpft oder quasi eine Konkurrenzschöpfung in der Nachbarschaft eröffnet. Mich stört gar nicht, daß die Welt oft böse, kalt und gemein zu ihren Geschöpfen ist, sondern, daß Gott sie so GEMACHT hat, daß sie überhaupt so sein KANN. Oder steht in Ihrer Bibel, daß der Teufel mitgeholfen hat? Nein? Dann muß auch alles miese und gemeine in der Welt von Ihrem Gott stammen. Soviel dazu.......

Und da sage ich doch lieber: Es gibt keinen Gott, denn der wäre ein gemeiner, eigennütziger Sadist mit Hang zur Perversion und zum Wahnsinn

 

 

Pia Zeller, 25

Ich verstehe nicht warum immer darüber diskutiert wird, dass Gott so böse sein soll und die Kriege und Leid verursacht hat. Gott ist die Liebe! In ihr ist nur Gutes! Und Gott trägt einen durch das Leid!

Warum gebt ihr Gott für das Schlechte die Schuld und nicht Satan? Dieser Lügner und Heuchler ist es doch, der Seelen der Menschen vergiften und Unheil über sie bringt! Genauso wie er uns einzureden versucht, dass Gott nicht existiert und/oder er böse ist! Schon mal daran gedacht?

 

 

Robert H., 31

<<Ich bin nicht schuld an seinem schmerzhaftem Tod. Ich wusste aber, dass er sterben wurde, warum auch immer. Darum habe ich mich ihm um so mehr zuerkennen gegeben. Nehme er mich, in seinen Schmerzen, an, so ist er gesegnet.>>

Aber dann haben Sie Ihren Gott zum perversen Sadisten erklärt, der einfach zusieht, wenn seine doch ach so geliebten Geschöpfe leiden und den es eher noch amüsiert. D.h. wenn ich als Mensch dem Herrn ähnlich sein will, dann soll ich also einen, der nach einem Unfall im Straßengraben liegt einfach liegen lassen und wenn sich jemand darüber beschwert kann ich ihn ja immer noch abspeisen mit: "oh, Ihr Kleingläubigen, wenn Ihr an mich glaubt, glaub ich auch an Euch".

Himmel !! Was sind das für christliche 'Werte' - die sind ja menschenverachtend hoch drei.

Aber muß man sich wundern? Die Bibel ist voll von solchen stories.

Robert

 

 

Oswald, 64

Ich schaute mit große Freude wie viele, meist junge Menschen, ihre Gedanken in - pro oder contra - Gott, äußern. Mein aufrichtiges Mitgefühl denen, die durch schmerzhafte Erlebnisse, in Trauer und Zweifeln an Gott getroffen sind. Vielleicht trösten Sie paar Worte , die ich mal vom Gott vernommen habe ? Nach dem Lesen von Buch - Nur Gast auf Erden - über einem Trappisten-Mönch, der als Zuckerkranker, in schrecklichen Leiden starb, sagte ich ich zum Gott - Gott, wenn ich so leiden musste um heilig zu werden dann, will ich kein Heiliger werden. Prompt habe ich die Antwort vernommen - nicht so , mein Junge. Ich bin nicht schuld an seinem schmerzhaftem Tod. Ich wusste aber, dass er sterben wurde, warum auch immer.

Darum habe ich mich ihm um so mehr zuerkennen gegeben. Nehme er mich, in seinen Schmerzen, an, so ist er gesegnet.

Das wünscht Euch auch

euer Oswald

 

 

Horst M. Paffen, 56

"Gott ist mir nicht begegnet" auf die Weise, dass er sich in seiner noch gerade von einem Menschen erfahrbaren Mächtigkeit offenbart, was sicherlich beeindruckend wäre und vom Glauben oder Nichtglauben an ihn zum Wissen von ihm führte. Wie sähe es dann aber mit der Freiheit des Menschen aus, sich für oder gegen Gott zu entscheiden, was sich dann vor allem im Handeln an den Mitmenschen zeigte? Wäre denn dann noch einer so tolldreist-dumm, sich gegen Gott zu entscheiden? Man stelle sich vor, die Lose in einer durchsichtigen Lostrommel seien alle offen, also lesbar. Zöge man dann das Los mit der Niete oder mit dem Hauptgewinn?... Freiheit ist immer - nicht nur beim Glauben an Gott - mit einer gewissen Unsicherheit verbunden. Je mehr Sicherheit, desto weniger Freiheit - beides zugleich auf gleicher Höhe geht nicht!

 

 

Anonym, weiblich, 15

da es ihn nicht gibt !!!

 

 

Alexander Kessler, 26

wie sollte er auch?

 

 

Michael M. P. Wittmann, 47

da gibt es nichts. Er ist stets präsent.

 

 

Donata Frank, 41

Gott ist Intuition.

 

 

Morelle, 15

Als Kind habe ich oft gebetet, aber meine Mutter ist immer noch depressiv und unglücklich mit ihrem gesamten Leben, dass sie an Depressionen verschwendet hat. Und das musste ich alles nach und nach verstehen, als Kind, was immer noch sehr auf mir lastet. Übrigens ist meine Mutter sehr gläubig.

 

 

Anonym, weiblich, 20

Er begegnet mir immer wieder.

 

 

Bettina Kaeber, 19

... wann denn auch?

 

 

Anonym, männlich, 64

weil es ihn nicht gibt.

 

 

Peter Peteukus, 17

und er ist noch nie jemand begegnet, weil es noch nie bewiesen wurde, was bei milliarden von gläubigen sehr unrealistisch ist, eine behauptung die sich immer wieder eingrentzt ist keine.

 

 

Kuno Kiefer, 55

Gott ist mir begegnet, vermeintlich, solange ich daran glaubte, danach nicht mehr.

 

 

Robert, 31

"Ich würd gern mal wissen, was ihr euch vorstellt, wie Gott sein soll, was ihr euch von ihm erwartet."Gar nichts. Damit würde man einen Gott schon wieder voraussetzen. Genauso kann man die Sieben Zwerge voraussetzen oder Frau Holle und sich an die klammern, wenn es einem schlecht geht. Gibt es aber deshalb Frau Holle?

 

"Gott hat den Menschen einen freien Willen gegeben und Sie haben sich eben entschieden, Krieg zu führen."

 

Das ist nicht mal der Punkt. Das Problem kommt erst IM VERGLEICH von Realität (z.B. Kriege) und dem, was die Bibel predigt an Liebe Gottes. Jemand, der einen liebt, wird ALLES LEID von demjenigen fernhalten und wenn er dann noch allmächtig ist, könnte er das ja besonders gut. Deshalb gibt es keinen Gott - oder er ist ein perverser, egoistischer Vollidiot, der weit entfernt von jegicher Liebe ist. Und selbst den müßten Christen beweisen.

Robert

 

 

Ulrike, 25

Obwohl ich selbst Christ bin, bin ich jetzt trotzdem mal auf diese Seite gehopst, weil ich unbedingt mal wissen wollte, was Atheisten so denken. Ich finde Eure Herangehensweise ziemlich ernüchternd. Ich würd gern mal wissen, was ihr euch vorstellt, wie Gott sein soll, was ihr euch von ihm erwartet. Da kommen immer solche Sachen, wie "Der 2. Weltkrieg, was hat Gott sich dabei gedacht?"Wieso Gott? Gott hat den Menschen einen freien Willen gegeben und Sie haben sich eben entschieden, Krieg zu führen. Gott hat den Menschen einen eigenen Verstand gegeben und erwartet auch von uns, ihn zu benutzen. Dass manche ihn missbrauchen und andere drunter leiden, unschuldigerweise, gehört zum Leben wie Liebeskummer, Tod und Krankheit, denn wir sind nur unvollkommen.

 

Aber es ist auch nicht Gottes Wille, dass wir leiden. Wie stellt ihr euch das aber vor: Dass er immer eingreift: Soll er dann Tod und Krankheit abschaffen? Wo soll er denn da aufhören?

 

Dann zu dem Punkt: "Ich glaube nur, was ich sehe": Ich nicht, denn was ich sehe, das weiß ich, das brauch ich nicht glauben. Das Wort glauben bedeutet, auf etwas vertrauen, hoffen. Nämlich dass ich aus gemachten Erfahrungen gestärkt herausgehe, Weisheit sammle und weitergeben kann. Man kann in einer Situation noch nicht die Erfahrung von hinterher haben, deshalb kann ich Gott in einer schweren Situation noch nicht spüren, sondern immer nur im Rückblick einer gemachten Erfahrung heraus, die mich für neue Erfahrungen stark macht. Die Konfrontation mit dem Tod zwingt mich zum Beispiel über die begrenzte Lebenszeit nachzudenken und sie sinnvoll zu nutzen.

 

 

Klaus Morbach, 49

Die Sache mit Gott ist für mich immer noch nicht abgeschlossen, schwierig schwierig.

Komisch, immer wenn ich Gott zu verstehen versuche, fallen mir die 60 Mill. Tode vom 2 Weltkrieg ein. Der 2 Weltkrieg ist nur eine Sache von Vielen, doch ich musste viel darüber lesen, um Gott besser verstehen zu können. Die Flucht im Winter 1945 aus Ostpreußen hat mich besonders beeindruckt, Menschen, die mit dem Krieg nichts zu tun hatten. Was diese Menschen erlebt haben, kann man kaum in Worte fassen. Unter den Gläubigen wird das Leiden zu oberflächlich beschrieben, doch wer sich intensiv damit befast, muss sich zwangsläufig die Frage stellen, was hat sich Gott dabei gedacht?

Wir können doch nicht immer nur von Verdrauen und Barmherzigkeit sprechen, wenn das Grauen nicht mehr zu begreifen ist.

 

 

Angela-Maria, 38

...kann ich so nicht sagen. In der Messe sagen wir doch immer "Herr ich bin nicht würdig, dass du eingehst unter mein Dach aber sprich nur ein Wort und meine Seele wird gesund"...zu mir hat er noch nie gesprochen, ich bin jetzt schon lange psychisch krank und verliere langsam die Hoffnung, dass er meine Seele gesund macht.

 

 

Sandrine Gehriger, 14

Nein. Aber ich denke, ich könnte alle Schicksalsschläge oder Zeichen des Glücks mit Gott erklären. Möchte ich aber nicht. Ein Paar solche Dinge sind mein Verdienst, andere überlasse ich dem Zufall.

 

 

Christian B., 16

So dachte auch ich oftmals, aber jetzt bin ich der Überzeugung das Gott existiert. Wen Gott liebt, den lässt er halt auch mal die Tiefen des Lebens spüren. Und wer Leid erfahren hat, weis auch Genuß mehr zu schätzen. Ein Leben mit Jesus ist definitiv ein besseres, denn dadurch habe auch mehr Selbsterkenntnis gewonnen. Die geniale Evolution kann doch nicht durch Zufall geschehen sein. Sie ist Teil eines Plans!

 

 

Anonym, männlich, 34

Wie auch? Es gibt keine Götter.

 

 

Ursula Mohr

Gott interessiert sich nicht für mich.

 

 

Anonym, männlich, 18

Das Wort Gott hat etwas sehr abstraktes an sich. Sämtliche Personalisierungen wie sie in den Religionen welcher Art sie auch immer seien mögen vorkommen, sind da auch kein hilfreiches Konstrukt. 'Gott' ist etwas was in einem derartigen Maß von meiner Umgebung entfernt, dass eine Begegnung sehr seltsam wäre.

Kreuze, Kruzifixe, Kettchen mit religiösen Symbolen und ähnliches läuft mir zwar tagtäglich über den Weg, aber Gott? Beim besten Willen nicht.

 

 

Anonym, männlich, 15

Da mir Gott noch nie begegnet ist habe ich Angst das, dass leben nach nem Tod nich exestiert. Ich habe angst dass ich die leute die ich liebe nicht mehr wieder sehe. Doch ich werde immer an gott glauben. Der gedanke zerfrisst mich von tag zu tag innerlich, doch ich gebe nicht auf. Mein Glaube ist härter als Stein. Heller als dass licht und größer als dass ganze universum. Obwohl ich gott nie gesehen habe liebe ich ihn wie meine mutter.

 

 

Sara Engelt, 19

Ich glaube schon, dass es irgendwas geben muss. Wie soll denn das Universum entstanden sein. Aber ich glaube nicht nur an den einen.

 

 

Stefan Battenfeld, 31

falls damit 'der' Gott gemeint ist. Das Wort 'Gott' allerdings schon. So besteht es z.B. aus vier Buchstaben. Siehe Artikel unter 'Gott existiert für mich nicht...'

 

 

Anonym

warum reden alle menschen von Jesus wen sie von GOTT sprechen?

 

 

Anonym, männlich, 42

als ich noch der Ansicht war, ihn in der Bibel finden zu können. Man sollte dieses alte Buch nicht überbewerten.

 

 

Wolfgang Bastian, 64

Es gibt tausende Götter! Welcher Gott ist denn nun wirklich gemeint? Jeder versteht unter Gott etwas anderes, selbst die Gelehrten!

 

 

Dennis S., 28

...wie auch, er existiert ja nur in der Einbildung...

 

 

Anonym, weiblich, 66

gott ist mir in meiner krebskrankeit begegnet.

 

 

Armin, 25

...er hat sich mir tatsächlich nie offenbart. und da so viele Menschen behaupten, sie hätten diese Offenbarung, wobei sich diese Behauptungen oft stark widersprechen, verharre ich in vorsichtiger zurückhaltung und warte still darauf, dass Gott sich offenbart... wenn er denn will!

 

 

  1. E., weiblich

Ich finde es ehrlich gesagt einfach nur lächerlich, wenn Menschen behaupten, sie glaubten nicht an Gott, weil die Naturwissenschaft gegen ihn spräche, weil es keinen Beweis für seine Existenz gäbe. Schon allein darin liegen doch 10000 Widersprüche vor. Ich könnte jetzt meine Bibel aus dem Regal suchen und Dinge zitieren wie "Selig, die nicht sehen und doch glauben". Aber mehr als "fromme Bibelsprüche" müssten diese Menschen doch der - völlig korrekten - Aussage Gehör schenken, dass es keinen Beweis GEGEN die Existenz Gottes gibt!!!!

Im Übrigen widerspricht die Naturwissenschaft einer Existenz Gottes in keiner Weise - sie unterstützt die Wahrscheinlichkeit dieser noch. Wie soll denn etwas so Großartiges wie das All entstehen? Wie soll denn Leben entstehen aus dem Nichts? Doch wohl nur durch Gott! Begegnen wir nicht überall, wo wir der Unfassbarkeit begegnen, wo wir an die Grenzen unseres Denkens stoßen, ihm?

 

 

Anonym, weiblich, 34

Religionsstifter wie Jesus oder Buddha tauchten zu chaotischen Zeiten auf, in denen die Leute unzufrieden mit dem waren, wer sie regierte und wie sie leben mussten. Jesus und Buddha überraschten mit revolutionären und neuartigen Denkansätzen und fanden Anhänger. Nach zwei oder drei Jahrhunderten wurden sie für Gott gehalten und angebetet, obwohl sie selbst wahrscheinlich ziemlich entsetzt darüber gewesen wären. Haben wir nicht wieder so eine Zeit, die schreit nach einer Wende? Wer wird diesmal unser Führer? (Führer!!!)

 

 

Magnus Kerkloh, 26

aber er ist anderen Menschen begegnet, deren Zeugnisse verschiedenster Art für mich so glaub-würdig und überzeugend sind, daß ich darauf hin an Gott glaube - bei allen Zweifeln, die natürlich auch immer wieder auftauchen... Besonders beeindruckt hat mich in diesem Zusammenhang das Buch von André Frossard "Gott existiert. Ich bin ihm begegnet". Ich würde Gott auch gerne persönlich "erfahren", aber dies ist bislang leider noch nicht geschehen. Naja, aber vielleicht gewährt er mir ja diese Gnade noch...

 

 

Anonym, weiblich, 32

jedenfalls kein biblischer Gott noch sonst eine personifizierte höhere Macht.

 

 

Stefan Lehmann, 22

Stimmt nicht.

 

 

Christian Dittmann, 49

Nein, ich habe es nur nicht immer richtig erkannt. Er ist mir oft begegnet.

 

 

Anonym, männlich, 58

Nie von Angesicht zu Angesicht und manchmal verzweifele ich fast daran an ihn zu glauben! Aber nicht an ihn zu glauben ist wie der Zustand einer Blume ohne Erde. Nicht das Absolute ist die Ursache des Dahinwelkens, sondern die absolute Entwurzelung. Zu dieser Überzeugung bin ich in den vielen Jahren meiner Suche nach Gott gekommen.

 

 

Anonym, weiblich, 35

leider habe ich ihn noch nicht persönlich kennen gelernt zumindestens wissentlich. Bin eigentlich auf der Suche das er sich mir einmal zu erkennen gibt.

 

 

Anonym, weiblich, 17

meine gedanken sind in einem Lied gut zusammengefasst:ich kanns nicht mehr ertragen,

dass ein so liebenswerter mensch wie du wenig ahnung von dem glauben hat,

der die liebe schenkt und die rettung noch dazu.

deshalb will ich dir was erzählen,

dich nicht quälen,

dir keine zeit stehlen,

ich will nur, dass du weißt was ich mir wünsche:

 

ich wünsch mir, dass du weißt, dass gott dich liebt und immer bei dir ist.

wie du auch immer heißt: er ist der, der dich niemals vergisst.

ich wünsch mir, dass du weißt du bist wertvoll genauso wie du bist.

ich wünsch mir, dass du s weiß und nie mehr vergisst!

 

woher sollst du denn wissen, dass gott dich liebt, wenn es dir keiner sagt?

woher sollst du denn wissen, dass gott sich kennt, wenn auch das dir keiner sagt?

 

deshalb will ich dir was erzählen,

dich nicht quälen,

dir keine zeit stehlen.

ich will nur, dass du weißt was ich mir wünsche:

 

ich wünsch mir, dass du weißt, dass gott dich liebt und immer bei dir ist.

wie du auch immer heißt: er ist der, der dich niemals vergisst.

ich wünsch mir, dass du weißt du bist wertvoll genauso wie du bist.

ich wünsch mir, dass du s weiß und nie mehr vergisst!

 

hey, ich bin so dankbar, dass gott mich so sehr liebt! ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand sein leben opfert, um meines zu retten - jesus hat es getan, auch für dich! und er ist vom tod auferstanden!! er mir den einizigen halt in meinem leben gibt, auf den ich mich für alle zeiten verlassen kann! ich wünsche dir auch diese erfahrung! wenn du von der kirche enttäuscht bist, dann ist das verständlich. die kirche ist nicht so, wie gott sich seine gemeinde vorstellt! ABER die kirche ist nicht gott! ich bin mir sicher, dass gott nicht begeistert davon ist, was in der "Institution Kirche" abläuft. gott ist anders, aber woher sollst du wissen, wie gott ist, wenn du dich nicht auf ihn einlässt? niemand kann über etwas urteilen, wenn er nie erfahrungen damit gemacht hat. probier es aus. bete, dass gott sich dir zeigt - er wird dich nicht enttäuschen, das hast du sogar schwarz auf weiß in der bibel aufgeschrieben!

alles liebe!

 

 

Arben Gojani, 35

der lieber gott ist unter uns jeden tag jede minute jeden schrit die wir machen ich bin kosovo albaner und moslem ich lebe in Deutschland seit 1992 am 02.10.2004 habe mein bruder 27j.alt verloren strom schlag 10.000 wolt aber ich glaube immer wieder an gott was auch immer passieret das ist gottes wille nach dem tod meines bruders wollte ich nicht mehr leben aber ich lebe der tag ist geschrieben wan unsere leben beendet wird wie koenen nur versuchen zur leben und das beste daraus zu machen er wird uns belohnen

 

 

Anonym, männlich

GOTT ist mir begegnet! Erwartet IHN überall, ER sehnt sich danach, mit euch zusammenkommen! ER gab für euch SEIN Leben am Kreuz und hätte es auch für jeden einzelnen von euch getan. ER will euch alles sein. Es gibt nichts, was ER euch nicht sein wollte. Sucht IHN in seinem Wort und ER wird euch begegnen. Sagt IHM, daß ER euch wichtiger als alles andere in eurem Leben ist und daß ihr IHN als euren persönlichen Erlöser annehmt, und ER wird alles andere machen! ER wird euch Kraft sein, euch zeigen, wie ER ist.

Nicht wir selbst leben, nicht wir selbst haben die Kraft, aus SEINEN Geboten zu leben, sondern ER handelt durch uns, ER gibt uns SEINE Kraft, wenn wir IHM sagen, dass ER wichtiger als alles andere in unserem Leben ist und dass wir SEIN Opfer und SEINE Liebe annehmen. ER schenkt uns dann alles: Gebete, Liebe, Freunde, die Vergebung der Suenden und vor allem SICH SELBST. Glaubt es nur, es ist wirklich wahr!

 

 

Jürgen Schneider, 40

- das Wort "Gott" ist für mich bedeutungslos.

 

 

Keine Namensangabe, 53

wenn wir die Augen öffnen begegnet uns in jedem Menschen ein Gott.

 

 

Bettina T., 40

so viele Menschen, die bewegt sind von dem, was sie Gott nennen, sind auf diesen Seiten zu finden. Gott - ja oder Gott - nein, so viele Suchende nach wirklichen Erfahrungen, nicht nach hohlen Worten, nach wirklichem Erleben, das Gott heißt. So sehr suche ich in unserer Kirche, in unserer Religion nach begehbaren Wegen zur Gotteserkenntnis, nach dem: "wie" geht es zu Gott?, wie geht es, in der Tiefe zu finden?, nicht Intellekt, nicht Bibelworte, sondern eigenes Erleben?, zum Erleben, zum Erwachen?, wie? Nach langem Abwenden vom Christentum und langer Suche in anderen Religionen stelle ich fest: Erwachte sprechen überall das Gleiche, in jeder Religion, scheint wirkliche Gotteserfahrung gleich zu sein, für Jesus wie für Osho wie für viele andere, die von existentieller Gotteserfahrung sprechen, auch "sogar" im Christentum gibt es sie, die radikale Gotteserfahrung, möglich für jeden, für mich, jetzt --- dieses Projekt, diese Seite ist sehr schön, Platz für Menschen, sie ihre Suche ausdrücken, die Sehnsucht, das Tiefste und Wirklichste zu finden.

 

 

Alexander Schratt, 42

weil es ihn nicht gibt. Er ist eine Einbildung des Menschen. Wahrscheinlich aus der Angst heraus, dass es nach dem Tod keine Existenz mehr gibt.

 

 

Tommy Casagrande, 20

weil es ein kultischer Glaube ist, den man wissenschaftlich nicht beweisen kann. Nur was man beweisen kann, kann auch existieren. Nur was man messen kann, kann existieren. Gott ist ein Hirngespinst und längst überliefert. Gott ist tausend Jahre alt und stammt aus einer Zeit in der es noch keine aufgeklärte Wissenschaft gab. Die Menschen sahen Naturereignisse und wollten Erklärungen. Da sie keine wissenschaftlichen Antworten fanden, haben sie gedacht, dass etwas übersinnliches an alledem Schuld sein muss und so wurde Gott als übersinnliches erfunden. Gott ist nicht beweisbar und genau darum ist es fatal eine Welt auf Glaubenspunkten aufzubauen. Wenn jemand nicht an Gott glaubt und damit liegt er richtiger als jemand, der daran glaubt, wird er von Gottesgläubigern ausgegrenzt und vernichtet. Umgekehrt hingegen wird kein Atheist einen Gottesanbeter vernichten obwohl er an etwas nicht existentes glaubt, insofern der Gläubige seinen Glauben privat als Hobby ausübt und zwar ohne andere bekehren zu wollen.

Eine Welt auf einen Glauben aufzubauen ist eine Diktatur, die sich nach okkulten Hokuspokus unterwirft. Ich unterwerfe mich keinem.

Es lebe die Freiheit ! Nieder mit der Diktatur ! Nieder mit den Zwängen ideologischer Moralvorstellungen ! Es sterbe die Ideologie !!

 

 

Sabine Stuth, 38

, bin mir aber nicht mehr so sicher.

 

 

Andreas, 31

oder ich habe es nicht gemerkt. Wo bist Du ?

 

 

Jens, B., 37

nicht direkt, aber indirekt , glaube ich, schon, so z.B. in der Natur, in der Schönheit der Natur, in der Liebe zu meiner Frau und in der Liebe zu meiner Tochter. Gefühle wie Liebe, die so stark sein können, sind meines Erachtens göttlichen Ursprungs. Hier spüre ich eine Kraft, die unglaublich groß und nicht zu erfassen ist.

Noch eine Frage, die zu Gott führt: Was ist hinter dem Weltraum? Wir wissen, der Weltraum dehnt sich ständig aus, aber was ist denn eigentlich dahinter? Wir sehen, dass es noch viele physische Dimensionen gibt, über die wir nichts oder wenig wissen. Also gibt es auch die göttliche Dimension. Daran glaube ich. Nicht aber an den Bibeltext Wort für Wort, der ein historischer Text ist, kein heiliger Text - für micht - der unmittelbar von Gott kommt. Natürlich habe ich größten Respekt vor dem neuen Testament (vor dem alten eher nicht) aber: Wenn man die Menschen das lehrt, was die Theologiestudenten lernen, dass - so meine ich - das NT ein historischer Text ist und nicht wörtlich zu verstehen ist und man somit die christliche Grundlehre vermitteln würde, würden mehr Menschen glauben.

 

 

Anonym, männlich, 22

Mir ist noch kein GOTT begegnet. Wenn ja, dann hätte ich ihn freundlich gegrüßt und ihn vielleicht zu einer Limo eingeladen.

 

 

Matthias Lehner, 23

, weil es ihn meiner Auffassung nicht gibt, und alles was wir wahrnehmen und der Grund warum wir es wahrnehmen mit Hilfe der Naturwissenschaften erklärbar ist oder irgendwann erklärbar wird.

 

 

Jürgen Naarmann, 48

wenn ich in einer Kirche war in der die Tür verschlossen war, denn Gott hat keine Kirchen gewollt, in die man nicht hinein sehen kann. Der Exzess ist, dass es Kirchen gibt, für die man Eintritt bezahlen muss und die zugeschlossen sind. Wir sollten uns die Frage stellen: "Was würde Jesus Christus sagen, wenn er mit uns über die Nutzung und den Gebrauch der Kirchen sprechen würde".

 

 

Anonym, männlich, 25

Ich frage mich, warum einige Menschen der Meinung sind, dass Gott die Ursache ist für Krieg, Elend, Armut..., alles was schlecht ist auf der Welt, alles was nicht nach Menschen Plan läuft. Eigentlich sind wir die Täter, die eigene Schuld auf die Schuhe von Gott schieben wollen. Menschen missbrauchen die Religion, um Krieg zu führen, um zu Macht und Reichtum zu gelingen. Aus Geiz und Gier versucht doch jeder das Beste für sein Leben zu machen, aber nur für sein eigenes Leben allein. Eigentlich haben wir alle genug zu essen und niemand muss verhungern, wenn wir uns bemühen würden, an anderen zu denken. Wieviel haben wir das Geld für sinnlose Sachen ausgegeben, für Kriegindustrie, für übermässiges Konsummittel.. während andere Leute auf der Welt wegen Hunger sterben müssen.

Wenn jemand an Gott glaubt, dann versucht er nicht durch Wissenschaft, Technik, Verstand... sein Glaube zu beweisen, sondern allein durch sein Herzen.

"Richtig sieht man mit dem Auge, das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar" hat mal der franz. Schriftstelle Saint-Exupery gesagt. Oder hat mal jemand versucht, die Liebe von den Eltern oder seinem Lebenspartner zu beweisen?? Ich denke, es gibt viele Dinge, die nicht bewiesen werden kann. Entweder glaubt man oder glaubt man nicht. Ich glaube an Gott und seine Liebe, Gerechtigkeit und Treue.

Aus Glaube an Gott und mit Hilfe von anderen Gläubigen werden wir die Welt verändern, auch wenn es am Anfang nur ein Tropfen auf dem heisen Stein ist, aber viele andere Tropfen werden dann folgen.

 

 

Carsten Hartmann, 35

Lieber Heinz Vössing,

Sie sprechen mir aus der Seele. So sehr, daß mir das "Sie" so unpassend erscheint, als siezte ich meinen Bruder.

Ich erlaube mir Ihren Text kurz zusammenzufassen:

Jesus hat es vorgemacht, versuche zu verstehen wie er es gemacht hat und versuche dann es einfach nachzumachen - und gib Dir Mühe dabei.

Sind Sie einverstanden ? Vielleicht gelingt es uns in Kontakt zu treten, mir scheint meine Suche ähnelt der Ihrigen.

Alles Gute,

Carsten Hartmann

 

 

Anonym, männlich, 32

Kann man so sagen, Gott ist mir bisher noch nicht begegnet.

Ich bin in einer Familie aufgewachsen, in der zwar jeder theoretisch getaufter Christ war, aber praktisch waren wir einfach nur eine Ansammlung von Ungläubigen.

Religion und Gott spielten einfach keine Rolle im Familienleben. Die Kirche wurde nie besucht, nichtmal zu Weihnachten oder zu Ostern.

Meine erste Begegnung mit Religion und Gott hatte ich dann in der ersten Klasse der Grundschule.

Ich fragte mich etwas verwirrt, was dieser Gott sei, über den die anderen sprachen.

Nach und nach verstand ich das Konzept von Gott, Kirche und Religion etwas besser, aber bis heute verstehe ich nicht, was andere Menschen meinen, wenn sie sagen, daß sie mit Gott sprechen oder ihm gar begegnet sind.

Ich kenne ihn nicht.

Wenn ich nicht mit gläubigen Menschen in Kontakt gekommen wäre, die Welt also frei von Gläubigen wäre, so vermute ich, daß ich mir nicht einmal Gedanken über ein höheres Wesen machen würde.

Vielleicht sind die Hirne von Atheisten einfach anders verdrahtet als die von Gläubigen.

 

 

Philipp, 26

Ich glaube, dass die Fähigkeit, die Existenz eines übernatürlichen Wesens zu spüren, eine Funktion des Gehirns ist und somit bei Menschen unterschiedlich ausgeprägt sein kann. So wie Menschen unterschiedlich humorvoll, liebesfähig oder für Kunst zugänglich sind. Es liegt an der Struktur des Gehirns jedes Einzelnen. Daher mehr Respekt für Menschen, die von sich behaupten, sie spüren da nichts.

 

 

Alisha

hallo Toni Kleinert,

ich denke Gott kann man nur begegnen wenn man betet, ihm seine Bitte vorträgt und fest daran glaubt, dass er sie hören wird. Gott begegnest du auch in dem du die Bibel liest oder bzw. auch dich einer christlichen Gemeinde anschließt, die dir beim Verstehen der Bibel hilft.

 

 

Toni Kleinert, 16

Hallo Sie!

Mein Name ist Toni Kleinert, und ich bin 16 Jahre alt. Ich würde gerne mal Gott kennenlernen, leider habe ich noch nie ihn gesehen, und jetzt möchte ich bitte Kontakt zu ihm haben, denn ich möchte ihn eine Bitte anvertrauen! Aber wie kann ich Kontakt zu Gott haben bzw. wie kann ich ihn begegnen?

Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn sie mir weiterhelfen können, und mir eine E-Mail auf meine Frage zurück schreiben!

Danke und alles Gute ihnen ihr Toni Kleinert!

 

 

Alisha, 50

Wann erhört Gott Deine Gebete nicht?

Wie begegnet Gott jemanden. Tut er dies nicht, in dem er seine Gebete erhört?

 

 

Anonym, männlich, 15

Ich habe in meinem Leben bisher noch keine Indizien und erst recht keine Beweise für die Existenz eines Gottes gefunden.

 

 

Anonym, weiblich, 15

bis vor gut einem Jahr. Vor diesem einem Jahr war ich nichts mein Leben hatte keinen Sinn! Doch dann rief mich Gott zu sich. Und das war das beste was mir in meinem ganzen Leben passiert ist!

 

 

JS, weiblich, 14

weil es ihn wahrscheinlich nicht gibt. Warum würde es sonst all dieses Leid und den Schmerz in unserer Welt geben? warum würden menschen sich sonst gegenseitig ermorden und quälen? wie käme sonst jemand auf die idee ein zwölfjähriges mädchen zu entführen und vergewaltigen? wenn menschen von gott erschaffen worden wären warum tun sie dann diese dinge? gott wird als vater der menschen gesehen, wieso hat er seine kinder nicht gerechtigkeit gelehrt? wieso hat er ihnen nicht beigebracht, dass es falsch ist andere so zu misshandeln? ich kann es einfach nicht vertsehen.

ich weiß nicht ob ich an gott glauben soll oder nicht.

irgendwas im leben muss einem halt geben können, man braucht jemanden an den man sich wenden kann, da kommt gott genau richtig. doch wenn es ihn nicht gibt, wer hat ihn dann "erfunden"? wie kam jemand auf die idee diese lüge in die welt zu setzen?

um an gott zu zweifeln muss ich mir nicht mal die ganze menschheit ansehen, mein nähestes umfeld reicht aus. sogar ich alleine schon.

ist der tod eigentlich die erlösung?

wieso hat gott adam und eva aus dem paradies vertrieben? wurde eva nicht von der schlange überredet den apfel zu essen? was hatte die schlange dort zu suchen, warum vertrieb gott nicht dieses böse geschöpf, bevor es etwas anrichten konnte? er sieht doch alles.

und außerdem... eva wurde überredet... sie hat also nicht die vollkommene schuld. und: LEHRT NICHT GOTT SELBST VERGEBUNG?

 

lg

JS

 

ich würde mich über eine antwort des autoren freuen.

 

 

Hedi, 54

Ich glaube an das Wort Gottes, welches in der Bibel niedergeschrieben ist. Nun da heißt es sinngemäß " wenn 2 Menschen um das gleiche bitten, dann wird es Gott erfüllen.

Ich habe eine Skoliose und bitte Gott darum, daß sich meine Skoliose gerade wird.

Würden Sie mit mir darum beten?

Hallo Hedi,

so ganz genau weiß ich nicht, was eine Skoliose ist, ich vermute eine Verkrümmung der Wirbelsäule, die Ihnen wahrscheinlich schwer, schwer zu schaffen macht. Krankheit und Leid gehören zu den Dingen, die es manchmal fast unmöglich erscheinen lassen, den Verheißungen des barmherzigen Gottes zu trauen. Andererseits berichten viele Menschen davon, dass ihr Leiden alles andere als sinnlos war, ja dass sie dadurch gereift sind und auch Kraft und Mut empfangen haben. Dies hat sicher etwas mit dem Geheimnis der menschlichen Existenz zu tun, die es ohne die Erfahrung ihrer Grenzen nicht gibt.

Ich will mich gerne im Gebet mit Ihnen verbinden, und mit Ihnen hoffen, dass Ihre Erkrankung für Sie erträglich wird oder Sie durch eine Operation Linderung oder Heilung erfahren, Krummes "gerade wird".

 

ALLES GUTE! - Bernhard Riedl

 

 

Jörg Weigel, 61

nein, die Menschen sind mir begegnet. Und ich weiß, dass ich Gott nie begegnen werde, da ich das alles für reinen Mummenschanz halte. Mummenschanz aus dem Mittelalter der Pfaffen und Pharisäer, die Macht über Menschen ausüben möchten. Das Erstaunliche ist für mich, dass sich das bis in das 21. Jahrhundert behauptet hat und sicher noch weitere 21 Jahrhunderte andauern wird. Warum sind wir Menschen nicht selbstbewusst genug und akzeptieren unsere Existenz so wie sie ist Und leben glücklich, friedfertig und gut miteinander? Der Glaube an die Götter, sei es Gott, Allah, Buddah, Zarastro, Manitou, etc. hat den Menschen sicher viel Gutes gebracht jedoch mehr Elend und Tod, wie wir es heute im Terrorismus sei es in Irland, Afghanistan, Irak, Sudan oder sonst wo erleben.

 

 

Julika-Janina Wulf, 19

als es mir gut ging. Doch er verschwand und seither bin ich einsam...

 

 

Joseph Sebaldus, 37

Da bin ich mir nicht sicher. Manchmal glaube ich schon daran. Aber das ist ganz sicher nicht der Gott der Bibel.

 

 

Anonym, weiblich, 34

der eine Gott ist mir nicht begegnet, aber vielleicht begegnen wir einem der "Götter", wenn Sie mit ihrem Raumschiff auf der Erde landen. Vielleicht nehmen Sie sich dann wieder mal ein paar schöne Menschentöchter? 1. Mose 6.1

 

 

SDGm, 20

bis ich ihn kennen gelernt habe.

 

 

Falk Bender, 20

und wird es auch nie, weil er meiner Ansicht nach nicht existiert.

 

 

Anonym, weiblich, 54

Ich bete und bete und hoffe und hoffe, dass Jesus Christus in mein Leben tritt. Mein Gefühlsleben ist total durcheinander, ich dachte bereits daran, dass es gut wäre wenn jetzt mein Leben zu Ende wäre. Es heißt, dass Jesus Christus Kranke heilen kann. Und am Anfang steht sein Wort. Wieso gibt er keine Hilfe wenn man ihn bittet, was mache ich falsch. Bin ich blind, sehe ich die Güte und Liebe Gottes nicht. Ich bitte ihn auch darum, dass er mir Vertrauen gibt in seine Liebe und Güte, da ich fürchte, dass ich mich von ihm abwenden könnte.Guten Tag,

Für Ihre Mail danke ich Ihnen, auch wenn sie mich in Besorgnis versetzt. Gerne würde ich Ihnen persönlich antworten, habe allerdings nicht Ihre Email-Anschrift. Bitte teilen Sie diese mir mit, ich behandele sie absolut vertraulich.

Mit freundlichen Grüßen

Werner Höbsch

 

 

Marco, 21

ein weiterer grund nicht zu glauben oder

 

 

Anonym, weiblich, 21

Ob mir Gott begegnet ist- gute Frage. Es gab eine Zeit, da dachte ich ja. Es gab Zeiten, da fragte ich mich, ob ich mir alles nur eingebildet hätte. Eine endgültige Antwort habe ich nicht gefunden.

 

 

Michael, 18

kann mich zumindest nicht dran erinnern

 

 

The Crow, 25

da ich ihn nicht sehen will!

 

 

Anonym, weiblich, 54

oft habe ich gott um hilfe oder beistand gebeten. vielleicht habe ich falsch gebetet, da ich immer für die verwirklichung eines konkreten wunsches( es ging nie um meterielle Dinge, sonder immer um intensive Gefühle) gebeten habe. Ob gott mir zur seite stand weiß ich nicht, nur habe ich mich in meiner verzweiflung oft alleine gefühlt.

 

 

Anonym, weiblich, 16

Noch nie!! Außerdem wäre das ein schlimmer Gott, der solche Sachen wie Krieg und Terror geschehen lässt.

 

 

Sebastian Schrottenbach, 17

weil ich bisher nie das bedürfnis hatte ihm zu begegnen.

 

 

Harry Wagner

Zum Problem der Schöpfung...

...und es würde auch nichts ändern, es sei denn er wirkte gegen meinen Willen.

Es mag einen Christen vermessen erscheinen, dass ich "meinen Willen" hier so sehr betone, aber für mich ist erdie Quintessenz meiner Existenz und Koexistenz mit meinen Mitmenschen.

Ich bin Atheist, obwohl es mir mit wissenschaftlichen oder philosophischen Mitteln logischerweise unmöglich sein dürfte, die Nichtexistenz Gottes zu beweisen. Es macht für mich schlicht und ergreifend keinen Unterschied, ob Gott existiert oder nicht.

So gesehen entspringt mein Atheismus eher einem irrationalen Gefühl resp. einem skeptischen Instinkt.

 

 

Trude, 35

leider noch nicht aber vielleicht kann mir jemand suchen helfen.

 

 

Tine, 23

Kein Wunder, ich bin ostdeutsch.

 

 

Anonym, weiblich, 35

Doch ich suche Ihn! Finde es traurig das ich Ihn leider noch nicht persönlich kennen gelernt habe.

 

 

Anonym, männlich, 56

denn ich bin nicht so arrogant, das zu behaupten.

 

 

Anonym

Nie? oder hab ich es nur nicht gemerkt?

Gott existiert in jeder Blume, in mir und dir! DU bist nicht umsonst da, ich auch nicht, machen wir was draus! Oder?

 

 

Thomas Kesselring, 41

bis ich 40 Jahre alt(?) war ist er mir jeden Tag begegnet! Mit 40 1/2 habe ich ihn verstanden.

 

 

Kacar

den gott kann man nicht sehen, weil er unsichtbar ist.

 

 

Fritz Kronberg, 63

wie auch ?

 

 

Beate Menzel

weil ich ihn nie gesucht habe, weil er eine wenn auch verständliche Erfindung von Menschen ist, die angesichts des Todes auf verzweifelter Suche nach einem Sinn sind.

 

 

Anonym, männlich, 15

denn eine Gestalt, die nur in der Phantasie der Menschen existiert kann jemanden nicht begegnen.

 

 

Anonym, männlich, 24

das stimmt. aber was heißt das schon. wie soll mir gott begegnen?

 

 

Anonym, männlich, 32

oftmals in einer hartherzig erscheinenden Kirche.

 

 

Wolfgang Aurbach, 71

Das klingt unwahrscheinlich, aber man kann es sich wohl einreden.

 

 

Anonym, männlich, 19

Die moderne Bibelforschung hat fast alle Dogmen und den Katechismus, der auf Jesus begründet ist, als Legende entlarvt.

Sogar die Mehrzahl der katholischen und evangelischen Exegeten (Bibelforscher) ist sich inzwischen über folgendes einig:

  1. Jesus ist nicht wirklich auferstanden. Die Apostel hatten lediglich Visionen von Jesus nach dessen Tod. Des weiteren war den Jüngern gar nicht bekannt, wo Jesus begraben wurde. Sonst wäre dieser Ort sicherlich nicht so einfach vergessen worden, sondern heute ein Wallfahrtsort.
  2. Maria war keine Jungfrau. Sogar in der Bibel ist die Rede davon, dass Jesus Brüder hatte.
  3. Jesus hielt sich selbst nicht für den Sohn Gottes. Das haben lediglich die Evangelisten behauptet.
  4. Jesus verstand seinen Tod nicht als Sühnetod für die Menschen. Dies wurde ihm nachträglich in den Mund gelegt. Folglich sind auch die Ereignisse des Abendmahls Legenden.
  5. Die Bergpredigt ist lediglich eine Komposition des Evangelisten Matthäus aus verschiedenen angeblichen Aussagen von Jesus und einer netten Geschichte "drum herum".
  6. Jesus wurden nicht in Bethlehem sondern in Nazareth geboren (->Jesus von Nazareth). Bethlehem wurde lediglich später als Geburtsort genannt, weil es schon vor Jesu Geburt hieß, dass der Messias in der Stadt Davids, nämlich Bethlehem geboren werden wird.
  7. Das "Fegefeuer" ist eine Erfindung von Theologen aus dem Mittelalter.

und so weiter und so fort...

Ich könnte fast endlos so weitermachen und möchte nochmals betonen, dass dies keine Behauptungen von mir sind, sondern die Meinung der Mehrzahl der Bibelforscher. Ich frage mich wie diese christlichen Bibelforscher überhaupt noch an irgendetwas glauben können, nachdem der christliche Katechismus (Glaubenslehre) schon fast komplett widerlegt wurde.

Des weiteren finde ich es fast schon unverschämt wie ein "normaler" Christ in der Kirche zum Narren gehalten wird, indem ihm Dinge erzählt werden, die die christliche Elite schon längst nicht mehr glaubt!

Auch in Jesus-Filmen werden Ereignisse wie die Bergpredigt, das Abendmahl und die Auferstehung als historische Fakten verkauft. Ich halte das für eine ziemliche Volksverdummung.

Ich würde mich über ein Feedback von Ihnen sehr freuen. Mich würde interessieren welchen Punkten Sie als Mitarbeiter der Kirche zustimmen. Ich kann verstehen wenn Sie das nicht öffentlich tun wollen, ich würde mich auch über eine e-mail freuen.

 

 

Heiko, 19

und ich habe mir nie vorstellen können, wie Gott zu einem im Gebet spricht - als Gewissen, vielleicht? Oder, weil man dann Gott nicht bräuchte, als oberste moralische Instanz? Was ist Gott überhaupt - solange ich das nicht weiß, kann ich auch nicht sagen, ob er mir schon einmal begegnet ist..

 

 

Mark W. Beinker, 35

(dies ist kein Satzanfang, sondern ein vollständiger Satz, wie auch die untenstehenden sogenannten Satzanfänge; warum haben Sie es nicht einfach "Überschrift" genant?) und er ist auch niemand sonst begegnen. Viele Menschen lassen sich leicht täuschen, sie wollen glauben, sie wollen, dass das was sie erlebt haben, nicht zufällig ist.

 

 

Anonym, männlich, 39

Auf welchem Kindergartenniveau stellen Sie den hier die Frage nach der Existenz Gottes? Genau dies ist der Grund, warum ich vor 20 Jahren aus der ev. Kirche ausgetreten bin! Mir hat stets die kritische Diskussion gefehlt. Allerdings habe ich in den 90er Jahren mehrfach Vorlesungen in St. Georgen/ Ffm besucht. Dort gibt es Menschen, die auf anderem Niveau denken, schreiben und sprechen.

 

 

Anonym, männlich, 36

Das ist der Satzanfang der mir am liebsten ist. Weil er am aller wenigsten ein weil erfordert. Mich persönlich stört, dass man glaubt bzw. nicht glaubt, weil ..... .

Bei mir war es so, ich fragte mich, glaubst Du an Gott. Ich horchte in mein Inneres und es kam keine Antwort. Hie und da frage ich mich dann, glaubst Du an Gott? Horche in mich rein, wieder Stille. Also glaube ich nicht.

 

 

Heinz Vössing, 72

Sehr geehrte Damen und Herren,

die "ZEIT" vom 22.12.03 erwähnte in dem aufsatz "wie man in Deutschland glaubt" Ihre internet-seite. Sie rufen dort jene menschen zum gespräch auf, die nicht oder nicht mehr an gott glauben. Zu jenen menschen gehöre ich nicht. Ich glaube - jetzt mehr als jemals zuvor in meinem leben - an gott, jedoch nicht an jenen, den die kirchenverantwortlichen mir in ihren lehren vorstellen, sondern an den gott Jesu, den er mir als vater und guten hirten vorgestellt hat. Mit anderen worten: ich bemühe mich, in eigener verantwortung, die gedanken Jesu zu verstehen,zu verarbeiten und meine schlüsse für mein leben aus diesem mühen zu ziehen. Dabei habe ich festgestellt, daß es ziemlich gleichgültig ist, an bestimmte formeln - z.b. trinität - zu glauben. Für mich ist wichtig, daß ich mich mit meinen verstandeskräften bemühe, die gedanken Jesu richtig zu verstehen, und in meinem leben umzusetzen, jene lebensmaxime, die da heißen: liebe, toleranz, vergebung,barmherzigkeit. Ich habe erkannt: Jesus war kein lehrmeister, sondern ein "lebemeister". Die amtliche katholische religion ist nicht mehr meine religion, Meine religion ist mein bemühen um das verständnis der worte Jesu mit allen gefahren des mißverstehens und des irrens, aber ICH mühe mich und denke nach und lasse nicht andere für mich denken und ICH verantworte mein tun und nicht andere. Oder hat Jesus geistige klone gewollt? Warum nur soll ich bereitwillig annnehmen, was selbsternannte spezialisten jahrhunderte vor mir mir vorgedacht haben? Hat Jesus das gewollt? Warum schreibe ich dies alles? :Ich suche gespräche, denn fast alle angesprochenen weichen aus, sobald sie merken, hier rüttelt jemand an den "ewigen wahrheiten". Wer von Ihnen hat den mut? Wieso braucht man für solch ein tun eigentlich mut?

Bleiben Sie gesund, es grüßt Sie Heinz Vössing.

 

 

Anonym, männlich, 69

weil mir Gott "als Person" viel zu eng gesehen ist. Mit dem "Göttlichen" als dem Geistigen kann ich mehr anfangen.

 

 

Anonym, männlich, 20

Gott ist eine Idee. Im Grunde eine recht gerissene Erfindung des Menschen.

Man muss sich dazu erst einmal darüber im klaren sein, dass die Welt in der wir leben Hochkomplex ist. Alles auf das wir eine Antwort finden fordert nur neue Fragen heraus. Die Menschheit stand schon immer vor dem Problem eine einfache und verständliche Antwort auf die wichtigsten Fragen des Lebens (den Sinn/was kommt nach dem Tod usw...) zu finden. Das Problem ist, dass sich kaum jemand damit beschäftigt, wenn es zu kompliziert wird (sieht man heute ja an der Evolutionstheorie). Erste Folge ist die Bildung von Stereotypen. Man gliedert die Welt in Gruppen: Mann-Frau, Groß-Klein, Stark-Schwach, Gut-Böse.

Das ist der Anfang, allerdings können auch diese Stereotype nicht alle Antworten liefern, also erschuf man sich die ersten Götter. Anfangs hatte jedes Phänomen seinen eigenen Gott. Zwischen den Göttern gab es Beziehungen, Streit und Hass wie bei uns Menschen. Doch dann wurde die Lage unter den Israeliten, die ebenso Polytheistisch waren wie alle anderen auch, extremer. Das Nordreich war gefallen und die Assyrer bedrohten nun auch Juda. An dieser Stelle der Geschichte tritt, wie man heute weiß, ein König auf, der sich zur Einigung Nord-Israelischer Flüchtlinge und Judaäer ein einmaliges Propaganditisches Meisterwerk austüftelt. Er lässt alle anderen Götter verschwinden und an deren Stelle bleibt nur noch er vormalige Wettergott JHWH, unbesiegbar und allmächtig.

Damit begann die Geschichte des Polytheismus, doch Gott bliebt trotzdem Menschlich, wie man aus der Bibel erkennt. Er stand nur über all den anderen Göttern.

 

"Der Mensch schuf Gott in seinem Bilde" - Ludwig Feuerbach

 

 

Nika, 42

aber ich weiß, dass er immer gegenwärtig ist selbst wenn alles über einem zusammenbricht!

 

 

Carita Rübschläger, 39

vielleicht habe ich (es, sie, ihn) nicht bemerkt oder ich wollte es auch nicht bemerken

 

 

Petronius Arbiter, 46

... als ich ihn gesucht habe.

 

 

Ingrid Decker, 69

Gott begegnet mir im anderen. ER offenbart sich in uns, in der Natur, im Kosmos. Wir haben alle das Fünkchen von Eckhardt mit bekommen, es schlummert in jedem im Verborgenen. Hätten wir es nicht, könnten wir überhaupt nicht nach Gott fragen.

 

 

Michael Esser, 44

... jedenfalls nicht in der Kirche und nicht in Äusserungen der Kirche in den letzten zwanzig Jahren.

 

 

Anonym, männlich, 23

Ich kann weder beweisen noch widerlegen das es gott gibt, das ist ja die sache mit dem glauben, es ist wie wein trinken ohne schlucken zu dürfen, ein, für mich, eher unbefriedigendes gefühl, das wohl in der natur des menschen liegt. ich bewundere menschen die sich gott hingeben können, die in ihm sinn und halt finden, aber ich selbst vermag dies nicht zu können. der gedanke an gott hilft gläubigen menschen mit ihrer sterblichkeit umzugehen, sterblichkeit definiert uns, sie begleitet uns durch unser dasein, und niemand kann mit sicherheit behaupten was danach kommen mag, gott erlaubt es vielen menschen weiter zu machen, weiter zu leben.

 

 

Anonym, männlich, 20

Alles was jemals über "gott" gesagt wurde ist reine Spekulation. Denn Wissen tut es kein Mensch! Doch egal wie irrrational und unlogisch manche Gebete zu Gott erscheinen, so geschehen Tag täglich Dinge die keiner erklären kann.

Mein Leben ist zur Zeit eine reine Talfahrt, aber solange Hoffnung besteht, kann sich noch alles ändern. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

 

 

Björn Skorge, 21

Weder in physischer noch in psychischer Form ist mir Gott jemals begegnet. Ich habe weder direkt noch indirekt in irgendeiner Form etwas von ihm (ihr?) empfangen.

 

 

Anonym, weiblich, 26

Ich weiß nicht, ob Gott mir begegnet ist, denn ich glaube und glaube doch nicht wirklich. Ich rede mit Gott und bete, und doch bin ich Zweifler. Die Sehnsucht glauben zu können ist ebenso groß wie die Angst einer Illusion nachzulaufen.

 

 

Daniela, 23

Gott ist mir oft begegnet... in jedem Stein in jedem Stück Holz, in jedem lebendigen und nicht lebendigen Wesen. Aber wieso sollte Gott eine externe Wesenheit sein, mit eigener Persönlichkeit und Plänen für die Menschheit?

Ist er - oder besser es - nicht viel mehr die Energie, die allem innewohnt, der Drang aller Materie zu existieren, der Drang nach Bewusstsein, nach Leben? Ist Gott nicht bloßer purer Wille?

Warum erkennt die Kirche das Thomas-Evangelium nicht an, welches Gott ähnlich beschreibt? Die Schrift, die von Wissenschaftlern mehrheitlich, wenn nicht einstimmig, als der wahren Lehre des geschichtlichen Jesu Christi am nächsten eingestuft wird? Weil sie Angst hat sie würde überflüssig, wenn wir nicht mehr in Gebäuden und Institutionen nach Gott suchen, sondern in der 'materiellen' (und damit meine ich nicht Geld) Welt? Warum sieht die Kirche die Bibel so selten als das, was sie ist, als Metapher, Inspiration, der Versuch einer moralischen Anleitung, kreiert von gut meinenden menschlichen Autoren, die ab und zu wirkliche Ereignisse einfließen ließen, diese aber auch interpretierten und nicht objektiv wiedergaben. Warum versperrt sie sich gar davor, dem geschichtlichen Jesus näher zu kommen?

Warum sind Christen so selten dazu bereit, an Gott mit Realismus heranzugehen? Man bekommt beinahe den Eindruck, als hätte in ihren Ansichten Gott mit Realität nichts zu tun. Er ist für sie einfach nur eine angenehme Idee. Letztens - als in einem Philosophieunterricht ein Gottesbeweis durchgenommen wurde - war sogar nur ein Schüler, der ansonsten atheistisch eingestellt ist, dazu bereit, diesen 'Beweis' vorerst anzuerkennen; sämtliche gläubigen Christen weigerten sich: sie wollten nicht wissen, dass es Gott gibt, sie wollten an ihn glauben.

Das verstehe ich nicht!

Natürlich gibt es Gott - oder etwas, dass man als Gott bezeichnen kann - es gibt reale Hinweise darauf in dieser Welt. Nur die Annahme der biblischen Wesenheit Gott, die den Lauf der Welt planend vorherbestimmt, verstrickt einen in unüberwindbare Widersprüche. Gott ist der Wille zu sein. Reicht das nicht? Ist das nicht wunderbar genug? Alles ist aus dem Nichts entstanden, nur weil der Drang dazu da war. Der übermächtige Wille zu sein, schaffte Energie, und aus Energie wurde Materie. Teile der Materie schafften es sogar, ein Bewusstsein zu entwickeln. Ist das nicht ein Wunder? Warum brauchen wir heute noch den Glauben an einen großen Erschaffer, der uns Aufgaben gibt und uns Prüfungen unterzieht? Haben wir vielleicht so eine Angst davor, selbst die Verantwortung zu übernehmen?

 

 

Maik O., 26

ist er auch nicht. wenn das so wäre, würd ich ja an ihn glauben. diese welt existiert ohne gott, ob man das nun gut oder schlecht findet.

 

 

Nadine, 27

aber ich bin auf der Suche! Manchmal und in der letzten Zeit verstärkt, scheint er aber nach mir zu rufen. Sicherlich hört sich das merkwürdig an, aber ich habe mich auf die Suche gemacht... Kirchen üben eine magische Anziehung auf mich aus und es war mir ein Bedürfnis heute Abend den Computer einzuschalten und "Gott" als Suchwort einzugeben. Vielleicht suche ich auch nicht speziell nach Gott, sondern nach unserer Aufgabe hier; nach meiner Aufgabe hier. Und ich habe Gott bereits im Herzen, ich bin nur noch nicht in der Lage ihn richtig zu hören. Das Seltsame ist, dass ich kein negatives Erlebnis hatte, das mich auf die Suche nach Gott geschickt hat. Meistens ist es ja so, dass Menschen krank werden oder jemanden verlieren, aber mein Leben läuft in absolut geregelten Bahnen. Aber genau das könnte ja der Grund sein, dass mein inneres die Möglichkeit sieht zu suchen. Das einzige, was mir aber auf meinem Weg nicht hilft ist "Jesus" denn das/er spielt für mich keine Rolle. Genau dort sehe ich nun mein Problem: Es wird geraten, die Bibel zu lesen um Gott zu finden. Aber ich möchte keine Geschichten über Jesus, seine Freunde und seine Feinde lesen um Gott zu finden. Denn die Leute in der Bibel, die gibt es heute auch noch... Nur Schade, dass die Kirche Gott ebenfalls über Jesus und die Bibel definiert. Das wäre so, als ob meine Eltern nur durch mich bestehen und das ist sicherlich nicht so. Die Kirche und besonders der Papst!! sollten Gott als einzelnen dem Volk vorstellen; als einen "Vater" der versucht, seine Kinder so gut es geht zu leiten ohne die selbst aufgestellten Regeln der Kirche (homosexuelle Ehe z.B.), die ein "Vater" seinen Kindern sicherlich verzeiht.

 

 

Anonym, männlich, 21

vielleicht wird er mir begegnen.

 

 

Flagg Randall, 20

weil ich stets "Warum?" fragte - und mich nicht mit halbherzigen Antworten zufrieden gab. Eine auch unschöne Antwort auf die ich mich verlassen kann ist mehr wert als eine schöne Phrase. Ich akzeptiere eher ein "ich weiss es nicht" als ein "'Gott' macht". Weniger Antworten zu haben macht mich den Christen gegenüber allerdings nicht "dümmer", kann ICH mich schliesslich auf mein Weltbild verlassen - also lieber eine Sicherheitsleine als Gottvertrauen. Fast kein christlicher Standpunkt kann auch nach dem ersten "Warum?" bestehen ohne sich in unbewiesene, völlig unwahrscheinliche Aussagen zu flüchten. So soll ich mein Leben leben? Nein danke, Ehrlichkeit gegenüber mir und der Wahrheit ist mir wichtiger als ein schöngeredetes Leben.

 

 

Mike Kay

... weil ich mein eigenes Leben suchen wollte. Ich habe schließlich gesucht was ich wirklich finden wollte und gefunden was ich immer gesucht habe. Gott. Aber nur weil ich gesucht habe. Warum ich gesucht habe? Weil es naiv wäre zu glauben, die 70 oder 80 Jahre hier wären der Sinn des Seins.

Ich hatte einen relativ schweren Unfall und musste anfangs mit Rollstuhl und später mit Krücken weiterkommen. In diesen Wochen hab ich mich darauf konzentriert, möglichst bequem über die Runden zu kommen. Das ging teilweise ganz gut und ich verstand nicht wieso ich Übungen machen sollte um die Schonhaltung zu korrigieren. Ich habe mich an den Zustand gewöhnt. Dass ich mich aber vorbereiten sollte für das gesunde "wahre" Leben, das scheinbar noch so weit weg war, hab ich Gott sei Dank begriffen.

Wer wirklich annimmt, dass die paar Jahre in denen wir hier rumkrebsen, der Sinn des Seins bedeutet, ist beneidenswert ignorant. Aber ich glaube die wenigsten denken wirklich so. Wer nicht per se an "Gott glaubt" (was immer das auch heißt), glaubt an das Leben, die Mitmenschen, die Liebe, das Schöne, das Gute usw., also Gott bzw. Heiliger Geist, also positive, "richtige" Einstellung. Vielleicht muss man sich abheben, differenzieren, um wahrgenommen zu werden aber im Grunde lebt keiner um Hass und Gewalt zu säen, sondern um Liebe und Leben zu ernten.

Und wenn das nun mal so ist, dann kann man sich damit begnügen, "nett" zu leben und keinem Böses zu wünschen. Das allein reicht womöglich schon um den Test zu bestehen. Aber, unvorstellbar in unserm egalitären Gleichmachersystem, es gibt andere die mehr wollen, dafür was tun und das dann auch erreichen. Wer Gott findet dem geht's besser. Gott hilft einem aus den zigtausend einfacheren Wegen, den zu wählen, der rückblickend der beste ist. Man kann die Uhr ja nicht mehr zurückstellen und von vorn beginnen, sondern man muss so entscheiden, dass man keine Entscheidung bereut - denn rückgängig machen zählt nicht.

Es gibt Leute die ärgern sich wenn's regnet und sie den Regenschirm vergessen haben. Um wieviel mehr werden wir uns ärgern, wenn wir am Ende des Tages feststellen, dass wir vergessen haben Gott zu suchen?

 

 

Anonym, männlich, 26

aber ich glaube trotzdem an ihn. Ich mache dies aber nicht abhängig von einer Kirchenmitgliedschaft.

 

 

Martin Erren, 33

...oder vielleicht doch? Wer weiß, wie Gott aussieht? Es ist schon manch' rosa Kaninchen durch meine Träume gehoppelt. Mag sein, dass es Gott war. Was geht's mich an? Bin weder bestechlich noch erpressbar durch Jenseitsvorstellungen. Bin nicht bereit, mich schlecht oder schuldig zu fühlen.

 

 

Mike

wie könnte dieses menschliche Konstrukt auch!

 

 

Anonym, männlich, 49

...wenn ich als Tourist oder Gast in eine christliche Gemeinde komme, aber keiner nimmt Notiz, niemand fragt, wer sind Sie, wo kommen Sie her, schön das Sie den Weg in unsere Gemeinde gefunden haben.

...wenn ich auf Geistliche - unabhängig von der Konfession - treffe, für die ein Pharisäerleben wichtiger scheint als authentisch zu leben, in wirklicher Nachfolge Jesu.

... wenn ich auf ausländische Gemeinden in Deutschland stoße, vor allem orthodoxe Gemeinden, die nur so von Nationalismus strotzen. War Jesus ein Nationalist? Ich habe etwas im Evangelium überlesen?

... wenn ich feststellen muß, daß oft Ökumene mit Gleichmacherei verwechselt wird, wenn die Einheit in der Vielfalt zwar gesagt aber niemals gelebt werden will. Auch hier ist Egoismus am Platz, der nicht nur in der Gesellschaft, sondern auch in der irdischen Kirche Platz nimmt.

Trotzdem glaube ich an einen Gott, der wirkt wie er will, dessen Wirken vielleicht für mein Leben keine Bedeutung hat, weil eben tausend Jahre für Gott sind wie ein Tag, und ein Tag wie tausend Jahre sind. Ein lieber Gruß an Euch alle, die Ihr hier liest.

 

 

Anonym, männlich, 17

Nein, ganz sicher nicht, aber wenn es ihn wirklich gibt, dann soll er mal kommen. Bisher hab ich dieses angebliche Wesen halt noch nie gesehen.

 

 

Anonym, männlich, 20

...weder jetzt noch in einem früheren Leben. Und wird sich mir auch nie entgegenstellen.

 

 

Norman Thomas, 23

...wie kann er das auch wenn es "ihn" nicht gibt.

 

 

Anonym, männlich, 30

Selbst wenn mir ein Wesen erscheinen würde, was sich als "Gott" vorstellt, so kann es dennoch lügen.

 

 

Anonym, männlich, 43

...genau so ist das! Gott begegnet Menschen nicht.

Menschen suchen zwar die Begegnung mit Gott aber sie finden ihn nicht. Das Gebet ist eine kommunikative Einbahnstrasse, das im Zweifel nicht hilft. (Nicht umsonst sagt der Volksmund: Hilf dir selbst, so hilft dir Gott! Wenn ich mir aber selbst helfen muss, dann brauche ich Gott nicht. Er ist ein Überflüssiges Interpretationsmuster, das meine Leistung dann ihm zuschiebt!)

Begegnung mit Gott ist retrospektive Interpretation von Leben, nicht reales Ereignis. Im Gegensatz dazu verspricht die Bildsprache der Bibel aber anderes. Daran zerbricht der Glaube schließlich bei Menschen, die wirklich Gott suchen und sich von ihm Hilfe erwarten, wenn nicht glückliche äußere Umstände hinzutreten, die Leben in entsprechender Weise auflösen.

Geschieht dies nicht, bleibt gerade bei Menschen die auf Gott vertraut haben nur Ent-täuschung zurück. Ent-Täuschung im doppelten Wortsinn, nämlich reale Enttäuschung sich auf etwas verlassen zu haben, von dem man "alleingelassen" worden ist. Und Ent-täuschung i.S. sich einstellender Einsicht, durch die Verkündigung der Kirche(n) und die Texte der Bibel "getäuscht" worden zu sein.

Die nur "mittelbare" Gotteserfahrung zerbricht genau hieran. U.a. deshalb, weil die Menschen heute, sich in Anbetracht des Bewusstseins ihrer Endlichkeit und der ungewissen Aussicht eines Lebens nach dem Tode, sich nicht mehr einfach auf eine Jenseitigkeit mehr verweisen lassen. Gerade Menschen, die auch eine gute wissenschaftliche Grundbildung haben, nehmen nur zu deutlich wahr, dass deutlich mehr objektive naturwissenschaftlich/medizinische Fakten dafür sprechen, dass mit dem Eintritt des Todes die eigene Existenz endet. Mit dem scheitern der eigenen, individuellen Erlösungshoffnungen in diesem Leben, eben höchstwahrscheinlich jede Erlösungshoffnung stirbt.

Begegnung Gottes "im Scheitern" der eigenen Lebenshoffnungen, gerade dann, wenn sich diese an den gegenwärtigen Konzepten individuellen Glücks und "standard Lebensbiographien" orientieren kann nicht mehr retrospektiv als Gottesbegegnung und "Fügung" Gottes gesehen werden, wie das noch frühere Generationen taten, deren "Glaubensbild" eben nicht radikal durch die Frage ob Gott überhaupt real existiert und es nach diesem Leben noch irgend etwas gibt, noch nicht in Frage gestellt war. Das Zerbrechen "mittelbarer" Gotteserfahrung, im Scheitern individueller Erlösungshoffnung im Hier und Jetzt, bedingt nicht, wie früher eine Deutung als Gottesbegegnung im Widerspruch Gottes zu den eigenen Hoffnungen und Erwartungen, sondern als subjektiven "Beweises" des Verdachtmoments, Gott sei nur Konstrukt. Bestenfalls bleibt noch ein religiöses Streit- und Hassverhältnis, gemischt mit resignativen Zweifelns, ohne dass man Gott im atheistischen Sinn tatsächlich "los" werden würde.

 

 

Barbara Koch, 52

vor einiger Zeit habe ich hier schon einmal gepostet und auch eine nette Rückmeldung bekommen.

Es gibt aber einen Anlass, mich hier noch einmal zu äußern. Der Priester der hier ansässigen katholischen Gemeinde, mit dem ich manchmal nett plausche (über das Wetter), konnte seine Neugier nicht mehr bezähmen und fragte mich, ob ich der Kirche mittlerweile verziehen hätte. Ich antwortete, da gäbe es nichts zu verzeihen, denn wenn man glaubt die Lebensgrundlagen einer Religionsgemeinschaft für sein Leben zu benötigen, so soll man daran glauben. Er gab nun nochmal ein Statement für einen auferstandenen Christus und das Leben nach dem Tode ab.

Nach dem Gespräch wurde mir wieder bewußt, wieviel Ballast ich abgeworfen habe, indem mir einfach bewußt wurde, daß ein seriöser Gott, wenn er denn existiert, einfach nicht in seine Schöpfung eingreift. Dann erst kann man sich selbst und die Menschen in die Pflicht nehmen, das Beste aus dieser Welt zu machen. Wozu auch ein Leben nach dem Tode? Ist das die Tröstung für ein selbsterschaffenes Jammertal? Muß man aus JvN den auferstandenen Christus machen und die Micky-Maus-Effekte seines Lebens (angebliche Wunder) stets herausstreichen? Genügt es nicht zu wissen, daß er ein außergewöhnlicher Mensch war, der uns im besten Sinne reich beschenkt hat? Wozu noch das Brimborium um Jungfrauengeburt und Auferstehung? Wenn ich mich jetzt bemühe, mein Leben so zu leben, wie es für mich bestimmt ist, niemandem etwas antue, was ich mir selbst nicht für mich wünsche und Gottes Schöpfung achte und behüte ist die Erde für mich kein Jammertal. Dann ziehe ich hier meine Spur, mein Körper spendet in seinem Verfall neues Leben und ich benötige weder Auferstehung noch Wiedergeburt etc.

 

 

Anonym, weiblich, 49

er ist in mir, denn alles was ich bin ist von Gott, er ist vollkommen und deshalb bin auch ich vollkommen, denn ich bin ein Teil seiner vollkommenen Schöpfung!

 

 

Caren Müller, 36

Hallo,

ich bin seit kleinster Kindheit an schon ungläubig und habe hierüber auch mit meinem Religionslehrer viele viele Diskussionen geführt. Er sagte immer: "Es kommt der Tag, an dem wirst Du glauben." Dieser ist bis heute, im Alter von 36 Jahren, jedenfalls noch nicht gekommen. Ich habe aber immer wieder von Menschen gehört, dass ich mich sehr viel christlicher, menschlicher, sozialer und toleranter verhalten würde, als viele, die sich Christ auf die Stirn geschrieben haben. Unser Sohn ist fast 9 Jahre alt. Er kennt meine Haltung. Und trotzdem ist er getauft. Er soll auch die christliche Seite kennenlernen.

Ich bin schon erstaunt, wieviele Menschen heute noch, im Zeitalter der Aufklärung, glauben. Ich sehe alles eher nüchtern und sage: Die Urbevölkerung hat -daher auch der Glaube an verschiedene Götter- einfach versucht, die ungeklärten Fragen von Herkunft, Himmelserscheinungen etc. zu erklären. Es gab weder Fernsehen, noch Nachrichtensender, kein Radio, keine Kamera etc.. Die Bibel ist nicht von einem Menschen geschrieben worden und man bediente sich durch die Jahrhunderte der Mundpropaganda. Daher muss man alles aus der Dinstanz eigentlich betrachten und das sage ich auch meinem Sohn, wie auch mein Religionslehrer schon sagte (evangelisch): Man darf die Bibel nicht wörtlich nehmen. Bestes Beispiel hierfür ist doch das uralte Kinderspiel "Stille Post".

Mein Motto ist: "Jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich." Immer wieder ist der Glaube auch missbraucht worden, siehe aktuell von Bush & Co.. Ich möchte nicht bestreiten, dass es Jesus gegeben hat. Das mag durchaus sein. Aber "ich glaube nur, was ich sehe". Habe ich für irgendetwas keine Erklärung, dann lasse ich dies offen.

Ich gehe aber auch gerne in die Kirche und setze mich auch damit auseinander. Ferner habe ich angefangen, die Bibel, die ich als Hundertwasser-Ausgabe besitze zu lesen. Denn ich möchte ja auch wissen, was ich kritisiere.

 

 

Verena, 15

ich weiß, dass ich noch sehr jung bin, deshalb wird mich wahrscheinlich auch niemand richtig ernst nehmen, wenn ich meine meinung äußere. aber mein problem ist, dass ich so selten die gelegenheit habe zu begründen warum ich nicht mehr an gott glaube. früher war ich davon überzeugt, dass es etwas gibt, das für die menschen da ist, naja was heißt früher, das war noch vor zwei jahren. als mein vater an krebs erkrankte, dachte ich noch, sowas passiert halt, aber es passierten immer mehr dinge, die mich an gottes kraft zweifeln ließen. mein bester freund brachte sich um, das war wie ein schlag ins gesicht für mich, er war der liebste und aufmerksamste mensch den ich kannte, ich fühle mich noch heute verantwortlich für seinen tod. es dauerte nicht lange bis der nächste Schicksalsschlag eintraf. ich erfuhr, dass meine oma an alzheimer erkrankt war und sie nicht mehr lange zu leben hatte. obwohl mich das wirklich traf, war mir klar, dass soetwas passierte, gerade in diesem alter. es ging mir von zeit zu zeit schlechter und das geht es mir immer noch. ich frage mich warum gott nichts tut, warum er es zu lässt, dass so viel leid auf einer person lastet und auf einer anderen gar nicht.

 

 

Wolfgang Bertges, 47

Zu dieser Überschrift fällt mir als erstes nur eine Frage ein: Ist Gott ein Wesen, dass für sich tatsächlich existent ist, oder ist Gott das Produkt der menschlichen Vorstellung?

 

 

David Hildebrandt, 16

weil, ich habe ihn noch nie gesehen und es gibt auch keine Beweise das es ihn gibt.