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23 | 07 | 2017

 

Gott existiert für mich nicht ...

 

Anonym, weiblich, 17

weil ich mir nicht sicher bin, ob es ihn gibt. Ich spüre überall den Teufel, ich kann ihn hinter jeder Ecke vermuten. Aber an Gott zu glauben fällt mir so schwer! Wieso ist es so schwer an das Gute zu glauben und so leicht an das Böse zu glauben?

 

Anonym, männlich, 45

sonst wäre unsere Welt ja schön!


Eva, 60
doch Gott ist für mich absolut im Bereich des Möglichen.


Thomas, 29
gott wird mit 65% wahrscheinlichkeit existieren, ansonsten könnte man sich direkt selbst töten oder ist alles ein hirngespinst?


A. Giese, männlich, 36
als von uns abgetrenntes Wesen.


Annika, 27
weil der Mensch dazu neigt, alles erklären zu wollen und für den Grund seiner Existenz bis heute keine Erklärung finden konnte.


Anonym, männlich, 24
weil es unendlich viele Möglichkeiten gibt die das Leben ebenso erklären könnten, warum sollte ausgerechnet diese stimmen? achja,... weil Menschen immer einen "Führer" brauchen, zumindest die geistig schwächeren. So lässt sich das Leben, die Natur, alles sehr komfortabel und einfach erklären...


Anonym, weiblich, 22
weil alles, was wir über ihn durch die Bibel und Erziehung "wissen", jeglicher Grundlage entbehrt.


Bright, männlich, 48
genauso wie Zeus, Neptun oder irgendwelche afrikanischen Naturgötter nicht existieren. Jede Gottesvorstellung ist absurd.


Anonym, männlich, 20
da ich ihn nicht brauche


Atheist
Absolut nicht.
Wahrscheinlichkeitstheoretisch betrachtet ist das christliche Gottesbild bei weitem unwahrscheinlicher als die Vorstellung, Michael Ballack könnte morgen das Kanzleramt übernehmen oder das Adolf Hitler auf einem Südseeatoll Nazi-Zombies befehligt.
Die Wahrscheinlichkeit muss nämlich gemessen werden an allen anderen erdenklichen Möglichkeiten einer Entität X, die auf nichts weiteres als einer unbeweisbaren Behauptung basiert. Desweiteren ist naturwissenschaftlich betrachtet Gott ein Totschlag für jeden Physiker. Moralisch ist Gott ein Fehlschlag, da moralische Menschen nur aufgrund der Angst vor Bestrafung moralisch sind und nicht weil sie es von sich aus für richtig halten.
Nicht mal Hoffnung und Trost könnte ein logisch betrachteter Gott stiften. Da man an ihn glauben muss, wäre gerade in der Sterbephase eine erhöhte Angst vor der Hölle vorhanden. Sollte man zumindest denken. Denn die Bibel bestraft schon für kleinlichste Vergehen mit der Hölle. Die Bibel an sich ist ein weiterer Punkt für die Unhaltbarkeit der Gotteshypothese.
Gott hasst Homosexuelle und "Krüppel", Transvestiten und Ehebrecher. Sie sind ihm ein Gräuel.


Anonym, männlich, 62
Götter existieren nicht auf andere Weise als jede andere literarische Erfindung auch: als Idee über das Gelesene und Erzählte.


Anonym, 48
Auszug aus den FAQ, hier auf dieser Website:
"Existiert Gott?: Die Frage nach der Existenz Gottes läßt sich nicht unabhängig von der Erfahrung des Einzelnen oder unabhängig von der Absicht der Fragenden beantworten."
Konsequenterweise gibt es Menschenwürde, Königswürde, Königlichkeit, Göttlichkeit objektiv nicht. Auch den toten Gott des tollen Menschen Nietzsches, der zu verwesen begonnen hat, gibt es selbstverständlich objektiv nicht.
Für einen zoon politikon und einen Lebenskünstler gibt es natürlich dennoch Menschenwürde und Göttlichkeit.
Aber der Gott der Theologen existiert für mich nicht.


Anonym, männlich, 37
da er mir noch nie geantwortet hat. Er ist gleichgültig gegenüber den Menschen und schaut zu, wie wir wachsen, uns sehnen, lieben, verzweifeln und wieder sterben. Gott als Vorstellung der reinen Liebe ist für mich ein Irrglaube und die Sehnsucht des Menschen nach Geborgenheit, die es aber nicht gibt ausserhalb von uns selbst. Dennoch bin ich tolerant gegenüber gläubigen Menschen. Manchmal wünschte ich mir mehr Toleranz gegenüber den Atheisten. Wer weiss schon, wo die Wahrheit liegt. Gute Nacht!


Bernd Nowotny, 68
weil ich ihn noch nie erlebt habe. Und weil mich die Berichte von anderen nicht überzeugt haben.


Paul, 47
weil es keinen Gott gibt.


Anonym, männlich, 23
weil ich es bin, der dort ist.


Heinz
...in der Form, wie sie in meiner Kindheit gelehrt wurde, was einem dort zugemutet wurde, war eine intellektuelle Beleidigung. Deshalb bin ich mit 17 aus der kath. Kirche ausgetreten.
Mit Mitte 40 begann eine spirituelle Suche. Gibt es vielleicht doch etwas "Größeres"? Ist Religion grundsätzlich Unfug? Warum gab und gibt es sie dann in allen Kulturen? Ich brannte darauf, mich mit nichts geringeren als der Wahrheit zufrieden zu geben.
Der Türöffner in Sachen Spiritualität war dann für mich - und jetzt bitte gut festhalten - der indische Mystiker Osho (Bagwan Shree Rajneesh), der ja gerade in Köln eine hervorragende "Bodenstation" hat. Hier lernte ich zu spüren und zu erfahren: Ja, es gibt da etwas Größeres, eine wie auch immer geartete "göttliche Kraft". Nicht alle Antworten fand ich hier, ich wurde bei meiner Suche insbesondere noch beeinflusst von Eckart Tolle, Neal Donald Walsch, Bert Hellinger, Willigis Jäger, Anselm Grün und etlichen anderen spirituellen Lehrern. Meine Suche führte mich in die Wissenschaft, speziell in die Quantenphysik und auch in die zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen zu Nahtoterlebnissen und Rückführungen in "frührere Leben". Mehr und Mehr dämmerte die Erkenntnis: "Da muss irgendwas sein". Ich lernte die Kraft der Meditation kennen, wurde schließlich Reiki-Meister und machte ein paar weitere spannende Erfahrungen.
Mein Weg führte also über Stationen, die von Seiten der Kirche eher abgelehnt werden - was ein großer Fehler ist.
Für mich gibt es nicht den personalen Gott in Form eines entweder gütigen oder strafenden alten Mannes irgendwo im Himmel. Ich glaube nun allerdings an eine göttliche Kraft, die das Universum und uns alle durchdringt und von der wir zugleich ein Teil sind, mit unserer Seele oder dem "Götterfunken" in uns. Ich kann mit diesem nichtpersonalen Gott reden, kann beten und auch seine Anwesenheit spüren. Dies bereichert mein Leben ungeheuer.
Ich kann natürlich gut verstehen, dass ein personaler Gott für viele Menschen einfacher zu handhaben ist.

 

Spiritualität ist für mich heute transkonfessionell. Mit dem Regelwerk der kath. Kirche kann ich nichts anfangen und ich halte es in Teilen immer noch für menschenfeindlich. Gleichzeitig erkenne ich aber auch solche Bemühungen wie diese Seite hier an. Und ich kann durchaus eine Kirche betreten, die Kraft darin spüren und eine Zeit in Stille dort verbringen.
Glaube und Religion sind kein Auslaufmodell, doch wir brauchen weniger Theologie und mehr Spiritualität, die Menschen verlangen danach. Sie mögen nur keine Missionare.


Joachim Koßmann, 55
weil das den Naturgesetzen widersprechen würde (Allmächtigkeitsanspruch).


Elmar Rixen, 63
weil er nach meiner Überzeugung eine Erfindung des Menschen ist.
Chapeau, chapeau! Von katholischer Seite ein solches Forum, das Atheisten eine Stimme gibt, das hätte ich nicht gedacht.
Ich bin Atheist, Menschseidank. Ich spüre fast, wie ein gläubiger Katholik bei diesem Wort zusammenzuckt, assoziiert es doch vom Klang her Begriffe wie Kommunist, Anarchist, Nihilist oder Terrorist. Früher glaubte ich noch an Gott und an die Kirche. Warum? Aus dem selben Grund wie fast alle Katholiken vom Gemeindemitglied bis zum Papst; weil sie so sozialisiert worden sind. Aus keinem anderen Grund sonst. Jedes Neugeborene kommt ohne Glauben zur Welt bis ihm die Eltern und die Gesellschaft einen Glauben aufzwingen.
Eines Tages fing ich an nachzudenken mit der Konsequenz, dass ich aus der katholischen Kirche austrat, weil ich vieles nicht mehr ertragen konnte: die Blutspur, die die Kirchengeschichte hinter sich herzieht, die innerkirchlich nur als Randphänomen gesehen wird (ja, die Kirche hat auch Fehler (!) gemacht, ihre Mitglieder sind halt auch nur fehlbare Menschen mit allen Schwächen); den absoluten Wahrheitsanspruch, das vollkommen undemokratische System mit seinen zölibatären Greisen als Machthaber, die Frauenfeindlichkeit, die restriktive Sexualmoral, das Vertuschen von sexuellem Missbrauch, die Kritikresistenz; ebenso die honigsüße, klebrige Marienverehrung.
Der Hauptgrund meines Austrittes ist aber mein Glaubensverlust. Normalerweise ist ein Verlust etwas Negatives. Für mich aber war dieser Verlust eine Bereicherung.
Die Kirche beruft sich auf den biblischen Gott. Zitat aus einer Ihrer Antworten: "Nach den Aussagen des Alten und des Neuen Testaments sorgt und kümmert Gott sich um die Menschen - wie eine Mutter oder ein Vater". Da sträuben sich bei mir die Haare.
Irgend jemand leidet da unter Wahrnehmungsstörungen.
Wie die meisten Beiträge in diesem Forum muss auch ich in die Kritik an diesem Gott einstimmen: Er ist ein grausames Monster, das nicht einmal den elementarsten ethischen Standards entspricht. Im Augenblick lese ich die Bibel, Wort für Wort und bin jetzt bis Jeremia gekommen. Man soll sich von Gott kein Bild machen, heißt es. Aber was tun die Bibelautoren? Sie beschreiben ihn als Mensch. Dieser Gott, der sich angeblich immer treu bleibt, der unwandelbar von Ewigkeit zu Ewigkeit ist, dieser Gott gehört nicht in die Herzen der Menschen, sondern in die Psychiatrie, mit anschließender Sicherungsverwahrung, also ewig. Er benimmt sich nach heutigen Maßstäben wie ein wahnsinniger Psychopath, eifersüchtig, unendlich narzisstisch, er begeht Völkermord, er schlachtet, würgt, vernichtet, mordet Mann und Frau, Greis und Kind, erpresst und droht, verhärtet Herzen der Menschen, um diesen dann Plagen und Pest zu schicken. Er weidet sich im Blutrausch. Dann reut es ihn wieder, was er getan hat und und er verschont sein Volk, um es bei der nächsten Übertretung zu geißeln. Er lässt sich verehren durch Hekatomben von Schlachttieren, beim Brandopfer, Sühneopfer, Schuldopfer, Dankopfer... Kreuzopfer,... Blut, Blut, Blut...
Wenn ich aber die Verrenkungen der Kirche sehe, um diesen Gott zu rechtfertigen, um aus ihm einen zeitgemäßen Kuschelgott zu machen, wird mir schwindelig. (Zitat aus einer ihrer Antworten: "Zu unseren Vorstellungen von Gott gehört es nicht, dass Gott Menschen durch Leiden züchtigen, belehren oder strafen will".) Wie wollen Sie das eigentlich erklären, wenn doch der christliche Gott sich vom alttestamentarischen ableitet, einem Gott, der angeblich immer der selbe ist, unwandelbar und ewig.
Doch halt, warum schimpfe ich auf einen Gott, den es nicht gibt, den sich Menschen in der Antike ausgedacht haben, um ihr Volk bei der Stange zu halten.
Ich kann nur sagen: Gott, nein danke!
Ich brauche keinen Gott: Wer Wissenschaft, Philosophie und Kunst hat, braucht ihn nicht (Michael Schmidt-Salomon).
Die Wissenschaft kann die Welt nicht bis ins Letzte erklären, und sie wird es auch wahrscheinlich niemals können. Aber sie hat es doch sehr weit gebracht, weiter, als jede Religion. Heute verstehen wir Dinge, die noch vor 200 Jahren außerhalb jeglicher Vorstellungskraft waren, während die Religionen immer noch an ihren antiken ,,Wahrheiten" festhalten.
Es gibt nichts ehrlicheres als die wissenschaftliche Methode: eine Theorie hat so lange Bestand, bis sie falsifiziert wird und durch eine bessere ersetzt werden kann. Die Kirche kaut seit 2000 Jahren an dem selben alten Sauerteig. Die Argumente der Kirche sind nicht vernünftig, sondern übervernünftig. (Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft...) Und damit ist jedem vernünftigen, aufgeklärten Argument der Boden entzogen.

Ich bin gottlos, aber nicht ungläubig. Ich glaube an die Evolution, den Humanismus, an altruistische Kräfte im Menschen, an die Schönheit der Natur, an die Schönheit der Kunst und der Musik, auch der geistlichen Musik.

Ich respektiere alle Menschen, die an Gott glauben. Ich möchte aber auch als gottloser Mensch akzeptiert werden.


Anonym, weiblich, 30
Ein Gott, der die Eigenschaften trägt, die man ihm zugeschrieben hat, ist nicht vorstellbar, nicht erlebbar und nicht spürbar.


Anonym, weiblich, 30
In meiner Weltsicht kommt er einfach nicht vor.


Anonym, männlich, 41
... weil er nur in den unerreichbaren sphären des glaubens existiert. glaube ich zumindest.


Horst Paffen, 61
Werner Hans, 24 schreibt u.a. "Diese Welt ist so schlecht; Kriege, Lügen, Mord, Vergewaltigungen jeden Tag, wenn es doch einen Gott gibt, würde er ja mit Sicherheit eingreifen..." Dieses Problem ist als "Theodizee" (G. W. Leibniz, 1710) bekannt, so wird in Theologie und Philosophie der Versuch genannt, den Widerspruch zwischen Gottes Allmacht und Güte und dem in der (seiner) Welt vorhandenen physischen Übel, moralischen Bösen und vielfältigen Leiden zu erklären. Das Universum, die Erde, ihre Lebewesen unterliegen der Evolution, einem Prozess des Werdens. "Wollte Gott die Welt nur als endgültige und vollkommene, so wäre ein Werden unnötig und unverständlich." (1) Eine endgültige und vollkommene Welt könnte aber nur Gott selbst sein. "Mit der unvollkommenen, werdenden Welt aber sind all die Wirklichkeiten des Leidens mitgesetzt, die, ohne dass ein freier Wille verursachend erkennbar ist, diese Welt als von Leid und Schmerz gekennzeichneten Raum ausmachen." (1) Gott darf aber nicht als die unmittelbare Ursache aller innerweltlichen Gegebenheiten angenommen werden. Teilhard de Chardin hat das so ausgedrückt: "Gott macht, dass die Dinge sich machen." Eine in ständiger Entwicklung befindliche und damit unvollkommene Welt bedeutet, dass Gott die Welt als einen Freiraum sich gegenüber will, in dem Menschen sich Gott frei zuwenden können. Damit gehören aber auch das Böse und die Übel zu dieser und in diese Welt. Das Böse, eine moralisch unzulässige Handlung, ist für die Freiheit menschlichen Tuns als Möglichkeit unabdingbar und die Übel wie Naturkatastrophen, Krankheiten u. dgl. sind wohl die unvermeidbaren Begleiterscheinungen eines Evolutionsprozesses. Somit steht das Leid in der Welt der Existenz eines gütigen Gottes nicht entgegen.
(1)Ralf Miggelbrink, Der eine Gott - Christlicher Monotheismus des Bundes und der Schöpfung, Aschendorf, Münster, 2006, ISBN 3-402-03504-9


Werner Hans, 24
Ich habe mir jetzt so einige Beiträge durchgelesen und bin zu dem Entschluss gekommen ebenfalls einen selbstdarstellerischen Beitrag zu schreiben. Ich kann Gott mit meinen Augen nicht sehen, genauso wie ,,Liebe" oder bestimmtes Licht (UV), also gibt es diese Sachen nicht, denn niemand kann mir die Existenz für meine Augen beweisen. (Für die Menschen die an Blindheit erkrankt sind gibts übrigens Nichts! Und jetzt kommt mir nich mit Gott kann man fühlen, oder die Blinden können doch sogar schmecken, riechen etc., es geht hier um sehen!). Diese Welt ist so schlecht; Kriege, Lügen, Mord, Vergewaltigungen jeden Tag, wenn es doch einen Gott gibt würde er ja mit Sicherheit eingreifen, denn dies ist ja nich unsere Welt und diese Welt liegt mit Sicheheit nicht in unserer Verantwortung! Wenn dann muss jemand anderes für meine Fehler zur Verantwortung gezogen werden, hmm dann mach ich einfach Gott dafür verantwortlich! Wir leben wenn überhaupt nur 8o Jahre, haben bisschen Spass, oder halt eben keinen, danach sind wir Tod und das wars! Wieso sollte ich dann an etwas glauben, was mir verspricht meinen Schmerz zu nehmen und so einen Mist? Wie dumm müsste ich denn sein, das zu akzeptieren... das macht ja gar keinen Sinn! Denn dann müsste ich mir eingestehen dass es Liebe, Glaube und Hoffnung und all den Müll gibt! Ne da glaub ich lieber an Nichts und gebe mich meinen Selbsvorwürfen hin, dadurch wird die Situation hier auf der Erde bestimmt besser!! Das beste ist da sowieso die Kirche, immer die richtig bösen Zauberer und Hexer verbrannt, selber Schuld was zaubern die auch rum! Den Pöbel dumm gehalten und bisschen Geld gemacht, so muss das sein für ein richtiges Unternehmen, 1A! Sich dann noch über diesen erfundenen Gott stellen, sich ein Bildnis von dieser Kreatur machen, die Unfehlbarkeit erlangen, sich dadurch mit Gott gleich stellen und wiedersprüchliches zu diesem Roman ,,Bibel" manifestieren, andere Götter anbeten etc.! Daran muss man dann wenn schon glauben, das macht mehr Sinn! Ausserdem gibts doch noch so viele andere Religionen da draussen, entscheid ich mich doch einfach für so eine, die versprechen mir doch auch..ähh Frieden und Ewigkeit, nach Selbstopferung, selber schmerzen zu fügen, als Ameise wieder kehren bis ich es wert bin aufzusteigen, oder so lustige Sachen? Was muss ich denn für Gott tun? Wie nur glauben....ne das is mir zuviel! Ich selber bin mein Schicksals Schmied! Da dies meine Meinung ist und ich weiterhin darauf beharre, ist es mir egal ob ich richtig oder falsch liege, jeder entscheidet selbst und muss eben mit den Konsequenzen leben. So hart das auch klingen mag, entweder man ist für ihn, oder gegen ihn! /sarcasm


Anonym, männlich, 40
Gott kann man als die Luft, das Universum beschreiben. Er ist nicht nur Wirklichkeit, sondern lebendig und voller Überraschungen. Wie Jesus auf Erde wird bald Wunder tun.


Kathrin
Ich kann nicht sicher sagen, dass es einen Gott gibt, allerdings koennte ich mich auch mit dem Gedanken, es gibt einen Gott anfreunden. Deswegen kann ich nicht sagen, dass gott fuer mich nicht existiert.


Jelena
Es kann niemand sagen Gott existiert oder er existiert nicht. Denn wenn man das eine sagt muss man es auch beweisen koennen. Dies funktioniert nicht, weil man weder das eine noch das andere ausschliessen kann.


Oliver, 17
vielleicht existiert er schon, in irgendeiner form, vielleicht nicht so wie in der bibel steht. aber so wie er in der bibel steht kann ich nicht an ihn glauben.


K.
...wäre ein Satzanfang der für mich nicht zutrifft. Ich glaube an Gott, auch wenn er mir noch nie begegnet ist. Ich bin mir sicher, dass Gott existiert trotz dass fast alle religiösen Erklärungen für das Erschaffen der Erde etc biologisch erklärt werden können. Ich finde, dass man die Wissenschaft und Religion trennen muss wenn man an Gott glaubt. Eine Konkurrenz sollte jedoch nicht entstehen.


Joscha, 17
Wenn es einen Gott auf dieser Welt geben wuerde, warum vergewaltigt und misshandelt die kath. Kirche kleine wehrlos Kinder, die sich in keiner weise Schuetzen koennen


Daniela Zitzelsberger, 25
die Existenz eines Wesen ist unabhängig vom Begreifen anderer. Für mich ist Gott nicht relevant. es ist für mich aber durchaus möglich, dass "es" existiert.


Daniel, 25
weil ich zu oft enttäuscht wurde. Es zu viel leid auf der Erde gibt ..und Er sich nicht schert.


Benjamin Lehnardt, 29
Gott existiert für mich nicht nicht weil ich sauer bin dass ich behindert bin (okay, ein bisschen schon) sondern weil es soviel leid auf der Welt gibt!!!


Anonym, weiblich
"alle denkenden menschen sind atheisten" ernest hemingway


Michael Bernast, 51
"gott" ist für mich ein menschliches konstrukt, welches sich in vieltausendjähriger geschichte mehr oder, gegenwärtig zunehmend weniger bewährt hat. im zuge der evolutionären gesellschaftsentwicklung sorgt das festhalten am hilfskonstrukt "gott" immer stärker für nicht lösbare spannungen.


Micha, 35
...weil er als Schöpfer dann zugleich für die Vernichtung von über 99% aller Arten, die jemals gelebt haben, verantwortlich wäre (siehe Massensterben im Perm und am Ende der Kreide). Und das wäre eines Gottes, der "noch alle Latten am Zaun hat", unwürdig. Zum Zweiten genügt ein Blick in die "Heiligen Schriften", z.B. Bibel und Koran, die überwiegend einen grausamen Gott beschreiben, der eine kleine Elite willkürlich (qua Glaube, welcher zumeist durch Geburt festgelegt wird) erwählt und die große Mehrheit der Menschen mit Höllenstrafen, einer Wiedergeburt in einer niederen Kaste etc. bestraft, was einer humanistischen Grundeinstellung sowie dem Gleichheitsgrundsatz widerspricht und von daher abzulehnen ist.


Anonym, männlich, 40
... dieser Satz fängt falsch an. Die interessante Frage ist nicht, ob Gott "für mich" interessiert. Es ist eine Frage nach einer objektiven Realität, nicht nach einer individuellen Befindlichkeit. Ich halte die Existenz des biblischen Gottes und die Göttlichkeit Jesu für sehr, sehr unwahrscheinlich. Es gibt keinerlei objektive Indizien für die reale Existenz eines Gottes. Es gibt so gut wie keine außerbiblischen Zeugnisse für die Existenz Jesu und nichts was irgendeine der angeblichen Wundertaten belegen würde. Zahlreiche Kernelemente des Christentums wie etwas die Dreifaltigkeitslehre tauchen in der Bibel überhaupt nicht auf. Es spricht alles dafür, dass die Geschichte des Christentums die Geschichte einer Mythenbildung ist. Auch außerbiblische zwingende Indizien für die Existenz eines Gottes sehe ich keine. Nichts von dem was wir an der natürlichen Welt um uns beobachten könne wird besser mit als ohne Gott erklärt. Nicht die Entstehung des Kosmos, nicht die Entwicklung des Lebens auf der Erde, gar nichts. Die Proklamation eines Gottes wirft mehr unlösbare Fragen auf, als sie beantwortet. Sie beantwortet letztendlich keine Fragen, weil sie eine willkürliche, nicht nachprüfbare Behauptung ist. Das alles ist kein zwingender Widerleg, doch die Hypothese "Gott" ist damit wertlos, denn es lassen sich über sie keinerlei Aussagen treffen. Ob hinter der Entstehung des Kosmos irgendwo eine schöpferische Intelligenz steht oder nicht bleibt ohne Bedeutung.


Ralph Saathoff, 37
...denn er ist eine Vorgabe aus der christlichen Religion. Gott ist keine Person, sondern das Erleben und Wahrnehmen großer Macht, die in uns Menschen steckt.


Anonym, männlich, 30
Gott ist gleich Unwissenheit. Ich glaube nicht an die Unwissenheit.


Niklas D., 16
"Sire, diese Hypothese brauche ich nicht" antwortete der Mathematiker Laplace Napoleon auf die Frage nach seinem Glauben. Was interessiert mein Leben einen rein auf Spekulation beruhenden Glauben? Genauso wenig interessiert mich die Existenz von Zwergen oder Kobolden. Es ist trotzdem sehr wichtig, sich mit der Gottesfrage zu beschäftigen, weil sie für das Leben sehr große Relevanz besitzt. Ob in schlechter oder guter Hinsicht...


Stefan K., 28
Ich halte es für extrem unwahrscheinlich, dass ein Gott, wie er in Thora, Bibel oder Koran beschrieben wird, existiert. Die Existenzgrundlage eines solchen Gottes passt nicht in mein logisches Verständnis. Alles andere dagegen, alles was nicht omnipotent oder omnipräsent ist, braucht nicht als Gott bezeichnet zu werden.


Hans-Josef Trimborn, 67
schon gar nicht in dem Sinne, wie man es mir in der Kindheit glaubhaft machen wollte. Danach sollte ich von einem Gott auszugehen haben, der allmächtig, allwissend, gerecht und auch noch voller Liebe und Güte ist. Diese Definition kann sich aber nur derjenige dauerhaft zu eigen machen, der sich seine kindliche Naivität bis ans Lebensende erhält, was wiederum nur funktionieren kann, wenn man der Realität feindlich gegenübersteht und einen ständigen Slalom um alle Widersprüche herum bevorzugt. Ich bin ein sehr zufriedener Zeitgenosse, der jeden weitgehend so leben lässt, wie er leben möchte. Dazu hat nach meiner festen Überzeugung am meisten beigetragen, dass ich heute - wie jeder interessierte Bürger - Zugriff auf alle wichtigen wissenschaftlichen Erkenntnisse und überzeugende Argumente habe. Mich noch einmal den Dogmen der katholischen Kirche zu unterwerfen ist für mich unvorstellbar. Ich lebe gut mit der Vorstellung, dass ich -wie alle Lebewesen- auf dieser Erde nur ein kurzes Gastspiel gebe. Auf eine unendliche Seeligkeit in irgendeinem Paradies lege ich keinen Wert. Auch halte ich nichts von der These, dass derjenige, der sein ganzes Leben auf ein späteres Dasein im Paradies ausrichtet glücklicher ist als der Nichtgläubige. M. E. ist gerade die Annahme der Endlichkeit allen Lebens ein Ansporn dafür, das eigene Leben intensiver zu genießen. Dessen ungeachtet werde ich mich immer für Glaubensfreiheit einsetzen, solange man mich nach meiner Überzeugung leben lässt.


Hinrich, 76
Zu Herrn Anonym (38Jahre): Wenn Gott nicht existieren würde, dann wäre er ein Nichts. Kein Mensch kann über ein Nichts vernünftig nachdenken. Nun denkt aber Herr Anonymus ebenso über Gott nach wie alle übrigen Menschen, seit es sie gibt. Je nach ihrem Denkergebnis sind sie Theisten, Atheisten oder Agnostiker. Ob etwas in Wirklichkeit existiert, ist zunächst eine Sache der Erfahrung und erst auf dieser Grundlage ein Problem des Nachdenkens. Weil allen Menschen eine unendliche und unbedingte Wirklichkeit bewußt, also erfahrbar ist, können sie sich Gedanken über diese Wirklichkeit machen. Diese Wirklichkeit wird im deutschen Sprachraum "Gott" genannt. Herr Anonymus hat also allein in der Tatsache, daß er über die Existenz Gottes nachdenkt, den von ihm gesuchten Anhaltspunkt dafür, daß Gott in seinem Bewußtsein anwesend ist, und zwar längst, bevor er über Gott nachgedacht hat. Gott erfährt er in seinem Bewußtsein ebenso spontan, wie sein eigenes Ich (Selbstbewußtsein). Wenn Herr Anonymus anders als bei diesen ziemlich abstrakten Gedanken einen äußerst spannenden Zugang zur Gottesexistenz gewinnen will, dann ist ihm die Lektüre des französischen Bestsellerautors und Mitglieds der Academie francaise Andre Frossard zu empfehlen, der seine Wandlung von einem Atheisten zum Christen in dem Taschenbuch "Gott existiert. Ich bin ihm begegnet" beschreibt..


Anonym, männlich, 32
...genauer gesagt, ich sehe keine tragfähigen Anhaltspunkte für seine Existenz, dafür aber eine ganze Menge Anhaltspunkte, die dagegen sprechen. Deshalb bin ich zu 99,9 Prozent von seiner Nichtexistenz überzeugt. Und die Beweislast für die Existenz eines unsichtbaren Freundes liegt ganz klar bei denen, die an ihn glauben.


Gunter Veet, 67
weil, das, was man Gott nennt, nur eine Idee ist, die dazu dient, Menschen in Abhängigkeit zu bringen, um die Kassen in den Kirchen klingeln zu lassen: Dummheit gepaart mit Abhängigkeit macht "glücklich" - nein, danke!


Setenay, 19
weil ich nicht an eine Gestalt glauben kann, die irgendwo da oben sitzt und mein Leben beobachtet. Wie viele an meinem Namen erkennen bin ich keine Christin oder komme aus einer christlichen Familie. Ich bin Atheistin und lebe dennoch glücklich und mit viel Selbstvertrauen. Ich habe eine Frage, die mich immer darin bestätigt Atheistin zu bleiben. Wenn es wirklich einen Gott gibt, der den Menschen die Bibel, die Tora, den Koran oder ein anderes Richtwerk gesendet hat, indem steht, wie der Mensch zu leben hat um in den Himmel zu kommen, in denen steht, das alle Menschen gleich sind, dass sie Gottes Abbilder sind, warum lässt er dann zu, dass man im Mittelalter Sklaven halten durfte? Waren diese Menschen keine Gotteskinder? Was unterscheidet diese Menschen von uns? Außerdem verbieten beinahe alle Religion, dass man sie hinterfragt, aber wenn wir nichts hinterfragen dürfen, warum hat uns Gott dann einen Verstand gegeben? Ohne Gott zu leben geht sehr gut. Religionen sind aus dem Drang entstanden die Welt und ihre Phänomene zu erklären oder Hoffnung zu schöpfen. Ich habe auch Hoffnung ohne an eine Allmächtige Macht zu glauben, denn ich glaube an die Menschen, die wirklich leben, mit denen man spricht und interagiert. Aber natürlich gilt das nur für mich. Nur weil es für mich richtig ist Atheistin zu sein, muss das nicht für jeden gelten. Ich finde das Wichtigste ist uns gegenseitig zu tolerieren und zu respektieren. Ich zwinge niemanden, seinen Glauben aufzugeben, im Gegenzug verlange ich aber, dass niemand mich zwingt an Gott zu glauben.


Heinz Deiss, 43
das ist für mich einfach eine Grundwahrheit. Und die will ich auch keinem anderen aufdrängen. Allerdings darf ich mich manchmal doch ganz naiv wundern, wie wenig Gott - wenn's ihn denn gibt - drauf hat. Da bin ich aber nicht der erste oder einzige, und das sich abarbeiten an sowas ist ja vielleicht für manchen Frommen erst das Salz in der Suppe.


Ronaldiny, 51
kann ich nicht sagen denn die Erde und das was auf ihr ist bezeugen seine Existens.


Heidrun, 58
nein, er existiert sehr wohl, gäbe es sonst Streit darüber?


Carsten, 42
Ich lebe ohne Gott, Gott selbst braucht aber Menschen, die an ihn glauben, um zu existieren.


Hinrich, 76
ist eine logisch unmögliche Aussage. Wenn ich z.B. nicht weiß, ob ein bestimmter Mensch überhaupt existiert, kann ich auch nicht über seine Existenz nachdenken. Erst recht kann ich nicht an diesen Unbekannten glauben oder ihm irgendwie vertrauen, denn auch dazu brauche ich das W i s s en um seine Existenz. Wie ihm die Existenz seines Ich im Selbstbewußtsein erfahrbar ist, so ist sich jeder Mensch einer unendlichen Wirklichkeit bewußt, die alle Menschen vom ersten Augenblick der Menschheitsgeschichte an den Göttern zugeordnet haben. Anders als diese Götter hat sich der biblische Gott im brennenden Dornbusch als der Gott Abrahams. Isaaks und Jakobs zu erkennen gegeben und sich als die Wirklichkeit schlechthin offenbart. Er hat sich besonders durch seine Menschwerdung in Jesus Christus näher mit uns vertraut gemacht. Wenn Gott nicht existieren würde, könnten wir ihn weder bejahen noch verneinen. Es gäbe weder Theisten noch Atheisten noch Agnostiker. Ich bin von der Existenz Gottes überzeugt, weil Gott selbst meine Bewußtseinserfahrung durch seine Selbstoffenbarung bestätigt hat.


Thomas Bietz, 47
.. Jesus und Buddha aber schon ! SIE sollen und koennen uns Vorbild und Halt fuer das Leben sein. WIR als selbstverantwortliche Menschen koennen miteinander, auch als Christengemeinde den Planeten retten - oder untergehen. Der personale Gott ist der groesste Irrtum des Christentums und auch Jesus wurde in der Stunde seines Todes von ihm verlassen.


Peter Backfokus, 52
Unser Handeln ist wie das Handeln aller anderen Lebewesen an Wahrscheinlichkeiten ausgerichtet, nicht jedoch an Gewissheiten. Wir tun, was wahrscheinlich sinnvoll ist und wahrscheinlich erfolgreich sein wird. Wir gehen z. B. jeden Morgen zur Arbeit, weil wir sehr wahrscheinlich dort heil ankommen werden und sehr wahrscheinlich dafür bezahlt werden. Auch Tiere gehen dorthin, wo sie wahrscheinlich zu fressen oder wahrscheinlich einen Sexualpartner finden. Gewiss ist indessen nichts, außer, dass wir alle sterben müssen. Umgekehrt gibt es auch vieles, was sehr unwahrscheinlich ist. Hierzu gehört Gott. Seine Nichtexistenz ist wie jede Nichtexistenz nicht beweisbar, für seine Existenz liegen keine echten Belege vor. Also braucht man sie als Grundlage für sein Handeln nicht zu berücksichtigen. Aus der agnostizistischen Grundhaltung der letztlichen Ungewissheit und der Unwahrscheinlichkeit Gottes resultiert letztlich atheistisches Verhalten. Das heißt, ich muss mit meinem Leben vor dem Tod klar kommen, weil danach nichts mehr kommt. Ethische Maßstäbe gelten für mich eher mehr als für Gläubige, weil niemand mir später verzeihen wird. Ich bin in die Welt geworfen, weil keine höhere Macht mich beschützt, so sehr ich es mir auch manchmal wünsche.


Jonathan Straub, 20
Das ist in meinem Fall die falsche Frage. Zwar liebe ich das wissenschaftlich-empirische, logische Denken. Jedoch nehme ich die Existenz jedweder über- oder außernatürlicher Wesen an, die sich die Menschen so vorstellen, auch des Gottes der Christen. Denn: a) all unsere Fantasie an die Wirklichkeit gebunden ist, und (indirekt?) umgekehrt. Ich stütze mich hier auf die moderne Hirnforschung. b) ich nach dem Credo "Es gibt unendlich viele Wahrheiten" lebe, einfach, weil es mir sehr viel Kraft und Freude gibt.


Michael Rauch, 65
ist eine legale Aussage andersdenkender Menschen. In der Mathematik kennen wir positive und negative Zahlen. Einen "nicht existierenden Gott" betrachte ich daher als "Minus-Gott". Nur so kann ich z.B. Atheisten verstehen, die ihren Atheismus wie eine Religion verteidigen. Ein Verhalten, das offensichtlich aus der "Dauer-Rechtfertigung" dieser Mitmenschen gegenüber der "glaubenden Mehrheit" resultiert... ähnlich wie Schwule gegenüber der Mehrheit der Heteros - oder Vegetarier gegenüber der Mehrheit der Carnivoren... et alias


Marco, 44
weil ich nicht glauben kann, das es ein höheres Wesen gibt was die Menschen derart auf der Erde wüten lässt.


Claudia Martelli, 44
...weil er ein Bedürfnis der Menschen ist.


Siegfried Vocasek, 70
das bin ich dann schon lieber selber - alles klar - nur, ist das noch nicht oft und gründlich genug schiefgegangen??


Anonym, männlich, 40
Er zeigt sich mir nicht, ich habe keinerlei Hinweis auf seine Existenz. - Vielleicht existiert er doch aber ist gleichgültig gegenüber den Menschen so wie ein Experimentator gleichgültig gegenüber einzelnen Mikroben im Reagenzglas ist. Wer weiß?


Edgar Nönnig, 58
halte ich für eine Erfindung von uns Menschen, um das zu beschreiben, was wir nicht verstehen. Außerdem ist es eine Hilfskonstruktion, die erlaubt, Halt und Hoffnung in schweren Zeiten zu haben.


Alexander Krampe, 42
Das ist ein sprachliches Problem und die Frage ist vorschnell und muß erst sorgfältig untersucht werden.


Anonym, weiblich, 28
hat sich in meinem leben bis jetzt nicht bemerkbar gemacht.


Ines Blum, 28
warum sollte er? wieso sollte ich jemandem beachtung schenken der mich völlig ignoriert?


Volker, 40
da jede gottesvorstellung von der natur widerlegt wird


Felix
Gott existiert für mich nicht WEIL:
Es wissenschaftlich erwiesen ist das alle Lebewesen NICHT von Gott erschafen wurden.
Und das viele "heilige an wahrnemungs störungen liten.( herausgefunden durch knochen analysen.)


Cassa Lowa, 16
Was soll ich dazu nur sagen "ob es Gott gibt" ein paar haben geschrieben das Gott nicht Wissenschaftlich beweisbar ist er ist einfach nicht zu erklären und deswegen gibt es ihn nicht. SO KANN MAN DAS SEHN aber ich rede mal von mir ich Glaube an Gott und bin zufällig auf diese seite gestosen nachdem ich eine Recherche machen wollte ich hab das hier so gelesen ich will hier nimanden sagen was er zu glauben hat das muss jeder für sich selber bestimmen, Ich will auch nicht sagen das ich einen Beweis hab das es Gott gibt ABER wie kann es ihn nicht geben bei diesen vielen Wundern die wir Tag täglich erleben DENN mal so ne Frage wie ist es wissenschaftlich wie z.b. das Atom aufgebaut ist ja klar jeder kennt Protonen,Elektronen und so aber wer sagt mir nicht das da noch kleiner teilchen sind wiso dreht sich die erde warum machen zellen oder pflanzen das was sie machen und noch eine letzte Frage dazu wie die Welt entstanden ist WIE KANN ES SEIN DAS SO EINE WELT WIE WIR SIE HABEN ENTSTEHEN KANN INDEM 2 ich sag mal "GROSSE STEINE" AUFEINANDER SCHLAGEN UND DAN SO WAS RAUS KOMMT ich hab schon viele steine auf einen anderen geworfen einen neue welt ist daraus nciht geworden (soweit ich weis)


Anonym, männlich, 36
weil er Gebete nicht erhört, weil er ungnädig, ungerecht und unerbittlich ist. Wer behauptet, daß Gott Gebete erhört, gnädig ist und ihm eines Jeden Wohls am "Herzen" liegt, der ist ein verdammter Lügner! Gäbe es einen Gott, würde er Gebete erhören.


Peter
Die Frage nach der Existenz Gottes ist wissenschaftlich ziemlich irrelevant. Mir geht es da wie der Wissenschaft.


Ulrich, 48
... weil es widersinnig wäre, wenn ein Gott seelenruhig zusieht, wie Menschen verhungern, sich gegenseitig umbringen in Kriegen, ausgebeutet werden, während andere im Geld schwimmen.


Johannes Paulus, 39
ist eine Aussage, die ausdrückt, dass man etwas sicher weiss. Sobald man aber von der Existenz eines Gottes sicher wüßte, welchen Sinn hätte er dann noch. Gott existiert nur, wenn wir an ihn glauben. Welchen Sinn hätte Gott ohne den Menschen?


Lars, 40
nur in den Köpfen vieler Menschen


Anonym, weiblich, 20
Er hat es nicht verhindern können.


Andre Aengels, 28
weil ich ein rational denkender Mensch bin, der es nicht nötig hat, an eine höhere Macht zu glauben, da alle Probleme dieser Welt von Menschenhand verursacht, und nicht durch den Glauben an eine höhere Macht wieder rückgängig gemacht werden kann. Es ist purer Egoismus zu glauben, alle Fehler die die Menschheit begehen, müssten von Gott wieder gut gemacht werden.


Anonym, männlich, 44
Religion ist entstanden, da der Mensch Intelligenz und ein Bewusstsein entwickelt hat.
Seine Kenntnisse über seine Umwelt waren noch beschränkt und damit konnte er auf viele Fragen keine vernünftige Antwort geben und viele natürliche Ereignisse und Naturphänomene nicht erklären. Der Mensch muss immer wieder erkennen, dass er nicht alles erklären und nicht alles beeinflussen kann.) Natürlich können wir auch heute noch lange nicht alles erklären. Es wird immer unerklärbare Ereignisse oder Sachverhalte geben. Gerade das macht ja das leben auch spannend.)
Aus diesen Gründen musste der Mensch fast zwangsläufig auf den Gedanken kommen, dass es eine übergeordnete Macht gibt, die diese Fragen beantworten kann und die Ursache für die unerklärlichen Ereignisse und Naturphänomene ist.
Gott ist eine ideale Projektionsfläche für alles Unerklärbare, Unbeantwortbare und für unsere Freude und Dankbarkeit, wenn es uns gut geht. Religion gibt Massstäbe für Ethik und Moral, die dem Individuum übergeordnet sind und ein geregeltes Sozialleben einer Gesellschaft ermöglichen.


Anonym, weiblich, 54
Ich bin als Kind in die Kirche geprügelt worden! Das hat mir gereicht! Wenn es einen Gott geben sollte, werde ich ihm, sollte er mir im Jenseits begegnen, ins Gesicht spucken!


Christoph Kuropka, 29
weil es in der umwelt die mich umgibt keinerlei platz für ein solches wesen oder eine solche existenz gibt. es gibt logisch gründe für so gut wie alles, die im kleinen und großen zwar noch immer etwas unklar sind, aber ständig ergänzt werden. es ist mir völlig unbegreiflich, wie etwa nach den elementaren materiebausteinen, oder über dem sonnensystem oder "universum", plötzlich wieder ein wesen, eine lebewesen, ein sinn oder eine heilige absicht kommen sollte. diese dinge existieren einzig und allein für und durch uns menschen, einem ganz bestimmten, hochkomplizierten lebewesen und sind außerhalb eines solchen nicht nur unmöglich, sondern auch sinnlos.


Thomas Meier, 37
weil es völlig unlogisch wäre, an ein Wesen zu glauben, dass all dies geschaffen hat! Wir leben auf der Erde auf einem kleinen völlig unbedeutenden Planeten in einem riesigen Universum. Sollte unser Sonnensystem morgen untergehen, wäre es für das Universum so, als ob wir am Strand ein einzelnes Sandkorn ins Meer werfen...


Renate, 40
stimmt


Benjamin Lehnardt, 27
Weil es für mich einfach zu babyhaft klingt.


Anonym, männlich, 33
... weil er eine nur zu menschliche Erfindung ist. Die Beweislast für die Existenz Gottes liegt bei denen, die diese Meinung vertreten. Etwas was nicht existiert, braucht auch nicht bewiesen zu werden.


Anonym, männlich, 18
weil es ja heißt gott hilft menschen in Not wo ist der ich hatte hoffnung jetzt ist alles grau und schwarz wo war gott als ich auf der strasse aufwachsen musste wo war GOTT wo ich zu Drogen krieg


Anonym, männlich, 23
als barmherziger Gott, der sich um die Probleme aller Menschen kümmert und Menschen in schwierigen Lebenslagen Hoffnung gibt.


Jörg, 30
Gott ist wie ein Phantom! Nichts eindeutiges, nichts genaues, also kann und will ich mich nicht festlegen bzw. an solch einer wilden Theorie festhalten! Dazu bin ich viel zu nüchtern und selbständig im Denken! Ich bin nicht so leichtgläubig!


An, 41
...weil es keine Gottheit gibt. Gottheiten - gleich welcher Religion - sind Erfindungen des Homo Sapiens, in seinem Unverständnis der natürlichen Zusammenhänge und seiner Angst vor ihm unverständlichen Ereignissen. Als er endlich den dafür nötigen Intelligenzgrad erreichte, wurde Wissenschaft sogar zunächst noch verteufelt, was allerdings auch mit des Menschen niederen Instinkten - wie z. B. Machtgelüsten - zusammenhängt. Religiöse Schriften wurden allesamt von Menschen verfasst/weitergegeben und sind demnach unglaubwürdig. Im Namen dieser erfundenen Gottheiten wurden unvorstellbare Grausamkeiten begangen - das ist bis heute so.

Wissenschaft ist belegbar, nachvollziehbar. Wissenschaft kann ihre Aussagen - größtenteils - beweisen. Mehr braucht es für ein intelligentes, unabhängiges und vor allem objektives Gehirn nicht.
Von der Toleranz und dem Respekt, den gerade nichtgläubige Menschen gegenüber Gläubigen haben, sollten sich diese mal eine dicke Scheibe abschneiden!
Was bedingungslos gläubigen Menschen fehlt, ist die Einsicht, dass ihr Glaube nur in ihnen selbst, in der eigenen Seele und dem eigenen Herzen stattfindet.
Kein Wort und keine Schrift stellt Glauben dar. Nur das - eigene - Gefühl, die Empfindung, ist der tatsächlich Glaube.
Und niemand kann beanspruchen, dass andere genau das Gleiche empfinden oder zu empfinden haben.


Ulrich Wöss, 60
als konkrete Vaterfigur, wie in der Bibel beschrieben


Anonym, männlich, 38
Weder noch, wahrscheinlich hat er seine eigenen Probleme, wie jeder von uns auch... wenn er nicht gerade eines seiner ziemlich üblen Machtspiele treibt... sollte nicht irgendeiner seinen Sohn schlachten, um sich diesem Gotttypen anzubiedern? Wär Gott ein Promi, würde er's damit wohl doch mal auf die Titelseite der Bildzeitung schaffen...


Anonym, männlich, 48
Es gibt mit Sicherheit einen Gott.


Wolfgang Manz, 57
Gott existiert für mich nicht weil ich dann, logischer weise, der Natur ein Bewustsein geben müsste. Obwohl ich es schön fände wenn es so wäre dann wäre vermutlich eine unmittelbare Reaktion, auf das handeln der Menschen gewährleistet. Aber real ist etwas anderes:
der Glaube der Menschen an irgendeinen Gott und dessen Gesetze und Regeln veranlassen die Menschen dazu mit der ihn umgebenden Natur all zu sorglos umzugehen. In wohl jedem Glauben sagt Gott zum Menschen macht euch die Natur Untertan, und neben IHM darf es keinen anderen Gott geben, das macht seine Anhänger den Menschen zu Umweltsündern und zu Gottessoldaten. Deshalb empfinde ich Glauben an eine Gott als Diktator der Menschheit als gefährlicher als jede Atombombe, ob im Morgen- oder im Abendland. Wir befinden uns in einer Zeit der ständigen Aufklärung und das Wissen wird früher oder später jeden Glauben entlarven. Die Macht des Wissens ist real und alles reale ist immer stärker als jeder Glaube weil der Beweis schon vorliegt. Durch Eitelkeit gepaart mit Unwissenheit ist der Glaube entstanden wenn man dann noch Verzweiflung, Angst und Hilflosigkeit dazu nimmt kann man sogar den Ruf nach einer Erklärung oder Hilfe von einer höheren Macht nachvollziehen. Aber wenn es bis Heute keinen Glauben gäbe hätte der Glaube gegen den heutigen aufgeklärten Menschen keine Chance. Der Glaube ist aber real das ist leider festzustellen, und da man Fakten nicht ignorieren kann sollte man versuchen somit ihnen umzugehen das sie keine Gefahr für die Menschheit mehr darstellen. Das ist sicherlich genauso schwer wie einen Diktator in eine Demokratie zu Integrieren. Wenn alle Glaubenden soviel Toleranz aufbringen würden jeden "GOTT" zu dulden könnten die aufgeklärten Menschen viel ruhiger schlafen. !!!
Ein Anfang wäre es wenn die Menschheit der Natur der ERDE ein Bewusstsein gibt indem er die NATUR zu einer JURISTISCHEN PERSON macht das kann kein Gott sondern nur der Mensch. Dann kann die Natur klagen gegen seine Ausbeutung und oder Vernichtung das müsste doch auch im Interesse des Glaubens sein.


Anonym, männlich
Eines fernen Tages wird sich die Sonne zu einem roten Ball aufblähen und die Erde wird in ihrer äußeren Atmosphäre alles Leben verlieren. Bis dahin wird die Evolution das Experiment Mensch schon lange Zeit beendet und vielleicht der Art eine Weiterentwicklung gegönnt haben, die das Nachdenken über die Existenz irgend etwas Übersinnlichem überflüssig gemacht hat.
Letztlich gibt es keine Möglichkeit etwas, woran nur geglaubt wird, zu wiederlegen.
Ich glaube an das große OkoNiA, welches alle die Dinge gemacht hat, die da sind, aber niemand kann mir seine Nicht-Existenz beweisen - auch ein irgendwie gearteter Gott nicht! Wenn ich eines Tages nicht mehr sein werde, wird das große OkoNiA mit mir verschwinden, wenn ich diesen Glauben nicht aufgeschrieben oder weitergegeben und ihm damit eine transzendente Daseinsberechtigung verschafft habe.
Insbesondere sind ja Bücher, und dazu zählt nun mal auch die Bibel und jegliche andere religiöse Schrift, nichts weiter als von Menschen erdachte oder erforschte Ansammlungen von Informationen und unterliegen somit auch seiner Interpretation und seinem (C). Würde man alle diese heiligen Schriften verbrennen und mit der Niederschrift aus dem Gedächtnis drei Generationen lang warten, so wäre eine identische Wiederholung der Geschichte notwendig um überhaupt irgendetwas davon noch glaubenswürdig werden zu lassen.
Einzig der Glaube an etwas, dass möglicherweise das uns umgeben Wunder bewirkt haben könnte, da der Mensch wahrscheinlich den wahren Ursprung der Dinge nie wird ergründen können, wäre dann die verbleibende Variante von Glaube. Man darf das auch Gott nennen.
In kosmischer Dimension betrachtet ist es äußerst unwahrscheinlich, dass der Mensch das einzige Lebewesen im Universum ist, welches über die notwendige Intelligenz zur Geschichte verfügt. Ein Gott müsste demnach überall im Universum den mannigfaltigen intelligenten Wesen (wozu bereits mit einem Einzeller alle notwendigen Voraussetzungen zu einer komplexeren Art geschaffen wären) seine an die gegebenen Umstände adaptierte Version von Genesis usw. unterjubeln, damit diese auch an ihn glaubten.
Wozu?


Anonym, männlich
An Werner Höbsch:
in einem Ihrer Antworten schreiben Sie: "Beweisen lässt sich die Existenz Gottes im Wissenschaftlichen sinn nicht. Für den Glauben kommt es darauf an , welche erfahrungen Menschen machen und wie sie diese interpretieren." (das sehe ich genauso. Gott/Götter existieren für mich nicht.)
Und ich denke nicht das es von großem Halt und guter Orientierung zeugt wenn man sich an Gott oder Götter klammert.
Ich finde es schade wenn man nur so, einen sinn in seinem leben sehen kann.


Tanja, 31
da auf der Welt zuviel Leid geschieht und der Glaube für mich in völligem Gegensatz zu jeder naturwissenschaftlichen Erkenntnis steht.


Rene Göckel
weil jedes Nachdenken über ein solches Phänomen nach spätestens 10 Sekunden in der Sackgasse endet.


Anonym, männlich, 50
was würde es für einen Unterschied machen wenn man mir nachweisen könnte dass er existiert. Ich würde ihn trotzdem nicht ernst nehmen. Gott ist eine Erfindung der des menschlichen Geistes bzw. Gehirn. Neueste neurologische Forschungen zeigen auf, das bestimmte neurologische Konstruktionen im Gehirn bei Gläubigen zu finden sind. Die Evolution hat dies so eingerichtet um ein bestimmtes Defizit auszugleichen. Wir stehen hier erst am Anfang aber es scheint klar das das menschliche Gehirn für die Schwachen ein solches Instrument anbietet. Es lebe die Evolution


Anonym, weiblich, 23
weil die Vorstellung von einem allmächtigen, allgütigen und liebenden Gott all meinen Erfahrungen absolut gegenübersteht.


Chriss Bloss, 55
Interessante Seite. Zufällig draufgestoßen. Gelesen. Ja, weshalb... ?
Als aufmerksamer Leser von Joseph Campbell (Die Masken Gottes) und anderer Werke, z.B. R. Patai über Hebräische Mythologie u.v.a. ergibt sich doch, daß die Menschen zu allen Zeiten an etwas (Gott, Götter) geglaubt haben, um sich unerklärliches selbst zu erklären. Oder anders ausgedrückt: Das Universum ist wie ist. Unser Schicksal ist das, was daraus machen. Die Welt ist so wie wir sie gestalten. Nur weil wir Angst vor dieser Verantwortung haben, erfinden wir strafende Götter und denken uns in ihrem Gesetz aus, an deren Konsequenzen wir dann nicht schuld sind.
Die monotheistischen Religionen haben soviel Leid über die ganze erde gebracht, daß es besser wäre, sie wären nie entstanden. Etwas anderes sind die naturverbundeneren Religionen, die in jeder Blume, jedem Tier etwas göttliches sehen - und nicht immer den Satz "Macht euch die Erde untertan" im Hinterkopf haben!
Empfehle hierzu Schiller Gedicht "Die Götter Griechenlands"
Es fällt mir noch viel mehr ein, aber dieses Mal ist es genug.
Schöne Grüße
Chris


Rolf Homberg, 42
... in einem Audi, Mercedes und BMW


Alexander Mai, 17
Warum sollte er das? Warum sollte ein fiktive und freierfundene Person exsistieren, nur weil diese nicht wiederlegbare Existens von vor tausenden von Jahren als Erklärung für Krankheit, Seuchen und Naturkatastrophen ins Leben gerufen wurde. Die Unwissenheit der damaligen Menschen führte zu der Suche nach einer unfindbaren Antwort, die nun mehr durch das Dogma Gott zu erklären schien. Wir jedoch sind wissend. Wir leben in einer Gesellschaft, der es möglich ist fast jedes Naturphänomen zu erläutern ohne nur einmal den gedanken an Gott zu verlieren. Warum sollte nun ein Gott existieren? Weil ich Angst vor dem Leben nach dem Tod habe; weil ich mir Dinge nicht vorstellen kann und somit Zuflucht im Glauben suche? Ja, Gott exsistiert für mich nicht.


Anonym, 19
... da er logisch nicht wiederspruchsfrei ist.


Sergey Kartamyshev, 21
so wie es in der Bibel oder Koran steht. Es kann so etwas wie eine Kraft geben, was die Menschen als Gott nennen würden. Das kann sein, dieses Etwas hat aber auf keinen Fall bücher geschrieben oder Menschen gerettet.


Anonym, männlich, 35
weil er kein personifizierter Gott ist, sondern ein Konstrukt. Ein universales Konzept. Dieses existiert, hat aber überhaupt gar nichts mit dem personifizierten und zum Teil grausamen Gott der Abrahamiten aus der Wüste zu tun.


René, 35
...weil nichts, aber rein gar nichts auf die Existenz eines Gottes hindeutet. Der Mensch erfand Gott, um sich die Welt einfacher erklären zu können. Oder wie es Ludwig Feuerbach ausdrückte: "Der Mensch schuf Gott nach seinem Bilde".


Chris, 23
.....diese Antwort habe ich schon oft angezweifelt als auch bestätigt. Ich habe schon in meinen jungen Jahren nach der Existenz Gott gefragt und nach Antworten gesucht. Wenn ich jetzt schreiben würde "ohne Erfolg", dann wäre das nicht ganz richtig. Ich habe eine chronische Krankheit und habe versucht mit 16 Jahren mir das Leben zu nehmen. Zu dieser Zeit habe ich Gott verloren und nicht an das Gute mehr geglaubt. In diesen dunklen Zeiten habe ich sogar meine eigene Familie fast geleugnet und wollte dieses Leben nicht weiterführen. Ich sah einfach keinen Sinn mehr im Leben. Die Tat wurde vollzogen, aber am Ende wurde ich rechtzeitig gefunden und noch gerettet.
Meine Eltern sagten mir damals, Gott hatte da seine Hände im Spiel. Ich dachte viel darüber nach und wollte versuchen mit Gottes Wege zu gehen. Aber am ende entschied ich mich nicht für Gott und sagte mir, das ich mein Leben selber in die Hand nehmen kann, ohne Gott. Nach dem Suizid lief eigentlich wirklich alles gut und zwar soweit, das ich heute einen guten Job habe und gutes Geld verdiene, meine eigene Wohnung und Auto habe. Ja sogar mit meiner Familie läuft alles gut. Ich war schon lange nicht mehr in der Kirche und habe auch schon lange kein Gebet mehr gemacht. Doch in manchen ernsten Situationen (wie bei Prüfungen, Stress, Ärger) habe ich im innern unbewusst an Gott gedacht. In manchen Situationen habe ich ihn gebeten mir Kraft zu geben. Für die Krankheit habe ich Gott nie verantwortlich gemacht oder es in Frage gestellt. Eher habe ich mich vielleicht selber dafür verantwortlich gemacht. Doch niemand kann was dafür, dass ich diese Krankheit in mir trage. Wenn jemand seinen Angehörigen durch einen Unfall tödlich verliert und zu Gott fragt warum die geliebte Person sterben musste, so würde ich sagen, da fragt er den falschen. Für unser tun und denken kann Gott nichts dafür.
Viele erwarten von Gott, dass er seinen Zauberstab rausholt und alles wieder gut macht. Würde sich Gott in unser Leben einmischen und aus jeder schlimmen Situation gleich wieder alles gut machen, so wäre das Leben doch langweilig und kein Leben mehr. Würde man aus Angst seinem Kind alles verbieten, aber auch wirklich alles, so könnte das Kind doch keine Erfahrungen im Leben sammeln und in späteren ernsten Situationen auch nicht richtig handeln.
Probleme, Ängste und schwere Lebenssituationen sind dazu da um sie zu lösen. Diese Aufgaben stellt uns das Leben und wenn wir diese Aufgaben richtig meistern, so wird jeder auf einer guten Art belohnt. Doch gehe ich diese Probleme mit schlechten Gedanken ran, so wird das Ende auch nicht besser sein. Probleme des Lebens sind nicht nur da um sie zu lösen, sondern auch daraus zu lernen und z.B. unseren Kindern weiterzugeben, damit sie es vielleicht ein bissel einfacher im Leben haben.
Nach meinem Selbstmord, wendete sich mein Leben zum Guten. Aber auch nur, weil ich mit guten Gedanken und der Unterstützung meiner Familie an die Probleme ran gegangen bin. Und im innern auch mit Gott, auch wenn ich es vielleicht nicht wahrnehmen wollte oder konnte. Was ich damit sagen will, Gottes Wege sind gute Wege. Dabei ist es doch eigentlich egal ob Gott existiert oder nicht. Für mich existiert Gott überall und in jedem. In der Bibel steht ja, Gott erschuf den Menschen nach seinem Ebenbild. Jesus Aufgabe war es, das Reich Gottes den Menschen zu verkünden. Dazu folgenden Text: Jesus verkündete:
,,Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es an äußeren Zeichen erkennen könnte. Man kann nicht sagen: Seht her, hier ist es! Oder: Dort ist es!
Denn: Das Reich Gottes ist schon mitten unter euch! Lk 17,20-21"
Diesem Satz kann ich nur zustimmen! In jedem von uns steckt Gott, denn in jedem von uns steck was Gutes im Herzen was wir nur zulassen müssen. Ich bin wieder angefangen mich mehr und mehr mit dem Glauben zu beschäftigen und möchte dies mit Jesus Christus tun. Viele ungläubige halten ihn vielleicht für einen Spinner, aber wenn man mal seine Aussagen und Lehre näher betrachtet, so sind diese gar nicht falsch sondern eher eine Hilfe in jeder Lebenslage. Ich finde man sollte nicht die Existenz Gott hinterfragen, da man eh nie eine plausible Antwort finden wird. Vielleicht eher fragen, was daran falsch wäre, Gottes Wege zu gehen. Ich finde, daran ist gar nichts falsch. Ich finde auch wichtig, dass jeder selber entscheiden soll, wie er Gott entgegen kommt und seinen Weg geht (ob durch die Kirche oder durch seine eigenen Vorstellungen und Gebete). Man sollte auch aufhören, Gott jedes Mal als Person zu betrachten. Man sollte Gott als ein Teil von sich akzeptieren und aufnehmen. Wenn man diesen Teil zulässt, so wird man auch die Göttliche nähe besser spüren. Z.B. durch das menschliche Verhalten untereinander. Leider entwickelt sich nämlich die Gesellschaft eher voneinander ab und wird zu Einzelgänger. Ja wir Deutschen werden immer egoistischer und pessimistischer untereinander. Sehen in allem nur noch das schlechte als das gute.
Würden wir Menschen vielleicht mehr und mehr aufeinander zukommen und mehr gegenseitig helfen, so würde auch vieles einfacher laufen und es gäbe wenigere Probleme.
Ich sage mir auch, Gott findet man nicht von heute auf morgen. Sondern es sind eher die Lebenserfahrungen, die uns zu Gott führen. Erfahrungen und Situationen wo wir zwischen Gut und Bösen entscheiden müssen. Wer z.B. den Weg Jesus folgt, gelangt am Ende nur zum Guten, nämlich zum Reich Gottes.
Wer Gottes Existenz hinterfragt, fragt auch gleichzeitig nach seiner eigenen Existenz. Wer Gottes Existenz hinterfragt, sollte auch sich auch die Frage stellen, was daran falsch wäre Gottes Wege zu gehen auch wenn es ihn nicht gäbe.


S.R., männlich, 27
weil er ein unnötiges Konstrukt ist, was kreeiert wurde um in grauer Vorzeit die mehr oder minder hirnlosen massen zu mißbrauchen und sich einen machtposition zu verschaffen. er ist nichts anderes als eine erfindung machtbesessener intelligenter menschen die noch mehr macht und geld wollen.


Ingo Jäckels, 29
...in Büchern oder Symbolen. Er ist der Teil in jedem Menschen der nicht sterben kann. Wir sind ein Teil Gottes.


Steffi St. Adler, 19
ich glaube scho an Gott, der is doch toll!!! der hilft mir immer....wenns mir schlecht geht und ich weine....


Anonym, männlich, 37
Ich glaub Gott ist ein Fußball, der nicht ins Tor will und deshalb nur schlecht bespielbar ist. Ich glaube an den Weltuntergang und dass wir wegen diesen Fußballgott sterben werden und untergehen!


D. Cohen, männlich, 19
...weil ich eine bessere Erklärung habe=Die ''neutrale'' Wissenschaft.
Spätestens wenn das Flugzeug im Sturzflug ist und der Kutter auf dem Meer am sinken ist, dann werden auch die letzten Kritiker ganz schnell ihre ''Atheistische Wahrheit'' in Frage stellen.


Anonym, männlich, 18
... da ich keine Anhaltspunkte für seine Existenz entdecke.


Tamara General, 19
doch das tut er... obgleich ich nicht nicht sagen kann ob es sich bei GOTT wirklich um ein ER handelt.. es ist vielmehr eine kraft die immer existent ist und die menschen die ein offenes herz und einen freien geist haben begleitet... auch die ohne offenes herz und freien geist werden begleitet nur sie sehen und spueren das nicht , was sehr schade ist...


Urmel aus dem Eis, 18
gott ist eine unausgefüllte leere hülle, dessen gesicht, geschlecht, ... niemand kennt. er ist eine konstruktion des kommunismus im blick auf die gesellschaftlichen verhältnisse. er war eine erfindung der reichen zur kontrolle der armen (siehe mittelalter und die machtgier der kirche)...gott gibt es nicht


Lan Duong, 34
gott existiert für mich doch das existieren heisst noch lange nicht das er es ist


Till, 23
..., würde er wirklich existieren, könnte ich nicht an ihn glauben. Seine Nichtexistenz macht ihn für mich zur absoluten Gewissheit. Denn wir alle dienen Existentem. Dienen unserer Karriere, unserem Aussehen, unserer gesellschaftlichen Stellung. Wie können wir jedoch etwas dienen was vergehen wird und vom Tod verschluckt. Ich diene dem, der mir all dieses Existente schenkt und dabei Maß zu halten weiß, selbst jedoch nicht existiert, sondern nur dadurch existiert indem er mir Hoffnung, Zuversicht, Liebe und Freiheit zu Teil werden lässt. Ich bin dabei sehr glücklich und fühle mich aufgehoben in einer von der Angst gezeichneten Welt. Ob das vielleicht nur meine Einbildung ist, ist mir sehr egal.


Anonym, weiblich, 26
... ich habe ihn verloren.


Amy, 16
existenz ist meiner meinung nach relativ.


Manfred Oppdehipt, 44
... da selbst intensive Lebenserfahrung mir Gott nicht lebendig machen konnten.


Chaled Osman, 39
während ich zweifele.


Eric Kramer, 37
37 Jahre und männlich ist die Kurzbezeichnung für mich. Meine Eltern vermittelten mir jenen evangelischen allgemeinen Glauben, der ohne zu hinterfragen blass den Rahmen für die Oster- und Weihnachtsgeschenke lieferte. Ab ca. 12 Jahre hinterfragte ich, beschäftigte mich mit anderen Glaubensformen (auch Esoterik) und wissenschaftlichen Theorien. Ab meinem 16. Lebensjahr entschied ich mich für den Atheismus (ohne Esoterik, ohne Aberglaube). Und blieb dabei. Trotz dunkler Zeiten. Wie lebt man damit? Schlechter als mit einem Gott, doch ich entschloss mich von dieser Illusion, auch wenn sie ausgesprochen praktisch ist, zu trennen. Doch ich möchte hier nicht aufführen was gegen Gott spricht (das können die meisten nachvollziehen). Als Atheist war ich 8 Jahre aktives Mitglied einer Menschenrechtsorganisation. Hin und wieder arbeitete ich mit der Kirche zusammen. Was zeigt, dass man keinen Gott benötigt um etwas für die Menschheit zu tun. Das Leben ist für mich, aus Sicht meines Menschseins, absurd. Ich sehe den Glauben als etwas ausgesprochen Hilfreiches für die Gesundheit. Es ist ein wichtiger psychosomatischer Aspekt. Doch auch das ist kein Grund für mich zu glauben. Ich bin ein Liebhaber der Wahrheit (auch wenn die Wahrheit nur subjektiv ist) daher kann ich nicht auf einen Glauben ausweichen. Ich möchte sehen ohne mir etwas zu erschaffen. Ich glaube auch nicht an ein Leben nach dem Tod. Das Leben endet und alles, das ich erlernte, erfuhr, verstand wird enden und hat damit seinen Sinn verloren. Das Leben ist sinnlos und bietet daher die Möglichkeit es zu erschaffen, für nichts, aber es bietet den eigenen Weg (wenn auch kausal). Es ist schwer ohne Gott zu leben. Und wer sich dafür entscheidet wird immer wieder aufs neue geprüft ob er den leichten oder den schweren Weg gehen möchte.


Anonym, weiblich, 42
... ich halte nichts für ausgeschlossen.


Anonym, weiblich, 15
..doch.
nur weil man jemanden nicht sehen kann, hilft einem die vorstellung von Gott.
Sie hilft einem aus einem Tief....auch wenn man denkt "wieso lässt er sowas zu?"
Vlt kann Gott auch niht überall sein und auf jeden aufpassen?!? Ist das seine Aufgabe?


Benjamin R., 26
Ich begann mich mit Philosophie und Geschichte zu beschäftigen und bemerkte dass die Existenz Gottes bzw. Eines Gottes zu jeder Zeit alles andere als Konsens war. Und mir fiel auf, wieviel Schaden die Religionen, insbesondere die monotheistischen bzw. abrahamitischen, über die Welt gebracht hatten. Warum sollte ich an etwas glauben, für dass es keinen ernst zu nehmendem Beleg oder auch nur Anhaltspunkt gab und das die Menschen dazu brachte, in seinem Namen andere Menschen (und Tiere) zu quälen und zu ermorden?


Anonym, männlich, 22
Kann nicht in der Form existieren, die die christlichen Kulte lehren, da Allmacht und -wissenheit einerseits und Gütigkeit oder auch nur ein irgendwie geartetes Wohlwollen gegenüber den Menschen nicht vereinbar ist mit der oftmals grausamen Realität.
Wäre der christliche Gott ein realer Mensch, ein Psychologe hätte seine wahre Freude an ihm.


Steffen F., 19
Ich verstehe nicht, warum die Menschen immer einen brauchen, der über Ihnen steht...


Gott Gott, 34
gott gibs ja auch nicht


Ano Nym, männlich, 14
weil mein leben zu kostbar ist um zeit mit ihm zu verschwenden.


Ulli Becker, 41
Es gibt nur Gott! - Spinoza hatte recht!
"Das Himmelreich ist in euch"


Robert H., 32
@Bernhard Riedl
<<Ein letztes Grundvertrauen in Gott, das ich wohl von meinen Eltern und Großeltern "geerbt" habe, hat mich nie verlassen, nämlich, dass Gott es gut mit mir meint,...>>
Na, das erzählen Sie man brühwarm den Kindern im Kongo. Oder besser: Begleiten Sie die Kindersoldaten doch gleich und lernen, wie 'gut' Ihr Gott Sado zu denen ist, daß sie von selbsternannten 'Feldherrn' gezwungen werden zu marschieren und Gleichaltrige zu erschießen.
Gruß,
Robert


Robert H., 32
@Basti, 18
<<<Natürlich stammt der Mensch vom Affen ab und ..>>>
Nein, Mensch und Affe haben GEMEINSAME Vorfahren. Das ist ein scheinbar kleiner, aber wichtiger Unterschied.
Robert


Anonym, männlich
Hallo nochmal Paul
Die Frage ob Gott wirklich existiert kann man derzeit nicht beantworten. Rein wissenschaftlich kann man sich natürlich diesem Thema nähern. Man landet dann beim Urknall. Da gibt es dann sehr schnell die Frage --- was war davor? Mittlerweile kann man das beantworten. Zu diesem Zeitpunk herrschte absolute Symmetrie. Das heißt eigentlich Ei und Huhn war gleichzeitig. Es stellt sich also nicht mehr die Frage nach dem davor. Seit dieser Zeit wird alles Unsymmetrischer. Es gibt da diesen Professor im bayrischen Fernsehen, der das so schön erklären kann. In diesem Punkt war auch Zeit-Raum - eigentlich Alles eins. Erst durch das langsame Fortschreiten und größer werden der Unsymmetrie entstehen daraus langsam Zeit, Raum, Gravitation usw.
Ich bin kein Physiker und kann es somit auch nur oberflächlich wiedergeben. Wenn man sich rechnerisch diesem Startpunkt nähert, stellt man fest, daß der Urknall tatsächlich nicht im Punkt Null, sondern soweit ich mich erinnere 13 Milliardstel Sek. später stattfand. Viele Wissenschaftler suchen nach der Weltformel, mit der man alles erklären kann.
Auch das wird letztlich nicht die Frage , ob es einen Gott gibt ,lösen. Für mich ist aber auch egal, ob es nun letztendlich der christliche Gott oder welcher auch immer ist. Wenn ich sehe was alles im Namen der Religionen geschieht, dann graust es mich. Klarheit, wie man sie einem Gott zutrauen sollte vermisse ich ganz. Konsequenz war für mich generell allen Religionen sehr skeptisch gegenüber zu stehen. Nur der Buddhismus scheint eine Ausnahme zu sein. Ich bin Christ und leider gibt mir meine Religion keine Antworten. Somit versuche ich einfach ein guter Mensch zu sein. Wenn es einen Gott geben sollte, so wünsche ich mir einen positiven. Den der Kirche so jedenfalls nicht. Ich versuche Verantwortung für mich selbst zu übernehmen. Das kann so falsch nicht sein.


Paul, 42
Hallo anonymer Freund,
vielen Dank für Deine Antwort und Deinen Rat.
Also ich bin zu dem Schluß gekommen, daß ein Gott der Christen nicht existieren kann.
Ich interessiere mich schon seit meiner Schulzeit sehr für Astronomie und schaue gern mal (leider viel zu selten) mit meinem Spiegelteleskop in den Nachthimmel. Ich glaube, daß dieses wunderbare Universum sich nicht von alleine gebildet haben kann. Dahinter muß eine Macht stehen. Früher war das für mich der Gott der Christen.
Ich denke zur Zeit sehr viel über Gott nach, da er mir sehr fehlt.
Ich hatte schon lange einen neuen Gedankenansatz, aber nach dem Lesen Deiner Antwort kam ich zu einem Schluß, der sogar einfache Naturreligionen wie die der Indianer (die ich früher bestenfalls milde belächelt habe) plausibel machen würde:
Ich denke, alles ist Gott.
Ich erkläre das mit der Einstein'schen Relativitätstheorie. "Energie = Masse * Lichtgeschwindigkeit im Quadrat".

Am Anfang war Gott reine Energie. Mit dem Urknall wandelte sich ein Teil der Energie in Masse um. (Profan ausgedrückt könnte man sagen: Gott ist explodiert). Diese Masse kennen wir als Sterne, Planeten, Staubnebel schwarze Löcher etc. Die Erde ist dadurch auch ein Teil von Gott, der Wind, der Regen, die Tiere, ja sogar wir selbst, Du und ich, da wir ja auch aus Masse bestehen.
Ja sogar ein Leben nach dem Tod existiert nach dieser Theorie - wenn auch in gänzlich anderer Form - unsere Masse wird von anderen Organismen aufgenommen und wieder an andere übergeben und lebt darin weiter, oder etwa bei einer Einäscherung verwandelt sich unsere Masse wieder teilweise in Energie, die wiederum in anderen Organismen aufgenommen weiterlebt.
Nur wir selbst bekommen davon nichts mehr mit. Ich vergleiche unsere Gedanken, unsere "Seele" mit einem Computerprogramm, das auf einem Hochleistungsbiocomputer Namens "Gehirn" abläuft, und das einfach irgendwann ganz abgeschaltet wird, so wie es sich im Schlaf (wenn wir nicht gerade träumen) im "Standby" befindet.
Ich habe wieder einen neuen Ansatzpunkt, ich danke Dir von Herzen. Ich werde mich jetzt intensiv mit Naturreligionen befassen, ich habe dies schon vor einigen Tagen oberflächlich gemacht, habe aber nichts gefunden, womit ich mich auf die Schnelle hätte identifizieren können, da ich diese Religionen aus der falschen Perspektive betrachtet habe.
Vielen lieben Dank
Paul


Anonym, männlich
Lieber Paul,
wir Menschen neigen generell dazu Verantwortung abzugeben. Schuld sind immer die Anderen. Trotzdem glauben wir häufig vieles besser zu wissen als Andere. Ich spare mir Beispiele. Beides gibt uns ein gutes Gefühl und stärkt offenbar unser Selbstwertgefühl. Tja und dann kommen manchmal Andere , die uns erzählen was wir glauben und tun sollen. Wie oft rufen wir denn nach dem "Starken Mann"? Den, der alles wieder in Ordnung bringt ? Die Vergangenheit zeigt, daß diese Besserwisser meist auch nicht mehr draufhaben als man selbst. Aber , sobald es um Macht geht, geht es auch um Machterhalt. Hier setzen dann einfache Prozesse ein. Wenn man die Leute doof hält, dann kann man ihnen auch schön viel Blahblah erzählen. Die Kirche besteht halt auch nur aus Menschen, mit sämtlichen Schwächen, allerdings auch Stärken. Somit gilt für sie scheinbar das gleiche wie für alle Menschen. Auch du möchtest gerne Verantwortung abgeben, du sehnst dich nach einem Gott , einem der über dir steht und dich väterlich beschützt. Einem zu dem du aufschauen kannst....Die Fragen die du dir stellst kreisen hauptsächlich um das , was dir deine Kirche vermittelt hat .Das was du glauben sollst. Was du allerdings jetzt in Frage stellst. Vergiss doch mal die Kirche. Gott kann auch ohne Kirche existent sein --- die Kirche aber nicht ohne Gott. Also solltest du nicht die Existenz Gottes von der Kirche und deren Lehre abhängig machen.


Paul, 42
Hallo,
bis vor Kurzem war ich ein (meiner Meinung nach) sehr gläubiger Mensch.
Ich wuchs in einer gläubigen Familie auf und besuchte ein katholisches Internat.
Ich besuchte nicht jeden Sonntag, aber mehrmals im Monat die heilige Messe.
Heute bin ich 42 Jahre alt und habe eine Frau und 2 Kinder.
Im vergangenen Winter habe ich im Schlußwort eines Buches von Erich von Däniken gelesen, daß mit der Anerkennung der Darwin'schen Evolutionstheorie durch die kath. Kirche der Kreuzestod Christi sinnlos geworden ist, da die Menschheit keine Schuld besaß, von der Christus sie mit seinem Tod hätte erlösen können. Der Sündenfall von Adam und Eva existiert nicht, daher keine Erbschuld etc.
Ich habe immer mehr über Gott und meinen Glauben nachgedacht und bin - je mehr ich darüber nachdachte - immer mehr zum Zweifeln gekommen, bis ich schließlich vor ein paar Wochen meinen Glauben ganz verlor.
Es sind einfach viel zu viel Unstimmigkeiten, die mich zu dem Schluß kommen ließen, daß zwar wahrscheinlich ein Gott existiert, denn irgendwoher muß ja unser Universum kommen, daß dieser Gott sich mit uns Menschen aber nicht befaßt, ja eventuell von uns gar nichts weiß. Es gibt im Universum etwa soviele Sterne (=Sonnen) wie Sandkörner auf allen Stränden der Welt zusammen. Die Wissenschaft entdeckt immer mehr Planetensysteme. Ein Teil dieser Planeten hat sicher lebende Wesen, von denen wir nur nichts wissen.
Warum kam Christus nur nach Israel?
Warum erst in Jahre 0?
Warum hat Gott nicht auch zu den Eskimos, den Inkas oder Azteken gesprochen, warum nicht schon viel früher?
Warum ließ Gott alle anderen Völker und alle Menschen vor Christus als Heiden sterben?
Vieles in der katholischen Kirche stammt nicht aus der Bibel, sondern stammt aus Interpretationen irgendwelcher Mitglieder der Kirche.
Die Menschen zur Zeit, als die Bibeltexte geschrieben wurden, habe alles, was sie sich nicht erklären konnten als übernatürlich betrachtet. Viele Texte/Erlebnisberichte sind wahrscheinlich unter Drogen entstanden, wieder andere durch Menschen, die irgendeine geistige Behinderung hatten.
Jesus hat sicher gelebt, aber ich denke, er war ein Mensch wie Sie und ich, und er schwebte mit seinen Gedanken in ganz anderen Sphären. Er konnte die Menschen von damals für sich begeistern, und so entwickelte sich (seien Sie mir nicht böse wegen meines Ausdrucks) eine Sekte um ihn, wie so viele andere.
Nur diese Sekte konnte sich gut entwickeln, zunächst im Untergrund, da man als Christ verfolgt wurde. Dann aber blutig, wie die Christen es zu Zeiten der römischen Kaiser selbst erlebt haben in dem Kreuzzügen, den Hexenprozessen und den blutigen Missionierungen. Was ist das für ein Glaube, der von Barmherzigkeit spricht und andersgläubige tötet? Heute tötet die Kirche niemanden mehr (man munkelt zwar von Morden wie z.B. an Papst Johannes Paul I. und einem hochrangigen Mitarbeiter der Vatikanischen Bank), aber heute scheffelt die Kirche Geld, das nicht an die Bedürftigen weitergereicht wird, sondern wie in jeder Aktiengesellschaft nur das Ziel hat, vermehrt zu werden.
Warum lebt die Kirche nicht den Glauben vor?
Diese Liste ließe sich beinahe unendlich fortsetzen.
Ich habe also vor wenigen Wochen meinen Glauben völlig verloren. Gott hört mich nicht, Gott spricht nicht zu den Menschen, es gibt leider kein Leben nach dem Tod.
Mir fehlt Gott aber sehr schmerzlich. In jeder Situation, die schwierig für mich ist, habe ich früher ein Stoßgebet zu Gott geschickt. Ich mache dies heute noch, das geht wahrscheinlich instinktiv, weil ich es bisher immer so gemacht habe. Im gleichen Moment realisiere ich aber, daß diese Stoßgebete sinnlos sind, und das führt mich in eine unendliche Leere.
Ich gehe meinen Kindern zuliebe noch mit ihnen in die Messe, ich habe meiner Familie noch nichts davon gesagt.
Ich fühle mich wie ein Kind, das bemerkt hat, daß es das Christkind nicht gibt.
Wenn Sie mir einen Rat geben können, so wäre ich dankbar dafür.
viele Grüße
Paul
Die Antwort von Bernhard Riedl:

Hallo "Paul",
es ist vielleicht kein großer Trost, aber ein kleiner sollte es zumindest sein: Sie sind mir Ihrer Erfahrung nicht allein. Zweifel an Gott und an allen Eigenschaften, die ihm zugeschrieben werden, sind weiter verbreitet, als man gemeinhin annimmt. Und ich weiß, wovon ich rede. Ich gehöre nicht zu den Gottesbesitzern, ich kann nicht über ihn verfügen, obschon er ein fester Teil in meinem Leben von Kindesbeinen an ist.
Aber ich habe ihn auch als den fernen, als den stummen, als den unverständlichen Gott kennen gelernt, habe mit ihm gehadert und gerechtet. Und wieder meinem Frieden gefunden. Das auch.
Mit Ratschlägen will ich mal etwas vorsichtig sein, aber mir hat geholfen, dass ich "dran geblieben" bin, dass ich meine Zweifel ernst genommen habe, aber damit nicht all meine Erfahrungen mit Gott und Gottgläubigen hinter mir gelassen habe. Ein letztes Grundvertrauen in Gott, das ich wohl von meinen Eltern und Großeltern "geerbt" habe, hat mich nie verlassen, nämlich, dass Gott es gut mit mir meint, dass er da ist, auch wenn ich ihn nicht erkenne, nicht spüre, nicht aktuell erfahre.
Aus der Geschichte der Heiligen und Gottsucher weiß ich inzwischen auch, dass Zeiten der "Gottesfinsternis", der geistlichen Leere und Dürre durchaus nicht so selten sind - auch nicht bei den ganz Großen.
Ihre Erfahrung lehrt: dran bleiben lohnt sich, Gott gibt niemanden auf, er ist wie der barmherzige Vater in Jesu Gleichnis der mit den offenen Armen, der keine Bedingungen stellt an den der wieder heimkehrt.
Vielleicht hilft es Ihnen, wenn Sie sich jeden Tag einen verschwiegenen Ort suchen und sich 10 Minuten Zeit speziell für Gott nehmen, einfach an ihn denken oder ein Gebet sprechen oder den Psalm 23 nachsprechen:

Der Herr ist mein Hirt
1 Ein Lied Davids. Der Herr ist mein Hirt; darum leide ich keine Not. 2 Er bringt mich auf saftige Weiden, lässt mich ruhen am frischen Wasser 3 und gibt mir neue Kraft. Auf sicheren Wegen leitet er mich, dafür bürgt er mit seinem Namen. 4 Und muss ich auch durchs finstere Tal - ich fürchte kein Unheil! Du, Herr, bist ja bei mir; du schützt mich und du führst mich, das macht mir Mut. 5 Vor den Augen meiner Feinde deckst du mir deinen Tisch; festlich nimmst du mich bei dir auf und füllst mir den Becher randvoll. 6 Deine Güte und Liebe umgeben mich an jedem neuen Tag; in deinem Haus darf ich nun bleiben mein Leben lang.

Sie haben in Ihrem Eintrag ja viele konkrete Fragen gestellt, auf denen Ihr Zweifel aufzuruhen scheint. Zu den meisten haben die Theologen so viel geschrieben, dass Bibliotheken davon voll sind. Ich bin mir aber nicht sicher, ob mit Antworten auf diese Fragen Ihr Dilemma behoben wäre.
Mit einem Zitat aus http://www.autobahnkirche.de/information.html will ich aber versuchen, wenigsten Ihre Eingangsfrage nach dem Warum der Offenbarung Gottes in Jesus Christus aufzugreifen:
"In Jesus Christus hat sich Gott selbst auf die Suche nach dem Menschen gemacht. Bis dahin war der Mensch auf der Suche nach Gott; geleitet von der eigenen Vernunft und vom Licht sparsamer göttlicher Offenbarung in den Werken der Schöpfung und den Worten der Propheten.
Nachdem große Teile der Menschheit sich auf diese Weise mehr von Gott entfernten als näherten, tut Gott nun den entscheidenden Schritt: er selbst sucht den Menschen. In Jesus Christus wird Gott selbst sichtbar, und es wird sichtbar, wie Gott zum Menschen steht. Der noch so redliche Versuch, sich mit eigenen Überlegungen Gott zu nähern, ist damit überholt; aber auch die Botschaft der Propheten ist damit erfüllt.
Das ist das ganz andere des christlichen Glaubens. Darin besteht seine Gültigkeit und Verpflichtung. Nicht der besondere Inhalt seiner Lehre und Forderungen begründet die Einzigartigkeit des Christentums, sondern die Tatsache, daß sich Gott selbst in Jesus Christus "geäußert" hat. Gott selbst hat nun den Weg zu sich zugänglich gemacht.
Hier hat sich also die Ordnung verschoben. In den Religionen macht sich der Mensch auf die Suche nach Gott, in der Offenbarung Jesu macht sich Gott auf die Suche nach dem Menschen. Christlicher Glaube ist also nicht eine unter vielen Religionen. Er ist die Begegnung mit Christus, in dem Gott selbst unsere Nähe gesucht hat."


Ava Avatar, 15
Ja, Claudia. So weit war ich auch schon. Ich könnte mich förmlich über Kreationisten und die Bibel schlapp lachen...
Aber wenn man das "Produkt", also WIR, der Evolution mal so begutachten, dann müsste doch klarwerden, dass für ein Produkt auch Edukte gebraucht werden. So kommt man immer weiter in die Vergangenheit.
Was ich allerdings glaube, ist die Welt nicht aus dem "Nichts" entstanden, sondern war schon immer da. Ein ewiger Zyklus aus Universen, Galaxien und Planeten. Die Energie dafür ist und war schon immer vorhanden und wie die jahre immer wiederkehren, entstehen neue Plaeten, neues Leben und neue Evolutionen, die nach Milliarden von Jahren vielleicht zwar wieder untergehen, aber dafür gleich ein neuer Planet, oder eine neue Galaxis entsteht...
Demnach gibt es GAR keinen Gott. (Weil es überflüssig wäre, und Überflüssiges hat sich die Natur gespart!!!)


Benjamin Lehnardt, 26
Natürlich gibt es Gott. Nur verabscheue ich es, diese Macht, Gott zu nennen.
Auch ist es krank, sich vorzustellen, dass diese kraft reden könnte, oder eine Menschliche Gestalt hätte, diese Macht ist, wie die Schwerkraft, oder andere Physikalische Gesetzte, einfach da!
Aber das heißt widerum, dass es absolut sinnlos ist, an diese Macht zu beten, denn sie hat so unbefriedigende, menschliche Züge, dass man lieber mit Steine sprechen könnte...


Ava Avatar, 15
Natürlich gibt es Gott. Nur verabscheue ich es, diese Macht, Gott zu nennen.
Auch ist es krank, sich vorzustellen, dass diese kraft reden könnte, oder eine Menschliche Gestalt hätte, diese Macht ist, wie die Schwerkraft, oder andere Physikalische Gesetzte, einfach da!
Aber das heißt widerum, dass es absolut sinnlos ist, an diese Macht zu beten, denn sie hat so unbefriedigende, menschliche Züge, dass man lieber mit Steine sprechen könnte...


Anonym, weiblich, 16
Entweder existiert Gott, oder nicht, An was jeder einzelne >>glaubt<<, das ist ihm selbst überlassen.


Anonym
Ich würde gerne überzeugt glauben, wahrscheinlich glaube ich - jedoch anders als es die Kirche mich lehrt. Mein Gott ist einfach anders. Er ist Das Andere. Er ist nicht dieser Rauschebarttyp, der Gute oder der Böse.... Er ist Beides, somit immer Alles. Wäre alles nur Gut, so würde man das Böse ja gar nicht kennen. Es gäbe kein Böse. Für mich beinhaltet "Alles" letztendlich natürlich auch das "Nichts". Gott ist also für mich ALLES und NICHTS! Somit kann auch die gesamte Welt aus dem NICHTS entstanden sein , oder aus Allem. Auch die Frage nach dem Sinn oder Unsinn stellt sich nicht dann nicht mehr. Ob jetzt dieser Gott uns das Heil bringen wird (oder will?) Meine Erfahrung sagt mir allerdings, wenn man glaubt es kann nicht beschissener kommen als es ist, dann kommt noch was oben drauf.........


Anonym, weiblich, 18
... kann ich so pauschal nicht sagen. Weder weiß ich, dass es einen Gott gibt, noch weiß ich, dass es keinen Gott gibt. Ein allmächtiger Gott, der für die Menschen da ist und für sie sorgt, bei dem sie sich geborgen fühlen können - ein solcher Gott existiert für mich nicht mehr.
Aber an die Vorstellung, dass es keinen Gott gibt, kann ich mich nicht so richtig gewöhnen. Würde ich Gott aus meinen Gedanken streichen, was würde dann an diese Stelle rücken? Bisher gibt es nichts, was diese Lücke schließen könnte. Dass ich früher so überzeugt davon war, dass es einen Gott gibt, hat seine Spuren hinterlassen.


Anonym, männlich, 21
würde ich auch nicht sagen ich würde es einfach das innere ich nennen


Claudia
ich lehne religionen grundsätzlich ab !!
aber selbst ohne die bibel, koran, usw. .. gibt es für mich keinen gott...
die welt... wir... natur... tiere...
alles ein produkt der evolution!!


Anonym, weiblich, 18
..., da Gott nur von der Kirche erschaffen wurde, um den Menschen eine "höhere Instanz" vorzusetzen, an die sie glauben und nach deren Regeln sie sich richten sollen. Somit konnte die Kirche in der Vergangenheit und zum Teil auch heute noch die Menschen immer wieder auf das Jenseits vertrösten. Sie gaben dem Leben der Menschen einen Sinn, denn nur wer moralisch gut lebte, kam nach Aussage der Kirche in den Himmel.
Auch heute noch leben viele Menschen nach den Regeln der Kirche. Ich glaube, dass viele dies nur tun, weil sie ihrem Leben keinen anderen Sinn geben können bzw. wollen.
Ich bin der Meinung, dass der Sinn des Lebens darin besteht, mit sich selbst und seinem Leben glücklich und zufrieden zu sein. Außerdem sollte man sich kleine, realistische Ziele im Diesseits setzen und nicht auf die "Erlösung im Jenseits" hoffen, denn dass wir jetzt leben ist eine Tatsache. Ob es das Jenseits wirklich gibt ist hingegen ungewiss. Deswegen sollte man sein Leben genießen...


Yuen M.
eine Personifikation eines Gottes als eine autoritäre Entität ist eine der größten Missverständnisse der Menschheit. Gott ist Alles.. Alles ist Gott.. auch wir sind ein teil davon.


Anonym, männlich
da Gott meiner Ansicht nach eine Einbildung der Menschen ist, um nicht zu der Einsicht zu gelangen, dass ihr Leben nicht besonders wertvoll wäre, weil es keinen Zweck eines göttlichen Plans erfüllt. Wobei selbst ein solcher göttlicher Plan das Leben, soweit es nicht in Zusammenhang mit der gottgegebenen Aufgabe steht, nur instrumentalisiert und für unwichtig erklärt.
Auch wundert es mich, dass der größte Vertreter des Christentum, die katholische Kirche, die von sich sagt sie predige die einzig wahre Religion, erst knapp 1900 Jahre braucht um zu erkennen, dass ihr geistiger ,,Anführer" unfehlbar sei, wobei hinlänglich bekannt ist das etliche Päpste zuvor keineswegs Fehlerfrei gewesen sind.
Ebenso, dass die katholische Kirche in ihren Anfängen die Frau als gleichberechtigt angesehen hat, dies jedoch relativ schnell wieder ablehnte und bis heute noch Frauen nicht in höhere Positionen aufsteigen lässt und teilweise nahezu frauenfeindlich agiert.
Letztendlich kann ich jedoch auch nicht sagen, dass es Gott nicht geben kann, da ich als Mensch durch meinen biologischen Aufbau in meiner Erkenntnisfähigkeit eingeschränkt bin und somit nicht in der Lage bin alles, was existiert zu erkennen / zu begreifen. Ich sage lediglich, das ich in meinen menschlichen Anlagen nicht an einen Gott glaube, mein Leben jedoch trotzdem allein durch das Stellen eigener Aufgaben sinnvoll ist.


Anonym, weiblich, 18
... , da man an etwas glaubt, dass man nicht sehen, fühlen, riechen und hören kann. Außerdem müsste Gott, nach christlicher Sicht, bestechlich sein. Schließlich muss man ihm huldigen und gottgefällig leben, um ins Paradies zu kommen. Zwar verzeiht Gott auch die Sünden der Menschen, aber er ist denen eher zugeneigt, die bereuen und sich ihre Schuld eingestehen und büßen.


Jenjan Bertikud, 36
!!!Meiner Meinung nach ist Gott auf dem langen Werdegang der Historie verloren gegangen. Unglücke, Terror und Armut überschatten das Weltgeschehen und verleiten mich dazu, die Existenz Gottes in Frage zu stellen. Wenn ich an Gott glauben könnte, dann wäre Gott Erretter und nicht eine passive Gestalt, die auf der weißen Wolke sitzt und zusieht.
Gott ist für mich nicht vorhanden, zumindest nicht mit der Funktion, die Menschheit zu retten. Er existiert nur in der Gedankenwelt von Menschen, die sich an eine übernatürliche Macht, die nicht der Teufel ist, festhalten müssen, um nicht den Sinn im Leben zu verlieren.


Anonym, männlich, 17
da ich Gott für eine Idee des Menschen halte, mit deren Hilfe er ursprünglich versucht hat sich Dinge zu erklären, die nicht ihm erklärbar waren. Aus dieser Idee hat sich dann die lebendige Gestalt Gottes gebildet, wie sie heute existiert.
Interessant ist es doch zu betrachten, was für unterschiedliche Gestalten aus der Ursprungsidee entstanden sind, wenn man sich die verschiedenen Religionen anschaut.
Die Frage ob Gott wirklich existiert, lässt sich eigentlich doch gar nicht beantworten, da jeder seine eigenen Vorstellungen von Gott hat. Auch wenn Gott meiner Meinung nach aus einer Idee des Menschen entstanden ist, so ist er für einige Menschen doch existent, einfach aus dem Grund heraus, dass sie an Gott glauben, denn eine Idee ist solange vorhanden, wie es Menschen gibt, die an sie glauben und da viele Menschen an Gott glauben ist Gott für diese Menschen auch existent. Gott lebt sozusagen in all diesen Gläubigen, er ist zwar nicht als Wesen vorhanden, wohl aber als Glaube und der kann bekanntlich Berge versetzen!


Basti, 18
Denn so was wie Gott gibt es nicht. Wie kann man also sein ganzes Leben naiv nach einem Buch richten und ein "gottgefälliges" Leben führen, mit der Hoffnung nachher die ewige Seeligkeit gewährt zu bekommen. Man glaubt an etwas für das es keine Beweise gibt, ja an etwas, das sogar schon von etlichen Wissenschaften widerlegt wurde. Natürlich stammt der Mensch vom Affen ab und Adam und Eva waren sicher nicht die ersten Menschen auf diesem Planeten. Wie kann man sich also etwas das so offensichtlich falsch ist nur gänzlich hingeben? Lebt euer Leben Leute. Meine Meinung.


Anonym, männlich, 18
Weil ich ihn noch nie gebraucht habe. Eine Gottesexistenz ist für mich zwar nicht ausgeschlossen, aber sehr unwahrscheinlich.


Anonym, männlich, 19
weil er manche Dinge, die er in seinem Namen geschehen lässt, menschenunwürdig sind und von einem "lieben" Gott, wie er von der Kirche propagiert wird, niemals toleriert werden sollten.


Jay Sus
weil er mir nie begegnet ist.


Anonym, männlich, 18
ist eine gänzlich falsche Aussage.


Anonym, männlich, 18
...weil ich denke, dass es eine von uns (den menschen) erfundene instanz ist, die uns zum moralischen leben verleiten soll.
Im mittelalter wurde dieser irrglaube durch die kirche ausgenutzt!
Die Menschen wurden mithilfe ihres glaubens und ihrer unwissenheit unterdrückt und missbraucht.


Sören, 18
Ich habe in letzter Zeit viel über den Sinn des Lebens nachgedacht, dabei bin ich auf die Frage gestoßen, ob Gott meinem Leben einen Sinn geben kann. Nachdem ich Texte von Lenzen und Albert gelesen habe, bin ich davon überzeugt, dass nicht Gott meinem Leben einen Sinn gibt! Wenn man genauer darüber nachdenkt, auch über die Existenz Gottes, dann wird mir klar, es gibt keinen Gott, jedenfalls nicht für mich! Das belege ich an der Evolution und der Wissenschaft. In der Bibel steht keine einziges Wort über die Zeit vor uns mit Dinosauriern und dem Urknall. Und es wurde auch wissenschaftlich belegt, dass Adam und Eva nicht die ersten Menschen waren, sondern dass der Menschen von den Affen abstammt. Nehmen wir an Gott existiert dennoch und hat nur eine riesengroße Lüge verbreitet. Wie kann ich an jemanden glauben, ihm mein Leben in die Hand legen etc., der mich belügt?
Ich hoffe damit habe ich meinen Standpunkt klar gemacht.


J. B., weiblich, 18
sicher ..., weil er wahrscheinlich nur erfunden wurde um dem Leben einen Sinn zu geben. Er sollte bei unmoralischem Handeln ein schlechtes Gewissen machen und dieses somit unterbinden. Die Gesellschaften von früher brauchten das damals um die Kontrolle über die Menschen zu behalten damit nicht jeder tat was er wollte und damit ein Zusammenleben unmöglich machte. Außerdem brauchten die Menschen eine Erklärung für einige Dinge wie ihre Existenz, den Sinn des Lebens und anderes. Diese können die Religion und der Glaube an Gott geben.


J., weiblich, 18
in der Form wie die Kirche, die Bibel, die Religion usw. Gott darstellt. Ich glaub nicht daran, dass Gott all das was in der Bibel steht wirklich will.
Ich glaub auch nicht, dass Gott will, dass sich die Religionen bekriegen. Es ist einfach traurig, dass man nicht in Frieden miteinander leben kann. Egal welche Religion man hat, egal wen man liebt und egal wie man aussieht. Gott ist für mich jemand der nicht will, dass man nach den Vorschriften der Bibel, dem Koran usw. lebt. Denn dann würde Gott wollen, dass man sich bekriegt und will er das?
Ich denke die Menschen sind selber dafür verantwortlich was sie in der Welt tun. Gott kann nichts für die Naturkatastrophen, Kriege, Terror usw. dafür sind die Menschen ALLEINE verantwortlich und sie müssen auch alleine mit den Konsequenzen leben. Leider leiden (bzw. sterben) jedoch oft die Falschen unter wegen/diesen Dingen darunter. und genau das ist nicht fair


Silvia Haeske, 40
Hallo Marc Oliver,
dein Beitrag hat mir gut gefallen. Aber ist die Wirklichkeit tatsächlich bitter? Es ist für mich ein langer Prozess Atheistin zu werden, manchmal in meinen Träumen wach ich auf, weil ich auf einmal beten wollte. Es ist wahr, das der Gottglauben das Leben leichter macht, indem man denkt, er wird schon wissen, was er macht. Wie erwähnt, es ist ein langer Weg, den Glauben abzulegen. Aber ich habe meine Fantasie, meine Vorstellungskraft abgelegt. Ich weiß das ich "endlich" bin, das ich ein Ende habe. Aber ich weiß auch, desto zufriedener ich bin, mit mir (auch mit der Ungerechtigkeit, die ich nur in meinem Umfeld ändern kann), desto friedlicher und ohne Schmerz werde ich diese Welt verlassen. Ich genieße es, zu wissen, das ich für mich zuständig bin, das ICH vieles gemacht habe und nicht Gott. (Komisch, ein seltsames Gefühl beschleicht mich, wenn ich mich gegen Gott richte. Aber ich denke, das sind die "Nachwehen", die kleine Angst (könnte es doch anders sein?) Menschen, die gegen Gott sind, bestärken mich. Für mich ist das Leben nicht bitter, es bietet mir viele Dinge und ich nehme sie gerne an. Vielleicht liegt es auch daran, das ich mich auf die Widrigkeiten des Lebens einstelle - es kommt immer auf den Betrachter an.


Marc Oliver Müller, 20
Wieso der elende Zustand der Welt, das herzzerreißende, unschuldige Leiden und Sterben von Tier und Mensch, das mit dem Glauben an einen zugleich allgütigen, allwissenden, allwirksamen und allmächtigen Gott kaum vereinbar ist?
Wie kann ein angeblich liebender Gott, bei dem kein Ding unmöglich ist, die Lebewesen, die er doch geschaffen hat, so unsäglich leiden lassen?
Entweder er ist nicht allmächtig und kann die Leiden nicht verhindern, oder er ist nicht allgütig und will die Leiden nicht verhindern. Auf diese Zwickmühle innerhalb des Gottesglaubens hat erstmals der griechische Philosoph Epikur um 300 vor unserer Zeitrechnung in aller begrifflichen Klarheit aufmerksam gemacht. An Epikurs Religionskritik anknüpfend hat viel später der deutsche Dichter Georg Büchner das Leiden eindrucksvoll als den "Fels des Atheismus" bezeichnet. In dem berühmten "Philosophengespräch" seines Dramas "Dantons Tod" heißt es: "Schafft das Unvollkommene weg, dann allein könnt Ihr Gott demonstrieren... Man kann das Böse leugnen, aber nicht den Schmerz... Warum leide ich? Das ist der Fels des Atheismus. Das leiseste Zucken des Schmerzes, und rege es sich in einem Atom, macht einen Riß in der Schöpfung von oben bis unten."
Aber auch angenommen, es gäbe dermaleinst tatsächlich einen seligen Zustand, wie ihn die Offenbarung des Johannes im Neuen Testament (21,4) verheißt, daß Gott abwischen wird alle Tränen und es keinen Tod und kein Leid und keinen Schmerz und kein Geschrei mehr geben wird: Wäre damit der schnöde Atheismus eines besseren belehrt und stünde Gott gerechtfertigt da? Nein, denn die Erlösung im Jenseits kommt immer zu spät, sie kann nicht im geringsten ungeschehen machen, was zuvor geschehen ist. Die Unumkehrbarkeit der Zeit ist die unüberschreitbare Grenze jeder Allmachtsidee. Kein Erdbeben-, Kriegs-, Folter-, Mord-, Krebs-, oder Verkehrs-Opfer wird verhütet durch religiöse Erlösungsversprechen. In welchem annehmbaren Sinn sollte erfahrenes Leid je wieder gutgemacht werden können? Das liebenswerte Sehnsuchtsbild einer vollendeten Gerechtigkeit, einer universalen Versöhnung bleibt unerfüllbar, weil selbst bei einer jenseitigen Kompensation das zuvor Geschehene nie ungeschehen gemacht werden kann.
Hinzu kommt, daß im Neuen Testament (um im christlichen Bereich zu bleiben) der Erlösung ohnehin nur eine Minderheit der Menschen teilhaftig wird: "Viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt", heißt es im Matthäus-Evangelium (22,14). Unmittelbar nach dem zitierten Wort aus der Offenbarung des Johannes wird den "Ungläubigen", "Abgöttischen" und "Hurern" die ewige Qual in "Feuer und Schwefel" angedroht (21,8).
Und: Wenn Gott überhaupt einen Zustand ohne Schmerz und Leid schaffen kann, warum dann erst so spät und nicht von Anfang an? Warum zuvor die eigenen Geschöpfe durch ein Meer von Blut und Tränen waten lassen? Die nüchterne Antwort kann nur lauten: Statt die Wirklichkeit zu verrätseln und sich in "Gottes unerforschliche Ratschlüsse" zu flüchten, ist redlich einzuräumen: Es gibt keinen Gott. Ohne Gottglauben ist die Wirklichkeit bitter, aber mit Gottglauben ist sie bitter und absurd.


Anonym, weiblich, 19
@Horst M. Paffen, 56
Warum erscheint uns die Frage nach dem Leid am schwierigsten? Natürlich, auch ich bin darüber gestolpert, doch im Grunde, wenn man versucht, ganz objektiv zu sein, ist die Frage einfach zu beantworten. Stellen wir uns vor, es gäbe kein Leid. Was bedeutet das? Das heißt, egal, was ich oder jemand anderes tut, es hat keine Konsequenzen. Was lernt man, wenn man nicht leidet? Klar kann man behaupten, man könne sich das alles theoretisch ausmalen, dank seines Einfühlungsvermögens. Doch wie realistisch ist das? Ein Kind versteht auch erst, warum man auf nassem Boden nicht rennen darf, wenn es einmal hingefallen ist. Ich glaube, dass wir lernen sollen, was Gut und Böse bedeutet - und uns quasi entscheiden sollen.
Zum anderen wäre in einer Welt ohne Leid in gewisser Weise unser freier Wille beschnitten. Möglich, dass ein Mensch den anderen verletzen möchte. Greift Gott ein, so ist zwar der "Schwache" gerettet, der "Übeltäter" hat jedoch seinen Willen nicht ausführen können. Der freie Wille ist für mich entscheidend das, was Gott für uns möchte. Ansonsten enthält er sich seines Wollens, zugunsten unseres Wollens. Das soll nebenbei bemerkt nicht heißen, Gott habe keinen Willen - der zeigt sich im Übrigen in unserem Gewissen - , sondern vielmehr, dass er ihn nicht umsetzt.
Letztendlich denke ich nicht, dass man sich in Glaubensdingen Denkverboten aussetzen muss; man kann und darf - vielleicht auch soll - sich ruhig jede Frage stellen, die einem in den Sinn kommt. Nur solle man nicht ungeduldig werden, wenn man keine Antwort findet; die Zeit mag noch nicht reif sein.


Horst M. Paffen, 56
@Benjamin Lehnardt, 25
Das Leid in der Welt, das der allmächtige und liebende Gott offensichtlich nicht verhindert, ist als Theodizee-Problem bekannt und wohl trotz vieler Versuche nicht zufriedenstellend lösbar. Ich kann dies natürlich genauso wenig, das hindert mich aber nicht daran, ebenfalls darüber nachzudenken:
In dem Bewusstsein, dass alle wissenschaftliche Erkenntnis hypothetisch ist, sehen die modernen Naturwissenschaften die Vorgänge in der unbelebten wie der belebten Natur als Evolutionsprozesse, wie auch immer das im Einzelfall konkret abgelaufen ist bzw. abläuft. Also hat Gott (dessen Existenz auch ein Atheist im Rahmen des Theodizee-Problems einmal annehmen muss, weil es dieses Problem sonst nicht gibt) eine evolvierende Welt geschaffen.
Wohl kann Gott von uns unbemerkbar dort steuernd eingreifen, wo wir in der Wissenschaft von Zufall sprechen. Machte er dies aber ständig, in jedem Einzelfall, könnten wir kaum noch von Evolution sprechen. Findet aber Evolution statt - und wir haben allen Grund, davon auszugehen - kommt es auch unvermeidbar zu all den Erscheinungen, von denen Evolutionsabläufe begleitet sind. Dazu gehört eben auch das Leid.
Nun könnte man zugegebenermaßen weiterfragen, warum Gott eine solche Welt wie die unsere, im Rahmen der Naturwissenschaft beschreibbare Welt geschaffen hat, in der Leid evolutiv bedingt unvermeidbar ist? Auch darüber denke ich ab und zu einmal nach - - - und höre dann schnell auf, denn darauf kann ein Mensch keine Antwort finden.


Josua Baderborn, 33
in Menschen die nur vom Reich Gottes reden, aber nicht selbst ein leuchtendes Liebendes Wesen sind. (Galater 2;20)


Benjamin Lehnardt, 25
Es heißt, Gott soll uns beschützen aber wieso gibt es dann soviel Leid auf der Welt? Deshalb existiert Gott nicht für mich.


Veronika Fritsche, 28
ich zweifle seine existenz nicht an, sie spielt nur keine rolle für mich.


Anonym, männlich, 17
,dem muss ich leider widersprechen ich glaube an eine höhere energiequelle die in etwa auch einem gott entsprechen könnte aber eben viel allumfassender.


Sven Anderson, 32
...in der Form, in der er von vielen Religionen verstanden wird. Er ist kein Mensch und hat deswegen auch nicht dessen Attribute: gütig, liebend, barmherzig, glücklich, traurig, wütend, ... Er gibt keine Fürsorge, die müssen wir uns Menschen selbst geben.


Henri, 38
Gott existiert für mich nicht, da ich intelligent und stark genug bin, um ohne eine nicht erfass- oder verstehbare Existenz (die als Schöpfer ja verantwortlich für diese perverse Welt wäre!) auskommen zu können.


Lars S., 35
Ich möchte nicht so rigoros sein zu behaupten, Gott existiere nicht. Dafür wäre der Begriff "Gott" längst nicht ausreichend definiert resp. definierbar.


Mirko, 23
...jedenfalls nicht in der Form die ihr suggeriert!


Svenja Hartmann, 19
Eine frage: ich habe letztens einen artikel von joachim kahl gelesen (eine humanität ohne gott) und frage mich nun, was kahl mit dieser überschrift sagen möchte.


Joachim Kahl bezeichnet sich selbst als Atheist. Für ihn ist eine Humanität nur ohne Gott denkbar. Das meint wohl der Titel. Für mich dagegen gründet Humanität in der Gottesebenbildlichkeit jedes Menschen. Die Würde - und damit die Humanität - ist jedem Menschen unbedingt - ohne irgendeine Leistung - mitgegeben.
Werner Höbsch


Rene Goll, 78
sicher nicht


Silvia Haeske, 40
wenn ich das behaupten würde, würde ich lügen


Jürgen Eckardt, 34
weil wenn anders wäre wäre es die faulste Person die es gibt , so nach dem Motto 7 Tage Arbeiten und dann Dauerurlaub auf Lebenszeit.


Ilona Oellers, 31
- oder vielmehr: er existiert vielleicht (!) nicht.


Horst M. Paffen, 56
@Robert H., 31
Si tacuisse, philosophus mansisse! Nichts gegen persönliche Meinungen, aber sie helfen doch in der Sache nicht weiter - sie sagen bestenfalls etwas über den Meinenden aus...
Um es annähernd in Ihren eigenen Worten darzustellen:
Eine (=Ihre) Behauptung ist nur soviel wert, wie die (nicht vorhandene) Begründung es schafft sie zu belegen, zumindest zu stützen. Und da hat Ihre Aussage eben nur Nachteile, weil sie lediglich eine Meinungsäußerung ist.
Es ist doch vermutlich so, dass Ihnen die Zufall-/Viel-Welten-Theorie besser gefällt als die Vorstellung vom Wirken eines Schöpfergottes, weil Sie Ihnen persönlich einleuchtender erscheinen mag. Das ist selbstverständlich auch in Ordnung, aber es bleibt die fehlende Begründung zur Überlegenheit der einen Vorstellung über die andere. Solange niemand überzeugend darzulegen vermag, dass der eine Gedankengang dem anderen überlegen ist - und niemand kann das, denn sonst wäre die Literatur voll davon -, bleiben Schöpfergott und Zufall beide als Erklärung zur Ursache des Universums gleich gut oder schlecht.
An sich sind diese Seiten hier kein geeigneter Ort eines wechselseitigen Schriftverkehrs, denn es soll sich ja jeder mit allen austauschen; außerdem sind einige anonym, andere halb-anonym - was in sich in Ordnung ist -, aber das ist natürlich keine Basis für ein Gespräch.
Wenn aber Missverständnisse (,,Positivismus"), Denkfehler oder schiere Unkenntnis (,,Evolutionstheorie") fröhliche Urständ feiern, müssen diese richtig gestellt werden. Das ist geschehen und dabei wird es bleiben.
Zum Schluss ein Geständnis: Ich bin auch ein Meinender, ein Wohlmeinender (leider bleibt's manchmal nur beim Bemühen), und wünsche Ihnen alles Gute!


Robert H., 31
@Horst M. Paffen
<<Ob ich als letzte Erklärung hinter allen Dingen und hinter allem Geschehen die göttliche All-Ursache oder den Zufall zu erkennen glaube, spielt für die Vernünftigkeit meiner Entscheidung keine Rolle, beide Vorstellungen sind in sich erklärungswertig gleich.>>
Nein, eine Vorstellung ist nur soviel Wert, wie sie es schafft das Universum zu erklären. Und da hat der Theismus eben Nachteile.
Robert


Silver-Aquila, 16
jedenfalls nicht so wie die Christen ihn sich vorstellen.


Horst M. Paffen, 56
Seitdem ich mich vor einigen Monaten zum ersten Mal auf eine dieser "Gottlosen"-Seiten begeben habe, stelle ich über diesen Zeitraum hin fest, dass aus den Tiefen der eigenen Emotionen Aussagen losgelassen werden, die in einem Gespräch ihre mögliche Berechtigung haben können, aber doch in einer schriftliche Darlegung völlig verfehlt sind, da in dieser Form eines Monologs nur sachliche Argumentation sinnvoll ist. Sachgerecht kann aber nur dann argumentiert werden, wenn ein entsprechendes Mindestwissen vorhanden ist, auf dem sich ein gedankliches Gebäude errichten lässt.
Ob nun jemand an Gott glaubt oder nicht, spielt hierbei überhaupt keine Rolle, da sich beides nur "für wahr halten" lässt, also (nur) geglaubt werden kann. Beide Positionen - Theismus und Atheismus - lassen sich nicht beweisen, wohl lässt es der aktuelle Stand der Wissenschaften - hier: Naturwissenschaften, Philosophie und Theologie - zu, für den jeweiligen eigenen Standpunkt soviel vernünftige Erklärungen zu finden, dass sich hieraus ein ernst zu nehmender eigener Standpunkt auch als Basis der persönlichen Weltsicht ableiten lässt. Dabei muss sich aber jeder - nicht nur aus Gründen der Toleranz, sondern mehr noch aus Gründen der intellektuellen Redlichkeit - bewusst sein, dass ein Andersdenkender für seine - der eigenen entgegengesetzten - Weltanschauung genauso trifftige, weil vernünftige Argumente hat wie man das für sich selbst zu Recht in Anspruch nimmt. Aber immer muss der Glaube vernünftig sein, und auch ein Atheist hat seinen Glauben, obwohl dies in der Sprachgewohnheit im ersten Moment eher mit einer theistisch-religiösen Vorstellung in Verbindung gebracht wird. Auf jeden Fall wird ein Glaube ohne die Kontrolle der Vernunft willkürlich. Jedenfalls ist er von einem reinen Aberglauben - und den gibt es nicht nur im religiösen Bereich - schließlich nicht mehr zu unterscheiden.
Ob ich als letzte Erklärung hinter allen Dingen und hinter allem Geschehen die göttliche All-Ursache oder den Zufall zu erkennen glaube, spielt für die Vernünftigkeit meiner Entscheidung keine Rolle, beide Vorstellungen sind in sich erklärungswertig gleich. Ein Beispiel: Ob ich die Existenz unseres Universums aus dem Wirken eines Schöpfergottes ableite oder den Zufall zugrunde lege, durch den in unermesslichen Zeiträumen Welten entstanden und vergingen, bis irgendwann das dabei herauskam, was den evolutiven Verlauf ermöglichte, den die moderne Naturwissenschaft für unser Universum als gegeben sieht, ist beides gleichermaßen eine vernünftige, tragfähige Erklärung. (Oder glaubt jemand im Ernst, "Zufall" sei eine rationalere Erklärung als "Gott"?)
Was heißt Zufall? Doch nur, dass eine Gesetzmäßigkeit nicht ableitbar ist. Die neueren Erkenntnisse der Physik (Quantenphysik, Chaostheorie) und Biologie (offene dynamische Systeme) zeigen eben dies. Und damit sind die Theologen seit dem Aufkommen der modernen Naturwissenschaften keine mehr (von diesen) Getriebene, die "ihren" Gott nur noch in die Lücken des naturwissenschaftlichen Gedankengebäudes setzen konnten, um diese Plätze schon bald wieder zu räumen, sondern die Naturwissenschaften selbst liefern ihnen überzeugende Argumente, dass der Glaube an einen allmächtigen Gott sehr wohl vernünftig, wenn auch nicht zwingend ist.

Zum Abschluss noch ein wenig Poesie von J. W. Goethe: "Kindlein, liebet euch, und wenn das nicht gehen will, lasst wenigstens einander gelten." Oder anders gesagt: Die Atheisten sind keine verhärteten Ignoranten und gläubige Christen sind keine geistesschwachen Träumer!


Anonym
...als "böser" Vater. Im Gegenteil: Er liebt!!!!


Karin, 15
weil meine oma so lange leiden musste, bevor sie sterben durfte.


Susanne, 22
Wenn man allein mal daran denkt, wie viele verschiedene Religionen es gibt, kann es "den einen Gott" schon nicht geben. Daher ist Gott eine von Menschen erschaffene "Figur", an die man sich wenden kann, wenn man nicht weiterweiß mit seinem Leben, wenn man etwas verbockt hat, wenn einem etwas nicht von vornherein erklärbar ist oder wenn man schlicht leicht überzeugbar ist und eben alles glaubt, was einem die unmittelbare Gesellschaft so erzählt....Daher existiert kein Gott. Ich bin, wenn ich das unter diesen Umständen mal so nennen darf, "gläubiger Atheist".


Donata Frank, 41
@Robert
nicht einmal in Gedanken käme ich dazu Menschen an ihrem Glauben zu messen. Keinem Menschen steht es zu den anderen zu be- und verurteilen. Wir sind keine Richter der Moral und Ethik. Das Menschsein hat für mich eine ganz andere Bedeutung. Fernab von jedem Gott und jeder Religion messe ich den Menschen an seinem Handeln an seinem Denken, nach dem Respekt gegenüber sich selbst und gegenüber seiner Umwelt. Und ich brauche dazu keine kirchliche Messlatte um zu glauben und den Menschen danach zu messen. Ich glaube instinktiv zuerst an das Gute im Menschen. Könnte ich mit dieser positiven Einstellung nicht auf den Menschen zugehen, könnte ich meinen Beruf nicht ausüben. Ich empfehle Ihnen, wenn Sie das was ich schreiben lesen, es richtig zu lesen. In der Ethik spricht man von Gewissen. Die Positive Einstellung jedes einzelnen Menschen wurzelt im Vertrauen mit unter auch im Glauben.
Liebe Grüße Donata


Anonym, weiblich, 34
Jedenfalls nicht dieser eine Gott Jahwe. Fuer mich gibt es viele verschiedene Goettinen und Goetter. Sie sind Bestandteil des kollektiven Unbewussten, so wie es C.G. Jung verstanden hat. Es macht Sinn, sie weiterhin zu verehren, um sich auf diese Weise mit dem eigenen Unbewussten auseinanderzusetzen. Dadurch lerne ich mich selbst kennen. Alte Mythen und Maerchen koennen dabei helfen. Wichtig dabei ist, dass es mir selbst etwas bringen muss, mich damit auseinander zu setzen. Insbesondere die Auseinandersetzung mit der Grossen Mutter bringt mir diesbezueglich sehr viel.
Was fuer mich definitiv nicht existiert ist ein Gott der die Welt erschaffen hat. Mittlerweile ueberlegt die Menschheit zum Mars zu fliegen. Und die gleiche Menschheit glaubt an einen Gott, der den Menschen aus Lehm erschaffen hat.


Robert H., 31
@ Donata Frank:
<<An das was ich glaube und an das was ich nicht glaube muss ich niemandem Beweise abliefern und muss mich auch dafür nicht rechtfertigen.>>
Doch unter einer Voraussetzung. Nämlich der, daß der Gläubige andere Menschen an seinem Glauben mißt. DANN muß er es beweisen, denn sonst legt er für diese eine Meßlatte an, die nicht gerechtfertigt ist.
Wer nur so glaubt und sich seines Lebens freut, der kann von mir aus auch an die Sieben Zwerge glauben oder an Jesus oder an alles, was er will. Aber alle Kirchen MESSEN andere an ihrem Glauben. DANN wird auch GLauben beweispflichtig, sonst ist der ganze Glauben nur schnöde Verleumdung anderer.


Donata Frank, 41
@Robert
Zwischen Glauben und Behauptung stehen Welten. Wenn ich etwas behaupte, sage ich nicht ich glaube, sondern ich weiss es.
An das was ich glaube und an das was ich nicht glaube muss ich niemandem Beweise abliefern und muss mich auch dafür nicht rechtfertigen.
Wenn Sie meinen für alles was sie tun, denken und für Ihr Handeln Beweise ablegen zu müssen, tun Sie es wenn es Ihnen hilft besser mit dem Leben zurechtzukommen.
Aber eines tun Sie nicht; jedem Menschen anhand von dass was er glaubt oder sagt oder behauptet Beweise abverlangen.
Ich bin hier nicht im Gerichtssaal um mich für mein denken oder Glauben rechtfertigen zu müssen und vor Ihnen allemal nicht.
Dem einzigen Menschen dem ich Rechenschaft schuldig bin, bin ich selbst.
Gruß Donata


Robert H., 31
@ Donata Frank:
<<Wenn ich keinem vertraue brauche ich Beweise und diese beweisen nicht immer so wie es ist.>>
Doch. Es liegt an Ihnen, Beweise vorzulegen. Wenn Sie keine haben, dann behaupten Sie es auch nicht. Manches ist vielleicht ganz einfach.
Robert


Donata Frank, 41
@Robert H.
Sie sind ja sehr märchenbewandert, scheint es. Da kann ich leider mit Ihnen nicht mithalten, und ehrlich gesagt will ich auch nicht. Leben ist kein Märchen oder Fabel.
Ein gute Idee.
Ich sollte mich mal hinsetzen und Märchen schreiben. Keine Märchen die alles beschönigen oder den Kindern die Angst vom bösen Wolf in die Glieder treibt, sondern reale Märchen so geschrieben, dass die Kinder auch spielend das eine oder andere lernen.
Erzählen Sie mir nichts über den Atheismus oder über die Dogmen der einen oder anderen Kirche oder Sekte. Wie heißt es so schön: mit offenen Augen durch das leben wandern und sich von nichts und niemandem treiben lassen.
Glauben ist Vertrauen - allgemein betrachtet. Glauben allein heißt nicht nur an gott zu glauben. Nur weil wir aufgehört haben global zu glauben an das Gute im Menschen und vor allem an sich selbst konnte sich einiges an Mißtrauen und Gewalt ausbreiten FERNAB VON JEDEM GOTT. Gesundes vertrauen und gesundes mßtrauen muss sich im Leben die Waage halten.
Wenn ich keinem vertraue brauche ich Beweise und diese beweisen nicht immer so wie es ist. Ohne Vertrauen wächst die Angst, die angst schürt Aggression usw.
Realität und kein Märchen.
Liebe Grüße Donata


Alexander Kessler, 26
da er/sie/es keinen Einfluss auf mich noch auf die mich umgebende Welt hat.


Robert H., 31
Antwort auf Donata Frank: "Der Atheist glaubt an die Beweiskraft und an den Zufall. Das menschliche Leben ist, meiner Meinung nach kein purer Zufall, sondern ein Produkt der Weiterentwicklung."
Ne, der Atheist glaubt nicht. Er stellt sich bewußt gegen das Glauben an sich, nicht gegen die einzelnen Götter. Das hat rein pragmatische Gründe, daß man Beweise fordert oder darf man für eine Behauptung keinen Beweis verlangen? Sonst könnte ich den Christen ja auch einen rosa Elefanten unterjubeln als 'großen Erlöser' oder Frau Holle und sie als 'kleingläubig' bezeichnen, wenn sie das ablehnen.


Michael M. P. Wittmann, 47
wenn ich z. B. gegen den Dekalog lebe.


Donata Frank 41
Mehr oder minder intensiv beschäftigt sich jeder von uns mit der °Existenz oder Inexistenz Gottes°. Der eine glaubt intensiv an Seine Existenz, der andere, weniger intensiv und der andere glaubt nicht an seine Existenz, indem er sich auf wissenschaftliche Argumentationen, die die Existenz Gottes leugnen beruft. Der Atheist glaubt an die Beweiskraft und an den Zufall. Das menschliche Leben ist, meiner Meinung nach kein purer Zufall, sondern ein Produkt der Weiterentwicklung. Wäre es nicht so, wäre die Menschheit schon längst ausgestorben. (wenn wir so fortschreitend unseren Lebensraum vernichten, werden wir ihn über kurz oder lang verlieren). In der Naturwissenschaft nennt man solche spontanen Zufälle Mutationen, genetisch bedingter Veränderungen.


Mira, 16
weil ich nicht verstehen kann wie man an so eine alte unglaubwürdige geschichte glauben kann. ich mein wieso sollte es "gott" geben? um uns zu beschützen um für uns zu entscheiden um uns vorzuschreiben wie wir leben solln wie wir das ewige leben finden etc. also dann kann man sich auch direkt von der brücke schmeißen... ich finde das es früher einfach eine person ERFUNDEN wurde um an etwas zu glauben, die menschen wollten einfach einer person alles anvertrauen können und auf die man sich verlassen kann oder ka... auf jeden fall ist dann ein schlauer kerl oder weiblein auf die gute idee gekommen: daraus kann man doch einen weltweiten glauben machen... man kann die anhänger ausbäuten, und einfach alles so hin biegen wie man es will weil es ja "gott" gesagt hat oder man wieder eine vision bekommen hat, man kann gut in der politik mitmischen und über die leute "herrschen" bzw einen großen einfluss auf sie haben. ich find die menschen waren führer total abergläubisch, sieht man ja auch das sie an hexen und so geglaubt haben... dann haben die leute halt gute karten da sie die menschen gut und einfach ausgebeutet konnten und gesagt haben:ja so und so ist es am besten und wenn nicht dann werdet ihr bestraft und was denn noch eingefallen ist! und das waren die leute die sich alles mögliche ausgedacht haben um die menschen einen von dem glauben zu überzeugen... haben sich halt so zu sagen die "bibel" ausgedacht und haben die leute damit verarscht.. das ein man ja blinde und so heile könnte! also wirklich! so blöd kann man doch net sein!!! der mensch selber macht sich und die umwelt kaputt und dann müssen sie sich nicht wundern wenn sie es irgendwann heimgezahlt bekommen... wenn dann kann sich der mensch nur selber helfen man muss dafür die einbildung die schlausten und die besten der erde zu sein verliehren und sich selbst ändern.. so kann man soviel glauben wie man will was nützt es einen? das "gott" einen heilen würd ist doch eine einbildung... die ärzte oder einer selbst hat sich von dieser krankheit geheilt. und wenn es "gott" wirklich geben sollte dann frag ich mich warum er sich nicht darum kümmer die armen menschen aus ihrem ehlent zu helfen... warum gibt es dann so viel die schon am 4 jahren arbeiten müssen um der familie zu helfen das sie einigermassen um die runden kommen? wieso hilft der den denn nicht? und wieso macht er nichts dageben das die menschen sich mit der zeit selber vergiften weil sie nicht an die zukunft denken sondern immer im jetzt leben? wenn er "uns" doch sooooo sehr liebt wieso macht der nichts dageben das es kriege gibt wo so viele menschen sterben und familien zerstört werden?
also verstehen kann ich nicht wie manch leute an so einen lügne glauben können!
aber wie ich zu sagen pflege: JEDEM DAS SEINE! wer meint es zu brauchen, meinet wegen soll er doch das machen und die sein ganzes leben verarscht werden.. wenn der das will.. ich hab nix dagegen
also einen schönen tag noch


Anette, 41
und hat für mich nie existiert. Vielleicht damals, als ich auch noch an den Weihnachtsmann und an den Osterhasen geglaubt habe, aber genau diesen Weg ist der Glaube dann gegangen: Ich habe irgendwann kapiert, dass sich da Menschen Geschichte ausgedacht haben, die nicht stimmen.


Franzi Steiner, 13
weil die Wissenschaft zuviel Wahrheit herausgefunden hat!


Anonym, weiblich, 16
Also ich glaube nicht an Gott.
Wenn angeblich Gott so große Macht hat warum sterben so viele unschuldige Menschen??? Warum sterben so viele Kinder an einem grausamen Tod?? Warum verhindert Gott das nicht wenn es ihn gibt?? Ich bin der festen Überzeugung das Gott nicht gibt!! Sonst würde Er was dagegen tun!!


Morelle, 15
Weil ich eine wissenschaftliche natur bin, die die ganzen widersprüche in der Bibel und dem Glauben und seine Anhänger nicht bedingungslos akzeptiere Wir Menschen sind leztendlich Tiere und ich habe nich nie ein religieuses Tier getroffen. Religion liegt also nicht in unserer Natur, warum sich dann blind und widerspruchslos einer confusen Glauben fügen?


Anonym, weiblich, 20
Doch, tut er.


Bettina Kaeber, 19
... weil ich ihn/sie nicht brauche!


Peter Peteukus, 17
weil ich weiß dass er erfunden ist, damit sich menschen an was binden können und sich fragen beantworten lassen können und damit bequemer leben können.


David Abel, 18
Ein fast selbständig verfasstes Referat von mir:
Warum glauben Menschen an Gott?
Der moderne Mensch hat ein von Naturwissenschaft und Technik geprägtes Weltbild - braucht somit keinen Gott um Geschehen und Ursachen in der Natur zu erklären. Deshalb stellt sich mir die Frage:
Worin liegt der Sinn Gottes und der Glaube an Gott?
Geschichte
Grundlage für das Weltbild im Mittelalter bildete die christliche Lehre. Eigentlich ist der Begriff christliche Lehre hier ja nicht ganz richtig, da die Kirche den Ton angab und die Kirche viele Teile des ursprünglichen Christentums verfälscht und für ihre Zwecke missbraucht haben. Uns ist bis heute noch keine völlige Rekonstruktion des christlichen Glaubens gelungen und einige Kircheoberhäupter lehnen noch heute die alten Wahrheiten ab, so z. B. dass das Christentum die Wiedergeburt lehrt.
Man meinte, dass mit der Geburt von Jesus Christus das letzte Kapitel der Menschheitsgeschichte angefangen hat, welches mit dem Tag des Jüngsten Gerichts enden sollte. Zuvor sollte noch der Antichrist auf Erden erscheinen. In Krisenzeiten wurden dann Natur- und Wirtschaftskatastrophen als Vorboten des Weltuntergangs gedeutet, teils aus der bereist manifestizierten Angst und teils um den Machtausbau der Intuition Kirche weiter zu sichern. In Wahrheit jedoch ist z. B. in der Bibel und in allen ur-christlichen Schriften keine Rede von einem Antichrist. Das ist eine Erfindung des Mittelalters.
Menschen die sich trauten die Lehre die die Kirche vertrat anzuzweifeln wurden als Ketzer von der Kirche verfolgt und meist verbrannt. Das war ein grausamer Akt und vor allem dafür da, den christlichen Glauben und somit den Glauben an die Kirche nicht zu schwächen.
Nehmen wir z. B. Jan Hus. Er wurden von der Inquisition verhaftet und getötet weil er gegen die Kirche aussagte. Vor allem ging es dabei um die Korruption, Verschwendungssucht und den Reichtum der Kirche. Doch der Klerus wollte seinen Reichtum und auch seine weltliche Macht nicht aufgeben und verbrannte ihn als Ketzer auf dem Scheiterhaufen. Andere wie John Wycliffe schworen unter Androhung des Mordes nicht mehr zu predigen. Nach seinem natürlichen Tod wurde er aber von der Kirche posthum Verurteilt; seine Überreste wurden ausgegraben und verbrannt.Fakten unserer Zeit
Immer weniger Menschen besuchen den Gottesdienst. Kein Wunder, denn wer glaubt der Kirche heute noch bei Nachrichten wie:
Skandal im Priesterseminar St. Pölten
Sexuelle Fehltritte in einem Priesterseminar erschüttern die ostösterreichische Diözese St.Pölten. Es ist ein Gebräu aus pornographischen Streifzügen im Internet, sexuellen Beziehungen von Seminaristen mit Vorgesetzten, einem ungeklärten Selbstmord, Manipulationen bei Ermittlungen und der Uneinsichtigkeit der örtlichen Kirchenleitung.
oder
Bostoner Kirchenskandal: Priester missbrauchten 1000 Kinder
Der Kirchenskandal um missbrauchte Kinder in Boston hat ein weit größeres Ausmaß als bisher bekannt. Mehr als 1000 Kinder seien in den vergangenen 60 Jahren in der Diözese missbraucht worden, teilte der Justizminister des Bundesstaates Massachusetts, Tom Reilly, am Mittwoch mit Das Ausmaß des Skandals sei schockierend Er sprach von 250 Priestern und Kirchenmitarbeitern, die sich an den Kindern vergangen hätten.
Man kann diese Fehltritte nicht auf die ganze Kirche ausweiten aber meiner Meinung nach sind solche Meldungen Grund dafür das immer weniger Menschen vertrauen in die Kirche haben.
So ist es verständlich warum immer mehr Menschen aus der Kirche austreten. Meistens ist es aus Glaubensgründen - manche tun das aber auch um die Kirchensteuer zu sparen.
Gut man kann sich jetzt sagen die 500 EUR im Jahr für einen guten Zweck kann ich aufbringen, aber ist das Geld den für einen guten Zweck?
Verschwendungssucht der Kirche
Prunkvolle, große Kirchen zieren selbst das ärmste Dorf. In Großstädten finden wir häufig Kirchen, die nur einen Steinwurf weit voneinander entfernt sind. Katholische und evangelische Kirchengemeinden benutzen fast nie gemeinsam Immobilien, wodurch sicherlich viel Geld gespart werden könnte. Daneben gibt es noch viele Pfarr- und Gemeindehäuser. Die Unterhaltskosten verschlingen Milliarden...
Ein Pfarrer verdient gut 4.000 EUR im Monat, das Gehalt eines Bischofs liegt bei 6.000 EUR im Monat. Jeder andere Arbeitnehmer müsste für dieses Geld hart arbeiten. Hingegen gibt es in den Niederlanden häufig "ehrenamtlich" tätige Pfarrer, und in Frankreich "leben" viele Pfarrer von der Sozialhilfe...
Berücksichtigt man, dass selbst kleine Kirchen gut 200 Personen fassen, dass an jedem Sonntagvormittag drei Gottesdienste stattfinden können, und dass ohnehin höchstens 2 % der Bevölkerung die Messe besuchen, würde jede Kirche für etwa 30.000 Menschen ausreichen. Doch zumindest in unserer Region liegt die Kirchendichte bei 4.000 Einwohnern pro Kirche.
Das bedeutet: Gut 90 % der Kirchen sind überflüssig!
Sicher hat die Investition nicht nur schlechte Seiten: In den meisten Gemeinden gibt es viele Angebote für jede Altersgruppe bei denen es nicht unbedingt um Gott geht. Ich selber bin seit vielen Jahren aktiver Helfer in der Johannes-Brenz-Gemeinde.
Glaube contra Wissenschaft
Die Frage ist so alt wie die Antwort. Die Wissenschaft behandelt die Frage "wie" und der Glaube die Frage "warum". Solange die Arbeitsbereiche klar getrennt sind, können sich die Disziplinen gegenseitig motivieren. Ehrlicherweise muss man aber gestehen, dass diese Arbeitsteilung im Laufe der Geschichte nur in Ausnahmefällen funktionierte. Immer schon gab und gibt es die Tendenz, die Wissenschaft zu missbrauchen um Glaubensaussagen als wissenschaftliche Aussagen zu verkaufen.
Aber wir wissen nun mal, dass alles in der Natur eine natürliche Ursache hat. Dabei stellt sich immer noch die Frage: Welcher Baumeister steht hinter der Komplexität der Natur, oder ist es möglich, dass keine Intelligenz dahinter steht? Aber diese Frage bringt uns wieder zum Ausgang, Glaube contra Wissenschaft oder Schöpfung contra Evolution.
Welche Behauptung ist nahe liegender?
Was wir über die Schöpfung wissen steht in nur einem Buch - der Bibel. Aber die Bibel ist ein Buch voller mythologischer Vorstellungen. Diese Vorstellungen sind dem neuzeitlichen Menschen fremd und erschweren den Zugang zu biblischen Texten.
Aber was wissen wir über die Evolution?
Die Wissenschaftler unserer Zeit sind in der Lage die Entstehung der Erde beinahe bis ins letzte Detail rekonstruieren.
Urknall - Entstehung ersten Lebens - Leben und Sterben der Dinosaurier - Entwicklung der Affen bis zum Menschen.
Für mich ist diese Hypothese verständlicher und vernünftiger als ein Buch, indem von einer Entstehung der Erde in 7 Tagen die Rede ist.
Der ,,Kampf" Glaube gegen Wissenschaft hat klar die Wissenschaft gewonnen, denn wer ist es im Endeffekt der Impfstoffe entwickelt oder Menschen auf der ganzen Welt durch Internet und Telefon vereint - Die Wissenschaft.
Gott - eine infantile Illusion?
Atheismus
Ich bin davon überzeugt, dass Gott von den Menschen erschaffen wurde - und nicht umgekehrt. Aus der Behauptung, dass der Mensch Gott erschaffen oder erfunden hat, folgt allerdings, dass ein großer Teil der Menschheit an einer Selbsttäuschung leidet.
Philosophen wie Thomas Hobbes und Baruch de Spinoza waren der Auffassung, dass der Glaube an Gott seinen Ursprung in Angst und Aberglauben hat. Sigmund Freud, Karl Marx und andere behaupteten, das der Trug anhalte, weil der Glaube an Gott den Wunsch nach einem schützenden Vater und nach Unsterblichkeit befriedige oder weil er als Betäubungsmittel gegen Elend und das Leiden der menschlichen Existenz wirke.
Menschen, die an Gott glauben, sind entweder davon überzeugt, dass Beweise für ihren Glauben existieren, oder sie denken einfach, dass es keinen Grund gibt, nicht an Gott zu glauben. Erstere halten die Argumente der Atheisten für albern, arglistig, irreführend, schwach, substanzlos oder lächerlich. Letztere betrachten die Atheisten als Sturköpfe, die nicht bereit seien, ein Risiko einzugehen, um zu einer möglichen, erhabenen Wahrheit zu gelangen. Keine der beiden Gruppen betrachtet jedoch ihre eigenen Argumente und Ansichten mit dem gleichen kritischen Blick, den sie auf die Atheisten wirft.
Psychoanalytischer Atheismus
Grundsätze von Sigmund Freud zum Wesen der Religion

1) Freud erkennt die Stärke der religiösen Vorstellungen, die in der Vergangenheit die Weltgeschichte beeinflusst haben. Gleichzeitig erkennt er aber auch, dass sich kein Beweis für sie finden lässt, der ihren Anspruch gerechtfertigt.
2) "Religiöse Vorstellungen sind nicht Niederschläge der Erfahrung oder Endresultate des Denkens, sondern Illusionen, Erfüllungen der ältesten, dringendsten Wünsche der Menschheit; der Geheimnis ihrer Stärke ist die Stärke dieser Wünsche."
3) Sie entspringen der kindlichen Vatersehnsucht, den Wünschen nach Schutz vor den Gefahren des Lebens, Erfüllung der Gerechtigkeit in dieser ungerechten Gesellschaft, Verlängerung der Existenz durch ein irdisches Leben, Wissen um die Entstehung der Welt und die Beziehung zwischen Körper und Seele.
4) Durch die unklare Wahrnehmung des psychischen Apparats werden sie nach außen projiziert.
5) Es handelt sich dabei um infantile Wünsche, die sowohl der Kindheitsphase des Individuums als auch der menschlichen Gattung entspringen; denn die Ontogenese (Entwicklung der Persönlichkeit des Individuums) ist die Kurzform der Phylogenese (Entwicklung der Gattung).
6) Individualpsychologisch ist die religiöse Vatergestalt (Gott) eine Verlängerung der Vatergestalt der Kindheit. Sie ist bedingt durch einen nicht - überwundenen Konflikt, den man ins Erwachsenenalter hinüberträgt. Mit dem Vater-Gott geht eine Entlastung der Psyche einher, indem auf ihn die Probleme der Menschheitserfahrungen projiziert werden.
7) Sozialpsychologisch erfüllen die Götter eine dreifache Aufgabe: Bann des Schreckens der Natur Versöhnung mit Schicksal und Tod Entschädigung von Leiden und Entbehrungen im kulturellen Zusammenleben (jede Kultur gründet auf Arbeitszwang und Triebverzicht). Das bedeutet auch Sanktionierung von Moralgesetzen und das Liefern eines höheren Lebenszwecks.
8) Religiöse Praktiken gleichen neurotischen Zwangshandlungen. Die Religion trägt neurotische Züge, weil der Mensch in ihr vor der Wirklichkeit flieht und nicht erwachsen werden will.
Schlussfolgerungen
9) Die aufgeklärte Wissenschaft wird unaufhaltsam die Religion als Weltanschauung verdrängen, sie auflösen und an ihre Stelle treten.
10) Der Mensch muss erwachsen werden und sein Schicksal in die eigenen Hände nehmen. Erziehung zur Realität.
11) Die freiwerdende Energie, die bisher vom Jenseits vereinnahmt wurde, braucht der Mensch dringend für die Weltgestaltung.
12) Der Glaube an die Wissenschaft, die den Wahrheitsbeweis mannigfaltig erbracht hat, gibt mehr Halt als die Religion.


Sandrine Gehriger, 14
Nein, aber ich vermisse ihn auch nicht. Er existiert für mich insofern, dass er zum Teil für meine Freunde existiert. Er existiert für mich in meinen Gedanken, schliesslich ist er auch ein Diskussionsthema, und man muss schon über etwas diskutieren können (auch beim Nihilismus).


Anonym, männlich, 34
und für andere auch nicht. An Götter, Geister und derlei Dinge kann man glauben. Aber die Welt erkennen wollen heißt nach Wissen suchen.


Ursula Mohr, 30
Ich habe schon an Gott geglaubt habe mich auch taufen lassen aber Gott gibt mir keine Antworten.


Anonym, männlich, 18
Die Frage nach der Existenz von etwas wie Gott entzieht sich in meinen Augen die Möglichkeit zur Beantwortung. Gott liegt quasi per Definition außerhalb jeglichen Messbereichs. Man kann nicht über das Dasein oder Nichtdasein von etwas was außerhalb der eigenen Wahrnehmungsmöglichkeiten liegt gesichert entscheiden. Gesicherte Erkenntnis ist mir unmöglich, deshalb erscheint mir ein Glaube irrelevant.


Stefan Battenfeld, 31
weil es eine Variable mit vier Buchstaben ist! Ein Wort für Begriffe, die für alles Mögliche stehen, ein Wort, was als Platzhalter fungiert. Für mich entstand dieses ,Modell' auf Grund des ewigen Verlangens nach Macht und Reichtum. So muss es auch ,es' und nicht ,er' heißen. Ich glaube an mich selbst und meine eigenen Sinne, ohne Über und Unter. Ich denke bis an die Grenzen der Physik, alles Weitere nehme ich so hin wie es ist. Ich bin, also denke ich! Jeder kann glauben was er möchte, aber doch bitte ohne andere manipulieren zu wollen.
Für die Frage ,,Wie geschah der Anfang und was kommt nach der Unendlichkeit?" gab, gibt und (so Glaube ich) wird es halt keine Antworten geben.
Ich habe keine Zeit für Irreales, ich möchte leben!
Die Struktur in der man sich bewegt ist leider immer voller Lücken und ohne entsprechende Mittel muss man sich dieser leider weitestgehend fügen. Erlangt man die Mittel ist dies allerdings kein Patent zum Glück oder ein sofortiger Aufruf zur Strukturänderung.Sei neutral und wenn du denkst, was du denkst, was du aber nicht denken sollst, dann hör lieber auf! (c)2005 smp


Robert, 31
Gott existiert für mich nicht, denn mit den selben Argumenten könnte man auch an den kleinen Muck, die sieben Zwerge und an die Mainzelmännchen glauben. Ob die dann auch so ein tolles Buch haben, wo doch nur "Wahrheiten" stehen? Ja, sicher, wenn Ihr es glaubt, dann schreibt Ihr auch (inspiriert von den Mainzelmännchen) das große Buch der Mainzelmännchen und fortan können sich alle Gläubigen der Mainzelmännchen darauf berufen, daß all die Wunder der Mainzelmännchen doch ein Beweis für ihre Existenz sein müßten? Aber sind sie es wirklich ???????


Anonym weiblich, 17
Die Menschen hier, die Gesellschaft kommt einfach nicht damit klar, dass sich manche Dinge einfach nicht erklären lassen.. Sie brauchen einen Halt!! Etwas an das sie glauben können und nach der Bibel scheint dies ja schon ziemlich früh der Fall gewesen zu sein! Es ist doch schon erstaunlich, dass es dann auch noch Menschen, so genannte Priester, Päpste, Nonnen etc. gibt, die diesen Glauben der Gesellschaft ausnutzen!! Denn für mich ist die Kirche nichts weiter als ein wahnsinniger, riesiger Betrug!! Wenn ich daran denke, was die Kirche immer prädigt und behauptet... Allein die 10Gebote: Du sollst nicht töten usw. Was bitte schön hat denn die Kirche damals gemacht mit ihrer Ketzerei?! Die Kirche versteckt sich doch nur hinter ihrem Glauben um sich damit auf der sicheren Seite zu befinden! Etliche wurden verbrannt, gefoltert, gnadenlos ermordet, aber hauptsache die Kirche ist damit fein säuberlich aus der Sache draußen, denn bestimmt haben es diese Personen verdient, weil sie der Kirche bzw. ihren Inhabern nicht folgen wollten und an etwas eigenem festhalten wollten... Der Glaube damals wurde doch nur erzwungen durch die Machenschaften der Kirche... Die Leute wurden abgezockt durch den sogenannten "Ablasshandel"!! Die Anhänger der Kirche und des Glaubens sind einfach nur Menschen mit Problemen mit denen sie nicht wissen wohin!!
Der Stumpfsinn der Kirche wurde doch erst vor ein paar Jahren belegt... Wann war es nochmal genau, dass die Kirche zugegeben hat, dass die Erde rund ist und wann kam die Erleuchtung, dass die Erde keine Scheibe ist... Ach und wer hatte damals diesen netten Herren dazu gezwungen seine aussage zurückzuziehen, nur weil die Kirche nicht der Meinung war?! Die Kirche, der Glaube an Gott und ihre Anhänger und Mitläufer sind erbärmlich!!!!
Und nicht zu vergessen ihr moralischen Menschen... Erklärt mir doch mal eure KREUZZÜGE!!!
Schätze mal da ihr keine Kritik vertragen könnt, wird das hier nicht veröffentlicht!! Aber die Hauptsache ist doch, dass ihr es zu lesen bekommt!!!
Schönes Leben noch mit euren moralischen Grundsätzen.


Anonym, männlich, 42
wenn man mir versucht einzureden, dass Gott etwas mit einem leeren Grab und einer grausamen Kreuzigung zu tun hätte.


Dennis S., 28
...da er NICHT existiert!


Anonym, weiblich, 40
Vielleicht könnte man sagen: Gott ist für meinen skeptischen Geist ein zu unwahrscheinliches Konzept.


Anonym, weiblich, 66
gott ist immer da.


Armin, 25
...ob gott existiert oder nicht, ist logisch nicht begründbar. Aus tiefsten Herzen aber kann ich sagen: ich weiss nicht, ob Gott existiert. Und da er sich mir nie auch nur in irgendeiner Form offenbart hat, spielt er in meinem Leben keine Rolle...


Anonym, weiblich, 32
Hängt davon ab, wie man "Gott" definiert. Ich glaube nicht, dass Gott ein lebendiges Wesen mit eigenem Bewußtsein ist. Gott ist für mich alles, die ganze Welt, das ganze Universum.
Das Fließen von Zeit und ständiger Bewegung überall, das ist sein Wirken.


Stefan Lehmann, 22
als Amtskirche, die ich nach fast 40 Jahren wieder sehr schätzen gelernt habe, als Bewahrerin wichtiger menschlicher Werte.


Christian Dittmann, 49
Gott existiert und er hat einen Plan für das Leben jedes einzelnen.


Anonym, weiblich, 35
lange Zeit war es wirklich so in meinem Leben das ich behaupten muss das Gott für mich nicht existierte. Leider! Leider lies ich mich viel zu sehr von Kirche und Kirchenleuten und deren Verhalten beeinflussen das ich mich immer mehr von der Kirche entfernte. Irgendwann als ich mich dann fast dazu entschlossen hatte der Kirche den Rücken zu wenden erkannte ich auch mal die Positiven Seiten des Glaubens. Gott sei Dank! Nach vielen Überlegungen weiß ich heute meinen Glauben und meine Kirchenzugehörigkeit zu schätzen auch wenn ich mich mit vielen Ansichten der kath. Kirche nicht identifizieren kann. Kirche und mein pers. Glaube habe ich gelernt zu unterscheiden. Bin momentan ganz froh nicht ausgetreten zu sein sondern das ich noch rechtzeitig die Augen geöffnet bekommen habe.


Anonym, weiblich, 34
Für die, die an ihn glauben, da existiert er. Für die, die an nicht glauben, da existiert er eben nicht. Es ist erwiesen, dass z.B. einer Krebserkrankung der Glaube hilft, wieder geheilt zu werden. Egal welcher Glaube!!! Ob an Gott, an einen Heiler, an seine eigene Kraft oder irgendetwas anderes! Ich finde, blinder unreflektierter Glaube an Gott (der macht das schon), ohne selbst über sich und sein Leben nachzudenken, hat wenig Heilkraft.
Noch etwas ganz anderes zum Thema Glaube: Es wurde ein Versuch gemacht. Man gab Studenten jede Menge Tonicwater und behauptete, es sei Alkohol. Ihnen wurde auch gesagt, sie dürften sich unter ärztlicher Aufsicht einmal richtig besaufen. Die Studenten tranken und benahmen sich nach einiger Zeit wie Besoffene! Obwohl sie keinen Tropfen Alkohol im Blut hatten.
Wir wissen über Glauben noch viel zu wenig. Das mit Gott ist ein netter Anfang, der noch anderweitig ausbaubar ist.


Dorschbert Bong, 21
wie koennt ihr nur der dreißten meinung sein, dass gott die welt erschaffen hat, oder den menschen? religionen sind doch auch nur maßnahmen das freie denken zu unterbinden und ihre glaeubiger an sie zu binden. ob das was gepraedigt wird sinn macht, oder gar wahr ist, spielt keine rolle. menschen schufen sich eine gott fuer ding, die sie sich nicht erklaeren konnten, weil es frueher unglaublich und unerklaerbar war. zb naturkatastrophen, unfaelle, phaenomene, zufaelle und wetter. aus wissenschaftlicher sicht sind damalige "wunder" voellig sinnvoll erklaerbar mit der heutigen technik.
wer glaubt, weiss nicht.


Arben Gojani, 35
FALSCH


Jürgen Schneider, 40
und das ist gut so. Wieso kommt in jedem Satzanfang der Begriff "Gott" vor ?


Alexander Schratt, 42
weil er ein Konstrukt von Menschen ist, die die verschiedenen "Heiligen Bücher" geschrieben haben. Die dortigen "moralischen" Grundsätze und Verhaltensregeln sind ja von Menschen gemacht und nicht von Gott eingegeben. Doch sinnvolle Verhaltensregeln werden in demokratischem Prozess durch Gesetze gemacht, nicht durch religiöse Gebote.


Sabine Stuth, 38
, denn wenn es einen Gott gibt, warum bestraft er manche seiner Kinder sooooo hart?


Anonym, männlich, 22
Für mich existiert kein Gott. Ich bin viel zu klein und unbedeutend in dieser Realität, als dass ich mir Gedanken über eine Sache machen müsste, die so groß ist, dass sie vielleicht gar nicht existiert.


Matthias Lehner, 23
, aus den Gründen, die ich unter "Gott ist mir nicht begegnet..." genannt habe.


Jürgen Naarmann, 48
in einer Kirche, vor allem dann nicht, wenn wir in die Kirche gehen, bekennen was wir doch für Sünder sind, um seine Vergebung bitten, seinen Segen für genau 7 Tage empfangen, beklagen wie schlecht es uns geht und in der Stunde Gottesdienst sind tausende von Kindern, die Gott in die Welt geschickt hat einen erbärmlichen Hungertot gestorben, weil wir aber glauben, dass Gott ja in unserer Mitte ist, in diesem zugesperrten Gotteshaus, deshalb haben wir ihn vor dem Anblick der leidenden Menschen am anderen Ende der Welt geschützt und können ihn für uns haben und ihm unsere Nichtprobleme vorhalten. So einen Gott gibt es nicht. Warum duldet Kirche einen solchen Missbrauch Gottes?


Anonym, männlich, 32
Ich bin schwacher Atheist oder vielleicht eher Agnostiker.
Um genau zu sagen, daß Gott für einen nicht existiert, muß man vermutlich erstmal definieren, was Gott ist.
Manche Menschen definieren Gott als das Universum, die Natur (Naturgesetze) oder einen Geist, der in uns allen ist.
Sicher, daß Universum und die Natur existieren, aber für mich sollte ein Gott persönlich sein, darum sind beide für mich nicht Gott. Wir sollten sie weiterhin Universum und Natur nennen.
An einen persönlichen Gott wie im Koran oder der Bibel glaube ich aber auch nicht, eben weil ich ihm noch nicht begegnet bin.
100% möchte ich nicht ausschließen, daß es einen Gott gibt. Aber wie sieht der aus? Wie ist der definiert? Können wir ihn jemals mit unserem Geist erfassen?
Ich kanns scheinbar bisher nicht.


Philipp, 26
im Sinne einer Instanz, die konkrete Ge- oder Verbote aussprechen kann. Die Vorstellung, dass von ihm Liebe ausgeht und alle Menschen gleich sind, finde ich schön und ist sehr hilfreich. Aber wer in der heutigen Zeit behauptet zu wissen, welche Handlungsanweisungen ein übernatürliches Wesen erteilt, der ist für mich eines: wahnsinnig, größenwahnsinnig. Noch mehr: es ist Missbrauch, was da betrieben wird. Es wird die potentielle Fähigkeit der Menschen missbraucht, metaphysische Wahrnehmungen zu haben.
Aber: der Mensch ist schwach und viele brauchen offensichtlich das Brimborium, das Theater, welches da aufgeführt wird. Oder sind so erzogen worden, dass sie ohne nicht mehr können.


Anonym, männlich, 15
Gott existiert für mich nicht weil ich ihn für ein Produkt der menschlichen Vorstellung halte.


Anonym, weiblich, 15
dachte ich früher! Aber ich sage auch Jesus lebt!


Anonym, männlich, 41
Gott existiert für mich nicht, weil es wissenschaftliche Erklärungen für die Entstehung der Bibel, des Glaubens, der ganzen Welt gibt, die ohne die Hypothese Gott auskommen und die für mich deutlich glaubwürdiger und überzeugender sind. Es gibt kein Phänomen mehr, für dass als Erklärung Gott hinzugezogen werden muss. Wissenschaftliche Erklärungen beweisen nichts endgültig und jede wissenschaftliche Theorie wirft neue Fragen auf. Aber immerhin sind wissenschaftliche Theorien überprüfbar. Das unterscheidet sie von theologischen Aussagen, die oft nur Hoffnungen oder Wunschdenken wiederspiegeln. Ich will hier nicht seitenlange Theorien wiedergeben, wie man z.B. den Glauben naturwissenschaftlich erklären kann. Das haben sicher schon andere in diesem Forum vor mir gemacht. Aber wichtig ist mir die Aussage, dass es für den Glauben entscheidend ist, dass man dahinter eine Wahrheit erkennt.
Viele Menschen können durch den Glauben ihr Leben besser bewältigen. Ihnen fällt es leichter, anderen zu helfen. Sie haben weniger Angst vor dem Tod und sie sterben leichter. Aber Voraussetzung, um dies alles zu können ist, dass man eine Wahrheit hinter dem Glauben erkennt und nicht nur eine Plazebomedizin, um das Leben besser bewältigen zu können. Eine solche Wahrheit kann ich weit und breit nicht erkennen.
Ich möchte betonen, dass ich dreizehn Jahre Religionsunterricht und eine religiöse Erziehung genossen habe und mich auch in späteren Jahren viel mit der Bibel beschäftigt habe. Dabei war ich ergebnisoffen und vorurteilsfrei. Dennoch bin ich leider letztlich zu keiner anderen Erkenntnis gekommen, dass die Bibel reines Menschenwerk und der Mensch nur ein Zufallsprodukt der Evolution ist. Glauben ist für mich wie der freie Willen insgesamt eine Illusion. In Wirklichkeit spielen sich nur kausal chemische Reaktionen im Gehirn ab, die physikalischen Gesetzen gehorchen. Glaube ist deshalb entstanden, weil er dem Menschen einen evolutionären Vorteil verschaffte und nicht weil es wirklich einen Gott gibt. Dies ist keine angenehme Erkenntnis. Aber nur weil eine Erkenntnis unangenehm ist, ist sie noch lange nicht unwahr, wie manche Gläubige fälschlich folgern. Nur weil Menschen einen Sinn im Leben suchen, muss es auch nicht so einen Sinn geben. Kardinal Ratzinger hat einmal in einem Interview gesagt, dass jemand, der nicht glaubt, sich noch nicht ausreichend mit der Botschaft des Glaubens beschäftigt hat. So etwas ist natürlich ein Totschlagargument nach dem Motto: ,,Ich habe immer Recht und wer daran zweifelt, hat sich mit meinen Argumenten noch nicht ausreichend beschäftigt"
Ein wichtiger Punkt für mich ist auch, dass viele Fragen nicht beantwortet sind, falls es einen Gott gäbe.
Da wäre die Theodizefrage. Oder warum schenkt Gott manchen Menschen die Gnade des Glaubens und manchen nicht? Oder warum hat Gott den Menschen, die vor Jesus lebten, die Hoffnung Jesus verweigert? Oder warum greift Gott so willkürlich in die Welt ein? Hier mal ein Wunder und da mal ein Wunder, aber die Masse des Leids hat er nicht verhindert. Wenn Gott vielleicht nur begrenzte Kraft hat, hätte er dann nicht lieber z.B. Papst Innozenz VIII ,,einflüstern" sollen, nicht die Hexenbulle zu unterstützen, oder Papst Pius IX, dass es falsch ist, politische Opposition mit der Geheimpolizei zu verfolgen, oder Papst Pius XII, dass er viele Menschenleben hätte retten können, wenn er sich massiver gegen die Judenverfolgung gewandt hätte.
Stattdessen wäre vielleicht nur der zweitbeste einmal Papst geworden oder wir wüßten noch nicht, dass Maria ohne Erbsünde geboren it. Oder warum gibt es einen Heilsplan. Erst schafft Gott eine unvollkommene Welt, um sie mühsam wieder zu einem vollkommenen Zustand zu bringen. Dies ist, wie wenn ich eine schöne Vase erst zerschmettere und dann qualvoll wieder zusammenkitte, nur um mich am Ende am Anblick der Vase zu erfreuen. Ein absoluter Unsinn! Man kann auf all diese Fragen wie bei Hiob antworten, dass es dem Menschen verboten ist, Gottes Wirken zu hinterfragen. Aber dies widerspricht doch der Vorstellung eines gütigen Gottes. Aber ich habe auf all diese Fragen schon Antworten gehört; Aber es waren keine beweisenden, sondern rechtfertigende Antworten. Als gelernter Sprachwissenschaftler weiß ich, dass man mit der menschlichen Sprache unendlich viel behaupten kann. Man kann sogar Wiedersprüche als Wahrheit verkaufen. Die religiöse Sprache ist oft bewusst ungenau, so dass man ihre Argumente nicht wiederlegen kann. Auf dieser Basis ist eine Diskussion sinnlos. Man kann aber auch antworten, dass die menschliche Logik bei Gott nicht gilt. Aber das wiederspricht dem Bild eines persönlichen Gottes. Wenn ein Mensch mein Vertrauen erwerben will, dann muss er sich ganz öffnen und vor allem sich berechenbar und wiederspruchsfrei mir gegenüber verhalten. Das würde ich natürlich auch von einem persönlichen Gott erwarten.
Als letztes stellt sich für mich die Frage, ob der Glaube wirklich soviele Vorteile bringt, wie behauptet. Als wichtigste Vorteile werden Glaube als Grundlage für Wertefindung sowie die Aussicht auf ein ewiges Leben genannt. Aber genauer besehen ist es doch umgekehrt. Der Besitz von Werten ist Voraussetzung für die Fähigkeit zu Religiosität. Beim ewigen Leben denken die meisten Menschen an eine Fortsetzung des irdischen Lebens unter paradiesischen Umständen. Aber wenn man tiefer nachdenkt, ist genau so eine Perspektive alles andere als wünschenswert. Es würde in ewige Langeweile münden. Der Mensch kann Glück nur deshalb empfinden, weil er immer wieder auch das Unglück erlebt. In Wirklichkeit kann man sich unter dem ewigen Leben gar nichts vorstellen, wie auch Theologen einräumen müssen. Und worunter ich mir nichts vorstellen kann, daran kann ich auch nicht glauben.
Zum Schluss noch etwas tröstliches: Natürlich kann auch ich nicht beweisen, dass es keinen Gott gibt, auch wenn nichts für mich unwahrscheinlicher ist. Aber sollte es doch einen Gott geben, so würde ein gütiger Gott mich nicht nur deshalb bestrafen, weil er mich nicht überzeugen konnte. Aus letzterem Grund ist es doch eigentlich egal, ob man glaubt oder nicht.
Die Kirche denkt hier anders. Im Kirchenrecht wird Glaubens- und Vernunftgehorsam verlangt. Und wer nicht mehr glaubt, kann bestraft werden. Dies ist für mich, wie wenn ich mich mit jemandem darüber unterhalte, ob es Leben auf fremden Planeten gibt. Nachdem ich ihn nach langer Diskussion nicht von meiner Meinung überzeugen kann, bestrafe ich ihn, indem ich ihm die Freundschaft kündige. Man kann verlangen, dass sich jemand mit der biblischen Botschaft beschäftigt. Aber wenn derjenige trotz intensiver, vorurteilsfreier Beschäftigung zum Ergebnis kommt, dass die Bibel nur Menschenwerk ist und es keinen Gott gibt, dann ist es doch Unsinn, so einen Menschen auch noch zu bestrafen. Früher wurden Ungläubige als verstockt oder vom Satan besessen betrachtet. Heute gibt es sogar Kleriker, die zugeben, dass sie ratlos sind, warum die religiöse Vermittlung nicht mehr bei allen Menschen guten Willens erfolgreich ist.


JS, weiblich, 14
...da bin ich mir nicht sicher.


Michael de Greef, 25
Der Götterglaube ist aus der Unwissenheit der Menschen geboren worden. Eine bequeme Schein-Erklärung für alles Nichterklärbare.
"Gottes" größter Feind ist die Wissenschaft.
Als der Mensch begann zu forschen, die Vorgänge um sich herum zu begreifen, wurde der Glaube an Gott immer bedeutungsloser. Die Kirche hat dies schon sehr früh erkannt und hat besonders im Mittelalter alles daran gesetzt, so großartigen Denkern wie Galileo Galilei Steine in den Weg zu legen und Mundtot zu machen.
Die Kirche mit Gott an oberster Stelle ist zum Sterben verurteilt. Mit jeder Erkenntnis die der Mensch über das Sein gewinnt, stirbt der Gottglaube ein wenig mehr.
Das Ende dieses Prozesses könnte sein, dass wir nach Erlangen der letzten und endgültigen Erkenntnis den Gottglauben endgültig umgebracht haben.
Die Ironie läge dann jedoch darin, dass wir mit dem Erlangen der endgültigen Erkenntnis selbst zu Göttern werden würden.


Jörg Weigel, 61
da es ihn nicht gibt. Es gibt die Gesetze der Physik, und die werden wir im Laufe der nächsten Jahrhunderte viel schneller und besser erforschen als jemals zuvor.


Julika-Janina Wulf, 19
mehr, weil er mich verlassen hat...


Joseph Sebaldus, 37
Wer kann das schon wissen...


Anonym, weiblich, 34
Was viele als Gott bezeichnen, bezeichne ich als Geist. An diese Kraft glaube ich. Gott ist für mich eine höher- bzw. weiterentwickelte Menschengruppe aus einer anderen Dimension oder anderem Raum - kurz Außerirdische. Ein Gruppe von ihnen hat uns geschaffen (Heimlabor Erde - Genexperimente mit dem vorhandenen Material=Affen), andere haben sich immer wieder eingemischt. Manche waren uns gut gesinnt, manche nicht. Die Götter führten Kriegen gegeneinander, siehe indische Veden. Man kann die Schlange im Paradies auch ganz anders deuten... wieso sollte denn der Mensch nicht vom Baum der Erkenntnis essen?


SDGm, 20
..., habe ich mal von jemandem gehört der dumm war.


Anonym, weiblich, 54
Leider habe ich keine E-mail Adresse. Sie können mir nur über diesen Weg antworten.
Schreiben Sie mir einfach wie man Gott/Jesus Christus um Hilfe bittet. Sagen Sie mir einfach ob ich an sein Wort/Versprechen festhalten kann.Liebe Unbekannte,
als einer der Betreiber dieser Seite kann ich Ihnen sagen, dass ich an Gott glaube. Ich glaube an sein Wort und seine Verheißungen - auch wenn dieser Glaube immer wieder Fragen aufwirft.
Sie fragen, wie man Gott um Hilfe bittet. Das Gebet ist ein Weg, sich an Gott zu wenden und mit ihm verbunden zu sein. Ich kann Ihnen persönlich antworten, wenn Sie mir in einem Brief ihr Anliegen schreiben: Erzbistum Köln Werner Höbsch 50606 Köln.

Mit freundlichen Grüßen Werner Höbsch


Falk Bender, 20
weil Ungerechtigkeit, Leid und Verblendung die einzigen verlässlichen Regelmäßigkeiten auf unsere Welt sind. Würde es ein Wesen geben was angeblich uns und all dies geschaffen hat, so müßte es auch in der Lage sein sein eigenes Werk zu kontrollieren und zu regulieren und würde es nicht der Willkür seiner ihn unterlegenen Kreaturen überlassen!


Anonym, weiblich, 54
Ich hoffe sehr, dass er mir allgegenwärtig ist, jeden Tag, denn wie sollte man sonst dieses Leben leben.


Marco, 21
weil es keine notwendigkeit oder beweise für ihn gibt.


Anonym, männlich, 48
weil ich ein sinnerfüllten, glücklichen Leben führe und keinen Gott brauche. Die etwas blödsinnige Annahme, dass Menschen ohne Glauben an einen Gott, leer und unglücklich sein müßten, ist wohl ein zweifelhaftes christliches(?) Wunschdenken.


Anonym, weiblich, 21
Ich bin mir ziemlich sicher, dass Gott existiert. Ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass ich nicht mit ihm leben kann. Nicht so, wie ich ihn kennengelernt habe- bzw. nicht so, wie viele Christen ihn mir dargelegt haben.


Michael, 18
zumindest nicht in der form, wie ihn die katholische kirche darstellt. das es ein übernatürliches wesen gibt, halte ich für MÖGLICH, muss jedoch nicht zwingend der fall sein.. ich bin mir da selbst noch sehr unsicher


The Crow, 25
da ich ihn nicht wirklich suche.


Anonym, weiblich, 54
ich hoffe sehr, dass er existent ist.


Anonym, weiblich, 16
Nein, aber ich glaube an das Schicksal, aber für mich existiert keine höhere Macht über mir, verpflichtet bin ich nur meinem Gewissen.


Günther Rupp, 70
Weil er dinge geschehen lässt, denen jede Liebe entzogen ist.


Anonym, weiblich, 55
Gott existiert für mich schon seit frühester Kindheit. Ich habe ich schon oft persönlich erfahren.


Sebastian Schrottenbach, 17
weil nichts in meinem leben auf die existenz einer "transzendenten macht" hinweist.


Harry Wagner
...weil mir nicht in den Kopf will, warum ein allmächtiges Wesen eine Schöpfung (und damit eine Kette von Ereignissen) startet, deren Ausgang ihm aufgrund seiner Allmacht (und ich hoffe, ich lege "Allmacht" hier im biblischen Sinne aus) en detail bekannt sein muss.


Trude, 35
ob er existiert oder nicht da bin ich mir nicht sicher.


Anonym, weiblich, 14
Servus
ich hab mir jetzt diese ganzen schreiben mal ein bisschen durchgelesen und ich muss sagen, dass es mich entsetzt, dass manche doch so besessen von "gott" sind. ihr ganzes leben verläuft nach den richt linien ihres glaubens.
natürlich- es gibt auch menschen die ihren glauben nicht so extrem ausleben, aber man kann doch nicht an etwas / jemanden glauben, von dem man sich nicht 100 % sicher ist, das es diese person gibt!
die meisten eltern erziehen ihre kinder ja schon in dem sinne, dass es gott gibt; die kinder werden zwar nicht streng christlich erzogen, aber es wird ihnen doch zumindestens ein kleiner teil des christl. glaubens übermittelt. ich verstehe nicht wie die menschen, nur weil sie selbst überzeugt sind, dass es gott gibt, diesen doch ziemlich prägenden punkt weitergeben können! es wird einem ja auch immer gesagt: " das was du da erzählt bekommen hat, muss ja nicht stimmen, glaub nicht immer so einfach was dir die leute sagen. warum aber wird der glaube an gott einfach so weitervermittelt?
und warum wird immer so gut über luther geredet, aber nie erwähn t, dass er ein Antisemit war!!!???!!!ich persönlich glaube nicht an gott und habe mich vor kurzem von der firmung abgemeldet. nur weil die menschheit, trotz ihrem ganzen technikkrams , nicht genau weiß, wie die welt und ihr leben darauf entstanden ist, wird einem vorgegaukelt, dass es jemanden noch mächtigeren als uns die menschen gibt. es ist doch schon seit ur zeiten so gewesen, dass die menschen immer einen leiter, führer brauchten und diese rolle hat jetzt ein sogenannter gott bekommen????!!!???!!!!??ich kann meine ganzen proteste nicht gut zu blatt bringen, es dauere viel zu lange und wäre viel zu kompliziert um das alles aus zu drücken aber ich kann es einfach nicht verstehen.
erare humanus est


Tine, 23
Nein, Gott existiert nur für die, die an Gott glauben. Ich bin nicht so vermessen, zu denken, nur das ist existent was ich erfahren kann. allerdings fällt es schwer einen Bezug zu Dingen aufzubauen, die abstrakt denkbar sind. Aber ganz ehrlich, ich glaube nicht, dass dies mein Leben ärmer macht.


Anonym, weiblich, 35
lange Zeit war das so in meinem Leben. Doch irgendetwas wahres muss doch an dem Glauben sein.


Anonym, weiblich, 23
Hm, erst mal finde ich es irgendwie gut, dass es eine Seite wie diese gibt. Christen versuchen sonst nur zu missionieren, anstatt sich mit den Fragen der "Heiden" und "Ungläubigen" auseinanderzusetzen. Schön, dass es einige gibt, die beweisen, dass wir koexistieren können. "Gott" existiert in der Form, wie die Christenheit es lehrt, für mich nicht. Ich bin katholisch erzogen, war jahrelang auf einer katholischen Schule. Ja, ich habe geglaubt. Tief und von Herzen. Ohne Fragen.
Bis ich anfing zu denken. Da war ich etwa 12 oder 13. Seitdem bin ich auf der Suche. Vor etwa 3 Jahren bin ich aus Überzeugung ausgetreten, nicht nur wegen der Kirchsteuer. Der Glaube gibt mir nichts. Der Christengott bedeutet mir mittlerweile nichts mehr. In meiner ersten Krise war ich ihm egal, und so war er mir egal. Ich habe ihn eine zeitlang gehasst, nun nicht mehr.
Es gibt so viele Dinge auf der Welt, die mir mehr bedeuten. Dennoch komme ich aus den Gedanken nicht raus. ich suche meinen Weg. Ich habe mir eine Art "Patchwork"-Religion gestrickt, an deren erster Stelle das steht, was ich voll vertreten kann: ich selbst. Die Wahrheit ist in uns, wir müssen sie nur finden! Ich wünsche allen anderen, die auf dem Weg sind alles Gute.


Marian, 39
zu David, 19:
Ein toller Beitrag. Den kann man so aber vermutlich nur schreiben, wenn man 19 ist und einen das Leben noch nicht etwas härter angefasst hat. Von Hans, dem GROSSEN Enzensberger gibt es ein Gedicht, in dem ungefähr gesagt wird: und nach einer Nacht mit Zahnschmerz ist die Geschäftsgrundlage für alle vermeintliche Gewissheit dahin. Ich plädiere für den Zweifel als methodisch ersten Schritt ... auch und gerade, wenn es um die so genannten letzten Fragen geht - ob mit oder ohne Gott. Und im Übrigen wünsche ich David, dass er möglichst lange von Zahnschmerzen aller Art verschont bleibt.


David, 19
Gut, also Sie wollen den Tagesablauf eines Atheisten, oder in meinem Fall, Nihilisten, wenns hoch kommt Existenzialisten, näher kennenlernen. Diesen Einblick gewähre ich Ihnen:
7:00 Uhr, ich stehe auf. Woran orientiere ich mich? Meinen Wecker.
Dann ab zur Schule. Wohin gehe ich? Zur Schule.
Biologie. Woher kommen wir? Darwin, Genetik, Zufall, Evolution.
Philosophie-Stunde. Sinnsuche. Freud, Nietzsche, Kierkegaard, Marx.
Deutsch-Leistungskurs. Kafka, nochmal Nietzsche, Sartre, Camus.
Erdkunde: Horizont wird erweitert, andere Kulturen, andere Religionen, andere Weltvorstellungen. Ergebnis: Eigene Kultur ist nur eine unter vielen, eigene Religion ist nur eine unter vielen. Und können alle wahr/richtig sein?
Geschichte: Kampf des Menschen für Freiheit und gegen die geistige/politische/soziale Versklavung der Religion --> Einleitung der Aufklärung (ca. Ende 18.Jahrhundert) und der Moderne.
Danach nach Hause.
Jetzt mal eine Frage:
Warum lernen wir in der Schule, zumindest die Abiturienten, so vieles, dass eigentlich der Religion den Wind aus den Segeln nimmt?
Nietzsche ist nicht mit Religion vereinbar, genauso wenig Marx, und die gesamte Entwicklung seit der Jahrhundertwende sowieso nicht, die so genannte Moderne. Warum fing denn die Moderne mit der geistigen Befreiung von Religion, ihren Moralvorstellungen und "Spielregeln" an?
Natürlich hat die Moderne Freiheiten geschaffen, die missbraucht wurden, rechts wie links, aber seitdem wissen wir, dass wir die Freiheit haben über unser Leben selbst zu bestimmen und das wir uns vor niemandem rechtfertigen müssen. Es gibt keinen Himmel, deshalb sollten wir versuchen unser Diesseits zum Himmel zu machen, auch wenn es nie vollkommen erreicht werden kann.
Ich hoffe, dass gibt Einblick genug für ihre Studien am Subjekt "Atheist". So können Sie uns dann besser analysieren.
Ein schönes Leben wünsche ich allen, aber nicht den Religiösen unter euch, denn ihr werdet schon im Jenseits belohnt für eure Strapazen.

P.S.: Das Hauptgegenargument für den Glauben, den ich in diesem Forum sehe ist "Und was ist wenn es wirklich Gott gibt?" Tja, dann hat man Probleme im Jenseits, aber ich dachte, dass Gott alle seine Geschöpfe liebt, also folglich auch gläubig oder ungläubig, nicht? Oder kommt sonst die nächste Sintflut?


Nicole, 16
Wie viele verschiedene Religionen, Glaubensarten gibt es? Wieso ist diese, der man angehört, die einzig richtige? Wer hat Recht?, wer nicht?
Glaubt man, um sich besser zu fühlen, um keine Angst vor dem Tod zu haben? Warum glaubt man dann an Gott? Es gibt keine Beweise für seine Existenz, aber auch keine gegen diese. Allerdings bestehen unheimliche viele Widersprüche in der Bibel. Immerhin wurde sie über die Jahre hinweg oft mündlich überliefert und wer übertreibt nicht gerne mal bei einigen Erzählungen um sie interessanter, oder witziger zu machen?
Viele gehen in die Kirche, um zu beweisen, dass sie glauben! Wozu!? Muss man denn seinen Glauben beweisen, reicht es denn nicht einfach nur zu glauben? Soll Gauben Pflicht sein? Wobei die meisten sich nur an Weihnachten zur Kirche begeben, meist von ihren Verwandten, oder Freunden gedrängt, da man einfach an Weihnachten in die Kirche geht, da Weihnachten etwas besonderes ist.
Auch wird der Glaube an Gott zur Vereinfachung benutzt, um z.B. seinen Kindern einfach erklären zu können, weshalb Opa sie nicht mehr besuchen kommt und wo er denn jetzt ist. Er ist im Himmel, einer schöneren, besseren Welt! Dies lässt man die Kinder glauben, obwohl man noch nicht einmal weiß, ob dies bessere Welt überhaupt existiert, ob sie nicht vielleicht eine schlechtere ist. Wahrlich könnte Opa doch auch in der Hölle gelandet sein, wovon aber hier niemand ausgeht, denn Opa war ein netter, freundlicher Mensch. Nur Leute, die gegen das Gesetze verstoßen, unfreundlich sind, unrechtes tun kommen doch in die Hölle, aber nicht der gutherzige Opa. Aber warum? Sollte Gott nicht allen ihre Sünden vergeben? Warum sterben überhaupt so viele Leute, werden denen entrissen, die sie lieben, warum gibt es Unfälle, Naturkatastrophen, wenn sie Gott, der Allmächtige, doch aufhalten könnte. Werden wir bestraft? Wenn ja, wofür? Sollte uns Gott nicht vergeben, wo er uns doch alle so unbeschreiblich liebt?!
Warum sollte man an solch einen Gott glauben, der seine Kinder sterben lässt? An einen Gott, von dem nicht einmal weiß, dass er existiert? Dieser Gott soll einem helfen sich im Leben zu orientieren und einem helfen? Ist das nicht ein bisschen weit hergeholt? Außerdem ist jeder selber im Stande sein Leben zu leben, sich in ihm zu orientieren und seine Ziele alleine zu erreichen. Ist es nicht das, an das man glauben sollte? An sich selber?


Anonym, männlich, 56
und wenn ja, dann in meinem Gegenüber. Ohne Kirche, ohne Rituale. Jeder Mensch auf der Welt( also auch der Anders- oder Nichtgläubige), jedes Stück Natur ist es wert für göttlich gehalten zu werden.


Anonym
Ich bin nicht gut, aber auch nicht schlecht, so wie du? In der Bibel steht alles! Ich bin kein Prediger der Menschen retten oder kaufen will, ich will nicht dein Geld, ich will deine Liebe.


Thomas Kesselring, 41
gäbe es mich ohne ihn? den Ursprung allen Seins? Wäre alles, also auch ich, ein reiner Zufall der Natur, eine Entscheidung meiner Eltern gewesen, ich hätte gesagt: Bitte nicht, ich will nicht auf DIESE Welt!


Kacar
das würde ich nie sagen. gott hat mich erschaffen.


Marko, 32
Wie sollte auch etwas existieren das es nicht gibt? Wer daran glaubt, angefangen mit Adam und Eva der soll dies gern tun, nur mich soll man mit diesen ganzen Erzählungen nicht ständig in den Ohren liegen.
Wo bitte ist der beweis das es so war? Wissenschaftler auf der ganzen Welt streiten sich wer eher da war, das Ei oder das Tier? Aber keiner dieser Wissenschaftler bezieht jemanden namens Adam und Eva damit ein. Das Leben und die Welt wurden von keinem "Gott" erschaffen, das müßte jeder mit ein wenig Menschenverstand auch wissen. Da hätte man z.b. nur etwas Algemeinbildung für haben müssen und schon weiß man wie ein Planet entsteht. Es sind zwar wenige Planeten in unserem Sonnensystem wo wir als Menschen existieren könnten, aber es gibt sie.


Fritz Kronberg, 63
zumindest nicht als ein personalisierbares Wesen im Sinne der monotheistischen Kirchen.


Beate Menzel
eben weil er nicht existiert, sondern lediglich eine tröstliche Erfindung der Menschen ist.


Felix, 26
Die Scheinerklärung der Schöpfung durch Gott:
Ich glaube nicht an Gott, weil man die Existenz der Welt nicht dadurch erklären kann, dass man Gott als ihren Schöpfer kreiert * Dadurch verlagert man das Problem nur und es stellt sich die neue Frage, woher denn dann Gott kommen soll. Zwar stimmt es, dass man mit diesem Argument nicht BEWEISEN kann, dass Gott nicht existiert * aber nach einem bekannten naturwissenschaftlichen Gesetz gilt, dass das chaotischste, ungeordnetste System das wahrscheinlichste ist: Geht man von der Existenz Gottes aus, kompliziert man das System nur, indem man einen weiteren Faktor einführt, der genau genommen keine weiteren Antworten liefern kann.

Die Suche nach einem Sinn, wo keiner gegeben ist:
Die Schaffung Gottes ist für mich der Versuch des Menschen, seiner Existenz einen Sinn zu verleihen, obwohl seine Existenz keinen Sinn hat und die *Schöpfung* auch kein Ziel verfolgt: Genau wie die Evolution nicht auf ein bestimmtes Ziel zusteuert und eine Tierart nicht *besser* oder *schlechter* ist, weil sie im Zuge der Evolution ausstirbt oder überlebt (sie ist nur besser oder schlechter an Lebensbedingungen angepasst), ist auch die menschliche Existenz objektiv betrachtet (falls es so etwas wie Objektivität überhaupt gibt) sinnlos: Der Mensch IST, dass heisst nicht, dass er sein SOLL: Religion schliesst für mich unzulässigerweise von der Frage nach dem SEIN auf die Frage nach dem SOLLEN: Das Leben hat nicht deshalb einen Sinn, weil es existiert!

Die Erklärung der Entstehung von Wertvorstellungen: Die Evolution
Falls das Leben keinen Sinn hat, stellt sich die Frage, weshalb denn der Einzelne trotzdem in seinem Leben Ziele verfolgt: Diese lässt sich einfach erklären: Lebensformen, die zum Beispiel nicht das Ziel hatten, zu überleben und sich fortzupflanzen, sind einfach ausgestorben, Lebensformen mit Überlebensstrategien haben überlebt (was noch nichts darüber aussagt, ob sie dadurch *wertvoller* sind, sondern bloss, ob sie *erfolgreicher* sind). Genau deshalb existieren auf der Welt auch ähnliche Moralvorstellungen: Gebote, die die Gesellschaft weiterbringen, überdauern die Zeit, Gebote, die keinen Nutzen erbringen sterben aus, da die Gesellschaften, welche sie aufstellen, im *Überlebenskampf der Ideologien* aussterben. Letztendlich wird für Gut befunden was einem die Existenz sichert oder erleichtert, als schlecht, was Existenzgefährdend wirkt. Die Evolution verleiht dem Leben also Sinn und grenzt *Gut* von *Böse* ab.

Erklärung menschlichen Handelns
Durch oben Genanntes erklärt sich auch der menschliche Egoismus: Egoismus ist nutzenoptimiertes Handeln: Wer den besten Nutzen erzielt, überlebt. Allerdings handeln Menschen oft irrational: Viele *egoistische* Handlungen sind überhaupt nicht nutzenoptimiert: Asoziales Verhalten ist nur kurzfristig betrachtet vorteilhaft für den Schmarotzer, langfristig muss man sozial handeln um für sich selbst den optimalen Nutzen zu erzielen: Wer immer nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist und sich auf Kosten anderer bereichert, wird langfristig isoliert werden und schädigt sich genau so, wie er die Gesellschaft, von welcher er abhängt, schädigt. Menschen handeln nur asozial, weil sie sich der Auswirkungen Ihres Tuns oder der schädigenden Wirkung ihrer Handlung nicht bewusst sind, bzw. weil ihr Zeithorizont zu kurz ist. Niemand will sich selbst schädigen (würde er es wollen, würde er im Evolutionsprozess ausradiert werden), somit sind asoziale Handlungen (da nicht egoistisch im eigentlichem Sinne) bloss ein Informationsproblem: Wüsste der Mensch um den mindestens langfristigen Schaden, würde er nicht asozial handeln.

Meine Philosophie
Ich habe also festgestellt, dass Gott nicht existiert, nicht von sich aus einen Sinn (im Sinne einer Sollensordnung) hat und unsere Wertvorstellungen letztendlich das Kind eines evolutionären Prozesses ist, indem für die Existenz (einer Art/einer Gesellschaft) Vorteilhaftes überdauert. Daraus erklärt sich auch die Entstehung meines eigenen Gewissen: Natürlich habe ich eine Vorstellung von Gut und Böse, von Richtig und Falsch, ich (und der Rest der Menschheit) bin ja Resultat dieser evolutionären Entwicklung. Also ist es nur natürlich, dass ich versuche, mich sozial (da egoistisch) zu verhalten und zum Beispiel (über-)leben will: Aber dass ist nicht eine objektive Erklärung von Gut und Böse, sondern bloss eine subjektive: Das SEIN wird und vorgegeben, dass SOLLEN bestimmt jeder einzelne für sich selbst, wobei er als Teil der Evolution ähnliche SOLLENSVORSTELLUNGEN entwickelt. Diese Theorie ist eigentlich eng verwandt mit dem Existentialismus, wie ihn Camus oder Sartre begründet haben: Wie die Existentialisten stelle ich das Subjekt in den Mittelpunkt, jeder kann zwar theoretisch tun, wonach ihm ist, ist dies aber asozial, begründet er seinen eigenen Niedergang. Sartre sagte einmal, dass es das schlimmste Verbrechen sei, sich selbst zu belügen. Auch ich versuche mein Leben danach zu richten, was mein Gewissen mir vorschreibt: Sich selbst zu belügen heisst für mich, Informationen zu ignorieren - wer aber Informationen ignoriert, läuft Gefahr, *unegoistisch* (d.h. für sich UND die Gesellschaft nachteilig) zu handeln, was wiederum langfristig existenzgefährdend wirkt und deshalb vom Evolutionsprozess missbilligt werden wird.
Abschliessend möchte ich bemerken, dass diese Theorie eigentlich kaum zu einem anderen Resultat führt, wie gängige Vorstellungen: Ich versuche mit ihr zu erklären, weshalb ich und andere Menschen so und nicht anders handeln und weshalb wir existieren.
Ich wäre sehr an Kritik und Anregungen zu meinen Thesen interessiert, v.a. auch wie Gläubige und Kirchenvertreter meine Theorie auffassen und wo sie ev. *Lücken* hat. Sorry, dass der Text ein wenig lang ist, aber man kann eine Weltanschauung nur schlecht in wenige Worte fassen und auch so musste ich vieles vereinfachen und weglassen.


Anonym, männlich, 15
denn er ist eine Wunschvorstellungen der Menschen, deren Selbstbewusstsein nicht stark genug für die Realität ist. Diese Gestalt ist ein Festhaltepunkt für psychisch labile Menschen.


Anonym, männlich, 24
er existiert in einer art und weise, die nicht greifbar ist (ich glaube und hoffe das es so ist).


Anonym, männlich, 32
wenn im Namen Gottes Menschen leiden müssen oder unterdrückt, gequält oder sogar getötet werden.


Anonym, weiblich, 44
Schon als Kind habe ich nicht diesen "lieben" Gott angenommen, dessen Verhalten doch so oft ganz anders geschildert wird (zornig, eifernd, gehorsamsfordernd). Später hörte ich über polytheistische Religionen und begriff, dass auch diese Menschen voller Inbrunst an ihre Göttinnen und Götter geglaubt haben. Alles vergebens? Zumindest verschwinden Religionen wieder mit den Kulturen und Gesellschaften, die sie hervorgebracht haben. Aus diesem Grund halte ich es nicht für einen Zufall, dass viele sich heute Religionen wie dem Buddhismus zuwenden, die sich eben nicht um eine Vater-Gottfigur zentrieren, denn eine solche Figur passt mit schwindendem Patriarchat nicht mehr so ganz. Für mich ging es so weiter, dass ich mit etwa 13, 14 Jahren ein pantheistisches Weltbild entwickelte, ohne dass ich das Wort "Pantheismus" kannte. Heute ist für mich "Gott" eine eine Allegorie für Schöpfungskraft, so wie "Mutter Natur" oder Justitia für Gerechtigkeit.
Wertorientierungen ergeben sich für mich aus gewachsenen Regeln, die für das Zusammenleben von Menschen erforderlich sind und die jede Kultur hervorgebracht hat.
So weit, mit freundlichen Grüßen H.B.


Wolfgang Aurbach, 71
Das ist ein pauschaler Entschluss, den man nur treffen kann, wenn man über das Thema 'Gott' nicht wirklich nachgedacht hat.


Heiko, 19
sicher nicht in der Form, wie er von der Kirche vorgestellt wird...


Anonym, weiblich, 32
die tiefe Erkenntnis, dass es für mich keinen Gott gibt, kam nach langen Jahren des Zweifelns und der Beschäftigung mit dem Christentum. Diese Erkenntnis war eine Befreiung für mich!


Mark W. Beinker, 35
..., was gibt es da noch hinzuzufügen? Wozu soll ich mir einen Gott erfinden? Die Welt funktioniert auch so. Natürlich gibt es immer noch Dinge (und wird es vermutlich auch immer geben), die wir Menschen uns nicht erklären können. Aber sich einen Gott erfinden führt doch nur zu neuen Problemen und Widersprüchen. Wozu also einen Gott oder Götter? Wer braucht so was?


Anonym, männlich, 39
Ich zweifle an der Existenz eines eingreifenden Gottes mit einem unabhängigen Willen. Nicht mehr - nicht weniger. Ich glaube aber an ein ethisches Prinzip, an Tugenden und Werte, die allen Menschen gemein sind.


Anonym, männlich, 69
weil es ganze Hierarchien von geistigen Kräften geben muss, die so weit über unser Verständnis hinausragen, dass unser Denken sie gar nicht ganz umfassen kann.


Alice, 41
Seit die Menschen begannen zu "denken", dachten sie sich Götter aus. Unzählige Religionen sind im Laufe Unserer Entwicklung erfunden worden und wieder in Vergessenheit geraten, wenn das Volk, welches ihnen huldigte, ausstarb oder sich weiterentwickelte. Alle diese Götter forderten von ihren Anhängern. Der Phantasie der Menschen waren dabei keine Grenzen gesetzt. Kindsopfer, Jungfrauenopfer, opfern von Söhnen, selber seinen Sohn töten, Tieropfer, Feinden bei lebendigem Leib Organe rausschneiden und opfern, Völkermord zur "Bereinigung" der Umstände, sexuelle Kasteiung von Frauen oder Männern oder beiden Geschlechtern, sexuelle Ausschweifungen, Prostitution im Dienste des Tempels, lebenslange Ganzkörperverhüllen eines oder beider Geschlechter, Nahrungsmittelverbote und Verhaltensverbote jeglicher Art und Umfangs, Ausgrenzung bestimmter Gesellschaftsschichten und - oder Bevölkerungsgruppen, Sklaverei, Frauen- und Kinderhandel, Matriarchat und Patriarchat, rigide Machtstrukturen innerhalb der Gesellschaften und der Familie usw. usf.....Von den meisten Religionen wissen wir nicht mehr, da es keine Überlieferungsmöglichkeiten gab. Alle diese untergegangenen Kulturen glaubten fest an den Besitz der Wahrheit und litten unter den selbstauferlegten Regeln, genau wie wir heute. Und all die Forderungen, die diese Götter stellten, widersprachen einander. Hier war Mord legitim, dort verboten. Hier war eine Speise segensreich, dort brachte sie Ausschluß aus der göttlichen Gnade. Hier waren die Frauen der Hüter der Wahrheit und das edle Geschlecht, dort die Männer, hier zeigte man den Körper voller Stolz als göttliches Gefäß des Lebens, dort hatte man ihn als Kelch der Sünde zu verbergen. Fällt uns da nichts auf? Die Forderungen von Religionen sind so vielfältig wie die Phantasie der Menschen selbst, sie entstehen aus den Lebensumständen der Kulturen, wurzeln in gewachsenen Lebensumständen und folgen keiner übergeordneten Logik. Alle widersprechen einander mal stärker, mal weniger stark. Die "Gemeinsamkeiten" der heute geltenden Religionen sind eher in der besser gewordenen Logistik und den Wanderrouten der Begründer, will sagen der Durchmischung der Kulturkreise zu suchen, für die sie gelten. Ich halte Religiosität für eine Zwangshandlung unseres viel zu schnell gewachsenen Gehirns, dessen frühe Aufgabe es war, Zusammenhänge herzustellen, Zuordnungen zu ermöglichen, um den Menschen zu befähigen, seine Umwelt zu manipulieren, anstatt sich ihr anzupassen, was alle Lebewesen außer uns tun müssen. Ein ungeheuer erfolgreicher evolutiver Schritt mit Nebenwirkungen. Gott ist ein Erklärungsreflex, der einen kollektiven Rahmen sucht, da wir Gruppenwesen sind. Wir sind an einem Punkt unserer Entwicklung angelangt, wo er beginnt, gefährlich zu werden, und ich bin sehr stolz darauf, daß gerade in Deutschland immer mehr Menschen das Wagnis eingehen, ihn kritisch zu sehen, denn da hin muß auf Dauer die Entwicklung gehen, sonst streiten wit eines Tages noch mit den Vulkaniern und der Klingonen um die wahre Religion, was für eine Verschwendung an geistiger Ressource!
Überlassen wir den Hirnforschern, den Ursprung Gottes zu ergründen, und den Eiferern, immer neue Religionen zu erfinden....Ich halte mich da raus, und bin gerade dadurch sozial kompatibel, wie all die vielen Atheisten, die ich kenne.

 

Kommentar von Werner Höbsch:

Religion ist immer auch Ausdruck von Kultur und spiegelt in ihren Aussagen geschichtliche und soziale Verhältnisse wider. Das Christentum (wie auch das Judentum und der Islam) jedoch lassen sich nicht alleine darauf begründen; es versteht sich als Offenbarungsreligion. Dies ist für den Gläubigen einsichtig, für den Atheisten nicht. Die "Gretchenfrage" lautet: schafft das menschliche Gehirn Gott oder Gott das menschliche Gehirn?
Als gläubiger Christ muss ich keinen Abstrich an die Vernunft machen, um an Gott zu glauben. Wohl weiß ich, dass der Glaube die Vernunft übersteigt. Für mich ist eben Gott kein Produkt des menschlichen Gehirns.
Zweifel habe ich an der kontinuierlichen Weiterentwicklung der menschlichen Vernunft. Hat die Aufklärung die Menschen gerechter, friedlicher und sozialer gemacht? Sind n der "vernünftigen" Welt das Elend, der Krieg und die Gewalt zurück gedrängt worden? Mir ist bewusst, dass diese Frage auch an die Religion gestellt wird. Aber es liegt mir daran deutlich zu machen, dass allein mit Bezug auf die Vernunft das Heil nicht angebrochen ist. Welche Hoffnung trägt die die Schreiberin des Beitrages?


Nika, 42
diesen satz kann ich nicht bestätigen, selbst als ich mich sehr allein gefühlt hab, gott existiert wo auch immer.


Carita Rübschläger, 39
kann ich pauschal nicht sagen, aber so wie die Kirchenvertreter auf Erden damit umgegangen bzw. umgehen ist mir teilweise unglaubwürdig.
Ein Beispiel als mein Vater im Sterben lag, ich war gerade 14 sagte mir der Seelsorger des Krankenhauses, wen Gott liebt holt er früh zu sich. Ich war über diese Äußerung verärgert und enttäuscht darüber das angeblich ein Gott so "komische" Entscheidungen trifft. Meine religiöse Einstellung als Kind/ Jugendliche war immer sehr kritisch . Es fällt mir schwer den Begriff Gott und Kirche zu trennen, weil ich auch den Mißbrauch des Begriffes sehe; im Namen Gottes segnen Sie die Waffen z. B. - ja aber das hat ein Mensch gesagt, wenn Gott aber der allmächtige ist wieso gibt er diesen Menschen nicht die geistige Eingebung das Waffen zu segnen falsch ist. Im Namen Gottes ist viel Blut vergossen worden.
Ein Pfarrer sagte mal zu mir ,als ich Ihm die wohl zu anspruchsvolle Frage stellte wer ist Gott ? Du mußt nur glauben! Das war mir zu wenig.


Jochen, 32
Gott hat es nie gegeben u. gibt es nicht !!!!
Ihr lebt seit Jahrhunderten in einer Traumwelt !
Die größte Institution der Lügen u. Einschüchterungen heißt Kirche !
Geht es hier nicht nur um Macht u. Einfluß ?
Wie viele Verbrechen hat die Kirche schon begangen, im Namen GOTTES ???
Wann kann die Welt endlich frei sein ?
Frei von jeglicher Religion !Gruß
Ein FREI denkender Mensch !


Petronius Arbiter, 46
... bis zum beweis des gegenteils.


Anonym, männlich, 24
Gott existiert für mich nicht, weil das Konzept "Gott" welches von den Kirchen und der Bibel, Koran usw. verbreitet wird als nicht haltbar und irrational ansehe. Die Kirchen dieser Welt kann ich nur mit Sekten vergleichen - es gibt eigentlich nur einen Unterschied: die Kirchen sind vom Staat anerkannt und rechtl. erlaubt.
Unumstössliche Dogmen und - mehr oder weniger - umfangreiche Gehirnwäsche, zwingend einzuhaltende Regelwerke gibt es auch in den anerkannten Religionen, nicht nur in Sekten.
Ein weiterer Aspekt zu zweifeln ist der, dass wir diesem grossartigen "Gott" doch so verdammt egal sind! Warum gibt es Ungerechtigkeiten, Kriege, Krankheiten, Hunger und Tod? Wahrscheinlich weil Gott ein gemeiner Hund ist, oder macht der gerade für die nächsten paar Millionen Jahre Urlaub? Ausserdem sollte man nicht ausser acht lassen, dass es Menschen gibt, die andere Menschen für ihren "Glauben" töten (11/9). Was für ein Glaube ist das - oder ist das ehr ein Machtinstrument des Menschen?
Die christliche Kirche macht auf mich nur folgenden, ziemlich lapidaren Eindruck: Ich sehe hier einen der ältesten und grössten Medienkonzerne der Welt mit Milliarden Euro an Umsätzen und grosser politischer Macht. Was verkaufen sie: geistige "Konzepte" und Manipulationen. Die "Konzernzentrale" ist der Vatikan, der "CEO" ist (noch ;-)) Johannes Paul II. Die christliche Kirche dürfte mit dem Disney Konzern mehr gemein haben, als man glauben mag.
Ich selbst bin eine wissenschaftlich denkende Person - mit wissenschaftlichem Hintergrund: Student Dipl. Biologie. Ich glaube daher nicht an einen Gott, wie er in den Religionen dargestellt wird, dennoch muss ich an eine "Intelligenz" glauben, die alles erschaffen hat, weil die Komplexität der Natur wie selbstfaltende funktionelle Moleküle, gigantische Programme (DNA) und ausgeklügelte chemische und physikalische Mechanismen bis hin zu komplexen Systemen die Energie erzeugen, sich selbst bewegen und Daten schneller als jeder heutige Computer verarbeiten können nicht einfach so "entstehen" können - so etwas muss gezielt entwickelt und geplant werden - ich kann die Natur nur als ein technologisches Produkt (Nanomaschienen, aus denen alle grösseren Strukturen der belebten Natur entstehen) ansehen, das von einem Mister X erschaffen wurde - der aber kein Mensch war. Also von wem wurde alles erschaffen? Wahrscheinlich vom demjenigen, der das Universum erschaffen hat - aber das ist ganz sicher nicht der Gott aus der Bibel, dem Koran oder dem Thalmud...
Wer das ist, werden wir vielleicht nie erfahren.
Trotz riesiger Fortschritte in der Wissenschaft wissen wir noch so erschreckend wenig - wir haben vom ganz grossen Wissen gerade mal den "Lack" angekratzt, sind aber noch Jahrtausende von wirklich umfassenden Wissen entfernt. Aber in einem bin ich mir sicher - den Gott aus der Bibel, dem Koran usw. werden wir jedoch niemals finden, egal wie tief wir graben. Weil er schlicht nicht existiert.


Ingrid Decker, 69
ER existiert, da ich in der Not Hilfe bekomme, durch seine Engel, die sich durch einen Menschen zeigen.


Anna, 33
in der Form wie es von der Kirche gelehrt wird oder in der Bibel steht. Dort wird von einem angsteinflößenden Gott berichtet, der einen Fehler bei seiner Schöpfung gemacht hat - und diese, seine Schöpfung nun bestrafen muß, damit sie nach seinem Willen handeln.
ICH BIN AUCH GOTT - in mir steckt der göttliche Funke, das Christusbewußtsein!!! Gott ist mein Schöpfer - durch mich - durch uns alle definiert sich Gott!!!
DENN AM ANFANG WAR GOTT - ALLES WAS IST - GOTT IST DIE REINE LIEBE - Doch wie konnte Gott das wissen, denn es gab ja nichts außer ihm - außer LIEBE.
WIR Menschen sind seine Engel, bereit gewesen durch den Schleier des Vergessens zu treten damit Gott durch uns erfahren kann WER-ER-IST. Gott liebt uns alle unermeßlich.
Die Zeit ist gekommen, in der der Christussamen Früchte trägt - die Zeit ist gekommen, in der wir uns erinnern werden WER-WIR-WIRKLICH-SIND.
Gott ist immer mit uns - nur nicht so, wie die Kirchen oder die Bibel (Eine Ansammlung von Erfahrungen die Menschen vor über 2000 mit Gott gemacht haben) uns weismachen wollen.
Es ist an der Zeit, daß wir die Illusion "Trennung von Gott" aufgeben, loslassen. Wir waren und sind niemals von Gott getrennt. Wir hören nur nicht genau hin - es bedarf keines Mittelmannes mehr, um zu spüren, daß wir niemals von Gott getrennt waren/sind.
Wir sind niemals allein.


Michael Esser, 44
als eine Formel, als eine Rechtfertigung und Existenzberechtigung für einen Apparat und eine Institution.


Toby
Du kannst die Religionen (Christentum, Judentum, Islam, Buddhismus, Hinduismus) nicht einfach als abgegrenzte, für sich ungeöffnete geistige "Territorien" ansehen. Es wäre von zu "weit unten" her betrachtet, sie nicht als Teil eines größeren, lebendigen Ganzen zu sehen:
Es sind die 5 Finger Gottes. Doch sei nicht verwirrt, denn Gott hat keine Form und kein Hindernis, und so schuf er uns zu seinem Bilde. Und diese kleine Erde war's mit seinen 2000 Mrd. t "Lebensgewicht", und seinen Reichen von Jahrtausenden und der Religionen?
Wahrlich, die Propheten dieser Welt scheinen mir wie die Flecken eines Reh's, um von Seiner Pracht zu künden, und Seine Saat aufgehen zu lassen in alle Ewigkeit.


Björn Skorge, 21
Er (Sie? Es?) wurde in einer Zeit konzipiert, als die Menschen noch glaubten, die Erde sei eine Scheibe und der Mittelpunkt des Universums (später des Sonnensystems). Zudem finde ich die Evolutionstheorie wesentlich plausibler, als die Vorstellung, nach dem "Ebenbild" einer allmächtigen Entität geformt worden zu sein.


Anonym, weiblich, 26
Gott existiert für mich, obwohl ich ihn nicht sehen kann, nicht errechnen oder greifen. Und sollte er vielleicht nur in der Phantasie der Menschen existieren - ich möchte keine Welt ohne ihn.


Maik O., 26
nein, das tut er auch nicht. er schränkt ein und hat seinem bodenpersonal manch unbegreifliche ansicht eingegeben, die ich nicht teilen kann!


Anonym, männlich, 21
das kann niemand behaupten.


Flagg Randall, 20
weil es ganz einfach keinen Grund für sein Existieren gibt. Eine Welt ohne Gott könnte heute genauso aussehen - es mag ihn geben, das kann ich nicht ausschliessen (aus Wahrheitsliebe, s.o.), ich weiss es also nicht, aber an etwas zu glauben, was keinerlei Auswirkungen hat ist nicht mein Ding.


Anonym, männlich, 26
als Legitimation für mein Tun. Wenn ich doch an ihn glaube, lebe ich doch mein eigenes Leben.


Martin Erren, 33
...weil es ein unfairer Begriff ist. Er habe mich unfähig erschaffen ihn zu begreifen. Da ziehe ich die Konsequenz und bleibe der Erde treu.


Mike
wie könnte dieses menschliche Konstrukt auch!


Anonym, männlich, 17
Ehrlich gesagt ist die Frage ob ein Gott existiert für mein Leben ziemlich irrelevant. Ich bin ein wissenschaftlich denkender Mensch, und daher kann ich "Gott" (was immer das sein mag) weder beweisen noch widerlegen. Vom "Gefühl" bzw. der Wahrscheinlichkeit her gehe ich allerdings davon aus, dass es ihn NICHT gibt, und würde mich so als "zum Atheismus tendierenden Agnostiker" (und Humanisten!!!) bezeichnen.


Cpt. James T. Kirk, 31
Er existiert nicht für mich, in der Form, wie er von den Kirchen mittels der Bibel dargestellt wird. Ich glaube durchaus an eine Art "höheres Wesen". Wie auch immer man Dies nennen mag. Ich glaube nicht daran, dass dieser "Gott" aus lauter Langeweile meinte, "Ooch, mir ist so Langweilig, ich erschaffe jetzt mal was."
Warum dann ausgerechnet uns? Und nach seinem Ebenbild? Ich dachte Gott wäre perfekt und allmächtig? Da fällt mir ein: Wenn Gott allmächtig ist, kann er einen Stein erschaffen, den er selbst nicht heben kann ? Kann er´s, isser nicht allmächtig. Kann er´s nicht, genauso. Ein höheres Wesen mag die Erde erschaffen haben (vielleicht!) aber hat sich, meiner Meinung nach, um nix weiteres gekümmert. Die Bibel, aller christlichen Ursprungs, ist für mich lediglich ein Märchenbuch (zugegeben recht gut geschrieben). Es setzt sich zum Großteil aus verschiedenen wesentlich älteren Kulturen zusammen. So wurden z.B. Mithras, Herakles, Aion sowie Buddha von einer Jungfrau geboren. Ägypten kennt seit der 5. Dynastie eine kultische Reinigung durch Wassertaufe. Buddha zieht in Armut mit seinen 12 Hauptjüngern durchs Land. Im Parsismus kommen die Rechtgläubigen in den Himmel, die Falschglaeubigen in die Hölle und Ägypten kennt ebenfalls den Glauben an eine unsterbliche Seele.der 25. Dezember ist der Geburtstag von Mithras; der 6. Januar ist der Tag des Dionysos; der Sonntag ist im Mithraskult der "Tag des Herrn". Usw. usf.
Daher glaube ich nicht an Gott und das Christentum, so wie es die Kirchen gerne glauben machen würden.
Wenn ich eines Tages sterbe und es gibt einen "gütigen" Gott, wird er mir meine "Verfehlungen" verzeihen. Gibt es Einen, wie er in der Bibel beschrieben steht, will ich eh lieber in die "Hölle".


Anonym, männlich, 20
Weil mein "Glaube" in eine andere Richtung geht. Nein nichts "böses" nur eine andere Ansicht, des Lebens und Glaubens.


Anonym, männlich, 21
Meine Meinung ist das Gott nur eine Erfindung der Menschheit ist um sich in schwierigen Zeiten an etwas "Festklammern" zu können. Viele Menschen könnten es sicher nicht ohne den Glauben aushalten, den das ist die beste Antwort für die grosse Frage. Was ist nach dem Tot? Die antwort ist meiner Meinung nach: nichts. Ich glaube es gibt kein Leben nach dem tot, und manche Leute können es nicht es nicht ertragen das der tot das Ende ist.


Der Schmirgel, 36
Das wirklich Unerträgliche ist diese menschliche Arroganz, sich für auserwählt zu halten. Sich per Weisung "die Erde untertan" zu machen und ihre nicht-menschlichen Bewohner. Dazu sind einige noch auserwählter als andere. 1 Mrd. Chinesen ? Pech gehabt; falsche Zeit, falscher Ort. 1 Mrd. Inder ? dito.
Der christliche Glauben wäre heutzutage nur eine unbedeutende Randerscheinung, wäre er nicht mit unerträglicher Gewalt über die missionierten Völker, insbesondere Südamerikas gebracht worden.
Die Arroganz der Institution Kirche zeigt sich auch darin, dass über Jahrhunderte das Gebäude Kirche jeweils das höchste in jedem Ort zu sein hatte. Wieviele Menschen sind allein dem Kirchenbau zum Opfer gefallen ? Haben sich die christlichen Kirchen dazu positioniert ? Gedenktafeln für diese Opfer errichtet ? Oder wären das alles verschwiegene Märtyrer ?
Die Menschheit ist im Gesamtbild des Universums eine so kleine unbedeutende Randerscheinung, wie kann man tatsächlich glauben, man sei auserwählt im Sinne von "der Sternenerschaffer und -lenker kennt mich persönlich und nimmt Anteil an meinem Schicksal"?
Dieses bedeutet nicht, dass ich zwangsläufig alle christlichen Werte ablehne, gute Anleitungen sind ja dabei. Aber die Obrigkeitshörigkeit und der Gehorsam, die das Verhältnis zwischen Gläubigen und Kirche über tausend Jahre geprägt haben, sind unerträglich. Wie können, in der katholischen Kirche, alte Männer, die nie mit einer Frau zusammen waren, über deren Belange entscheiden und sich erdreisten, überhaupt eine Stellungnahme zu Abtreibung oder Verhütung abzugeben ? Es grenzt doch geradezu an Völkermord in HIV-gefährdeten Gebieten gegen Verhütung zu predigen. Kirche ist für mich weltfremd und eine Zuflucht für diejenigen, die anders mit dem Leben nicht zurechtkommen.


Norman Thomas, 23
Er ist dem menschlichen Geist entsprungen.
Die Antwort von Georg Girschek:

Hallo, Herr Thomas,
für Ihre Mail, die wir gern als Diskussionsbeitrag ins Netz stellen, bedanke ich mich.
Zwei Gedanken möchte ich zu Ihrem Beitrag anmerken: Ihre These, dass Gott nicht existiere und dem menschlichen Geist entsprungen sei, ist so wenig beweisbar wie der Glaube an einen Gott. Doch kann es auch vernünftig sein, an einen Gott zu glauben - wenn man realistisch fragt, woher denn das alles gekommen sein soll: der Mensch, die Natur und ihre Gesetze, die Fähigkeit des Menschen, künstlerisch zu schaffen, und schließlich: der menschliche Geist.
Der christliche Glaube sagt übrigens nicht aus, dass der Mensch - wie Sie es formulieren - "willkürlich" geschaffen worden sei. Sondern er geht davon aus, dass Gott den Menschen aus Liebe hat entstehen lassen - aus einer Art Drang heraus, nicht allein vor sich hin zu existieren, sondern andere Wesen am Leben und der Schöpfung teilhaben zu lassen.

Gute Grüße an Sie - und adieu,
Georg Girschek

 


Anonym, männlich, 30
Was spielt es für eine Rolle, ob etwas existiert, was sich nicht auf mich auswirkt?


Anonym, männlich, 43
Das ist eine Aussage, die ich nur teilweise unterschrieben kann. Ich denke darüber ernsthaft nach, ob er vielleicht tatsächlich nicht existiert.
Ich stelle fest, dass der Gott, den ich gebraucht hätte, wohl nicht existiert. Ferner, ich mit dem Gott, der möglicher Weise existiert nichts anfangen kann. Im übrigen der Gott der Bibel neutral betrachtet in sehr wesentlichen Charakterzügen des antropomorphen Entwurfes nicht das ist, was die Menschen heute, wie wohl zu allen Zeiten gebraucht hätten.
Zuviel der Überlieferung des AT und NT ist geprägt von einer abgrundtiefen "Rachsüchtigkeit" von Drohung an den, der nicht so glaubt, wie es die "Bibel" überliefert. Getragen von Ab- und Ausgrenzung.
Die "Liebe" Gottes zu den Menschen ist eben gerade nicht von einer positiven Liebe getragen, sondern von jener Forderung eines: "Du musst so sein wie ich das will und Du bekommst nur, was ich Dir geben will und wenn Du dich nicht auf das einlässt, schmeiß ich dich auf den Müll." (Verdammnis, Zähneklappern, Höllenfeuer ... ."
Das Vater-Kind-Bild ist damit durch eine Eltern-Kind-Struktur getragen, die heute durch jede moderne Psychologie und Pädagogik berechtigt abgelehnt wird, weil sie geneigt ist real schwerste Schäden anzurichten, wird diese in einem realen Erziehungsstil so übernommen. Sie ist gerade nicht auf Freiheit und Partnerschaftlichkeit angelegt, sondern von Über- und Unterordnung. Werden die einem wesentlichen Sinnhorizonte im eigenen Leben "von Gott" nicht gewährt, bleibt realiter nur resignativ eingeknicktes "sich abfinden", das nur den einen positiven Zug hat, sich nicht umzubringen.
Indes ist dies allenfalls positiv für die "Umwelt", weil die damit nicht zurecht käme. Weshalb auch die Kirche(n) Selbstmord verbieten. Zu Sinnfällig wird daran nämlich jenes Scheitern von Menschen an Gesellschaft und an einem Gott, der Heil verspricht, aber nicht wirklich herstellt.
Gott im Bild der traditionellen Sichtweise ist ein egozentrisches Arschl.., das ohne Rücksicht auf Verluste tut, was ihm gefällt. Er ist realiter nicht jener fürsorgliche Vater, in den Gleichnisreden jenes Jesus von Nazareth.Genau das muss empfinden, wer sich (wie ich) auf Gott an entscheidenden Stellen seines damals noch jungen Lebens verlassen hat und im Alter das Scheitern seines Lebens und seiner Hoffnungen konstatiert.
Das neigt dazu, Gott als nicht existent zu betrachten, jedenfalls aber als etwas, dass wenn es ihn gibt, nicht als wirklich etwas brauchbares im Leben empfunden werden kann, sondern als Mühlstein am Hals, im Wasser des Lebens.


Susanne, 20
und das ist auch immer noch so! ich begrüße es, dass sie ihre hp sogar noch erweitert haben. für was spricht das wohl? eher gegen sie, oder, denn immer mehr leute sehen ein, dass ein gott oder auch meherere nicht existieren!


Christian, 17
weil es einfach zu viele widersprüche in der bibel gibt und warum soll ausgerechnet unsere religion die richtige sein ??


Anonym, männlich, 21
weil er mir keinen Grund gibt dies anzunehmen. Wenn Gott existieren würde, gäbe es dann einen Krieg nach dem anderen, unheilbare Krankheiten, und all die anderen schrecklichen Dinge die unsere Zivilisation, unsere Rasse immer näher an den Rand des Abgrunds treibt? Ich denke nicht. Würde Gott existieren, müsste er eigentlich alles daran setzten, seine Schöpfung vor Schaden zu bewahren. Und davon merke ich nichts...


Anonym, weiblich, 49
Ohne Gott wollte ich auf dieser grausamen Welt nicht leben!


Christoph, 23
... aber ist es wirklich wichtig, ob Gott existiert?
Wenn die Menschen ganz gleich welcher Religion sie angehören sich an seine Gebote und Vorschriften halten würden (bzw. an die ihrer Götter), würden wir in einer besseren Welt leben.
Ein Wesen, eine Entizität, die man Gott nennt, gibt es für mich nicht, aber ich glaube, dass man Gott wirklich werden lassen kann - durch uns. Für mich ist er ein Mythos, eine Erfindung der Menschen, aber eine ziemlich gute. Was Jesus, der ja nur einer unter vielen war, die behauptet haben, Gottes Sohn zu sein, uns gegeben hat, waren Regeln, wie wir miteinander umgehen sollten. Regeln, die bis heute ihre Gültigkeit behalten haben und die uns immer noch Hoffnung auf eine bessere Zukunft geben können.
Ich glaube nicht an Gott, aber ich glaube, dass unsere Welt sich bessern würde, wenn mehr Menschen an ihn glauben würden und diesen Glauben leben.
Denn selbst ein nicht existierender Gott kann durch unsere Taten handeln.


Ralf
... nein, ein Gott existiert nicht. Wie andere Schreiber bereits dargestellt haben, geht es bei Religionen vor allem um Macht und Abgrenzung der eigenen Gruppe. Ja, Religionen trennen, während humanistische Ideale vereinen.
Dabei ist es sicherlich so, dass die Forschung noch die ein oder andere Entdeckung machen wird, die erstaunliche Effekte zum Vorschein bringen, die bisher nur übersinnlich erklärt werden konnten. Überhaupt scheint die menschliche Denkweise dafür anfällig zu sein, an Übersinnliches zu glauben. Dies folgt aus seiner beschränkten Rationalität. Am besten kann man dies am sogenannten "Aberglauben" sehen, der aus scheinbar vorhandenen Mustern entsteht.
Ich bin froh, dass die Menschen die gestaltende und erforschende Kraft auf dieser Erde sind. Gäbe es einen Gott, erschiene mir das alles sehr sinnlos, als ob wir nur virtuell wären. Von daher ist es auch opportunistisch, nicht an Gott zu glauben. Die Suche nach einem Sinn ist für mich selbst sinnvoll.


Bernhard, 37
Ich bin Atheist und das ist auch gut so!
Das war aber nicht immer so: Ich bin in einem religiösem Elternhaus und einer religiösen Umgebung (schwäbische Provinz) aufgewachsen. Über Gott und die Bibel wußte ich lange bevor ich das Wort "Evolution" gehört hatte. Ich glaubte also an Gott, an die Schöpfung durch Gott und an ein Jenseits. Dieses transzendentale Gebilde war mir nie ganz geheuer und ich hatte auch immer etwas Angst, z.B. nicht richtig zu leben oder zu handeln. Irgendwann wollte ich es wissen: Ganz oder gar nicht! Ich beschäftigte mich sehr intensiv mit Religion, sprach mit Pfarrern, etc., beschäftigte mich aber auch gleichzeitig mit mit dem Gedanken an ein Leben ohne Gott.
Das Resultat war, daß mir Christen immer naiver und irrationaler vorkamen, Gehirngewaschene, die nicht mehr real denken konnten (wie ich vorher auch). Mir blieb praktisch nur der Weg zum Atheisten. Mal ehrlich, was ist schon Religion? Alte geschichtliche Quellen und archaische Denkweisen; Religionskriege; Mächtige, die Glaubensrichtungen z.T. auch mit Gewalt durchsetzten; Verleugnung der Vergänglichkeit; Verleugnung von Tatsachen. Ja, ja, ich weiß: "Gott ist Liebe, Vertrauen, Sinn, Zuversicht, Zwischenmenschlichkeit, etc" (als könnten Atheisten nicht auch lieben, geben, vertrauen...). Es gibt keinen einzigen Beweis für einen Gott! Keinen! Also was soll es überhaupt? Ich fühle mich viel wohler als Atheist. Ich darf meiner Existenz meinen eigenen Sinn geben. Ich lebe ein Zeit lang und dann ist es eben vorbei. Das ist so in Ordnung. Für mich zählt die Wissenschaft. Keine Ammenmärchen mehr.
Ich habe durch die Loslösung vom Christentum und durch ein Leben ohne Gott zu mir selbst gefunden. (Leider wird das nie ein Christ oder ein Theist verstehen können)