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Romy Kohler
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50126 Bergheim
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#einteilvonmir - Eine Ausstellung zum Thema Tod, Trauer und Trost im Jugendalter

Tod und Sterben gehören zum Leben dazu. Und doch steht nach dem Tod eines lieben Menschen alles Kopf und nichts ist mehr, wie es war: Traurigkeit, Wut, Ohnmacht. Aber: irgendwie, irgendwann geht das Leben weiter, ja es kann sogar wieder gut werden. Anders, aber gut. Das Projekt #einteilvonmir greift die Themen Tod, Trauer und Trost im Jugendalter auf: Jugendliche und junge Erwachsene haben mit ihren künstlerischen Werken im Form von Gedichten, Zeichnungen und Gemälden bis hin zu Songs und Videos rund um die Themen Tod und Trauer, Verlust und Trost ihren Beitrag zu einer ungewöhnlichen und bewegenden Ausstellung geleistet.

 

Die Erfahrungen im Trauerchat, mit dem der Hospizverein Bedburg-Bergheim seit sechs Jahren unter der Adresse www.doch-etwas-bleibt.de online ist, , haben den Initiatorinnen dieses Angebotes und dem Team von „doch-etwas-bleibt“ im Austausch mit den Jugendlichen immer wieder gezeigt: neben den eigenen Gefühlen nach einem Todesfall ist es vor allen Dingen die Umwelt, die es den jungen Menschen so schwer macht, diese Phase der Trauer gut zu überstehen. Es wird erwartet, schon nach wenigen Monaten zur Normalität überzugehen, eine längere Trauer wird oft nicht verstanden und schnell als „nicht normal“ bewertet. Dieser Umgang und diese Reaktionen erschweren es den betroffenen Jugendlichen zusätzlich, einen Weg zurück ins Leben mit Zuversicht und Freude zu finden. Sie fühlen sich allein und missverstanden. Das Gefühl, dass es andere gibt, die etwas Ähnliches erlebt haben, kann unglaublich unterstützend sein“, so Anna Raisch, Projektkoordinatorin des Trauerchats doch-etwas-bleibt.de.

 

Stephanie Witt-Loers, Leiterin des Instituts Dellanima, Fachreferentin und Autorin zahlreicher Bücher und Artikel zum Thema Kinder- und Jugendtrauer, sagt über #einteilvonmir: „Die Wanderausstellung ist ein wichtiger Beitrag, um Tod, Trauer und Trost in den gesellschaftlichen Fokus zu rücken und sie öffnet zugleich einen Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt von trauernden Jugendlichen. Meinen größten Respekt haben die Jugendlichen, die ihre sehr persönlichen Beiträge zur Verfügung gestellt sowie die Initiatoren dieser Ausstellung, die den entsprechenden Rahmen bereitet haben. Junge wie ältere Trauernde benötigen unser Verständnis, unsere Wertschätzung und Zeit, um sich nach dem schmerzhaften Verlust eines nahe Menschen wieder zurecht zu finden. Ich bin sehr dankbar, dass es in der Ausstellung um unsere elementaren Lebensthemen geht, denn nur so kann ein notwendiges, gesellschaftliches Umdenken auf den Weg gebracht werden, damit Betroffene in ihrer schweren Lebenssituation nicht alleine sind.“

 

Eine Ausstellung aus Beiträgen betroffener Jugendlicher

„Durch die Wanderausstellung möchten wir Tod und Trauer, aber auch Möglichkeiten der Begleitung und des Trostes in die Mitte der Gesellschaft bringen – als Themen, die uns alle früher oder später berühren werden und so für mehr Verständnis im Umgang mit diesen Themen werben.“ beschreibt Maxie Kohler ihre Motivation, das Projekt ins Leben zu rufen. Jugendliche und junge Erwachsene haben mit ihren künstlerischen Werken rund um die Themen Tod und Trauer, Verlust und Trost ihren Beitrag zum Projekt #einteilvonmir geleistet. Die Beiträge reichen von Gedichten über Zeichnungen und Gemälden bis hin zu Songs und Videos, in denen sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit ihren Gefühlen und ihrer Trauergeschichte auseinander setzen.

 

Inhalte der Ausstellung

Die Ausstellung besteht aus siebzehn Beiträgen, die ansprechend an einem Balkenkonstrukt präsentiert werden. Die Beiträge reichen von Gedichten über Zeichnungen und Gemälden bis hin zu Songs und Videos, in denen sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit ihren Gefühlen und ihrer Trauergeschichte auseinander setzen. Die Beiträge werden als Druck bzw. über ein zur Ausstellung gehörendes Tablet gezeigt oder können über mp3-Player und Kopfhörer angehört werden. Neben den Beiträgen an sich und den dazugehörigen Zitaten der Künstlerinnen und Künstler zu ihrer Auseinandersetzung mit dem Thema wird die Ausstellung von einer kurzen theoretischen Einführung in das Thema begleitet.

Einen Eindruck von der Ausstellung bekommen Sie auch, wenn Sie den Beitrag von BM TV über die Ausstellungseröffnung in Bergheim ansehen.

Sie wollen die Ausstellung #einteilvonmir bei sich vor Ort zeigen?

Sie arbeiten in einer Schule, einer städtischen Einrichtung, einem Begegnungszentrum, oder einer Jugendeinrichtung oder engagieren sich dort? Sie kennen einen geeigneten Ort um die Ausstellung in Ihrer Stadt zu zeigen und möchten dazu beitragen, dass für die Bedürfnisse von Jugendlichen mit Trauererfahrung sensibilisiert wird und die breite Bevölkerung zur Auseinandersetzung angeregt wird? Wir freuen uns über jede Anfrage und sind bemüht, Sie bei der Organisation der Ausstellung zu unterstützen. Die Kosten für den Transport und Aufbau der Ausstellung müssen von interessierten Institutionen selbst übernommen werden.

 

Fragen und Interviewwünsche

Sie wollen mehr über das Projekt #einteilvonmir, den Trauerchat oder das Team von doch-etwas-bleibt.de erfahren? Gerne stehen wir Ihnen zur Verfügung: info(at)doch-etwas-bleibt.de oder montags und donnerstags zwischen 10 und 12 Uhr im Hospizbüro Bedburg-Bergheim unter der Telefonnummer 02271 – 45303.

 

Förderung

Das Projekt wird durch die Bayer Cares Foundation gefördert.

 

Zusammenarbeit und Unterstützung

Herzlichen Dank an Fabrice Höfgen (www.moraud.de) für die Gestaltung von Poster und Flyer und die Gesamtkonzeption der Ausstellung. Danke an Simone Kroll und Stefanie Schidlof für die Gestaltung des Flyers zur Ausschreibung.