Chattermine

Der Chat ist montags von 20 bis 22 Uhr für Euch geöffnet.

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Romy Kohler
Klosterstraße 2
50126 Bergheim
Tel: 02271/45303
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Die Chatbegleiter/innen

In unserem Team engagieren sich zurzeit vierzehn junge Menschen. Wir haben alle jemanden verloren – Bruder, Vater, Mutter, Cousine, Onkel, Großeltern oder den festen Freund. Diese traurigen Erfahrungen möchten wir gerne nutzen, um Dir in der schweren Zeit nach dem Tod eines Menschen eine Unterstützung zu sein. Du hast eigene Trauererfahrung gemacht und möchtest jetzt, da Du Dein Leben wieder im Griff hast, selbst anderen Unterstützung anbieten? Unser Team sucht ständig Verstärkung! Wir freuen uns von Dir zu hören – mehr dazu findest Du auf der Seite Verstärkung gesucht

Anna

Anna arbeitet als Koordinatorin für den Trauerchat und engagiert sich als Chatbegleiterin. 2006 starb ihr Vater an Krebs. "Ich hatte damals, als mein Vater starb, tolle Freunde, die für mich da waren. Für diejenigen, die niemanden haben, möchte ich heute eine Unterstützung sein."

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Anne

Anne engagiert sich seit 2016 beim Trauerchat. Sie sagt: "Als meine Oma gestorben ist, waren meine Freundinnen für mich da und hatten immer ein offenes Ohr für mich und meine Sorgen. Das war damals ein unglaublich schönes Gefühl und dieses Gefühl möchte ich gerne an andere weitergeben."

Anni

Anni

Als Annika noch jünger war verlor sie ihre Großmutter, die sie anstelle ihres Vaters großzog. "Auch wenn man sich einsam, sinnlos und missverstanden auf der Welt fühlt, gibt es immer jemanden (auch wenn man es selbst ist) der einem die warme, strahlende Sonne wieder ins Herz bringt."

Hanja

Hanja engagiert sich seit 2016 bei uns. „Jeder geht anders mit dem Tod eins geliebten Menschen und seiner eigenen Trauer um. Ich engagiere mich im Trauerchat, da ich jungen Menschen eine Möglichkeit geben möchte sich auszudrücken, ohne Furcht, sich für seine Gefühle rechtfertigen zu müssen. Ich habe in sehr kurzer Zeit drei mir nahestehende Familienmitglieder verloren und weiß was es heißt, wenn sich die eigene Welt auf einen Schlag komplett verändert.“

Hannah

Hannah gehört seit 2012 zum Team. 2009 starben plötzlich und kurz hintereinander ihr Opa und Vater. „Ich hätte damals sehr gerne mit Gleichaltrigen gesprochen, denen ähnliches wiederfahren ist. Chatten ist ein weit verbreitetes Kommunikations-medium und deswegen ideal geeignet, um sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und ihnen in der schweren Phase der Trauer beizustehen.“

  

Ida

Ida engagiert sich seit 2017 für das Projekt. "Wenn ein geliebter Mensch plötzlich aus unserer Mitte gerissen wird, ist nichts mehr wie es einmal war. Ich wusste damals häufig nicht wohin mit all der Trauer und der Wut. Im Chat kann man sich austauschen, ohne die Angst zu haben, etwas Falsches zu sagen."

Jana

Jana ist seit 2012 beim Trauerchat. Sie verlor 2007 ihren Bruder bei einem Autounfall. "Wir hatten damals eine ziemlich starke Gemeinschaft, in der wir uns gegenseitig halfen. Ich hoffe nun, etwas von der Unterstützung, die ich damals erfahren durfte, weitergeben zu können."

Julia

Als 2014 mein Vater starb, fand ich die Gespräche mit anderen Menschen teilweise schwierig. Viele Freunde wussten nicht, wie sie mit mir umgehen und was sie sagen sollen – aus Angst etwas falsch zu machen. Und auch heute umgehen die meisten dieses Thema. Die Gespräche mit Menschen, die wissen wie sich so ein Verlust anfühlt und keine Angst haben über Trauer zu sprechen, haben mir sehr geholfen. Das möchte ich im Chat gerne weitergeben!

Kerstin

„Als 2009 mein Freund starb, funktionierte ich nach Außen hin weiter, aber in mir brach eine Welt zusammen. Oft fühlte ich mich in meiner Trauer allein gelassen, da andere die Themen Tod und Trauer mir gegenüber gemieden und sich so unauthentisch verhalten haben. Auch wenn ich heute weiß, dass viele Menschen aus Unbeholfenheit und Unwissen so handeln, hätte ich mir damals einen Ort wie den Trauerchat gewünscht. Deswegen möchte ich anderen Trauernden mit Verständnis und Offenheit begegnen.“

Lena

Lena ist seit 2009 als Chatbegleiterin im Team. 2003, als sie 14 Jahre alt war, starb sehr plötzlich ein wichtiger Freund von ihr. "Ich wusste damals oft nicht, wohin mit mir und meinen Gedanken. Ich bin sicher, mir hätte in dieser Zeit ein Ort wie der Chatroom gut getan und geholfen. Das hat mich dazu bewegt, heute auf diese Weise für andere junge Menschen in ähnlichen Situationen da zu sein."

  

Natalie

2008 verunglückte Natalies Cousine tödlich bei einem Verkehrsunfall, seit 2010 ist sie Teil des Trauerchat-Teams. "Ich möchte anderen Menschen in der schwierigen Zeit der Trauer beistehen und engagiere mich deswegen in dem Projekt."

Rebecca

Rebecca engagiert sich seit 2010 als Begleiterin im Chat. Ihr Freund starb 2008 an Krebs. Damals hat sie die Erfahrung gemacht, dass andere Betroffene auf die Tiefe und Unvorhersehbarkeit von Schmerz und Trauer verständnisvoller reagieren. Mit ihrer eigenen Trauererfahrung möchte sie jetzt für andere Betroffene da sein.

  

Saskia

Saskia ist seit 2017 im Team. "Ich war 16 Jahre alt, als mein Vater sehr plötzlich an Lungenkrebs starb und die meisten meiner Freunde waren mit meiner Situation leider ziemlich überfordert. Ich wusste anfangs nicht, mit wem ich meine Gefühle teilen sollte oder auch wollte und habe das Meiste mit mir selbst ausgemacht." Nun möchte sie junge Trauernde dabei unterstützen, Möglichkeiten des Austauschs zu finden und mit dem Chat einen Raum für Gedanken und Gefühle zu schaffen.

Sandra

Sandra engagiert sich seit 2016 für das Projekt. "Wertvolle Menschen im Leben zu verlieren, reißt einem oft den Boden unter den Füßen weg. Man weiß nicht wo einem der Kopf steht und wie es weiter gehen soll. Mir ging es damals so, als mein Vater den Freitod wählte und ich hatte den Drang einfach nur ganz viel zu reden. Ich möchte Trauernden die Möglichkeit geben, ganz ungezwungen über ihre Ängste und Sorgen sprechen zu können. Ich möchte einfach helfen!"

Tanja

Tanja engagiert sich seit 2009 als Chatbegleiterin. Ihre Mutter starb 2007 nach einer langjährigen Krebs-erkrankung. „Nach dem Tod meiner Mutter habe ich mich nicht getraut mit meinem direkten Umfeld darüber zu reden, weil ich niemanden belasten wollte. Durch den Chat habe ich gelernt, wie gut es tut, sich mit anderen auszutauschen. Ich möchte anderen Menschen ein offenes Ohr bezüglich ihrer Trauererfahrung schenken.“


Tina

Tina engagiert sich seit 2011 als Chatbegleiterin. Nachdem ihre Oma 2010 verstarb, kam sie über die Arbeit im Hospizbereich zum Trauerchat. "Jeder und jede bringt seine eigene Geschichte und seine eigenen Trauererfahrungen mit. Ich wünsche mir, dass wir all jenen einen Raum bieten können, die ihn brauchen!"