23 | 09 | 2019

Das Selbstverständnis des Katholischen Familienzentrums Königswinter am Oelberg

I. Das Kath. Familienzentrum versteht sich als starkes Netzwerk aus verschiedenen Einrichtungen der Pfarreiengemeinschaft Königswinter am Oelberg und weiteren kirchlichen und nichtkirchlichen, Gruppen, Verbänden und Einzelpersonen, die die Familie als Ort des generationenübergreifenden Zusammenlebens umfassend und kompetent fördern möchten. Als solches hält es Angebote für Menschen in allen Lebensphasen vor. Im Idealfall ist das Kath. Familienzentrum somit Anlaufstelle für die Anliegen aller Altersgruppen.


Schnelles und unbürokratisches Handeln ermöglicht unterschiedliche Angebote:

  • (Not)Betreuung von Kindern
  • Unterstützung bei Erziehung und Bildung allgemein und im religiösen Bereich
  • Hilfe bei wirtschaftlichen und psycho-sozialen Problemen
  • Unterstützung bei der Werte- und Lebensorientierung
  • Hilfen bei der Gestaltung des Lebens aus dem Glauben

 

II. Das Katholische Familienzentrum versteht sich als katholisch im ursprünglich allumfassenden Sinn. Unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft und Religionszugehörigkeit will die Kath. Kirche im Königswinterer Bergbereich mit ihren Einrichtungen und Mitarbeiter/inn/en allen Menschen gelingendes Leben ermöglichen. Jeder Mensch ist es als Ebenbild Gottes wert, dass wir ihm mit Respekt und Toleranz begegnen, so wie Jesus Christus es vorgelebt hat. Einen besonderen Stellenwert nimmt die religiöse und seelsorgliche Begleitung der Familien ein. Im Mitfeiern der christlichen Feste im Kirchenjahr und in der Begegnung mit Modellen gelungenen Menschseins wird der christliche Glaube als Lebensbereicherung erfahren.

 

III. Das Netzwerk „Kath. Familienzentrum“ hat ein starkes theologisches Vorbild:
Im Brief an die Gemeinde von Korinth (1 Kor 12, 12-26) beschreibt der Apostel Paulus die Gemeinde als den lebendigen „Leib Christi“ mit seinen vielen Gliedern. So, wie der menschliche Leib ein Netzwerk aus Organen, Gliedmaßen und anderen Körperteilen ist, die nur im Zusammenspiel den einen Menschen ausmachen und zum Leben befähigen, so ist die Pfarrgemeinde wie auch das Familienzentrum ein Netzwerk der verschiedenen Organisationen, Einzelpersonen, Vereine und Gruppierungen. Keiner kann ohne den anderen existieren. Um im Bild vom lebendigen Leib zu bleiben: es gibt es zentrale Knotenpunkte wie z.B. die Organe, dezentrale Knotenpunkte wie z.B. die Lymph- oder Nervenknoten und gar überflüssig erscheinende Körperteile wie z.B. den Blinddarm oder die Mandeln. Für das Gesamtbefinden des Leibes sind sie aber alle wesentlich.

 

Als zentrale Knotenpunkte könnten wir unsere KiTas ansehen, als dezentrale Knotenpunkte die einzelnen Kirchorte mit ihren Pfarrbüros und den kirchlichen Vereinen und Gruppierungen vor Ort. Auch nichtkirchliche Organisationen/Vereine/Initiativen, mit denen wir in irgendeiner Verbindung stehen gehören zu diesem Netzwerk dazu. Nicht zuletzt die Einrichtungen und handelnden Personen unserer Schwesterkirchen anderer Konfessionen.

 

Unser Ziel ist es, dass Menschen etwas vom „Heil Gottes“ konkret erfahren und spüren können. Darum verbinden wir alle Akteure miteinander so, dass sie wie „ein Leib“ für das leibliche und geistliche Wohl des anderen einstehen und aktiv werden können.

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