16 | 10 | 2019

Getötete Beschützer bzw. Beschützerinnen der bederohten Frauen - gegen Ende des Zweiten Weltkrieges

In der Regel nahem Pfarrer die in ihrem Sprengel lebenden Frauen unterschiedlichen Alters in ihrem Haus auf, wo sie sich zunächst auch sicher wähnen konnten, dann aber vor dem Zugriff der Soldaten nicht auf Dauer verschont bleiben. Die diesbezüglich höchsten Zaheln weist die Sisitatur Breslaus aus: Allein mehr als 10 Priester wurden zu Opfern der Gewalt mit Todesfolge. In mehreren Fällen weiß die Geschichte auch von Frauen, die bei dem Versuch, Schutzbefohlene vor dem drohenden Zugriff der Soldateska zu bewahren, untere deren Kugelhagel verbluteten. Zwei Ordensfrauen, die in der Visitatur Branitz bzw. im Bistum [Dresden-]Meißen wirkten, mußten im letzten Kriegsjahr sterben, weil sie ihre Mitschwesterndem drohenden Zugriff der in ihrer Triebhaftigkeit sich austobenden Männer entziehen wollten. Die Namen der so Verwundeten werden auf diese Weise dem Vergessen entrissen und bilden ein mahnendes Zeichen für Gegenwart und Zukunft.

 

Donauschwäbischer Raum

 

Visitatur Breslau

 

Visitatur Ermland

 

Visitatur Branitz

 

[Erz-]Bistum Berlin

 

Bistum Dresden-Meißen

 

Erzbistum Freiburg i.Br.

 

Erzbistum Paderborn

 

Bistum Speyer