16 | 06 | 2019

Rußlanddeutsche Geistliche und Laien

In den Jahren 17.63 bis 1768 wanderten rund 8000 Familien aus Hessen, der Pfalz und Württemberg ins Wolgagebiet ein. Sie gründeten 104 Siedlungen und legten sie streng konfessionell an. davon waren 38 kath. Die Auswanderung dauerte mehr als 100 Jahre. Rußlanddeutsche siedelten inzwische in mehr als 50 Städten mit einem Bevölkerungsanteil von 500 bis 5000 Personen.

In den Schwarzmeerraum kamen Deutsche voweigend aus Süddeutschland, 1914 leben dort 546 290 Personen, davon 246 280 (35,8%) Katholiken.

Die Zarin Katharina die Große lockte mit ihrm Manifest vom 22.7.1763 viele Deutsche in das Russische Reich. So entstanden urpsrünglich an der Wolga, in der Ukraine, auf der Krim und im Kaukasus über 300 deutsche Kolonien, die sich immer mehr über ganz Rußland ausbreiteten und bis zu 3000 Kolonien anwuchsen.

In den Weltkriegen vielfachen Verfolgungen ausgesetzt begann 1989 mit der Perestroika-Politik Michail Gorbatschows eine Ausreisewelle, die über 2 Millionen Russlanddeutsche in das Land ihrer Väter zurückführte.

Das deutsche Martyrologium ehrt diejenigen, die wegen ihres Glaubens in den Zeiten der Verfolgung ihr Leben lassen mussten.

 

Liste der Geistlichen

 

Liste der Laien

 

"Gruppensache" von zehn Frauen aus Kleinliebental (Odessa)