26 | 03 | 2019

Märtyrer der Kolpingsfamilie der NS-Zeit - Gedächtnis und Mahnung!

19.00 Uhr: Kolpingsfamilie Köln-Dellbrück - Vortrag Prälat Moll

3. April 2019 19:00 Uhr
Referent/in: Prälat Prof. Dr. Helmut Moll

Das kirchliche Leben und insbesondere die Verbandsarbeit sah sich in der NS-Zeit einem stetigen Druck ausgesetzt. Die Strategen der NS-Ideologie setzten alles daran, kirchliches Leben zu verunmöglichen, um im Rahmen der "Gleichschaltung" ein atheistisches System und Denken auf allen gesellschaftlichen Ebenen zu etablieren.

Dieses Maßnahmen haben in den Kolpingsfamilien viele Märtyrer hervorgebracht. Das deutsche Matyrologium des 20. Jahrhunderts führt viele Personen auf, die als Mitglieder der Kolpingbewegung, als Präsides oder hauptamtlich Verantwortliche dem NS-Reich trotzten und in der Hingabe des Lebens ihre Treue zu Christus und seiner Kirche bezeugten. In einer Zeit, in der die Kirche wieder neu nach ihrem Zentrum fragt und die Gesellschaft nach Orientierung und Ausrichtung sucht, dürfen diese Personen als Vorbilder gelten. Es lohnt sich, ihr Lebenszeugnis dem Vergessen zu entreißen.

Herr Prälat Moll wird das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts vorstellen und besonders auf die Märtyrer eingehen, die mit der Kolpingfamilie in Verbindung stehen.

Ein Büchertisch mit Publikationen zur weiteren Vertiefung wird bereit stehen.


Veranstaltungsort:  Kolpingraum
Thurner Str. 4
51069 Köln

Veranstalter:  Kolpingsfamilie Köln-Dellbrück
Volker Hasberg und Irene Kossack
Telefon: 0221/68009217 oder 0221/681921

Verweise:

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