ERZBISTUM KÖLN     

Eckpunktepapier, Finanzierung, KOMPAKT SPEZIAL, Sinus-Milieus update 2010

18. Juli 2013;

"Zukunftsorientiert und mitten im Leben - Familienzentren als missionarische Orte"
"Große für Kleine - Ehrenamtliches Engagement in Kitas und Familienzentren"
Die ausführlichen Dokumentation der vielfältigen Beiträge bieten zahlreiche Anknüpfungspunkte für die Praxis der katholischen Familienzentren.
HIER geht es weiter...
Die Dokumentation können auch als Sonderdruck beim DiCV Köln unter 0221-2010-272 bestellt werden.


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Das Eckpunktepapier „Katholisches Familienzentren“ steht hier zur Verfügung.


Die neuen Sinus-Milieus finden Sie hier mit ausführlicher Beschreibung.


Jede Einrichtung, die Teil eines vom Erzbischof anerkannten Katholischen Familienzentrums ist, erhält zwei zusätzliche Fachkraftstunden. Sie sollen die Vernetzung der Kindertagesstätten untereinander und mit der Familienpastoral des Seelsorgebereiches sowie gemeinsame Veranstaltungen im Rahmen des Familienzentrums sicherstellen.

Die betroffenen Einrichtungen erhalten pro Jahr 2400,- €, die ausschließlich zur Aufstockung dieser zwei Fachkraftstunden für den genannten Zweck eingesetzt werden dürfen. Diese Regelung gilt zunächst für die Dauer von vier Jahren.

Auch in der Entwicklungsphase zum Familienzentrum werden für ein Kindergartenjahr die zwei Fachkraftstunden zur Verfügung gestellt. Die beiden Fachkraftstunden müssen mit einem eigenen Formular  bei Herrn Prälat Radermacher oder Herrn Blum im EGV beantragt werden.

Finanzierungsregelungen laut Brief Generalvikar aus dem September 2010:
1. In vielen Katholischen Familienzentren gibt es eine Kindertageseinrichtung, die die Landesanerkennung hat. Diesen Seelsorgebereichen stehen seitens des Landes die Pauschale von 12.000 € zur Verfügung. Die Beratung in diesen Familienzentren, in denen mindestens eine Kindertageseinrichtung die Landesanerkennung hat, wird nicht mehr durch einen Pauschalbetrag des Erzbistums finanziert. Voraussichtlich stellt das Land 4,5 Mio. € zur Verfügung. Dann erfolgt die Finanzierung der Beratung direkt aus diesen Landesmitteln.

Falls wider Erwarten das Land Nordrhein-Westfalen keine zusätzlichen Mittel für Beratung und Familienbildung zur Verfügung stellt, muss die Finanzierung der Beratungsleistungen und der Familienbildung vor Ort aus der 12.000 € - Pauschale des Landes erfolgen. Das Erzbistum erklärt sich, anders als bisher, mit einer solchen Mittelverwendung einverstanden. Als angemessen gelten weiterhin 2.000 € pro Kontrakt und Kindergartenjahr einer Katholischen Erziehungsberatungsstelle bzw. Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle.

Es bleibt dabei, dass es für jede Kindertageseinrichtung in einem Katholischen Familienzentrum 2 zusätzliche Fachkraftstunden zur Förderung der pastoralen Arbeit gibt. Hierfür gibt es eine Pauschale von 2.400 €. Diese Regelung ist zunächst bis zum nächsten Kindergartenjahr befristet und wird dann überprüft.

2. Ein besonderes Anliegen sind mir jetzt die Katholischen Familienzentren, in denen keine Kindertageseinrichtung die Landesanerkennung bekommen hat. Denn diese Katholischen Familienzentren dürfen nicht schlechter gestellt sein. Wir werden daher fordern, dass das Land die Kontingente für die Landesanerkennung erhöht. In der Regel erfüllen unsere Katholischen Kindertageseinrichtungen die Pädquis-Kriterien und ebenso die Anforderungen an ein Landesfamilienzentrum. Es darf nicht bei der Ungerechtigkeit bleiben, dass einige Geld bekommen und andere nicht.

Deswegen erhält jedes Katholisches Familienzentrum, in dem – noch – keine Kindertageseinrichtung eine Landesanerkennung hat, vom Erzbistum eine Pauschale in Höhe von 6.000 €. Zudem gibt es die 2 zusätzlichen Fachkraftstunden. Und vom Diözesancaritasverband wird für Erziehungsberatung für jeden Kontrakt eine Pauschale von 2.000 € zur Verfügung gestellt. Durch diese Neuregelung wollen wir die Arbeit auch in den Seelsorgebereichen bzw. Katholischen Familienzentren nachhaltig fördern, in denen keine Kindertageseinrichtung die Landesanerkennung bisher bekommen hat.“

 


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Aktuelles

Gemeinsam stark für Kinder und Familien
31.10.14 - Das Positionspapier mit dem Titel "Gemeinsam stark für Kinder und Familien" ist ein Produkt der gelungenen Zusammenarbeit der Kooperationspartner auf Bistumsebene.

Internetseiten für alle Familienzentren - Zugang zum IT-Support
19.07.13 - Alle Familienzentren können Ihre Daten kostenfrei einpflegen und bei der Bearbeitung beraten lassen. Erfassungsbogen, Schulungstermine und Kontaktdaten.

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26.09.10 - Alle aktuellen Infos zum Landesprojekt - neues Gütesiegel-Verfahren 2010, Re-Zertifizierung...

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18.07.13 - Viele Basisinfos zum Projekt der katholischen Familienzentren

 
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