ERZBISTUM KÖLN     

Unser Konzept

Die am katholischen Familienzentrum beteiligten Einrichtungen haben gemeinsam ein Konzept erarbeitet. 

Es besteht aus folgenden Bestandteilen: 

  • Analyse der sozialen und der pastoralen Situation,
  • Bedarfsanalyse und Zielentwicklung,
  • Planung der erforderlichen Angebote sowie
  • Vereinbarung der Leitungs-, Kooperations- und Kommunikationsstrukturen.

Dieses Konzept wird im Rahmen regelmäßiger Reflektionen überarbeitet und weiterentwickelt und orientiert sich dabei nicht zuletzt an den Wünschen und Bedürfnissen der Eltern und ihrer Kinder.


Kurzkonzept

  
Unser Leitbild

Wir möchten den Kindern unsren christlichen Glauben näher bringen. Wir glauben, dass Gott die Welt erschaffen hat, in Jesus Christus Mensch geworden ist und in seiner Kirche lebt und wirkt.

Die Anforderungen an Ehe und Familie in unserer Zeit und Gesellschaft werden immer komplexer und ansruchsvoller. Durch vielfätige Angebote möchten wir Eltern und Kindern das christliche gemeinsame Leben erfahrbar machen.
Da Kinder ganzheitlich lernen, bedarf es einer Atmosphäre der Geborgenheit. Sie ist Spiegelbild der Liebe Gottes zu uns Menschen.

Mit Jesus Christus als oberstes Leitbild setzen wir alles daran, den Kindern ein christlich geprägtes Menschenbild zu vermitteln.

         

Situation vor Ort

 

Aus sechs Gemeinden entstand am 01.01.2011 die katholische Kirchengemeinde St. Bonifatius unter Leitung von Herrn Dechant Karl-Heinz Virnich. Folgende Kirchorte gehören dazu:

- Mater Dolorosa, Flehe
- St. Blasius, Hamm
- St. Bonifatius, Bilk
- St. Dionysius, Volmerserth
- St. Ludger, Bilk
- St. Suitbertus, Bilk

 

In der Kirchengemeinde St. Bonifatius gibt es fünf Kindertagesstätten mit unterschiedlichen Betreuungsangeboten:

  • Kindertagesstätte Mater Dolorosa mit zwei T3 Gruppen und einer Düsseldorfer Familiengruppe
  • Kindertagesstätte St. Blasius mit drei T1 Gruppen, einer T3 Gruppe und einer Düsseldorfer Familiengruppe
  • Kindertagesstätte St. Bonifatius mit zwei T1 Gruppen, einer T3 Gruppe und einer Düsseldorfer Familiengruppe
  • Kindertagesstätte St. Ludger mit zwei T1 Gruppen
  • Kindertagesstätte St. Suitbertus mit zwei T1 Gruppen, einer T3 Gruppe und einer Düsseldorfer Familiengruppe 
 

Infrastrukturen und soziale Strukturen

 

Kindertagesstätte Mater Dolorosa
Die Kindertagesstätte liegt im Düsseldorfer Stadtteil Flehe, nahe dem Rhein. Flehe besitzt einen eher dörflichen Charakter, der geprägt ist von Gartenbaubetrieben mit Treibhäusern, Feldern und Gärten. Die Einrichtung liegt direkt neben der Kirche. Über die angrenzenden Feldwege sind der Rhein, sowie Sport- und Spielplätze gut zu Fuß erreichbar. In der Nachbarschaft befindet sich auch die katholische Grundschule, mit der die Kindertagesstätte eng kooperiert.

 

Kindertagesstätte St. Blasius
Die Einrichtung liegt im Stadtteil Hamm, der einen dörflichen Charakter hat. Viele Ein- und Mehrfamilienhäuser, Höfe und Felder prägen diesen Stadtteil. Der Rhein ist 10 Gehminuten entfernt und bietet sich als nahes Freizeitziel an.  
Durch den Bau von Eigentumswohnungen, Ein- und Mehrfamilienhäusern ist eine Veränderung in der Bevölkerungsstruktur sichtbar. Die katholische Grundschule befindet sich in der direkten Nachbarschaft.

 

Kindertagesstätte St. Bonifatius

Die Kindertagesstätte St. Bonifatius liegt im Stadtteil Bilk. Die Einrichtung befindet sich direkt vor einem Park. In der Nachbarschaft der Einrichtungliegen eine katholische und eine städtische Grundschule, mit der die Kindertagesstätte zusammen arbeitet. In den letzten Jahren entstanden im Umfeld zahlreiche Miet- und Eigentumswohnungen.

  

Kindertagesstätte St. Ludger
Die Kindertagesstätte St. Ludger liegt am südlichen Rand der Innenstadt in Düsseldorf Bilk. Im Einzugsgebiet der Kindertagestätte St. Ludger leben Menschen unterschiedlicher Kulturen und Nationalitäten. Von Einfamilienhäusern, Eigentumswohnungen bis hin zu größeren Wohnanlagen ist alles vertreten. So vielfältig wie dieser Stadtteil ist, sind auch die Eltern und Kinder, die die Einrichtung besuchen. In direkter Nachbarschaft liegt die evangelische Grundschule, mit der die Kindertagesstätte kooperiert.
 

Kindertagesstätte St. Suitbertus
Die Kindertagesstätte St. Suitbertus befindet sich zentral im Stadtteil Bilk. Die Kindertagesstätte grenzt mit ihrem Außengelände direkt an Pfarrgarten, Pastoralbüro und Kirche.
Im Umfeld der Kindertagesstätte wohnen Menschen verschiedener Herkunftsländer. In den letzten drei Jahren entstand das Färberviertel mit zahlreichen Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern.

        


Unser Engagement

 

Die Arbeit unserer Kindertagesstätten orientiert sich am christlichen Menschenbild.

Unseren religionspädagogischen Auftrag setzen wir im Alltag um. Die Kinder erleben bei der Vorbereitung besonderer Feste im kirchlichen Jahreskreis was es heißt, miteinander zu teilen (St. Martin), zu danken, für das, was wir von Gott und unseren Mitmenschen erhalten (Erntedank), zu warten, auf etwas oder jemanden, Vorfreude zu erleben (Advent-/Weihnachtszeit), zu verzichten und dass Trauer auch zum Leben gehört, sowie die Hoffnung (Fastenzeit, Ostern).

    


Angebote des katholischen Familienzentrums

 

Auf dem Hintergrund der Sinusstudie und den Auswertungen der regelmäßigen Elternbefragung gibt es folgende Angebote in unserem katholischen Familienzentrum:
- Für andere Gruppierungen Räumlichkeiten zur Verfügung stellen 
- Möglichkeiten der Begegnung schaffen durch vielfältige Veranstaltungen 
- Angebote des ASG - Bildungsforums
- Beratungsangebote der Caritas Erziehungs- und Familienberatung
- Wortgottesdienste und Kindermessen
- Gesprächsangebote des Pastoralteams

- Sprechstunden der Polizei

       

Organisation und Zusammenarbeit (Kooperationspartner und Institutionen)
o ASG  - Bildungsforum
o Beratungsstelle für Ehe- Familie- und Lebensfragen des Caritasverbandes 
o Lotsenpunkt der Kirchengemeinde St. Bonifatius 
o Katholische öffentliche Bücherei
o „Gemeinsam in Bilk“ (Förderverein)
o Ortsausschüsse
o Verschiedene pfarrliche Gruppierungen
o Grundschulen in den Kirchorten
o Gesundheitsamt Düsseldorf
o Jugendamt Düsseldorf 
o i-Punkt Familie der Stadt Düsseldorf
o Polizei Düsseldorf

ο Kindertagespflege

ο Logopäden

ο Ergotherapeuten

ο Vorlesepaten (Düsseldorf liest)

  

Ziele des Familienzentrums
Unser Ziel als katholische Tageseinrichtungen ist es einen Lebensort für Kinder zu bieten. Wir verstehen uns als „Kirche im Kleinen“ und möchten den Familien ein Gefühl von Heimat und Zusammengehörigkeit in der katholischen Kirche bieten. Den Kindern werden religiöse Erfahrungen, Inhalte und Orientierungen entsprechend ihrer Lebenswelt und ihres Entwicklungsstandes nahe gebracht. Die Kinder sollen durch verschiedene Rituale Vertrauen zu Gott und christlichen Werten entwickeln. Ein großes Anliegen ist uns die pädagogische Zusammenarbeit zwischen den fünf Kindertagesstätten und Verwirklichung gemeinsamer Projekte.
Bildung, Betreuung und Beratung wird in vernetzter Form in unserem Familienzentrum angeboten. Der Grundgedanke ist die Öffnung des Familienzentrums in die Stadtteile und die Kirchengemeinde. Die ursprünglichen Aufgaben einer Kindertagesstätte – Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern – werden mit neuen Angeboten der Beratung und Hilfe für Familien ergänzt. Wir erbringen in unseren Kindertagesstätten bereits folgende Leistungen:


1. Beratung und Unterstützung von Familien
2. Familienbildung und Erziehungspartnerschaft
3. Kindertagespflege
4. Vereinbarkeit von Beruf und Familie
5. Kooperation, Organisation
6. Kommunikation

  

Zu 1.) Mit der Erziehungs- und Familienberatungsstelle des Caritasverbandes bestehen Kooperationsverträge. Die offene Sprechstunde findet im festen Rhythmus in den unterschiedlichen Einrichtungen des KFZ statt. 
Wir bieten vielfältige Informationsmöglichkeiten zu örtlichen Anbietern von Beratung- und Therapiemöglichkeiten und Angeboten der Gesundheits- und Bewegungsförderung.

 

Zu 2.) Durch die Kooperationsverträge mit der Familienbildungsstätte ASG Düsseldorf werden Aktionen und Projekte in den Einrichtungen durchgeführt.

 

Zu 3.) Die Stadt Düsseldorf informiert alle interessierten Eltern über „i-Punkt Familie“ auch zum Thema Kindertagespflege. Das gleiche Forum steht auch den Kindertagesstätten zur Verfügung.
Wir sehen uns als Multiplikatoren, um den Eltern diese Informationsstelle bekannt zu machen.

 

Zu 4.) Erziehungs- und Bildungsaufgaben stellen immer neue Anforderungen an die Eltern. Es wird immer schwieriger Familie und Beruf zu vereinbaren. Durch ein ständig aktualisiertes Verzeichnis der Infomappen im Elterncafe, stellen wir den Eltern verschiedene Lösungen vor. Wir sind Ansprechpartner der Eltern auch in Notsituationen.In Zusammenarbeit mit unseren diversen Kooperationspartnern ermöglichen wir allen Familien ein erweitertes Angebot. 

 

Zu 5.) Der Zusammenschluss der fünf Kindertagesstätten und die Zusammenführung der sechs Pfarrgemeinden bieten für die Zukunft weitere Perspektiven. Die regelmäßigen Treffen der Lenkungsgruppe und die Mitarbeit im Pfarrgemeinderat und den Ortsausschüssen, sind ein weiterer wertvoller Baustein für die zukünftige Arbeit in unserem katholischen Familienzentrum.

 

Zu 6.) Durch Internetauftritte, Flyer, Plakate, Aushänge und weitere Medien geben wir unsere Programme und Veranstaltungen bekannt. 

          

Das Familienzentrum als Ort der Glaubensweitergabe und Nächstenliebe
Die Kindertagesstätte ist ein prägender Lebensort für Kinder in ihren ersten Lebensjahren. Für das katholische Familienzentrum eröffnet sich dadurch die Chance den Kindern und ihren Familien christliche Werte und Vorstellungen zu vermitteln. Die gesellschaftlichen Verhältnisse und damit auch die Situation vieler Familien verlangt diakonisches Handeln, um für Kinder gute Entwicklungsmöglichkeiten zu schaffen.

   


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