24 | 10 | 2017

Die Entstehungsgeschichte

Privataudienz bei Papst Johannes Paul II. zur Übergabe des Martyrologiums 1999
Privataudienz bei Papst Johannes Paul II. zur Übergabe des Martyrologiums 1999

Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz

Auf Initiative des damaligen Erzbischofs von Köln Kardinal Joachim Meisner beauftragte die Deutsche Bischofskonferenz den Kölner Diözesanpriester Prälat Prof. Dr. Helmut Moll mit der von Papst Johannes Paul II. gewünschten Dokumentation. Prälat Moll erwies sich als Historiker und durch seine Tätigkeit an der Glaubenskongregation in Rom und Mitarbeit in der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungen als sehr geeignet für die Aufgabe.

 

Ohne eine Vorlage, auf die hätte zurückgegriffen werden können, begann Prälat Moll das Material zu sammeln. Ihm wurden Ansprechpartner aus jeder Diözese und den Ordensgemeinschaften an die Seite gestellt. Darüberhinaus trugen Historiker und andere Fachleute weitere Lebensbilder zusammen. Etwa 160 Fachleute arbeiteten unter der koordinierenden Hand des Prälaten. Schnell wurde deutlich, dass zwei Bände erscheinen würden, um das gesammelt Material historisch wissenschaftlich verantwortlich präsentieren zu können.

 

Rechzeitig zum großen Jubiläum konnte der damalige Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz Kardinal Lehmann mit dem Koordinator Prälat Moll die erste Ausgabe des deutschen Martyrologiums Papst Johannes Paul II. am 18. Novmeber 1999 in einer Privataudienz überreichen.